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Villingen 11 (Nord)

Villingen 11 ; SABA; Villingen (ID = 23737) Radio
 
Villingen 11 ; SABA; Villingen (ID = 23738) Radio
 
Villingen 11 ; SABA; Villingen (ID = 23742) Radio
 
Villingen 11 ; SABA; Villingen (ID = 23748) Radio
 
Villingen 11 ; SABA; Villingen (ID = 23739) Radio
 
Villingen 11 ; SABA; Villingen (ID = 23740) Radio
 
Villingen 11 ; SABA; Villingen (ID = 23744) Radio
 
Villingen 11 ; SABA; Villingen (ID = 23747) Radio
 
Villingen 11 ; SABA; Villingen (ID = 23741) Radio
 
Villingen 11 ; SABA; Villingen (ID = 23745) Radio
Villingen 11 ; SABA; Villingen (ID = 669920) Radio Villingen 11 ; SABA; Villingen (ID = 265472) Radio
Villingen 11 ; SABA; Villingen (ID = 841793) Radio Villingen 11 ; SABA; Villingen (ID = 265473) Radio
Villingen 11 ; SABA; Villingen (ID = 756721) Radio Villingen 11 ; SABA; Villingen (ID = 23736) Radio
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Villingen 11 ; SABA; Villingen (ID = 669920) Radio
SABA; Villingen: Villingen 11 [Radio] ID = 669920 933x700
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For model Villingen 11 (Nord), SABA; Villingen
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  SABA; Villingen
Brand
 
Schwer & Söhne, GmbH
Year: 1961/1962 Category: Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
Valves / Tubes 5: ECC85 ECH81 EBF89 ECL82 EM84 E250C85
Semiconductors (the count is only for transistors) RL232 RL232
Main principle Super-Heterodyne (Super in general); ZF/IF 460/6750 kHz
Tuned circuits 6 AM circuit(s)     9 FM circuit(s)
Wave bands Broadcast, Long Wave, Short Wave plus FM or UHF.
Details
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 110; 125; 220 Volt
Loudspeaker 3 Loudspeakers
Power out 3 W (unknown quality)
from Radiomuseum.org Model: Villingen 11 - SABA; Villingen
Material Wooden case
Shape Tablemodel with Push Buttons.
Dimensions (WHD) 540 x 350 x 255 mm / 21.3 x 13.8 x 10 inch
Notes

3 Konzertlautsprecher, getrennte stufenlose Höhen- und Tiefenregler.
2 Ausführungen:
Villingen 11, mitteldunkel hochglanzpoliert;
Villingen 11 Nord, Nussbaum naturhell mattiert

Net weight (2.2 lb = 1 kg) 10 kg / 22 lb 0.4 oz (22.026 lb)
Price in first year of sale 389.00 DM
Collectors' prices  
External source of data Erb
Source of data HdB d.Rdf-& Ferns-GrH 1961/62
Literature/Schematics (1) -- Original-techn. papers.


All listed radios etc. from SABA; Villingen
Here you find 1552 models, 1412 with images and 1041 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.



 


Forum contributions about this model
SABA; Villingen: Villingen 11
Threads: 2 | Posts: 11
Hits: 2050     Replies: 3
Saba-Villingen 11 gibt starke Sender verzerrt wieder
Marco Habeck
22.Oct.08
  1

Hallo

ich habe ein Saba Villingen zur Reparatur.

Nach Wechseln aller problemmatischen Kondensatoren und Teile, ist das starke Netzbrummen und die unsaubere NF Stufe behoben. Leider kommt offenbar zu viel Spannung aus dem Filter III.

An den Messpunkten x-y stellt sich eine Spannung von -29,2V. An den Punkten D-Z sind es ca 0V. Danach wäre ein FM Abgleich nicht nötig ? 

Danke für die Hilfe im vorraus. 

Hallo, ich habe eine neue Kenntnis gewonnen. Offenbar verstellt sicher der Abgleich, wenn der Empfänger warm wird. Die Ursache ist ein Spannungeinbruch im Netzteil. Beim Einschalten messe ich nach dem Gleichrichter 300V. Nach dem Aufheizen sinkt die Spannung auf 248V ab. Das wäre normal bei der 220V Primärwicklung. Nach ca 5 min sinkt die Spannung langsam ( 1-2 min) auf 198V ab. Der Empfänger verstellt sich.

Ich habe die ECL82 entfernt, danach stellt sich eine Spannung von 278V ein. Desweiteren weist der R38 mit 390Ohm deutlich Spuren von zuviel Verlustleistung auf. Ich habe diesen durchgemessen und mangels Ersatz erstmal belassen. Offenbar verschiebt sich der Arbeitspunkt der ECL82. Ich dachte, das wäre ok, nach dem Tausch der Kondensatoren erledigt. Offenbar nicht. Durch welche Widerstände wird die Gittervorspannung erzeugt

mfg Marco Habeck

Beitrag zum Modell verschoben.
Gerätespezifische Fragen bitte immer vom Modell aus stellen.
Wolfgang Bauer

Henning Oelkers
23.Oct.08
  2

Hallo, Herr Habeck,

die Gittervorspannung der Endröhre wird über den Kathodenwiderstand erzeugt. An diesem gibt es einen Spannungsabfall von 12 Volt, wie im Schaltbild eingetragen.

Diese Spannung sollten Sie messen, und beobachten. Steigt diese an, so ist zunächst am Steuergitter eine Gleichspannungsmessung zu machen. Es soll keine Gleichspannung messbar sein. Wenn doch, kann diese von einer defekten ECL82 kommen ( Röhre herausnehmen, und nochmals messen ).

Wenn auch ohne Röhre eine Gleichspannung messbar ist, dann kann das über defekte Koppelkondensatoren von der Anode der Vorstufe kommen, oder durch Kriechströme in der Röhrenfassung ( kommt vor, wenn diese in Kontaktmittel "gebadet" wurde )( Saba hatte zeitweise poröses Pertinax für Röhrenfassungen verwendet, dieses Material saugt begierig alles auf, was flüssig ist. )

Falls die Betriebsspannuing im Gerät wie beschrieben absinkt, ohne das sich die Kathodenspannung der Endröhre erhöht, käme auch ein defekter Gleichrichter in Betracht. Dieser soll im Normalbetrieb höchstens lauwarm werden.  

Ich hoffe, das hilft Ihnen erstmal weiter.

Mit freundlichen Grüßen,

Henning Oelkers

Marco Habeck
23.Oct.08
  3

Guten Tag,

 

Über den Kathodenwiderstand fällt eine Spannung von ca 15V ab. Nach ca 3min läuft diese bis auf 30V hoch. Dies hätte einen Strom von 78mA zu folge,  Am Gitter läuft die Spannung immer weiter hoch. Bei -4V habe ich Ausgeschalten. Ohne Röhre ist keine Spannung zu messen. Die beiden Gitterwiderstände R36 u. R37 sind in ordnung. Leider scheint die Rögre defekt zu sein. Wenn sie warm wird treten Gitteremission auf. Ich werde nun die ECL82 wechslen müssen.

 

Vielen Dank Marco Habeck

Marco Habeck
25.Oct.08
  4

Guten Tag,

 

Der tausch der ECL82 war erfolgreich. Das Radio spielt wieder. Die Spannung über den Widerstand hält sich bei 14V. Den Widerstand habe ich auch getauscht.

 

Vielen Dank Marco Habeck

 
Hits: 3737     Replies: 6
Saba Villingen 11: Reparaturbericht und Frage
Martin Jangowski
14.Jan.07
  1 Hallo liebe Sammlerfreunde,

vor einiger Zeit ist mir ein recht ansehnliches Saba Villingen 11 zugelaufen. Das Gehäuse ist in einem ansehnlichen Zustand (nicht neuwertig, aber durchaus wohnzimmertauglich), einziger Schönheitsfehler ist ein (zum Glück kleiner und nicht auffälliger) Sprung in der Skalenscheibe. Das Radio hat beim Kauf gespielt.

Als erste Amtshandlung nach Erwerb habe ich mir die Pläne aus dem rmorg geholt und den zweiteiligen Schaltplan vergrößert ausgedruckt. Dann habe ich alle verdächtig wirkenden Kondensatoren besorgt (alle Elkos, die Koppelkondensatoren und alle "Malzbonbons" und ähnliche Kandidaten). Da das Radio zukünftig häufiger zum Einsatz kommen soll, halte ich den vorsorglichen Austausch solcher möglicher Problemkinder für sinnvoll.

Über die Tauschaktion gibt es nicht viel zu sagen, durch den Aufbau auf Pertinaxplatinen war der Austausch unproblematisch. Natürlich wurden alle ausgetauschten Teile in ein Tütchen gepackt und innen im Gehäuse der Nachwelt erhalten. Die erneute Inbetriebnahme war unproblematisch. Das Radio spielt auf allen Wellenbereichen. Allerdings gibt es doch den einen oder anderen Schönheitsfehler, den ich gerne diskutieren möchte.

Als erstes fällt ein merklicher Netzbrumm auf. Beim Einschalten recht laut vernehmbar, wird er mit Erwärmung der Röhren deutlich  leiser. Allerdings ist er bei leisen Passagen (die gibt es bei klassischer Musik immer noch!) bei einem Hörabstand von 1-2m (das Gerät steht in einem kleinen Zimmer) durchaus störend. Beim Betrachten der Schaltung fällt auf, daß Saba hier eine Einweggleichrichtung gewählt hat. Daß dies nicht optimal ist, ist klar. Würde hier ein (reversibler) Umbau auf Vollweg-Gleichrichtung etwas bringen (bitte keine Diskussionen über Originalzustand etc., das soll kein Museumsstück, sondern Gebrauchsradio werden)? Die beiden 50myF-Siebelkos sind neu.

Zweiter (kleiner) Schönheitsfehler: die UKW-Skala liegt ca. 1MHz daneben.

Dritter (störender) Punkt: strahlende, hohe Töne (Sopranarien) sind merklich unsauber, wenn man auf optimale Abstimmung der Abstimmanzeige geht. Leicht daneben abgestimmt wird es etwas besser, aber nicht verzerrungsfrei.

Mein Meßgerätepark umfasst neben Digital-Multimeter auch einen Funktionsgenerator (nur bis 100kHz), Mehrkanal-Oszi, Frequenzzähler und AC-Millivoltmeter. Leider hab ich (noch) keinen Meßsender.

Über praktische Hinweise zum weiteren Vorgehen würde ich mich freuen.

Martin Jangowski
Henning Oelkers
15.Jan.07
  2

Hallo, Herr Jangowski

zu Punkt 2: in einfachsten Fall hilft nachstellen, an der Spannschraube für des dünne Stahlseil, welches über eine Rolle und Hebel den UKW Tuner abstimmt. Die Spannschraube sitzt irgendwo seitlich am UKW Teil. Danach muss geprüft werden, ob bei Skalenlinksanschlag oder Rechtsanschlag der Skalenzeiger irgendwo anstösst.

Mit freundlichen Grüßen

Henning Oelkers

Henning Oelkers
18.Jan.07
  3

Hallo, Herr Jangowski,

ich hatte gesehen, das noch keine weiteren Ratschläge eingegangen sind.

Zu Punkt 3, UKW Abstimmverhalten. Zunächst gehe ich davon aus, das der Ratio-Elko C26, 5µF erneuert wurde, und korrekt eingebaut wurde ( Pluspol an Masse ).

Dann messen Sie bitte folgendes. Digitalmultimeter an Messpunkte X und Y, UKW Sender einstellen, und genau auf maximale Spannung stellen ( Wert notieren ) ( egal wie das klingt ). Danach Spannung zwischen  Messpunkten Z und D messen. (Wert notieren ) Die soll im Idealfall null sein.

Wenn nicht, durch drehen der Senderknopfes auf Null stellen, danach nochmals zwischen X und Y messen. Diesen Wert ebenfalls notieren.

Ist der zweite X-Y Wert deutlich kleiner als der erste, dann ist der ZF Abgleich bzw der Abgleich des Ratio Detektors nicht mehr in Ordnung.

Bitte teilen Sie die gemessenen Werte hier mit.

Mit freundlichen Grüßen aus Berlin,

Henning Oelkers 

Martin Jangowski
21.Jan.07
  4 Hallo Herr Oelkers,

erstmal vielen Dank für die Tipps. Der Ratioelko ist getauscht und richtig gepolt eingebaut (steht extra nochmal auf der Platine).

Leider waren meine ersten Messungen nicht sehr erfolgreich, die Bewegung meines Arms zum Abstimmknopf brachte Spannungsschwankungen zwischen -4 bis -10V, offenbar wurde die Empfangsfeldstärke stark beeinflusst.

Ich werde einen stabileren Meßaufbau wählen und mich wieder melden.

Martin Jangowski
Ernst Erb
03.May.07
  5

Helfer und Leser erwarten, dass man einen Thread nicht einfach sich selbst überlässt.

Nachtrag:
Ich habe noch nachgeschaut: Herrn Jangowski's letzte Logins waren:
 02.05.2007,   28.04.2007,   26.04.2007

Martin Jangowski
13.May.07
  6 Sehr geehrter Herr Erb, sehr geehrte Herren,

vielen Dank für das Interesse an meiner harmlosen Frage.

Leider kann ich zu meinem letzten Beitrag nichts neues hinzufügen... meine Werkstatt ist weit weg, während das Internet weltweit ist.

Weitere Ergebnisse werden leider auf den nächsten Urlaub warten müssen, ich werde auf jeden Fall neues berichten. Danke!

Martin Jangowski
Rolf Nickel
18.May.07
  7 Lieber Herr Jangowski, vielleicht haben Sie heute Urlaub.

Ich beziehe mich auf die Fotos und das Schaltbild zu Ihrem Radio
d.h. ich kann nur "nach Aktenlage" urteilen und nicht aus eigener Anschauung.

1. Der Siebkondensator C36 für die NF-Vorstufentriode scheint mir mit 47 nF ab Werk etwas mager dimensioniert, ich würde auf 1µF erhöhen.
2. Den geschirmten Koppelkondensator C33 (22 nF) prüfen, ob die Schirmung angeschlossen ist, bzw., (womit) haben Sie den ersetzt ?
3. Das Schirmkabel vom Abgriff des Lautstärkepotis zum Gitter der Vorstufentriode ist eine sehr kritische Angelegenheit. Bitte prüfen: Sind beide Schirm-Enden an Masse angeschlossen, dann entsteht eine sog. "Brummschleife". Das Schirmgeflecht sollte nicht zugleich als Masseleitung benutzt werden, ggf. ein Schirm-Ende ablöten und eine extra-Masseleitung legen. Bei dieser Gelegenheit gleich R23 (den 10 MOhm) ersetzen, wenn Sie es noch nicht getan haben.
4. Bei Einweggleichrichtung ist prinzipbedingt mit stärkerem Brummen zu rechnen, da ja nur jede 2. Halbwelle genutzt wird. Unglücklicherweise kommt dann auch noch ein recht knapp (50 µF) bemessener Lade-Elko zum Einsatz, der das Problem verschärft. Auf jeden Fall sollten Sie probeweise einen 100 µF parallelschalten.

Bitte systematisch vorgehen, also den Brumm vor und nach jeder Maßnahme bei gedrückter TA-Taste, Eingang offen und Lautstärkeregler auf Minimum und Maximum kontrollieren. Um sicherzustellen bzw. zu prüfen, dass bzw. ob vom offenen TA-Eingang her kein Brumm eingekoppelt wird, diesen probeweise kurzschließen.

Mir ist noch etwas eingefallen: Prüfen Sie bitte auch, ob der Minuspol des neuen (oder restaurierten ?) Siebelkos einwandfreien Kontakt mit dem Chassis hat. Ich habe in dieser Beziehung schon "dolle Sachen" erlebt.

Viel Erfolg wünscht Ihnen
Rolf Nickel
 
SABA; Villingen: Villingen 11
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