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| Year: 1939/1940 | Type: Television Receiver (TV) | ||||
| Valves / Tubes | 16: EF14 EF14 EF14 EF14 EF14 ECH11 EF11 EBF11 EL11 EZ11 ES111 ES111 RFG5 AZ11 AZ12 RFB/T2 |
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| Principle | Super-Heterodyne (Super in general) |
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| Wave bands | FM Radio only |
| Power type and voltage | Alternating Current supply (AC) / 110-240 Volt |
| Loudspeaker/pwr.out | Electro Magnetic Dynamic LS (moving-coil with field excitation coil) |
| from Radiomuseum.org | Model: Einheits Fernsehempfänger E1 |
| Material | Wooden case |
| Shape | Tablemodel, low profile (big size). |
| Dimensions (WHD) | 650 x 370 x 380 mm / 25.6 x 14.6 x 15 inch |
| Notes | 30cm Bildrohr RFB/T2(22,5x19,5cm). 5 Firmen entwickelten gemeinsam: Fernseh AG (Vertrieb durch Blaupunkt); Radio AG,D.S.Loewe; Lorenz AG; TE KA DE; Telefunken GmbH (dort hiess es FE 7). Die Leitung lag bei der Forschungsanstalt der Reichspost. |
All listed radios etc. from Gemeinschaftserzeugnisse Vorkrieg
Here you find 42 models, 32 with images and 33 with schematics.
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Aktenzeichen XY 1939 mit dem E1 Einheitsfernsehempfänger
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Wolfgang Scheida
15.Feb.09 post_type = 1 |
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Aktenzeichen XY 1939 mit dem E1 Einheitsfernsehempfänger Schon Jahrzehnte bevor Eduard der Zimmermann † 19. September 2009 alias "Ganoven-Ede" die im deutschsprachigen Raum bestens bekannte Sendung "Aktenzeichen XY ungelöst" gestaltete, und ebenso bevor George Orwell seine Kriegserfahrungen im Ministerium machen konnte die ihm 1948 zum Herausgeben des Romans 1984 veranlassten war das Medium Fernsehen bereits im Dienste der Verbrecherjagd eingesetzt worden. Dieser, dem Internet sei gedankt, online stehende Fernsehwerbefilm der UFA "Wer fuhr IIA2992" führt uns ein in die Vielfältigkeit des Mediums Fernsehen anno 1939. (Anmerkung: IIA war das Autokennzeichenkürzel für München bis 1945) Wir sehen einige Errungenschaften jener Tage: Reichsautobahnen, dicke 3,2 L Mercedes Benzen mitsamt Autoradio, und herausstechend der Fernsehrundfunk als Gemeinschaftserlebnis in den Fernsehstuben die man als Abendunterhaltung eigens (in Berlin) aufsuchte. Der E1 als Individualempfänger steht wie selbstverständlich in der Polizeidienststelle wo er in der Radiostellung die UKW Rundfunkübertragung als Information und Hintergrundberieselung wieder gibt. Das in Deutschen Großstädten verfügbare 180 Zeilen Telefonfernsehsprechnetz mit seinen Fernsehsprechstellen wird ebenfalls gleich mit in die Pflicht genommen. Ob man sich wohl ausmalen kann was daraus geworden wäre wenn im damaligen Umfeld dieses Medium massenwirksam zur Verfügung gestanden wäre? Visuelle Überwachung wie wir es heute als gegeben hinnehmen könnte in dieser(n) Idee(n) seinen Keim gehabt haben. Was auffällt, ist aber die wohl gespielte Aufmerksamkeit aller Akteure auf das was sie sehen und hören und deshalb zu den Ermittlungen einbringen können. Uns bleibt die Ernüchterung der omnivisuellen Realität nach über 70 Jahren öffentlichem Fernsehen und die lautet bisweilen: Medial visuelle Überreizung und Übersättigung.
Damit niemand 70 Jahre später ungewolltes Opfer einseitiger Propaganda wird sei auf diesen 1939er RCA Werbefilm zum Thema Fernsehen in den USA zum internationalen Vergleich verwiesen. Beachte die Begeisterung für Pferderennen hüben wie drüben (Auch mit Boxkämpfen wurde das neue Medium gerne beworben. Belegt auf deutscher Seite sind der Boxkampf mit Fernsehübertragung in der Europameisterschaft vom 2. Juli 1939 mit Max Schmeling gegen Adolf Heuser - Ausschnitt Spiegel TV 1999 "Fernsehen unterm Hackenkreuz").
Sowie: 441 Zeilen Fernsehübertragung vom aktuellen Bilddienst des deutschen Fernsehrundfunks vom Boxkampf im Berliner Sportpalast am 11.8.1939 zwischen Adolf Heuser & Preciso Merlo in der Europameisterschaft im Halbschwergewicht. Wobei hier schon die überarbeitete Kamera der Fernseh AG mit dem Superikonoskop (Speicherröhre mit elektronenoptischer Vergrößerung) zum Einsatz kam was auch bei unzureichenden Lichtverhältnissen für gute Aufnahmen sorgte.(Quelle: Fernseh AG Hausmitteilungen 1. Band, Heft 6, Dezember 1939). Fußballfreunde hingegen können im Fußballländerkampf Deutschland-Italien am 26.11.1939 im Berliner Olympiastadion die Übertragung im Fernsehen belegt finden:
(Quelle: Fernseh AG Hausmitteilungen 1. Band, Heft 6, Dezember 1939) Anmerkung: Zu jener Zeit wurde auf beiden Kontinenten mit 441 Zeilen Abtastung gearbeitet. Inkompatibel blieb es dennoch da hier eine 50 Hz und dort eine 60 Hz Netzversorgung waren/sind. 2/2009 W. Scheida/Wien Fernsehhistoriker
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gemeinsch: E1 (D1); Einheits Fernsehempfänger
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Eckhard Etzold
07.Jul.06 post_type = 0 |
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Eine ausführliche Dokumentation zum E1 ist zu finden unter der Adresse http://bs.cyty.com/menschen/e-etzold/archiv/TV/telefunken/einheitsempfaenger.htm In Kürze werden noch neue Photos präsentiert, die den E1 erstmals restauriert und in Betrieb zeigen. |
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Literatur zum E1 Einheits Fernsehempfänger
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Wolfgang Scheida
06.Jul.06 post_type = 0 |
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Es gibt eine bekannte jedoch weitgehend unveröffentlichte Diplomarbeit von Edgar Suhling Matr. 10/3303 aus 1942, eingereicht an der technischen Hochschule Berlin.
Als weitere Quellen werden genannt: FTM Weidmannsche Verlagsbuchhandlung - Beilage Fernsehen und Tonfilm, Heft 10,11,12/1939 S 69.77. |
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gemeinsch: E1 (D1); Einheits Fernsehempfänger
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Dirk Becker
28.Jan.06 post_type = 0 |
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Fantastische Bilder und Informationen zu diesem Gerät gibts unter Telefunken E1 zu sehen. Btw.: Hat jemand eine Ahnung wohin dieses geschichtsträchtige Gerät verkauft wurde? Gruß Dirk Becker |
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gemeinsch: E1 (D1); Einheits Fernsehempfänger
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Trev Levick
14.May.05 post_type = 0 |
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* Fünf Firmen der Deutschen Fernseh-Industrie unter der Führung der Reichspost bilden eine Arbeitsgemeinschaft mit dem Ziel, zur Einführung des Deutschen Fernseh-Rundfunks, die für Weihnachten 1939 geplant war, dem Publikum einen Qualitäts-Empfänger zu einem annehmbaren Preis bieten können. Durch einen großzügigen Patent und Erfahrungsaustausch und rationelle Fertigungsmethoden wurde die Entwicklung eines Tisch-Fernseh-Empfängers unter der Bezeichnung Deutscher Einheits-Fernseh-Empfänger E1 ermöglicht, der 1939 auf der Großen Funkausstellung vorgeführt wurde. Dieser Empfänger ist mit 16 Röhren bestückt und hat einen Stromverbrauch von ca. 150 Watt. Der Verkaufspreis sollte bei 650,- RM liegen. Der Kriegsausbruch stoppte die schon angelaufene Produktion und statt einer ersten Auflage von 10000 Stück wurden ganze 50 Stück gebaut. (*) Fernsehen gestern - heute - morgen von Hans Großmann, Philler Verlag 1953. |