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Condor E08 Ch= 1/608

Condor E08 Ch= 1/608; Nordmende, (ID = 59617) Radio
 
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Nordmende,: Condor E08 Ch= 1/608 [Radio] ID = 199846 394x319
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For model Condor E08 Ch= 1/608, Nordmende, Norddeutsche Mende-Rundfunk GmbH (Sterling), Bremen-Hemelingen
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  Nordmende, Norddeutsche Mende-Rundfunk GmbH (Sterling), Bremen-Hemelingen
Year: 1961/1962 Category: Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
Semiconductors (the count is only for transistors) 9: OC615 OC615 AF105 AF105 AF105 OC71 OC75 OC74 OC74 OA160 OA172 OA172
Main principle Super-Heterodyne (Super in general); ZF/IF 460/10700 kHz
Tuned circuits 5 AM circuit(s)     11 FM circuit(s)
Wave bands Broadcast (BC) and FM or UHF.
Details
Power type and voltage Dry Batteries / 2 x 4,5 Volt
Loudspeaker Permanent Magnet Dynamic (PDyn) Loudspeaker (moving coil) / Ø 10 cm = 3.9 inch
Power out
from Radiomuseum.org Model: Condor E08 Ch= 1/608 - Nordmende, Norddeutsche Mende-
Material Leather / canvas / plastic - over other material
Shape Portable set > 8 inch (also usable without mains)
Dimensions (WHD) 230 x 168 x 82 mm / 9.1 x 6.6 x 3.2 inch
Notes

4 Farben: blau, rot, perlgrau oder schwarz.

Net weight (2.2 lb = 1 kg) 1.8 kg / 3 lb 15.4 oz (3.965 lb)
Price in first year of sale 199.00 DM
Collectors' prices  
Source of data HdB d.Rdf-& Ferns-GrH 1961/62 / Radiokatalog Band 1, Ernst Erb
Literature/Schematics (1) -- Original-techn. papers.


All listed radios etc. from Nordmende, Norddeutsche Mende-Rundfunk GmbH (Sterling), Bremen-Hemelingen
Here you find 1691 models, 1578 with images and 1213 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.




 


Forum contributions about this model
Nordmende,: Condor E08 Ch= 1/608
Threads: 1 | Posts: 18
Hits: 3987     Replies: 17
nordmende: 1/608; Condor
Stefan Schmaus
19.Jan.09
  1

Liebe Sammlerkollegen,

mein mit viel Stolz von einem Sammler ergattertes blaues 1/608 zeigt nach Anschluss eines stabilisierten 9V-Netzteils leider keinerlei Funktion. Das Gerät befindet sich außen wie innen in unverbasteltem, sauberem Zustand.

Ich bin mir durchaus bewusst, dass dies eine pauschal nicht zu beantwortende Frage ist, würde mich als Laie dennoch sehr über einen ersten Tipp von mit diesen Geräten erfahrenen Kollegen freuen, wo am wahrscheinlichsten nach dem Fehler zu suchen ist. Ich hörte bereits, dass Elkos und/oder Germaniumtransistoren die Ursache sein können?

Danke und Grüße,

Stefan Sch.

Henning Oelkers
19.Jan.09
  2

Hallo, Herr Schmaus,

Jedes der verwendeten Bauteile kann eine Fehlerursache sein, und selbst fehlerhafte Verbindungen und Risse in Leiterplatten können ursache sein.

Sie sollten systematisch vorgehen. Dazu sollten Sie zuerst sicherstellen, das die Spannungsversorgung nicht verpolt ist. Dann sollten Sie die Stromaufnahme des Gerätes messen, und zwar bei zurückgedrehtem Lautstärkeregler, jeweils einmal bei UKW und bei MW. Zu erwartende Werte sollten im Bereich 5mA bis 20mA liegen, normalerweise bei UKW etwas höher als bei MW.

Beim Einschalten ist normalerweise ein kurzes Knacken o. ä. im Lautsprecher zu hören. Dieses sollte wahrnehmbar sein.

Wenn Sie das überprüft haben, und wenn das noch nicht weitergeholfen hat, wäre als nächstes wichtig zu wissen, wie weit Ihre eigenen Fähigkeiten reichen, und ob Sie ein Multimeter haben ( analog oder digital ? ).

Mit freundlichen Grüßen,

Henning Oelkers

Stefan Schmaus
19.Jan.09
  3

Danke für Ihre Mühe, Herr Oelkers. Die erste Frage zur Polung der Spannungsversorgung kann ich bereits von hier (nicht am Gerät) beantworten: Ich bin sicher, dass die Polung stimmt, denn Minus liegt am Ein-/Ausschalter, so, wie es lt. Schaltplan sein sollte. Gemessen habe ich dies mit meinem analogen Multimeter (werde mir kurzfristig ein digitales kaufen).

Um eine Verpolung aber völlig auszuschließen: Kann ich Plus und Minus versuchsweise tauschen, ohne dass das Gerät Schaden nimmt? Ein Knacken beim Einschalten ist momentan im übrigen nicht zu hören; das einzige, was wahrzunehmen ist, ist ein ganz leises Knacken im Lautsprecher beim Drücken der MW-Taste.

Grüße,

Stefan Sch.

Henning Oelkers
19.Jan.09
  4

Hallo, Herr Schmaus,

Sie sollten dann die Spannungen im Gerät prüfen. Im Schaltplan sind entsprechende Angaben vorhanden.

Achtung! Bitte unbedingt Messvorschrift beachten: Spannungen gegen Chassis messen, das ist NICHT GLEICH mit Batterie Minus! Ob Sie ein analoges oder digitales Messgerät verwenden, ist zunächst nicht wichtig.

Wenn die Stromversorgung dieses zulässt, sollten die auf 8,2 Volt eingestellt sein. 

Dann sollten Sie die Spannungen an den Transitoren in der NF Stufe messen ( an Trs 8, 9, 7, 6 ), und hier mitteilen ( auch die Betreibsspannung )

Achtung! ein Kurzschluss z. B. durch abrutschen mit der Messpitze kann in Sekundenbruchteilen Halbleiter zerstören! Gehen Sie bitte auf Nummer Sicher!. Nötigenfalls zuerst Messgerät anschliessen, dann einschalten.

Viel erfolg bis dahin,

Henning Oelkers

Stefan Schmaus
25.Jan.09
  5

Hallo Herr Oelkers,

nachdem ich Ihren Rat befolgt und die angegebenen Messungen durchgeführt habe, kann ich nachfolgende Ergebnisse mitteilen:

Stromaufnahme des Gerätes = 0mA

Spannungen an den Transistoren Trs. 6, 7, 8, 9, gemessen gegen Chassis bei Speisespannung 8,5V (Angaben jeweils FM / AM in Volt):

Trs. 6 Emitter: 6,0 / 6,4
Trs. 6 Basis: 5,8 / 6,4
Trs. 7 Emitter: 7,0 / 7,9
Trs. 7 Basis: 7,0 / 7,9
Trs. 8 / 9 Emitter: 7,1 / 8,0

Ich hoffe, dass diese Angaben für Sie hilfreich sind.

Danke und viele Grüße,

Stefan Sch.

Attachments

Henning Oelkers
26.Jan.09
  6

Hallo, Herr Schmaus,

die Stromaufnahme von 0mA erscheint nicht ganz plausibel.

Für die weitere Fehlersuche würde ich Empfehlen, einen Widerstand ca 100 Ohm in die Versorgungsleitung zu legen. Damit wird der maximale Betriebsstrom begrenzt.

Auch die fehlende Basis-Emitter spannung an T7 deutet meiner Ansicht nach auf einen Defekt hin, in diesem Falle würde ich den Transistor selbst tippen. Hier wäre es hilfreich, den Transistor auszubauen, und die Spannungen an den Transistoranschlüssen in der Schaltung nochmals zu messen. 

zur ersten Kontrolle der Endtransistoren sollte hier auch noch die Spannung zwischen Basis und Emitter gemessen werden. ( erwartet werden ca 0,3 Volt )

Danach gehts weiter.

Mit freundlichen Grüßen,

Henning Oelkers

Stefan Schmaus
27.Jan.09
  7

Sorry für die Verwirrung, Herr Oelkers: Bei der Messung der Stromstärke scheine ich einen Fehler gemacht zu haben. Sie beträgt bei zurückgedrehtem LS-Regler und UKW 12mA.

Ich melde mich wieder, wenn ich die übrigen empfohlenen Messungen durchgeführt habe.

Grüße und einen schönen Abend,

Stefan Sch.

Stefan Schmaus
25.Feb.09
  8

Hallo Herr Oelkers und alle Mitlesenden,

es hat ein wenig gedauert; jetzt habe ich aber mittels eines digitalen Multimeters alle Transistorenspannungen nochmals sorgfältig nachgemessen (Speisespannung 9,0V):

Stromaufnahme des Gerätes = 13,6mA

Spannungen an den Transistoren, gemessen gegen Chassis (Angaben jeweils FM / AM in Volt):

Trs. 1 Emitter: 6,9
Trs. 1 Basis: 6,6
Trs. 2 Emitter: 7,0
Trs. 2 Basis: 6,9
Trs. 3 Emitter: 6,6 (FM)
Trs. 3 Basis: 6,3 (FM)
Trs. 4 Emitter: 7,2 (FM)
Trs. 4 Basis: 6,9 (FM)
Trs. 5 Emitter: 6,9 (FM)
Trs. 5 Basis: 6,6 (FM)
Trs. 6 Emitter: 6,8 / 7,5
Trs. 6 Basis: 6,7 / 7,4
Trs. 7 Emitter: 7,9 / 8,7
Trs. 7 Basis: 7,8 / 8,6
Trs. 8 / 9 Emitter: 7,9 / 8,7

Ich hoffe, dass Sie mir an Hand dieser Daten weitere Tipps geben können.

Danke und viele nette Grüße,

Stefan Sch.

Henning Oelkers
04.Mar.09
  9
Hallo, Herr Schmaus,

die angegebenen Spannungswerte sind im wesentlichen sinnvoll, lediglich die Werte für Trs 7 
sind etwas eigenartig.
Ich würde Sie um folgendes bitten: Messen Sie bitte an Trs 7 die Spannung zwischen Basis und 
Emitter.
Dann messen Sie bitte noch den Spannungsabfall über dem 680 Ohm Widerstand, der von 
Emitter nach Plus Batterie liegt.

Dann machen Sie bitte noch folgenden Versuch: drehen Sie den Lautstärkeregler auf 2/3 bis 3/4 
auf. Berühren Sie dann, bei eingeschaltetem Gerät den Mittelanschluss des Lautstärkereglers. 
Es könnte ein Brummen/Surren hörbar sein. 
Dabei sollten Sie keine Kontakt zum Chassis haben.

Dann noch folgende Frage: Verfügen Sie über eine Signalquelle wie z.B. 
MP3 Player , Walkman, Taschenradio etc mit Kopfhörerausgang, 
wenn möglich mit Batteriebetrieb?

Danach sehen wir weiter.

Sorry für die Verzögerung!

Viele Grüße,
Henning Oelkers
Stefan Schmaus
08.Mar.09
  10

Hallo Herr Oelkers,

danke für Ihre Antwort. Ich bin Ihren Ratschlägen gefolgt und habe folgende Ergebnisse (alles bei FM):

1. Die Spannung an Trs. 7 zwischen Basis und Emitter beträgt exakt 0,088V
2. Die Spannung am 680 Ohm Widerstand beträgt in Richtung Plus Batterie 7,90V und in Richtung Emitter 7,85V
3. Der Versuch des Berührens des Mittelanschlusses vom Lautstärkeregler verlief ergebnislos: Es ist kein Geräusch zu hören.
4. Über eine geeignete batteriebetriebene Signalquelle verfüge ich - kein Problem.

Was mir aber aufgefallen ist (danach hatten Sie ganz am Anfang gefragt): Beim Einschalten kann man ein ganz leises Knacken im LS (kaum wahrnehmbar) hören.

Wieder danke für Ihre Mühe,

Stefan Sch.

Henning Oelkers
09.Mar.09
  11

Hallo, Herr Schmaus,

hier bleibt nicht viel: Entweder Trs 7 defekt, oder eine Unterbrechung von Basis Trs7 über den 100kOhm Widerstand, die Sekundärwicklung des Trafos nach Masse.

Bitte zuerst die Lautsprecheranschlüsse gegen Masse messen, hier muss niederohmig Durchgang sein.

Dann Trs7 ausbauen, und Gerät dann einschalten. Spannung am Knotenpunkt des 10µF / 100KOhm / 22kOhm messen.

Dort sollten jetzt 6 bis 7 Volt zu messen sein.

Danach sehen wir weiter.

Viel Erfolg,

Henning  Oelkers

Stefan Schmaus
15.Mar.09
  12

Hallo Herr Oelkers,

beide Tests sind positiv verlaufen: Die zwei LS-Anschlüsse haben Durchgang gegen Masse und am entsprechenden Knotenpunkt sind nach Ausbau des Trs. 7 genau 6,44V zu messen.

Was sagt Ihnen das? Ich bin weiter sehr gespannt...

Grüße,

Stefan Sch.

Henning Oelkers
15.Mar.09
  13

Hallo, Herr Schmaus,

das deutet jetzt darauf hin, dass der Transistor einen Schluss zwischen Basis und Emitter hat. Sie können versuchen, einen anderen Transistor einzubauen. Sollten Sie einen passenden Germaniumtransistor erst beschaffen müssen, so können Sie einen Versuch mit einem Siliziumtransistor machen. das ist zwar nicht stilecht, das Gerät sollte damit aber auch grundsätzlich funktionieren. ( Evtl könnte der Klang suboptimal sein ).

Bitte beachten Sie die Anschlussbelegung und Polarität des Transistors.

Bitte unbedingt wie weiter oben beschrieben, die Spannungsquelle über einen Vorwiderstand anschliessen, um Folgeschäden zu vermeiden.

Falls Sie einen Siliziumtransistor zum Testen einbauen, so sollten BC307 und alle Vergleichstypen geeignet sein.

Bitte berichten Sie über die dann gewonnen Erkenntnisse, und messen Sie bitte die Spannungen aller 3 Transistoranschlüsse gegen Masse.

MfG Henning Oelkers

Stefan Schmaus
22.Mar.09
  14

Hallo Herr Oelkers,

nach Einschleifen eines 100 Ohm Vorwiderstands in die Spannungsversorgung und Austausch des Trs 7 gegen einen neuen AC125 zeigt das Gerät leider weiterhin keine Funktion. (Die Arbeitsspannung beträgt jetzt bei FM 6,96V.)

An den drei Anschlüssen des Trs 7 messe ich nun bei FM gegen Masse:

Basis 6,8V
Emitter 6,9V
Collector 6,9V

Für weitere Hilfe wäre ich dankbar. Viele Grüße,

Stefan Sch.

Henning Oelkers
22.Mar.09
  15

Hallo, Herr Schmaus,

wenn Sie an Collektor Trs 7 eine Spannung von 6,9 Volt messen, dann dürfte die Wicklung von V1 unterbrochen sein, oder die Wege dahin ( Leiterbahn? ), oder irgendwelche Lötstellen schadhaft sein. Auch gebrochene Leiterplatten hat es schon gegeben, bei denen dann die über die Bruchstelle verlaufenden Leiterbahnen Risse hatten.  

 

Am Collektor Trs 7 würde ich eine Spannung leicht negativ gegen Chassis erwarten.

Wenn das nicht weiterführt, kontaktieren Sie mich bitte per e-mail.

Viel Erfolg,

 

Henning Oelkers

 

Henning Oelkers
22.Mar.09
  16

Hier richte ich jetzt eine "Baustelle" ein. Es wird aus verschiedenen Gründen Verzögerungen geben.

Sobald das Gerät wieder spielt, folgt hier ein Reparaturbericht.

mit freundlichen Grüßen

Henning Oelkers

Stefan Schmaus
24.Apr.09
  17
Herr Oelkers hatte mich auf die Spur einer Unterbrechung von C des Trs. 7 nach Minus Spannung gebracht. Nach einigem Suchen war die Ursache dann auch gefunden: Sämtliche Lötschwerter des Gegentakteingangsübertragers V1 (Typ 522.038.13) wiesen Spuren von Oxidation auf. Am Platinenanschluss einer Seite der Primärwicklung zeigte sich, dass der feine Wicklungsdraht schlicht abgerissen war (im Bild der rechte Anschluss).
Es war noch ein kleiner Rest (ca. 1mm) zu sehen, der aus dem Spulenkörper herausragte. Diesen konnte ich in eingebautem Zustand nicht wieder anlöten (wg. Isolierlack). Nun gab es entweder die Möglichkeit, den Trafo auszulöten und zu tauschen oder nach Entfernen der Isolierung teilweise abzuwickeln. Letzteres wäre nur dann machbar gewesen, wenn das abgerissene Drahtende zur äußeren Wicklung gehört hätte, und dort auch noch zum außenliegenden Ende. Leider befinden sich die Wicklungsenden bei diesem Übertrager aber unten und sind damit im eingebauten Zustand nur sehr schwer zugänglich.

Also probierte ich zuerst, einen Ausbau zu umgehen. Beim ersten Versuch des Aufrichtens des kleinen Drahtendes (um den Isolierlack zu entfernen) hat sich dieses leider aber sofort verabschiedet. Das Ergebnis war ein leeres kleines Loch (auf dem ersten Bild erkennbar). Der Trafo musste also raus. Für den Fall, dass mir die Instandsetzung nicht glückt, besorgte ich ein 5/603 Transita Spezial mit dem gesuchten Trafo 522.038.13.

 
Endlich konnte ich dann nach längerer "Operation" einen Erfolg verbuchen: Das Gerät spielte, nachdem ich den Ersatztrafo "verpflanzt" hatte!

Erst anschließend habe ich den Originalübertrager aus dem Condor repariert (das kurze Endstück des Drahtes habe ich dazu nach Entfernung eines Teils des Wicklungskörpers aus Hartpapier aus der leider innen liegenden Wicklung herausgelöst und an das vorher behutsam freigelegte Lötschwert angelötet, s. zweites Bild im Anhang) und diesen in das Spendergerät eingesetzt. Dieses spielte auf Anhieb wieder einwandfrei. 
 
Leider sind Lautstärke und Klang beim Condor jedoch noch nicht zufriedenstellend. Bei voll aufgedrehtem LS-Regler ist das Radio viel zu leise und auch das Klangbild (wenig Bässe) ist unausgewogen. Die vermutlich verantwortlichen (da ausgetrockneten) Elkos in der NF-Vorstufe (wieder danke, Herr Oelkers) werde ich systematisch überprüfen und ggf. tauschen.

Abschlussbericht folgt.

Stefan Sch.

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Stefan Schmaus
29.Apr.09
  18

Es ist vollbracht: Nachdem ich nun - wie von Herrn Oelkers empfohlen - die vier Elkos C143, 145, 146 und 147 der NF-Vorstufe ausgetauscht habe, spielt mein Condor jetzt mit sattem, lautem Ton. Ursächlich war einer der 10µF-Cs im Signalweg, was ich durch Parallelschalten herausfand.
Zur Sicherheit habe ich alle vier Kondensatoren erneuert. Jeweils ein Bild der Platine vor und nach dem Tausch habe ich zur Veranschaulichung angehängt.

Ich kann mich nur nochmals ganz herzlich für die Mühe und geduldige Hilfestellung von Herrn Oelkers bedanken!

Stefan Sch.

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