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Ondes Martenot "generic"

Ondes Martenot 'generic'; Martenot, Maurice; (ID = 1702988) Misc
Ondes Martenot 'generic'; Martenot, Maurice; (ID = 435239) Misc Ondes Martenot 'generic'; Martenot, Maurice; (ID = 435240) Misc
Ondes Martenot 'generic'; Martenot, Maurice; (ID = 435242) Misc Ondes Martenot 'generic'; Martenot, Maurice; (ID = 435243) Misc
Ondes Martenot 'generic'; Martenot, Maurice; (ID = 435256) Misc Ondes Martenot 'generic'; Martenot, Maurice; (ID = 435258) Misc
Ondes Martenot 'generic'; Martenot, Maurice; (ID = 435869) Misc Ondes Martenot 'generic'; Martenot, Maurice; (ID = 442977) Misc
Ondes Martenot 'generic'; Martenot, Maurice; (ID = 442986) Misc Ondes Martenot 'generic'; Martenot, Maurice; (ID = 442987) Misc
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Ondes Martenot 'generic'; Martenot, Maurice; (ID = 435239) Misc
Martenot, Maurice;: Ondes Martenot "generic" [Misc] ID = 435239 900x683
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For model Ondes Martenot "generic", Martenot, Maurice; Paris:
Das Ondes Martenot mit den drei verschiedenen Lautsprechern
 
Country:  France
Manufacturer / Brand:  Martenot, Maurice; Paris
Year: 1928–1980 Category: Miscellaneous (Other, Various) - see notes
Main principle ZF/IF 200 kHz; none
Wave bands - without
Details
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 110-240 Volt
Loudspeaker - For headphones or amp.
Power out
from Radiomuseum.org Model: Ondes Martenot "generic" - Martenot, Maurice; Paris
Material Wooden case
Shape Console, Highboy (legs > 50 %).
Notes

Wie das Theremin beruht auch das Ondes Martenot auf dem Prinzip des Schwebungssummers, dessen Klang mit elektronischen Filtern verändert werden kann. Ein Hochfrequenzoszillator gibt eine feste Frequenz von etwa 200kHz ab. Ein zweiter Oszillator lässt sich im Bereich von etwa 180 bis 200kHz, durch veränderbare Kapazitäten verstimmen. In einer Mischstufe ergibt sich aus den beiden Frequenzen eine Differenzfrequenz die zwischen 0 und 20kHz liegt, also im hörbaren Bereich. Die Lautstärkekontrolle funktioniert mit einem VCA. Beim Ondes gibt es zwei Möglichkeiten die Tonhöhe zu bestimmen:
1) Mit einer Klaviatur. Diese ist schwimmend aufgehängt und lässt sich leicht hin und her bewegen. Das hin und herbewegen bedient eine Drehkondensator, die Tasten schalten feste Kapazitäten. Drehkondensator und Tastenkapazitäten beeinflussen den zweiten Oszillator. Durch die Bewegung der Tastatur kann ein Vibrato des aktuell klingenden Tones, direkt an den Tasten, beim Spielen erzeugt werden, ähnlich wie bei einer Geige.
2) Den Tasten entlang ist eine Schnur mit einem Fingerring geführt. Diese Schnur bewegt, beim hin und her fahren, über den gesamten Tonumfang, Glissando, eine veränderbare Kapazität die ebenfalls diesen zweiten Oszillator verstimmt. Die Klaviatur dient in diesem Fall nur als Orientierungshilfe, wo welcher Ton ist. Diese Aktionen werden mit der rechten Hand ausgeführt. Mit der linken Hand wird eine separate Taste und evtl. andere Elemente bedient. Mit dieser Taste wird die Amplitude des Ausgangssignals geregelt. Wenn die Taste schnell gedrückt wird, wird der Ton wie eingeschaltet. Wenn die Taste langsam betätigt wird, schwingt der Ton quasi ein. Die anderen Bedienelemente beeinflussen die Klangfarbe.
Da es zu der Zeit, der 20er 30er Jahre, noch keine Hallgeräte gab versuchte Martenot dieses Problem mit speziellen Lautsprecherboxen anzugehen. Zum einen baute er die Palme, eine Box mit einem Resonanzkörper, ähnlich einer Laute. Dieser war mit 12 Saiten bespannt, für jeden Halbton eine. Diese Saiten wurden vom Klang zum schwingen angeregt und hatten so einen Nachhall erzeugt. Ein ähnliches System versuchte er indem er 12 gestimmte Gongs oder auch Klangplatten in die Boxen einbaute.

Vom Ondes Martenot gibt es insgesamt 7 Versionen, wobei die Letzte transistorisiert ist.

Zumindest im Modell 5 wird die Tastatur nicht kapazitiv ausgewertet, d.h. nicht wie oben beschrieben ein Drehkondensator durch die Seitwärtsbewegung gedreht und auch keine Einzelkondensatoren durch Tastendruck zugeschaltet. Vielmehr erfolgt beides induktiv, zwischen den Tastenkontakten befindet sich eine Kette kleiner Festinduktivitäten, die jeweils gegen Masse geschaltet werden, und bei Seitwärtsbewegung tauchen metallische Kerne in Tauchspulen, die in Reihe zur Festinduktivitätenkette liegen, ein.

Drei neue Bilder sollen dies illustrieren.

Price in first year of sale 6'000.00 CHF
Mentioned in Jahrbuch der Technik - Technik und Industrie, 15.Jahrgang 1928-1929

Model page created by Thomas Diemer. See "Data change" for further contributors.



All listed radios etc. from Martenot, Maurice; Paris
Here you find 1 models, 1 with images and 1 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.



 


Forum contributions about this model
Martenot, Maurice;: Ondes Martenot "generic"
Threads: 5 | Posts: 13
Hits: 6839     Replies: 8
martenot: Leitendes Kreidepulver
Thomas Diemer
15.May.08
  1
Leitendes Kreidepulver
 
Liebe RMOrg Freunde
 
Kennt jemand so etwas, Kreidepulver als veränderbarer Widerstand.
 
Wie ich in der Beschreibung vom Ondes Martenot berichtete wird die Dynamik, die Lautstärke des Instrumentes mittels einer kleinen Taste mit der linken Hand gespielt.
Alternativ zu der Taste gibt es auch ein Fusspedal.
In beiden Bedienteilen wird, beim betätigen, eine kleine Tasche aus Stoff zusammengepresst. In der Bedienungsanleitung zum Ondes schreibt Martenot, diese Tasche sei mit einem Kreidepulver gefüllt.
 
Im Ruhezustand messe ich ca 150 K-Ohm. Dieser Widerstand nimmt beim zusammendrücken logorhythmisch ab bis knapp 100 Ohm.
 
Ich kenne mich in Chemie zuwenig aus und Frage nun in die Runde:
Was könnte das für ein Pulver oder für Kreide sein die elektrisch leitend ist, die beim zusammenpressen den Widerstand verkleinert und beim lösen des Druckes sich wieder regeneriert.
 
Kennt jemand dieses Verfahren.
 
Das Instrument stammt aus den 50er Jahren und diese pulvergefüllten Taschen funktionieren noch tadellos.
Helmut Weigl
30.May.08
  2

Hallo Herr Diemer,

 

ist in dem Säckchen wirklich Kreide?

 

Pulver das den Widerstandswert bei Druck ändert erinnert mich an Kohlemikrofone. Die dort enthalten Kohlekörner, bzw. Kohlepulver haben die besagte Eigenschaft, den Widerstand bei Druck zu ändern.

viele Grüße

 

Helmut Weigl

Thomas Diemer
31.May.08
  3
Guten Tag Herr Weigl
 
Vielen Dank für Ihre Anregung.
 
Laut der Bedienungsanleitung soll in dem Säckchen Kreidepulver sein.
Ein Kollege der Chemiker, Kristallloge, ist sagte mir, dass in der Chemie Kreide ein relativ weiter Begriff sei. Kreide müsse nicht zwingen Kalkstein bedeuten.
( Um zu orakeln ) könnte ich mir eine Mischung, in der Richtung von Kalk und Magnesiumoxyd oder Aluminiumoxyd vorstellen.
Soviel ich weiss lässt sich Kohle zwar pressen, aber regeneriert sich nicht von selbst wenn der Druck weggenommen wird. Im Kohlemikrofon wird das Kohlegranulat nicht gepresst sondern durch die Schallschwingungen nur „grschüttelt“.
 
Da das Instrument nur zur Revision bei mir ist kann ich leider das Säckchen nicht öffnen um eine Probe fürs Labor zu entnehmen. Deshalb frage ich hier in die Rund, hat jemand Kenntnisse zu dieser Technik.
 
Mit bestem Dank
Thomas Diemer
Rüdiger Walz
01.Jun.08
  4

Nein, Kreide (Kalziumkarbonat) ist sicher nicht in den Beuteln. Marmortafeln (ebenfalls Kalziumkarbonat) wurden in Kraftwerken früher als Schalttafeln eingesetzt. Auch Magnesium- oder Aluminiumoxide sind nicht brauchbar. Al und Mg Keramiken wurden in Senderöhren als Kolben- oder Isolationsmaterial verwendet. Sie zeigen keine Leitfähigkeit.

In französischen Radios der 20er wurden Potentiometer verwendet, die durch Zusammendrücken eines Pulvers wirken. Ich habe meines noch nicht geöffnet, ging bisher aber davon aus, dass es sich um Kohlekörner handelt.

Weiße Pulver, die man "Kreide" nennen könnte und die leitfähig sind fallen mir keine ein. Das Kennzeichen von leitfähigen Stoffen sind bewegliche Elektronen und das geht meist mit Farberscheinungen einher. (Ausnahme Metalle. Umgekehrt müssen farbige Stoffe nicht leitfähig sein).

Je nach Widerstand des Beutels sind halbleitende Mineralien, wie sie auch in den 20ern als Detektorkristalle verwendet wurden denkbar. Z.B. : Pyrit (FeS2), Bleiglanz (PbS), Carborundum (SiC) und viele mehr. Diese sind aber nicht "kreideartig", sondern dunkel gefärbt und im kristallinen Zustand zeigen die Bruchkanten metallischen Glanz.

Rüdiger Walz

Thomas Diemer
02.Jun.08
  5
Guten Tag Herr Walz
 
Vielen Dank für Ihre Mitteilung.
 
Ob das Pulver weiss ist oder eine Farbe aufweist kann ich nicht sagen,
denn ich kann das Säckchen nicht aufschneiden da es nicht mir gehört.
 
Sehr interessant finde ich die Nachricht, dass in den 20er Jahren ähnliche
Beutel mit einem Pulver in französischen Radios als Potmeter Verwendung gefunden haben.
 
Martenot ist Franzose und sein erstes Instrument hatte er, nach mehreren Entwicklungsjahren, 1928 der Öffentlichkeit vorgestellt. Martenot hatte diese art von Potmeter bis in die spähten 70er Jahre verwendet, vermutlich weil die Widerstandskurve einen speziellen Verlauf aufweist.
 
Wenn diese Potmeterkonstruktion in Radios eingebaut worden ist sollte es doch Literatur oder Aufzeichnungen darüber geben. Ich bin sicher, dass Jemand im RMorg etwas zu dieser Technik sagen kann.
 
Mit bestem Dank
Thomas Diemer
 
Rüdiger Walz
04.Jun.08
  6

Um Mißverständnissen vorzubeugen: Die zitierten französischen Heizregler (übrigens in einem Vitus Mondial von 1922) haben ein Metallgehäuse. Ich werde versuchen, Detailaufnahmen davon zu machen.

Grüsse

Rüdiger Walz

Thomas Diemer
09.Jun.08
  7
Guten Tag Herr Walz
 
Sicher würden mich Detailaufnahmen von diesem Regler interessieren.
 
 
Generell bin ich erstaunt, dass es hier beim RMorg niemanden gibt
dem diese Technologie nicht ganz fremd ist.
 
Deshalb frage ich nochmals in die Rund:
Wer kennt diese Technik für die Lautstärkeregelung.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es nur ein Gerät gab,
ab den 20er in Röhrentechnik, ein Schwebungssummer,
ab 70er mit Transistor, als VCO und, dass niemand, hier
bei RMorg ist der von diesem System etwas Genaueres weiss.
 
Mit bestem Dank
Thomas Diemer
Uwe Ronneberger
15.Jun.08
  8 In der Zeitschrift des Vereins deutscher Ingenieure findet sich 1934 zur kapazitiven Lautstärkeregelung an Orgeln folgender Hinweis :

... Bisher wurden für diesen Zweck entweder druckabhängige Widerstände, Kohleplättchen, Kohlepulver u.dgl. oder Drehwiderstände und Widerstände mit Abwälzkontakten verwendet. ...

aus Oskar Vierling, die elektroakustische Orgel
Uwe Ronneberger
30.Dec.11
  9

Heinz Richter beschreibt 1959 in seinem Buch "Elektroakustik für Alle" u.a. das Trautonium :


...Die Lautstärkeregelung ist vom Tastendruck auf dem Manual abhängig, weil beim
Niederdrücken ein als Lautstärkeregler geschalteter Kohlewiderstand zusammengepreßt
wird. Die Lautstärke wird um so größer, je stärker der Tastendruck ist. ...
siehe auch hier im RM oder hier.



1967 wird im "electronicum" zum Messen von Kräften ein Kohledruckgeber beschrieben :

Kohledruckgeber

"Sehr einfach in der Konstruktion sind die Kohlegeber - in Form einer zylindrischen Säule-,
sie bestehen aus dünnen Kohlescheiben ( von wenigen Stücken bis zu einigen zehn
Scheiben). Unter äußerem Druck wird der Widerstand der Kohlensäure kleiner."

Unter dem Stichwort Kohledruckregler findet man im Internet und in der Literatur zahlreiche
Anwendungsbeispiele. So wurden schon zu Anfang des 20.Jahrhunderts Kohledruckregler
in der Fernmeldetechnik  eingesetzt und bei der Reichsbahn war er für Jahrzehnte der Standardregler.

Aus Grafe "Gleichstrommaschinen" 1954:

Kohledruckregler 

...Aufeinander geschichtete Kohleplatten haben ebenso wie die Kohlekörner in dem danach
benannten Mikrophon die Eigenschaft, ihren Widerstand mit dem Druck zu ändern., der auf
sie ausgeübt wird. Und zwar sinkt der Widerstand bei wachsendem Druck.

Schaltung Kohledruckregler


Allerdings kann auf diese Weise der Regelwiderstand des Kohlestapels KoS nicht kleiner als
etwa 1/7 des Maximalwertes gehalten werden. Der Wert Null wird durch Überbrückungsschalter S erreicht, oder man versieht einseitig die Kohleplatten mit Silberwarzen und läßt sie in Kippbewegung ausführen, so daß im Endzustand die Silberkontakte einen Kurzschluß herbeiführen. ...


... Die Grenzleistung der Regler beträgt etwa 500 W. Der Temperaturkoeffizient der Kohle ist
negativ und liegt bei 2..5 x 10-4, der spezifische Widerstand ist 6 Ohm mm2 x m-1 bei
Naturgraphit und wird bis zu 80 Ohm mm2 x m-1 bei stark rußhaltigen Kohlen ansteigen.
Störungen durch Oxydation ist nicht zu befürchten, da diese Produkte gasförmig sind.
Trotzdem soll die Temperatur 400...600 °C nict übersteigen, da sonst Verbrennung eintritt. Bei
zu erwartenden höheren Temperaturen macht sich Unterbringung in Schutzgas oder Vakuum erforderlich.
Auf dem Kohledruckprinzip beruht auch der Einhetsregler der Reichsbahn. Die
Spannungsquelle ist ein Turbogleichstromgenerator für 0,5 KW, 3750 U/min, 24 V parallel zu
einer Blei- oder Nickel-Eisen-Batterie gleicher Spannung geschaltet. Sinkt die Generatorspannung unter 24 V, so wird die Maschine von der Batterie getrennt, die dann allein die Lichtspeisung übernimmt. ...
Reichsbahn Einheitsregler

Sehr zuverlässig arbeitet eine Anwendung des Kohledruckreglers, die sicherlich vielen von
uns bekannt sein dürfte.

Nähmaschinenanlasser Komet

Als Anlasser für Nähmaschinenmotoren.



Nähmaschinen Pedal 1987

Anlasser Innenansicht

 

 
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martenot: Ondes Martenot der andere Lautsprecher 3
Thomas Diemer
09.May.08
  1
Der andere Lautsprecher 3
 
Dieser Beitrag hat zwar mit Radios nichts zutun, könnte aber den einen oder anderen Radiokollegen interessieren.
 
Da es in den 20er 30er Jahren noch keine Hallgeräte gab konstruierte Maurice Martenot für sein Instrument, das Ondes Martenot spezielle Lautsprecher. Diese Lautsprecher strahlten nebst dem Nutzsignal noch ein selbst erzeugter Nachhall ab.
 
In einem Lautsprechersystem, benutzte Martenot einen normalen Lautsprecher. Über dessen Membrane wurden 7 Federn aus Bronze gespannt. Diese Federn sind mittig, über einen Steg miteinander verbunden und mittels zwei Stützen mit dem Zentrum vom Lautsprecherkorb verklebt. Die Schwingungen der Lautsprechermembrane werden so direkt auf die Federn übertragen. Die Federn werden zum schwingen angeregt und durch die mechanische Verbindung mit der Membrane werden diese Federschwingungen wieder zurück auf die Membrane geleitet und als Nachhall mit abgestrahlt. Über ein kompliziertes Schnursystem kann man zwei Dämpfer an die Federn heranziehen und so den Hallanteil kontrollieren.
 
In den beiden beigefügten Bildern könnt Ihr den Aufbau dieses Halllautsprechers sehen.

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martenot: Ondes Martenot der andere Lautsprecher 2
Thomas Diemer
09.May.08
  1
Der andere Lautsprecher 2
 
Dieser Beitrag hat zwar mit Radios nichts zutun, könnte aber den einen oder anderen Radiokollegen interessieren.
 
Da es in den 20er 30er Jahren noch keine Hallgeräte gab konstruierte Maurice Martenot für sein Instrument, das Ondes Martenot spezielle Lautsprecher. Diese Lautsprecher strahlten nebst dem Nutzsignal noch ein selbst erzeugter Nachhall ab.
 
Ein früher Lautsprecher, die Palme, hatte, ähnlich einem konventionellen Lautsprecher eine Schwingspule in einem Magnetfeld, die aber keinen Membrankorb antrieb sondern zwei Brücken. Über diese Brücken und einen Resonanzkörper sind insgesamt 24 Mandolinensaiten gespannt. Diese Saiten werden von dem Linearmotor zum schwingen angeregt. Vorne am Resonanzkörper sind die ersten 12 Saiten, eine pro Halbton, installiert. Dieser erste Saitensatz schwingen in der Fusslage, der ersten Oktave, Lambda- Halbe, und in der zweiten Oktave , Lambda Volle. Die 12 Saiten auf der Rückseite der Palme sind für die 3. und 4. Oktave zuständig.
 
In den beigefügten Bildern könnt Ihr zwei Skizzen sehen, eine eines Linearmotores und eine vom Aufbau der Palme. Ich lege auch ein paar Fotos vom Palmenlautsprecher bei.

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'generic'; Ondes Martenot - der andere Lautsprecher 1
Thomas Diemer
08.May.08
  1
Der andere Lautsprecher 1
 
Dieser Beitrag hat zwar mit Radios nichts zutun, könnte aber den einen oder anderen Radiokollegen interessieren.
 
Da es in den 20er 30er Jahren noch keine Hallgeräte gab konstruierte Maurice Martenot für sein Instrument, das Ondes Martenot spezielle Lautsprecher. Diese Lautsprecher strahlten nebst dem Nutzsignal noch ein selbst erzeugter Nachhall ab.
 
Ein früher Lautsprecher hatte, ähnlich einem konventionellen Lautsprecher eine Schwingspule in einem Magnetfeld, die aber keinen Membrankorb antrieb sondern einen Gong mit 50 cm Durchmesser.
In den beigefügten Bildern könnt Ihr zwei Skizzen sehen, eine eines Linearmotores und eine vom Aufbau des Gonglautsprechers. Ich lege auch ein paar Fotos vom Gonglautsprecher bei.

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Hits: 1560     Replies: 0
martenot: 'generic'; Ondes Martenot
Bernd P. Kieck
29.Mar.08
  1

 

Eine Einführung und Klangbeispiele findet man hier.

 
Martenot, Maurice;: Ondes Martenot "generic"
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