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511

511 ; Philco, Philadelphia (ID = 245967) Radio
 
511 ; Philco, Philadelphia (ID = 503349) Radio
 
511 ; Philco, Philadelphia (ID = 1525137) Radio
 
511 ; Philco, Philadelphia (ID = 1539445) Radio
511 ; Philco, Philadelphia (ID = 166689) Radio 511 ; Philco, Philadelphia (ID = 1524690) Radio
511 ; Philco, Philadelphia (ID = 1524691) Radio 511 ; Philco, Philadelphia (ID = 1524692) Radio
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511 ; Philco, Philadelphia (ID = 166689) Radio
Philco, Philadelphia: 511 [Radio] ID = 166689 933x699
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For model 511, Philco, Philadelphia Stg. Batt. Co.; USA:
First 'Neutrodine' circuit concept applied.
 
Country:  United States of America (USA)
Manufacturer / Brand:  Philco, Philadelphia Stg. Batt. Co.; USA
Year: 1928 Category: Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
Valves / Tubes 7: 26 26 26 27 26 71A 80
Main principle TRF without regeneration; Neutrodyne
Tuned circuits 3 AM circuit(s)
Wave bands Broadcast only (MW).
Details
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 110 Volt
Loudspeaker - For headphones or amp.
Power out
from Radiomuseum.org Model: 511 - Philco, Philadelphia Stg. Batt
Material Metal case
Shape Tablemodel, Box - most often with Lid (NOT slant panel).
Dimensions (WHD) 24.25 x 8 x 11 inch / 616 x 203 x 279 mm
Notes

Model 511 was part of Philco's first family of radio receivers introduced in 1928. It has a common chassis with all other 1928 Philco radio models. See the matching loudspeaker.

External source of data Ernst Erb
Source of data Collector's Guide to Antique Radios 4. Edition
Circuit diagram reference Rider's Perpetual, Volume 8 = 1937 and before
Mentioned in The Radio Collector's Directory and Price Guide 1921 - 1965
Literature/Schematics (1) Philco Radio 1928-1942


All listed radios etc. from Philco, Philadelphia Stg. Batt. Co.; USA
Here you find 3741 models, 2122 with images and 3137 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.



 


Forum contributions about this model
Philco, Philadelphia: 511
Threads: 3 | Posts: 12
Hits: 1398     Replies: 0
philco: Restaurationsbericht Philco 511
Friedrich Weber † 12.09.2014
22.Sep.13
  1

Philco 511 hergestellt in 1928  in USA bei Philco, Philadelphia Storage Batt, Co. Philadelphia
Wellenbereich: MW            Blechgehäuse Truhenform mit Deckel mit externem Lautsprecher, Chassis bestückt mit den Röhren: 26,26,26,27,26,71A,80
Wechselspannungsbetrieb: 110V – 125V umschaltbar                    Betrieb mit externen Lautsprecher

Gekauft am September 15.5.13 für 306,63€ incl. 70€ Versand aus USA + 19% MWST ⇒364€

Restaurationszeit: ca.        16    Wochen    
Befund:            im Fundzustand eingestaubt,
Lautsprecherbespannung lose – kein ohmscher Durchgang
Gebrauchspuren auf Lack und wilde Beschriftungszeichen,
rund um die Regler Lack abgenutzt
Audioübertrager sitzt schräg – vermutlich ersetzt
Block C´s hatten schlechte Isolationswerte  ⇒Becher öffnen, neue Bauteile einbauen
Chassis mit Winkel und Blechschrauben befestigt – das ist nicht Original
beide Audioübertrager haben Unterbrechung

Röhrenprüfung  2 x26 gut, 1 x 26 schwach, 1 x27 gut, 80 schwach, 71 gut
               nach Ersatz umschauen 1x26 und 1x80
Zusätzliche Materialkosten
                Ersatzröhren 26 und 80   48 €  
                für Kondensatoren und neu zu  wickelnden 2 Audioübertrager  75€

Gesamtaufwand ohne Stundeneinsatz:  487€    

Alle Angaben beziehen sich auf den Schaltplan auf der letzten Seite des Berichtes.
 

 Unrestaurierter Zustand vor dem Versand  Bildergalerie unrestauriert:

Lachkratzer und wilde Beschriftung auf der Frontseite, Bereich um die Regler abgenutzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf der linken Seite – oben der Audioübertrager 25 und darunter die Drossel 26 und davor rechts den Ersatzübertrager 27, 4-fach Drehko C3, C8, C13 und C18 stark korrodiert, flexibler Anschluss zum Rotor abgebrochen, Chassis eingestaubt, rechts abgedecktes Netzteil, links oben die Anschlüsse für Lautsprecher, 2 x Antenne und Masse, Block-C im vergossen im Blechbecher mit 2 Halteklammern, rechts daneben die Siebdrosseln 36 vom Netzteil und vorne der Netztransformator 34

 

 

 

 

Gesamtansicht von oben vor der Restauration:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Ansicht von unten, das Chassis ist mit den Original Haltwinkel mit Blechschrauben !! befestigt
Alle Gewinde wurden als Zollgewinde nachgeschnitten und Zylinderundkopfschrauben eingesetzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Block-C von unten – detaillierte Schaltung im Schaltplan enthalten

Lautsprecher:  Extra Restaurationsbericht im Modell Philco 511 Speaker

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Der Frontdeckel leicht sich drehen und dann nach vorne abziehen. Ein eingelegter Spannring hält die Stoffbespannung. Eine zusätzliche Fixierung am Stoffrand mit Papierklebeband ist zu empfehlen. Sonst lässt sich der Stoff zu leicht eindrücken.Der Lautsprecher enthält das Filter -2946-B.

Block-C: Das Block-C befindet sich in der grossen Blechbüchse, die mit 2 Halteklammern am Chassis befestigt ist. Die Kondensatoren sind bei der Fabrikation mit Teer vergossen. Die Kondensatoren wurden durch neue kleinere Bauteile ersetzt. Diese sind mit Silikonkleber an der Platte mit den Anschlussfahnen angeklebt. Der restliche Hohlraum wurde mit Verpackungsflocken gefüllt.Beachten Sie die Polarität der Kondensatoren, falls Elektrolyttypen eingesetzt werden ⇒ Schaltplan.

Audiotransformatoren:  Der Audiotransformator 25 wurde ersetzt durch einen neuen EI54-Kern.
Der Originaltrafo 3077 ist mit Teer vergossen. Der alte Kern läßt sich nicht wieder verwenden. Ein EI54 paßt genau in das alte Abschirmgehäuse.
Wickeldaten:   3800 Wdg. 0,07Cul  1155Ohm   13140 Wdg. 0,07 Cul 5200 Ohm Übersetzung 1:3,5

Übertrager 22 Fabrikat Thordarson, ü ca. 1:3, hat primär 2600 Ohm und sekundär 9300 Ohm war nur provisorisch befestigt. Die Befestigung im Chassis wurde angepasst, damit auch dieser Übertrager gerade auf dem Chassis sitzt.

Alle Bauteile wurden mit den im Schaltplan vergebenen Nummern gekennzeichnet. Anhand des Schaltplanes wurde die Verdrahtung und die Bauteile überprüft. Beim Wiedereinsetzen des Block-Cs war eine Drahtverbindung übrig. Eine Verbindung zum Punkt D fehlte vollkommen.
Die Drähte sind gemeinsam in einem Gewebeschlauch zusammengeführt, ein Verfolgen ist so nicht möglich. Mit einer Stecknadel habe ich den Verlauf des „Reservedraht“ im Gewebeschlauch verfolgt. Im Bereich des Hochlastwiderstands verlor sich die Drahtspur.
Nach dem Öffnen des Gewebeschlauches an der Stelle fand man ein offenes Drahtende. Dieser Draht wurde verlängert und an den Punkt D geführt. Die Historie zu dieser Sache würde mich interessieren. Das muss doch bereits bei der Produktion so gewesen sein. Auf dem Block-C war eine Drahtbrücke eingesetzt, die eigentlich da nicht sein sollte. So war der Schaltpunkt D mit einer Versorgungsspannung kontaktiert. Ich überprüfe grundsätzlich alle Radios nach dem Schaltplan, weil man nie sicher sein kann, ob jemand Reparaturversuche unternommen hat.
Der Anschluss des Netztransformator sieht so aus:


 

Oben quer sitzt der 63K-Widerstand R9 -  Die Kontakte sind so belegt:

Drehko, Chassis, Abschirmbecher wurden gereinigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 Der Netzschalter hatte Unterbrechung. Von oben habe ich einige Tropfen Öl in die Anschraubhülse gefüllt.Glück, so hat sich der innere Federmechanismus gelöst , ein paar Tropfen Reiniger rein und wieder 2-3 Tropfen Nähmaschinenöl und und der Schalter war wieder funktionstüchtig.
Dann der Netzteilausprobe zunächst ohne Röhren.
Stimmen alle Potentiale? Gleichrichterröhre 80 einsetzen und alle Potentiale überprüfen.
Nach einem Tag Probelauf ohne Vorkommnisse wurden alle Röhren eingesetzt.
Das Radio spielte auf Anhieb.


Der Lack wurde nur schmutzgereinigt. Er ist nicht perfekt, trägt Gebrauchspuren, aber das darf doch auch sein. Die Goldränder wurden mit einem Goldstift „Uniball Pigment Ink UM-153 Gold“ nachgezogen.

 In der Anlage finden Sie Hinweise zum Überprüfen des Blockkondensators.

 

 

Ausprobe des Radios mit Lautsprecher nach der Restauration

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Hits: 2534     Replies: 9
philco: 511 Endstufe Drossel 26
Friedrich Weber † 12.09.2014
09.May.13
  1

Guten Tag, mein neues Objekt ist der Philco 511.

 

 

 

In der Endstufe mit der 71A sitzt in der Anodenleitung eine Drossel 26. Der Lautspecher ist mit einem Kondensator 27 direkt ohne Übertrager ausgekoppelt (Terminals). Aus gegebenem Anlaß - die Drossel ist defekt- taucht die Frage auf: Welchen Zweck erfüllt hier diese Drossel? Bisher ist mir das noch nie so in der Form begegnet. Hat jemand dazu eine Erklärung? ich bedanke mich für eine Mithilfe.

Wolfgang Bauer
09.May.13
  2

Sg. Herr Weber,

die Spule glättet nochmals die Anodenspannung und blockt gleichzeitig die verstärkte NF ab, da ja eine Spule für Wechselspannung einen Widerstand darstellt.
Eine Spule hat ja für Gleichspannung einen niedrigen ohmschen Widerstand aber für Wechselspannung einen induktiven Widerstand nach der Formel XL (Ω) = 6,28 × f (Hz) × L (H).

Die NF wird über den Kondensator 27 zum Lautsprecher oder Kopfhörer geführt.
Kondensatoren haben ja für Wechselspannung einen kapazitiven Widerstand
nach der Formel XC (Ω) = 1 : 6,28 × f (Hz) × C (F).

MfG. WB.

Friedrich Weber † 12.09.2014
09.May.13
  3

Guten Tag Herr Bauer,

danke für die Erklärungen. Da bleibt nicht anders übrig als die Drossel und den Übertrager 1:4 neu zu wickeln, beide haben Unterbrechung. Ich habe selbst keine Wickeleinrichtung. Mal sehn ob ich irgendwo eine Möglichkeit finde.

mfg

Friedrich Weber

Peter von Bechen † 15.7.19
10.May.13
  4

Es handelt sich hier um eine Schaltung, die unter dem Begriff "Parafeed" (Abkürzung von "parallel Feed - Paralleleinspeisung") bekannt ist. Dabei bildet eine NF-Drossel den Arbeitswiderstand der Endröhre. Das Ausgangssignal wird kapaizitiv ausgekoppelt. Der Vorteil der Schaltung ist, dass durch den an den Ausgangsklemmen angeschlossenen Schallwandler kein Gleichstrom fließt (Anodenruhestrom der Endröhre). Das ist interessant, wenn hier z. B. magnetische Lautsprechersysteme oder Kopfhörer angeschlossen sind. Der Gleichstrom lenkt den magneitschen Wandler (Membrane/Lautsprecherzunge) aus und kann ihn in die Sättigung bringen, was zu geringer Lautstärke oder großem Klirrgrad führt. Auch heute wird diese Schaltung noch benutzt. An die Ausgangsklemmem, hinter dem Kondensator, wird der Ausgangstrafo angeschlossen, der keinen Luftspalt und nur geringen Kernquerschnitt braucht, weil er nicht vom Ruhestrom durchflossen wird. D. h. gute Klangeigenschaften mit kleinem (billigen) Ausgangstrafo. Die Drossel ist eine "normale" Ausführung, wie sie auch im Netzteil vorkommt. Bei der Parafeed-Schaltung können die Gesamtkosten für Drossel und Ausgangstrafo niedriger liegen als bei der herkömmlichen Eintakt-Endstufe mit einem hochwertigen Singel-Ended-AÜ.

Dietrich Grötzer
10.May.13
  5

Grundsätzlich könnte man probeweise die Drossel durch einen ohmschen Widerstand mit etwa 5kOhm ersetzen. Am NF-Trafo geht kein Weg vorbei wenn man nicht eine Einbuße der Verstärkung hinnehmen will. Aber auch hier wäre eine Widerstand-Kondesator Kopplung prinzipiell möglich.

Die Originalität geht natürlich verloren.

Friedrich Weber † 12.09.2014
12.May.13
  6

Guten Tag Herr von Bechen,
Guten Tag Herr Grötzer,

vielen Dank für die Erklärungen. Der erste Frust über das kaputte Teil ist vorüber und nun werde ich die Drossel ersetzen indem ich eine passende in das alte Blechgehäuse hineinsetze. In jedem Fall habe ich durch Ihre Erläuterungen die Schaltung kennen gelernt. Die Suche nach dem Wickeln habe ich aufgegeben, weil der Spulenkörper die Hitze nicht wirklich überlebt hat. Der 2. Übertrager  ist ebenfalls defekt. So muss man an zwei Orten restaurieren ohne das es auffällt. Ich suche mir bei den ELA Anbietern etwas was passen kann und mache dort eventuell eine Modifikation - Wicklungen anders verwenden. Ich berichte wieder, wenn die Restauration von dem Restradio soweit fortgeschritten bis das Radio spielt. Mir haben die Hilfen Unterstützung gegeben.

Viele Grüße

Friedrich Weber

Peter von Bechen † 15.7.19
12.May.13
  7

Ich vermute, dass ein üblicher NF-Trafo, wie er z. B. im VE301 eingebaut ist (1:4), als Übertrager zwischen Vor- und Endstufe funktionieren  könnte. Falls Sie so was haben oder besorgen können, sollten Sie es probieren.

Hans-Dieter Haase † 5.2.18
14.May.13
  8

Ich kann Herrn von Bechen nur zustimmen. Der Fehler kommt recht häufig vor und man sollte jeden VE-NF-Übertrager, der einem über den Weg läuft, aufbewaren.

Hier ein Beispiel eines Silvertone F. In dem mit rotem Pfeil gekennzeichneten Becher wurde als Ersatz ein VE-NF-Übertrager eingesetzt. Nach dem Vergießen mit der vorher ausgeschmolzenen Vergussmasse ist optisch kein Unterschied zum Original zu erkennen. Auch wenn das Übersetzungsverhältnis nicht ganz dem Original entspricht ist das gehörmäßig nicht festzustellen (es fehlt allerdings der Vergleich mit dem Original).

HDH

Wolfgang Eckardt
14.May.13
  9

Hallo Herr Weber,

mir ist dieser Ausgang als LC-Lautsprecherausgang bekannt. Das Prinzip der Schaltung wurde ja in Post 4 erklärt. Man kann einfach einen hochohmigen LS anschließen, ohne dass er von Gleichstrom durchflossen wird. Das hat ja bei den älteren magnetischen Lautsprechern den Nachteil, das der Anker magnetische "vorgespannt" wird und erst je nach Stromstärke durch eine am LS hinten befindliche Stellschraube justiert werden musste, damit der Anker nicht an den Polschuhen anschlägt.

Dieses Prinzip gibt es beispielsweise auch bei Lumophon - siehe hier das Schaltbild.

Diese Drossel ist aber in ihren Werten recht unkritisch und es lohnen sich durchaus Versuche mit üblichen NF-Siebdrosseln. Sie soll einen geringen Gleichstromwiderstand (je nach Endröhre berücksichtigen) aber einen möglichst großen Wechselstromwiderstand besitzen.

Wolfgang Eckardt

Friedrich Weber † 12.09.2014
14.May.13
  10

Vielen Dank Herr Haase für Ihre Ausführung. Ja, ich kann nur zustimmen, Übertrager aufbewahren. Leider habe ich keine so große Auswahl in meiner Werkstatt. Ich dachte auch an den VE Übertrager, der würde auch gut maßlich passen. Mal abwarten, beim nächsten Flohmarkt werde ich aufpassen. mfg Friedrich Weber  

 
Hits: 2349     Replies: 0
philco: Philco 511;
Luigi Collico
01.Mar.08
  1

Good morning.

I'm looking for the top cover for a Philco  511 series (see photo).

In fact in my radio this cover was missed.

Many thanks in advance for all people that can help me.

Bye!

Luigi Collico

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Philco, Philadelphia: 511
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