Tribüne B5W32AT /01 /30 /70

Philips - Österreich

  • Año
  • 1963/1964
  • Categoría
  • Radio - o Sintonizador pasado WW2
  • Radiomuseum.org ID
  • 73318

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 Especificaciones técnicas

  • Numero de transistores
  • 10
  • Principio principal
  • Superheterodino en general; ZF/IF 452/10700 kHz; 4 Etapas de AF
  • Número de circuitos sintonía
  • 9 Circuíto(s) AM     12 Circuíto(s) FM
  • Gama de ondas
  • OM, OL, OC y FM
  • Tensión de funcionamiento
  • Red: Corriente alterna (CA, Inglés = AC) / 110-220 Volt
  • Altavoz
  • Altavoz elíptico de imán permanente.
  • Potencia de salida
  • 2.8 W (unknown quality)
  • Material
  • Madera
  • de Radiomuseum.org
  • Modelo: Tribüne B5W32AT /01 /30 /70 - Philips - Österreich
  • Forma
  • Sobremesa de botonera.
  • Ancho, altura, profundidad
  • 540 x 270 x 190 mm / 21.3 x 10.6 x 7.5 inch
  • Anotaciones
  • Ausführungen: /30 = dunkel-glänzend, /70 = hell-matt, /01 = unbekannt
    Parallelgerät zum Horny W503AT.

  • Peso neto
  • 5.4 kg / 11 lb 14.3 oz (11.894 lb)
  • Precio durante el primer año
  • 2,875.00 ATS
  • Procedencia de los datos
  • -- Original prospect or advert / Radiokatalog Band 2, Ernst Erb
  • Mencionado en
  • -- Original-techn. papers.
  • Autor
  • Modelo creado por Wolfgang Bauer. Ver en "Modificar Ficha" los participantes posteriores.

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Um Vergleiche der Klangqualität mit dem Minerva Vanguard zu ermöglichen, die im Jahr 1963 negativ für dieses Gerät ausfielen, folgender Reparaturbericht.

1. Der Vollweggleichrichter im Netzteil lieferte nur mehr  12 V statt 15 V. 2x 1N4007 zum Gleichrichter gelötet. Die RIpplespannung ließ auf trockene Elkos schließen. C90, C91 und C92 ergänzt mit 3300 µF und 1000 µF. Die Ripplespannung war danach <1 V. Die Speisespannung für den HF-Teil hatte einen Ripple von < 10 mVss, was ausreichend ist. 

2. Nach diesen Maßnahmen funktionierte der NF-Teil innerhalb der Spezifikation, die ich als Entwickler des Gerätes  ja kannte. EIn Detail, das mir erst jetzt auffiel: Der NF-Ausgangstrafo ist als Autotrafo ausgeführt, Was durch die etwas hochohmige Drahtauswahl einen Teil des Kollektorstromes durch den Lautsprecher zur Folge hatte. Hatte aber scheints keine weiteren Auswirkungen.

3.Der HF-Teil war noch immer tot. Sowohl FM- als auch AM-Bereiche.

3.1 Die Oszillatorstufe mit TS6 funktionierte einwandfrei. Die Bereichsabtimmungen waren o.k. Ein Beispiel: Der Zeiger lag für Budapest genau mittig in der Skalenmarkierung.

3.2 Der Transistor TS3 hatte einen internen Kurzschluss zum Gehäuse. Dieser systematische Fehler ist für die Serie AF 11x bekannt und von der NASA gut dokumentiert. Da externe Links unerwünscht sind, siehe mein Profil. Die Reparaturmethode, a la Minerva Vanguard hatte eine explosionsartige Wirkung durch Gasentwicklung im Transistor: die Gehäusekappe flog davon. Also Vorsicht ist angebracht. TS3 mit AF116 auf AF126 getauscht. Der Arbeitspunkt war noch unterhalb des Sollwertes. Die Morganite Massewiderstände R9 und R11 sind stark gealtert und hatten einen ca. 25% höheren Wert. Ersetzt durch Metallfilmwiderstände. Ebenfalls einige andere, die Empfindlickeit betreffende Widerstände. Dort wo es auf Spannungsverhältnissen ankommt wurde nur die Spannung kontrolliert und nicht der Widerstandswert korrigiert.

3.3 Das Gerät funktionierte nun bis auf den MW-Bereich. Die Sekundärseite der MW-Spule am Ferritstab war oxydiert und unterbrochen. Das Wachs zur Fixierung der Spule für max. Empfindlichkeit hatte durch Schrumpfung seine Funktion verloren.

Das Gerät hatte mehr Fehler als das Tonqualitätsvergleichsgerät Minerva Vanguard. Die Stabilität der Bereichseinstellungen ist im Vergleich dazu exzellent.

Der systematische Fehler der Transistorserie AF11x trat nur bei einem von sechs Transistoren auf.

Die Empfindlichkeit in allen Bereichen ist wie neu. Ziel ist es nun die Klangqualität zu verbessern, die mir als junger Entwickler vor 55 Jahren nicht gelang. 

 

 

Rudolf Drabek, 02.Oct.19

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