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Computer Z22

Computer Z22; Zuse KG; Bad (ID = 2020196) Computer & SPmodules Computer Z22; Zuse KG; Bad (ID = 2020197) Computer & SPmodules
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Computer Z22; Zuse KG; Bad (ID = 2020196) Computer & SPmodules
Zuse KG; Bad: Computer Z22 [Computer & SPmodules] ID = 2020196 1400x939
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For model Computer Z22, Zuse KG; Bad Hersfeld:
Diese Z22 befindet sich in der Informatikabteilung des Deutschen Museums in München.
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  Zuse KG; Bad Hersfeld
Year: 1956–1961 Category: Signal Processing and Computing
Valves / Tubes 600: E88CC PL81
Wave bands - without
Details
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 3 x 380 Volt
Loudspeaker - - No sound reproduction output.
Power out
from Radiomuseum.org Model: Computer Z22 - Zuse KG; Bad Hersfeld
Material Metal case
Shape Rack
Notes

Der Z22-Computer oder kurz Z22 war ein ab 1955 von dem Physiker Lorenz Hanewinkel konstruierter und für die Zuse KG gebauter Computer. Als einer der ersten in Serie produzierten Rechner weltweit ermöglichte Z22 deutschen Hochschulen, Universitäten und anderen wissenschaftlichen Instituten nach dem Zweiten Weltkrieg erstmals eine elektronische Datenverarbeitung.

In der Standard-Ausführung war die Z22 wie folgt ausgestattet:

Registersatz aus 14 Worten Kernspeicher zu je 38 Bit
38 kByte Trommelspeicher (8.192 Worte zu 38 Bit)
Lochstreifenleser/-stanzer als Massenspeicher
380 V, 16 A Drehstrom-Versorgung
600 Elektronenröhren, als Flipflops geschaltet.
Elektrische Kühlanlage, die einen eigenen Wasseranschluss braucht

Die Taktfrequenz der Z22 betrug 3 kHz, das entsprach exakt der Geschwindigkeit des Trommelspeichers. Die Eingabe von Daten konnte sowohl über den Lochstreifenleser als auch über eine Direkteingabe von Daten an der Trommelspeichereinheit als auch über Taster zur Direktprogrammierung des Kernspeichers erfolgen.

Die relativ schnelle Ausgabe von Daten konnte über einen Lochstreifenstanzer erfolgen, ein relativ schnelles Einlesen über einen opto-elektrischen Lochstreifenleser. Einige Daten konnten auch über die im Bedienpult eingebauten Glimmlampen angezeigt werden, die wichtige Registerinhalte darstellten.

Als kombiniertes Ein-Ausgabe-Gerät wurden Siemens-Fernschreiber T100 mit angebautem 5-Kanal-Lochstreifen-Leser und -Stanzer benutzt. Damit waren vier „Peripheriegeräte“ in einer Maschine verfügbar: Tastatur-Eingabe, Lochstreifen-Eingabe, Blattschreiber-Ausgabe und Lochstreifen-Ausgabe. Deren Arbeitsgeschwindigkeit betrug zehn Zeichen/Sekunde und war deutlich langsamer als die speziellen Monogeräte Lochkartenstanzer und -leser.

Mentioned in Wikipedia

Model page created by Heribert Jung. See "Data change" for further contributors.



All listed radios etc. from Zuse KG; Bad Hersfeld
Here you find 2 models, 2 with images and 0 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.




  
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