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Receiver-Transmitter RT-77/GRC-9

Receiver-Transmitter RT-77/GRC-9; MILITARY U.S. (ID = 121285) Mil TRX
 
Receiver-Transmitter RT-77/GRC-9; MILITARY U.S. (ID = 121286) Mil TRX
 
Receiver-Transmitter RT-77/GRC-9; MILITARY U.S. (ID = 121287) Mil TRX
 
Receiver-Transmitter RT-77/GRC-9; MILITARY U.S. (ID = 121288) Mil TRX
 
Receiver-Transmitter RT-77/GRC-9; MILITARY U.S. (ID = 121289) Mil TRX
 
Receiver-Transmitter RT-77/GRC-9; MILITARY U.S. (ID = 121290) Mil TRX
 
Receiver-Transmitter RT-77/GRC-9; MILITARY U.S. (ID = 1511042) Mil TRX
 
Receiver-Transmitter RT-77/GRC-9; MILITARY U.S. (ID = 1511043) Mil TRX
 
Receiver-Transmitter RT-77/GRC-9; MILITARY U.S. (ID = 1511044) Mil TRX
 
Receiver-Transmitter RT-77/GRC-9; MILITARY U.S. (ID = 1511046) Mil TRX
Receiver-Transmitter RT-77/GRC-9; MILITARY U.S. (ID = 121615) Mil TRX Receiver-Transmitter RT-77/GRC-9; MILITARY U.S. (ID = 121620) Mil TRX
Receiver-Transmitter RT-77/GRC-9; MILITARY U.S. (ID = 121621) Mil TRX Receiver-Transmitter RT-77/GRC-9; MILITARY U.S. (ID = 121622) Mil TRX
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Receiver-Transmitter RT-77/GRC-9; MILITARY U.S. (ID = 121615) Mil TRX
MILITARY U.S.: Receiver-Transmitter RT-77/GRC-9 [Mil TRX] ID = 121615 540x695
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For model Receiver-Transmitter RT-77/GRC-9, MILITARY U.S. (different makers for same model)
 
Country:  United States of America (USA)
Manufacturer / Brand:  MILITARY U.S. (different makers for same model)
Year: 1951–1960 ? Category: Military Transceiver (TRX)
Valves / Tubes 11: 1L4 1R5 1L4 1R5 1S5 1R5 3Q4 3A4 3A4 2E22 3A4 0C3
Main principle Transceiver; ZF/IF 456 kHz
Wave bands Wave Bands given in the notes.
Details
Power type and voltage Other, details in remarks or not known. / 6 or 12 or 24 Volt
Loudspeaker - This model requires external speaker(s).
Power out
from Radiomuseum.org Model: Receiver-Transmitter RT-77/GRC-9 - MILITARY U.S. different makers
Material Metal case
Shape Miscellaneous shapes - described under notes.
Dimensions (WHD) 16 x 13 x 8 inch / 406 x 330 x 203 mm
Notes

RT-77/GRC-9 receiver-transmitter is the main part of AN/GRC-9 radio set that was used in either ground or vehicle applications. Made in USA or under license in Germany (by Telefunken) and France. Range 2-3.6, 3.6-6.6 and 6.6-12 MHz continuously tuneable plus two preset channels, AM/CW, 200 kHz calibration points. AF and RF gain controls and headset jacks. Hi/Lo outputs 7 or 1 Watt AM, 15 or 5 Watt CW. Possible power requirements dynamotor DY-88/GRC-9 for mobile use, handcrank generator GN-58-A for field use or stationary generator unit PE-162.

Net weight (2.2 lb = 1 kg) 13.5 kg / 29 lb 11.8 oz (29.736 lb)
Source of data Il museo della radio; Primo Boselli; 1992
Mentioned in -- Original-techn. papers. (TDv. 5820/3-01 (Januar 1961))
Literature/Schematics (1) -- Original-techn. papers. (TM11-263 (March 1951))

Model page created by Hugo Sneyers. See "Data change" for further contributors.



All listed radios etc. from MILITARY U.S. (different makers for same model)
Here you find 362 models, 317 with images and 173 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.



 


Forum contributions about this model
MILITARY U.S.: Receiver-Transmitter RT-77/GRC-9
Threads: 3 | Posts: 5
Hits: 4128     Replies: 2
Amateurfunkbetrieb mit dem GRC-9
Eilert Menke
19.Nov.06
  1

Funkbetrieb mit dem GRC-9

Bereits seit langer Zeit wollte ich Amateurfunkbetrieb mit meinem GRC-9 ausprobieren, bin allerdings aus Zeit- und Motivationsmangel bisher nicht dazu gekommen. Anläßlich der heutigen HOT-Party („HOT“ = Homebrew and Oldtime-Equipment (Telegraphie-Amateurfunkwettbewerb für Geräte, die älter als 30 Jahre und/oder Eigenbauten sind)) habe ich das Vorhaben nun endlich umgesetzt.

Das GRC-9 ist ein röhrenbestückter KW-Sendeempfänger amerikanischer Herkunft für Mobil- oder Portabelbetrieb zwischen 2,0 bis 12 MHz in drei Bereichen. Die Sendeleistung beträgt maximal 15 Watt HF, ist allerdings reduzierbar. Das Gerät ermöglicht Amplitudenmodulation und Telegraphie (moduliert/unmoduliert). Es ist der unmittelbare Nachfahre des WW2-Veteranen BC-1306 und war ab Anfang der 1950er bis Ende der 1960er Jahre in vielen NATO-Armeen im Einsatz. In der Bundeswehr gehörte es zur Heeres-Erstausstattung. Deshalb ist es nicht verwunderlich, daß viele Gerätesätze auch in Lizenz, u.a. von Telefunken, gebaut wurden.

Ich wollte das Gerät unter möglichst realen, bestimmungsgemäßen „Feld“-Bedingungen testen. Deshalb habe ich der Versuchung widerstehen müssen, es in meiner bequemen, gut beheizten Funkstation im Hause an der vorhandenen Stationsantenne und mittels Netzteil an der Steckdosen-Stromversorgung zu betreiben.

Also blieb kein anderer Weg, ich mußte - trotz des feuchtkalten, unwirtlichen ostfriesischen Herbstwetters - hinaus in den Garten!

Der Sendeempfänger erhielt seine Versorgungsspannungen aus der für Mobilbetrieb vorgesehenen Umformereinheit DY-88, da ich meine Freundin leider nicht dazu bewegen konnte, ca. drei Stunden ununterbrochen den zugehörigen Handgenerator GN-58-A anzutreiben. Eine 12V/66Ah-Autobatterie diente der Speisung des Umformers:



Als Antenne mußten ca. 10 Meter isolierter Schaltlitze, über einen Baum geworfen, ausreichen. Das Gegengewicht wurde durch den Rahmen eines zufällig in der Nähe stehenden Fahrrades gebildet. Überraschenderweise ließ sich dieser Behelf gut anpassen. Da das Gerät kein Transceiver ist, sind Sender und Empfänger separat abzustimmen, was dank der Sendefrequenztabelle und des „Einpfeifschalters“ am Empfänger allerdings keine Schwierigkeiten bereitet.

Im ersten Teil der HOT-Party gelangen im 40-Meter-Band sieben Verbindungen. Zwei davon nach Tschechien (OK1KZ, OK1HCG) und eine in das Gebiet um Kaliningrad/Königsberg (UA2FL), immerhin über 1000 km entfernt. Und das bei guten Signalrapporten! Als nachteilig erwies sich allerdings die große ZF-Bandbreite des GRC-9-Empfängers. Da hauptsächlich für AM-Betrieb dimensioniert, hörte ich im dicht belegten 40m-CW-Segment mitunter über sechs Stationen in verschiedenen Tonlagen gleichzeitig rufen, so daß die Aufnahme zeitweise recht schwierig war.

Nach zwei Stunden ging es planmäßig im 80-Meter-Band weiter. Auch dort gelang es mir unter anderem, in Kaliningrad problemlos Gehör zu verschaffen. Da in diesem Band der Telegrafiebereich nicht so schmal und überbelegt ist, machte sich die große ZF-Bandbreite des Empfängers in keiner Weise störend bemerkbar.

Zwischendurch hatte ich auch noch ein längeres, entspanntes QSO (Funkkontakt) mit einer Station aus Heidelberg, die nicht am Wettbewerb teilnahm (Gregor, DF2IC). Auch hier gab es überraschend gute Rapporte.

Nach ca. zweieinhalb Stunden Funkbetrieb bei ca. 5 Grad C. waren meine Finger allerdings derart klamm und unbeweglich, daß ich mit der J-37 Kniebügel-Morsetaste nicht mehr fehlerfrei geben konnte. Daher entschloß ich mich, vorzeitig QRT (Betriebsschluß) zu machen, zumal auch die Kapazität der Autobatterie ihrem Ende entgegen ging.

Bei einer Tasse Tee im Hause vor dem wärmenden Kamin konnte ich mich aklimatisieren und ein Resumee über die Aktivität ziehen: Es funktionierte weitaus besser als ich erwartete und hat sehr viel Freude bereitet. Der nächste Sommer ist gewiß und ergo werde ich dann öfter mit dem Gerät Funkbetrieb abwickeln. Möge es mir der ein oder andere Funkamateur gleichtun und sein GRC-9 aus dem Dornröschenschlaf erwecken. Es lohnt sich, mit diesem nicht alltäglichen Amateurfunkgerät QRV zu sein, insbesondere sicherlich auch zu Feldtagsaktivitäten!

73 de DL9BDM

Georg Beckmann
20.Nov.06
  2

Hallo Herr Menke,

ein schöner Bericht, das Lesen hat Spass gemacht.

Mich würde interessieren, wie so eine Behelfsantenne angepasst wird. Verfügt dieses Gerät über eine einstellbare Collins - Filtereinheit oder wie geht das sonst ?

 

Gruß

 

Georg Beckmann

 

Eilert Menke
20.Nov.06
  3

Hallo Herr Beckmann,

vielen Dank für die Blumen. Im Gerät ist in der Tat eine universelle Antennenabstimmung eingebaut. Dies ist auch wegen des flexiblen Anforderungsprofils im militärischen Einsatz unerläßlich.

 

Auf dem Bild links außen sind die Klemmen, sowohl für eine Draht-, Stab- und Dipolantenne, zu erkennen. Daneben befindet sich der Umschalter der Ladespule für die jeweilige Antennenart. Ganz rechts sehen Sie den Drehknopf für die Antennenfeinabstimmung. Sie wird durch eine doppelte Permeabilitätsabstimmung realisiert. Besonders gut ist diese Konstruktion auf dem beim Modell hinterlegten Bild Nr. 121622 vom Kollegen Sneyers zu erkennen. Der zugehörige Planausschnitt hat die Nr. 121290. Die Erdungsklemme befindet sich am Empfängermodul.

In der Mitte, oberhalb der Sendefrequenztabelle (der Sender hat keine in kHz/MHz geeichte Skala, sondern eine Mikrometereinstellung), befindet sich die Glimmlampe, die auf maximales Licht einzustellen ist. In meinem Gerät fehlt sie allerdings (105 - 125 Volt, Sockel BA15; wer hat eine für mich übrig?). Deshalb habe ich mir mit einem Feldstärkemeßgerät geholfen. Im amerikanischen Truppeneinsatz nahm man dafür das ME-61/GRC. Leider besitze ich es nicht. In der Bundeswehr war es meines Wissens auch nicht eingeführt.

Das Gerätehandbuch gibt weiterführende Informationen zu den verschiedenen Antennenformen und deren zweckmäßige Verwendung.

Zum Schluß noch einige generelle Hinweise:

Die Endstufenröhre des Senders unterliegt aufgrund des rauhen Betriebes durch ständiges Schalten der Heizung einem hohen Verschleiß. Sollte das Gerät also keine oder wenig HF liefern, prüfe man zunächst die Emission der 2E22.

Falls sich die NF des Empfängers verzerrt anhört, ist mit großer Wahrscheinlichkeit die 4,5 Volt BIAS-Batterie defekt. Sie ist auf dem Empfänger-Chassis zwischen den Röhren zu finden. Bei älteren Geräten ist sie oft eingelötet, ansonsten steckbar. Der findige Bastler wird sich sicher einen geeigneten Ersatz konstruieren. Achtung, Plus liegt am Chassis!

Nach gut fünfzig Jahren sind die Verbindungskabel zwischen Gerät und Umformer bzw. das Batteriekabel zum DY-88 häufig defekt, da die Gummiisolation nicht alterungsbeständig ist und daher ihre Flexibilität verliert und zerbricht. Oft knirscht es bereits beim Bewegen der Kabel. Prüfen Sie deshalb vor Inbetriebnahme die Qualität ihrer Leitungen!

Daß der Umformer nach langer Standzeit vor Inbetriebnahme auf Leichtgängigkeit zu prüfen ist, bedarf sicher keiner weiteren Erklärung. Ist er es nicht, kommt nur ein Austausch des Schmiermittels in Frage. Da das eine sehr aufwendige Aktion ist, sollte man dabei das Handbuch zu Rate ziehen. Auch die Kollektorbürsten wollen regelmäßig kontrolliert werden.

Übrigens ist das R-104 das osteuropäische Gegenstück zum GRC-9.

 
Hits: 2211     Replies: 0
military: AN/GRC-9; Link zum englischen Manual
Gregor Lasser
02.May.06
  1 Zum Gerätesatz AN/GRC-9 kann man die kompletten englischsprachigen Manuals des Gerätesatzes, aber auch der speziellen Stromversorgungen PP-327/GRC-9Y unter http://wireless-set-no19.trackpads.net/#M6 herunterladen. Die Manuals sind passwortgeschützt, nach einem Mail an die Administratoren der "wireless-set-no19" Website, erhält man allerdings kostenlos Passwörter.

Ich habe mir diese Manuals übrigens heruntergeladen, weil ich gehofft habe, dass entgegen der deutschen Version hier bei Messwerten Toleranzen eingetragen sind, leider ist dies aber auch bei der englischen Version nicht der Fall.
Ich forsche derzeit an einem RT-77 (AN/GRC-9) wo die Selengleichrichter, die hier in Flussrichtung als "Spannungsregler" ähnlich einer Zenerdiode eingesetzt werden, anscheinend Ihre Werte so geändert haben, dass zu große Heizspannungen an den Röhren anliegen.
Leider gibt es aber im Manual keine Toleranzgrenzen für diese Spannungen, doch im Sinne einer Lebensverlängerung der Röhren sollten die Spannungen wohl sicher nicht mehr als 110% betragen. Sollte ich nähere Erkenntnisse dazu gewinnen, werde Ich sie natürlich hier posten.
 
Hits: 2376     Replies: 0
military: AN/GRC-9; Literaturhinweis
Eilert Menke
17.Apr.06
  1 ein vertiefender Beitrag über die Verwendung des Gerätes, besonderes auch in der Bundeswehr, findet sich hier:

http://www.radiomuseum.org/forum/funkgeraetesatz_angrc_9.html
 
MILITARY U.S.: Receiver-Transmitter RT-77/GRC-9
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