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WG33

Information - Help 
ID = 1223
       
Country:
Germany
Brand: Loewe-(Opta); Deutschland
Tube type:  MULTI-SYSTEM, internal coupling   Power/Output 
Identical to WG33
First year 1933 Tube leaflet collection E.Erb Analysis by original leaflets

Base Loewe Bajonet, 6-pin + middle pin (Codex=sp)
Filament Vf 50 Volts / If 0.18 Ampere / Indirect / Series, AC/DC
Description Loewe-Dreifachröhre mit zwei Trioden und einer Endtetrode. 
Tube prices 5 Tube prices (visible for members only)
Literature Taschenbuch zum Röhren-Codex 1948/49   
  loewe3fachrhre_sch.png
  WG33: HF Technik F.Vilbig
Heinz Höger
 
loewe_wg33_golden.jpg
WG33: Das Rundfunkmuseum in Cham
Heribert Jung

 
sockel_wg33_loewe.png
WG33: g.h.
Gerhard Heigl

 
wg33_spec.png
WG33: RVF-Röhrenbuch-M1,1947
Anonymous 15 Collector


Usage in Models 2= 1933

Quantity of Models at Radiomuseum.org with this tube (valve, valves, valvola, valvole, válvula, lampe):2



Forum contributions about this tube
WG33
Threads: 1 | Posts: 8
Hits: 699     Replies: 7
Heizung und Daten WG33 ?
Christian ADAM
29.Jan.19
  1

Ich habe eine WG33 kaufen können (Bild ist hochgeladen) , und da der Faden OK war, kam ich schnell zur Frage wie gut die Röhre noch ist ?

1) Fadenspannung

Erstes Staunen : bei offizieller Fadenspannung von 50V war der Strom 210 mA, also weit von dem erwarteten Wert (0,18A). Messung ist gemacht worden mit METRIX True RMS Apparat. Dann habe ich die Litteratur durchgesehen, zum Beispiel bei hts-homepage.de/Loewe/WG33.html

Da steht, dass die ersten WG33 under 44V gespeist waren. Die Messung unter 44V ergab ein Stromwert von 195 mA. Besser, aber noch zu viel ... Dann habe ich den Strom auf 180 mA gebracht durch eine 40V Speisung.

Was soll mann davon denken ? Aus welcher Quelle kommt den Wert 44V ? Ist das möglich, dass es 40V war am Anfang ?

2) Messungen auf FUNKE W10

Ich habe dann ein 65 Ohm Widerstand in Serie mit dem Faden eingebracht, so dass auf dem FUNKE W10 der Fadenstrom bei 180 mA liegt.

Ergebniss :

Systemt 1 : 8,4 mA (Gut ab 4 mA)

System 2 : 8,0 mA (Gut ab 4 mA)

System 3 : 21 mA (Gut ab 8 mA)

3) Messung auf meinen Röhrentester (unter 40V Fadenspannung)

Die Litteratur spricht für 20 mA Anodenstrom und 2 mA Schirmgitterstrom unter 200V Anode, 150V Schirmgitter und -18V Gitterspannung (wieder HTS Seiten) aber dabei war Anodenstrom viel zu stark.

Eine Schirmgitterspannungreduzierung erlaubte, "bessere Werte" zu messen:

Also unter 200V Anode, 100V Schirmgitter, -20V Gitter finde ich:

Anodenstrom 19,5 mA, Schirmgitterstrom 2,2 mA , Steilheit 0,8 mA/V

Und da kommt immer wieder die selbe Frage für LOEWE : gibt es "sichere Testdaten" für diese Röhre WG33 ?

Ich glaube, die Antwort habe ich schon ... aber hätte doch gerne andere Meinungen, bitte auch zum thema Fadenspannung ... Danke im Vorraus !

 

 

 

Dietmar Rudolph
30.Jan.19
  2

In "Handbuch der Funktechnik und ihrer Grenzgebiete, Bd. 4, d.i. Fortschritte der Funktechnik, Bd. 1, Frankh, 1936" gibt es Tabellen der damals verfügbaren Rundfunkröhren. Auf S.8 sind die Loewe-Röhren aufgelistet. 

Hieraus geht hervor, daß die WG33 ca.50V Heizspannung hat. (Bild läßt sich vergrößern!)

Im 1935 erschienenen Band 2. des Handbuch der Funktechnik gab es ebenfalls eine Auflistung der Loewe Röhren.

  • Bei Röhren mit Serien-Heizung muß stets der korrekte Strom einreguliert werden.
    Welche Heiz-Spannung sich dadurch ergibt, kann nur ungefähr angegeben werden. (Fertigungs-Toleranzen)
    Für Röhren-Tester, bei denen sich nur die Heiz-Spannung vorgeben läßt, ist das allerdings sehr unpraktisch.

Spätere Serien-Röhren, z.B. P-Röhren (300mA Heizstrom), sind in den Datenbüchern auch mit ihrer Heiz-Spannung spezifiziert. Offensichtlich sind da die Fertigungs-Toleranzen für die Heizfäden geringer.

MfG DR

Christian ADAM
30.Jan.19
  3

Danke Dietmar !

Schon merkwürdig:

In der ersten Tabelle sind die Heizungspannungen so angegeben:

WG33 & WG34 = 50V

WG35 & WG36 = 60V

In der zweiten steht :

WG33 = etwa 50V

WG34 & WH35 & WG36 = etwa 20V !!!

Da sieht man dass es viele Fehler in der LOEWE Litteratur gibt ... Ich habe viele LOEWE Litteratur gesammelt ... und es gibt immer nicht übereinstimmende Werte !

Die 50V der WG34 kann ich bestätigen durch meine Messungen...

Ich denke aber, wir sollten daran bleiben, das diese Röhre eine der ersten Fertigungen sein sollte, also nicht mit 50V Heizung aber weniger ... aber welche Quelle beweist die 44V ? Oder waren es 40 V wie hier gemessen ?

Wer kann uns weiter bringen ?

 

Ich habe in der Zwischenzeit neue Messungen gemacht (unter 40V Heizspannung, oder besser gesagt unter 180mA):

Referenz habe ich im Rmorg ausgenommen (Tabelle WG33 aus dem RVF Röhrentaschenbuch zum Röhrenmessgerät M1 1947)

Unter 200V Anodesp. / 75V Schirmgittersp. / -6V Gittersp.:

Anodenstrom Sollwert = 15 mA Istwert = 22,5 mA

Schirmgitterstrom Sollwert = 2 Istwert = 2,2 mA

Steilheit Sollwert = 1,5 mA/V Istwert = 2.0 mA/V

Dies ist eine andere Angabe dass die Röhre in gutem Zustand sein sollte ... Da ich keine andere Referenz habe, bleibe ich an dieser Bewertung ... oder ?

Die anderen Systemen S1 und S2 habe ich auch getestet : alles I.O.

Bleibt aber noch die offene Frage der Heitzspannung der ersten Fertigungen ...

Wolfgang Holtmann
30.Jan.19
  4

Ja, es ist Kummer und Qual.

Zufälligerweise habe ich ein Dokument, herausgegeben von Loewe 1935.
Dort stehen auch die WG-Typen drin, jedoch nicht die hier gefragte WG33, leider...

Es sieht danach aus, dass die Röhrenhersteller in der laufenden Fertigung Änderungen anbringen, ohne die Typenbezeichnung anzupassen. Als Beispiel möchte ich die CL4 erwähnen. Uf war erst 33V und später 26V!

Wie kommen wir nun weiter?
Ich möchte die anderen Besitzer einer WG33 bitten, ihre Röhre zu heizen um zu ermitteln, bei welcher Fadenspannung sich ein Heizstrom von 0,18A ergibt?

MfG

Helmut Weigl
30.Jan.19
  5

in der Funkwerk Röhrentaschentabelle von 1949 habe ich folgende Daten gefunden:

 

 

 

Man beachte den '*' bei der WG33 wo es heißt 44V "Außenwiderstand eingebaut".

Wer weiß was damit gemeint ist?

31.01.2019: Fussnoten noch ergänzt:

 

 

 

 

Christian ADAM
30.Jan.19
  6

Danke sehr Herr Weigl

Hier haben wirt die erste Quelle über 44V !

Nach 44V sehe ich kein  '*' aber eine 8). Der Stern '*' findet man bei der WG33 in den 1. und 2. Systeme: für mich ist es den eingebauten Anodenwiderstand.

Dann kommt die Frage: was ist das Kommentar hinten dem 8) ? Kann man den finden ?

Noch eine Frage : die Bedeutung jeder Linie von 1 bis 27? Man kann schon viel ahnen aber es gibt sicher eine offizielle Erklärung ?

Interessant wieder hier : die Daten des 3. Systems sagen:

Für Anodesp. 200V / Sgsp. 150V / Gittersp. -18V sind die folgende Sollwerten zu erwarten: 

20 mA Anodenstrom

2 mA Sgstrom

1,5 mA/V Steilheit

Man findet wieder die Daten die man auf HTS Seiten findet aber ... siehe 3) in meinem ersten Post: bei meiner Röhre wird der Anodenstrom zu hoch, so das ich Sgspannung reduzieren musste ...

Wie Wolgang geschrieben hat :  Kummer und Qual ! Aber weiter kommen wir sicher ...

In der Zwischenzeit habe ich die Kennlinien des 1. und 2. Systeme unter 120V gemessen ... die werde ich hier auch veröffentlichen...

Wolfgang Holtmann
30.Jan.19
  7

In der von Herrn Weigl erwähnten Funkwerk Röhren-Taschen-Tabelle steht in der Linie 5 die Uf mit 50V angegeben. In Klammern 44V, was der alte Wert war, daher die Fußnote 8.
Es scheint also doch eine Anpassung der Heizfäden stattgefunden zu haben!?

Der Stern in Linie 19 ist der optimale Ra, welcher mit * als (in der Röhre) eingebaut bezeichnet wird. Das hat Christian schon richtig erkannt.

Hier noch die Bedeutung der Linien von 1 bis 33.

Christian ADAM
31.Jan.19
  8

In der Zwischenzeit habe ich die Kennlinien meiner WG33 n°22831 erfasst und mit EXCEL behandelt. Bei dem Endsystem bin ich nicht weiter gegangen als 50mA, und dies während einer kurzer Zeit. Ich finde die Angegebene Steilheit von 1,5mA/V.

Ich schaffe es nicht im Text zu inserieren, also ist alles als Anhang.

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