Vom Hersteller als "Doppelgitterröhre" bezeichnet. Sie wird als selbstschwingende Mischröhre in Superhets Anfang der 30er Jahre betrieben. In der allgemeinen Anwendung liegt das katodennahe Gitter 1 im Oszillatorkreis, das Gitter 2 erhält das Empfangssignal. Bei Mende ist die Beschaltung umgekehrt, jedoch bei einer viel höheren Anodenspannung! Die Verstärkung ist nur gering und nicht regelbar, die Oszillatorspannung koppelt stark auf den Antennenkreis. Da das erste Gitter nicht weitmaschig und/oder mit dünnem Draht gewickelt ist, ist eine Anwendung der Röhre in der Raumladegitterschaltung (wegen des hohen Irg und der hohen Heizleistung) für Rundfunkempfang nicht anzutreffen.