Model: 174W (174 W)






Antique radios, Old Time Radios

174W (174 W)
Country:
Germany
Manufacturer/Brand:
Graetz, Altena (Westfalen)
Year: 1953 / 1954
Type:
Broadcast receiver (Radio).
Im Gegensatz zu Radioempfängern für kommerzielle und/oder militärische Zwecke und den frühen Empfängern für Morsezwecke nennen wir hier Radio bzw. Rundfunkempfänger. Aber: Gemäss internationaler Sprachregelung führt der Radiokatalog Band 1 alle Empfänger mit aktiven Bauteilen als RADIO. Wir unterscheiden hier ebenfalls nicht, ob mit Röhren bestückt, hybrid, mit Transistoren oder/und ICs.Radio or Tuner
Mod.-ID = 1743
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Schematics etc.: 3 (for
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Principle
Superhet with a preamplification stage.
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Récepteur TSF superhétérodyne avec préamplification de HF.
Superhet mit HF-Vorstufe.
Superhet with RF-stage; IF-Freq. 464 kHz
Tuned circuits
7 AM circuit(s);
Wave bands
AM (long-, medium- and short waves) and FM (VHF). GO, PO, OC et MF (onde ultra-courte, bande FM).
LW, MW, KW und UKW
Wahrscheinlich sind keine Bänder unterteilt. Bei älteren europäischen Geräten ist der UKW-Bereich noch nicht bis auf 108 MHz erweitert (87,5 oder 88 bis 100 oder bis 104).Broadcast, Long Wave, Short Wave plus FM.
Power type and voltage
AC set plus voltage range.
/ = 2 different voltages
- = voltage from-to
* = «Special»
Apparareil à courant alternatif. Tensions mentionnées.
/ = 2 Spannungswahlen
- = von-bis
* = Fabrikwahl/«Spezial»
Trafo ist nicht immer mit Primär- undSekundärwicklungen versehen. Dadurch kann das Chassis ein gefährlichesPotential führen.Alternating Current supply (AC) / 110; 127; 150; 220; 240 Volt
Loudspeaker/pwr.out
Two built-in loudspeakers of any principle.
Deux haut-parleurs.
Zwei eingebaute Lautsprecher mit nicht erfasstem System.2 Loudspeakers
from Radiomuseum.org
Model: 174W (174 W)
Material
Wooden case. Most radios have a wooden cabinet until the WW2. Caisse en bois.
Die meisten Heim-Rundfunkempfänger führen von Beginn an bis etwa Ende 60er Jahre Holz als Gehäuse. Auch frühe Reiseempfänger zeigen Holz (speziell in den 20er Jahren) oder Holz mit Stoffüberzug etc.Wooden case
Shape
Tablemodel with Push Buttons.
Dimensions (WHD)
587 x 365 x 270 mm / 23.1 x 14.4 x 10.6 inch
Valves / Tubes
8:
= 1/2 ECC81 / 12AT7EC92
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Notes
drehbare Ferrit-Antenne. Sparschaltung zur Verminderung der Leistungsaufnahme durch Umschaltung der Primärwicklung.
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174W (174 W) (Graetz, Altena (Westfalen))
Ich habe noch folgendes Problem bei diesem Gerät: Beim UKW Empfang werden alle Sender sauber und mit guter Lautstärke empfangen. Wander ich von Sender zu Sender so "rauscht" es manchmal stark, ich habe fast den Verdacht, daß der Oszillator nicht schnell genug sauber einschwingt. Das Magische Auge ist bei empfangbaren Sendern ungewöhnlicherweise sehr stark "am Anschlag". Beim Abgleich der Vorkreise konnte ich kaum die gewünschten Frequenzen auf den Antenneneingang bringen - der parallel dort angeschlossene Frequenzzähler zeigte schon ohne Prüfsender die Senderfrequenz plus Zwischenfrequenz an, als sei die Störstrahlung sehr hoch. Das Signal des Prüfsenders wurde scheinbar durch die Störstrahlung verfälscht, sodass der Frequenzzähler irritiert wurde.
Ich werde jetzt noch folgendes durchführen: Einen alternativen UKW Tuner mit ECC85 testweise anschliessen ( statt des vorhandenen) um evtl. eine Veränderung zu sehen.
Vielleicht hat noch jemand eine gute Idee oder fordert noch mehr Details zur Problemlösung von mir an.
Bis dahin.
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Superhet: Rundfunkgeraet abgleichen.
Wie (wo) muss der Abgleichkern stehen?
Oder welches Maxima ist das richtige?
Hier die original Frage von H. Kamann:
Mit meinen nun vorhandenen genauen Messgeräten ( Stabiler Wobbelgenerator bis ca. 300 MHz und digit. Frequenzzähler) bin ich endlich in der Lage, den Abgleich der Geräte wie gefordert durchzuführen. Bei diesem Gerät habe ich eine Frage zum FM Abgleich: Die Induktivität "L4" hat zwei Maxima ( Kern Weit hineingedreht bzw. Kern an der oberen Kante des Spulenkörpers ), welches ist das Richtige ?. Gruss
Hallo Herr Kamann,
die Frage die Sie aufwerfen ist eine so umfassend wichtige, dass ich mich schon lange wundere, wieso die noch keiner gestellt hat. Wahrscheinlich sind alle so informiert ( was jetzt nicht gegen Sie sprechen soll ) oder Sie machen halt irgend was!
Sie werden es sich bestimmt vorstellen koennen, dass dieses Problem oder dessen Loesung zu meinen Jobb gehoert hat wie die Mittagspause.
Diese lange Einleitung deshalb, weil diese Frage wohl niemand adaequat beantworten kann.
Grundsaetzlich gilt einmal:
Wenn nirgends in der Abgleich -Vorschrift ( so vorhanden) dazu was steht, gilt: aus der Richtung , in der der Abgleichschluessel eingefuehrt wird , wird stets das erste Maximum genommen. Ja, da fragt man sich wenn es zwei Richtungen gibt aus den man abgleichen kann? Dann gibt es leider ohne Vorschrift keine Loesung .
Wenn es eine Vorschrift gibt, steht dort oefters mal: "Kern zum Flansch" oder " inneres Maximum". Das waere das 2te Maxima von ausen.
Wenn Sie in Ihrem 174W nachsehen steht da nichts! Es gilt also wie oben geagt: das 1te oder aeusseres Maxima.
Wie Sie sehen koennen , hat die Oszillator - Spule einen Abgriff.
Mit dem Kern kann man nun die Abgriffe wie mit einer Schiebespule "rauf und runter" fahren Je nachdem wo der Kern steht. Das wirkt so wie wenn Sie den (die) Abgriffe an einer anderen Stelle anbringen wuerden. Oft mit schlimmen Folgen. In Ihrem Fall, aendert sich mit Bestimmheit der Amplitude der Oszillatorschwingung. Das hat zunaechst einmal keine so grosse Auswirkung.
Es kann aber sein, dass bei falscher Stellung des Kern's die Schwingung am oberen oder untern Skalenende abreisst , oder es bei bei Netzunterspanung und / oder schwaecher werdenden Roehre tut.
Auf jedenfall wird aber die ab Werk eingestellte "Oszillatorbruecke" veraendert. Siehe Punkt 8 der Abgleichvorschrift. Die stoerende Ausstrahlung der Oszillatorfrequenz ueber die Antenne wird damit veraendert. Stoerungen des FS-Empfangs im Band III sind die Folge!
Nachtrag: aus Graetz 168W
Auf diesem Photo, sieht man dass der Kern satt in der Rueckkopplungswicklung steht, die mit ihren beiden Wicklungdhälften die Osc-Brücke bildet. Siehe Schaltbild
Das kann man aber mit einfachen Mitteln nicht messen!
Abschliessend bei Ihnen, das 1te Maxima von oben ist das richtige.
Hans M. Knoll
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Ich vermute dass dieser Hochton Ls defekt ist. Er gibt nur minimale Leistung ab, beginnt erst zu arbeiten wenn die Lautstärke "voll aufgedreht" wird. Kann man so ein Teil reparieren oder sollte man gleich einen Piezo Hochtöner einsetzen ?
Über den Schalter "G5 / G6" wird übrigens die erforderliche Hochspannung geliefert, der Koppelkondensator C 127 ist getauscht und die beteiligten Widerstände sind geprüft.
Dies hier hat sich bereits geklärt, ich hatte einen anderen Thread ( http://www.radiomuseum.org/dsp_forum_post.cfm?thread_id=21952 ) gefunden, der diese Frage bereits aufklären half: Nach welchem Prinzip arbeitet so ein LS genau ? Ich schätze er entspricht der ( kurzen) Beschreibung in "Radios von Gestern "Elektrostatischer Lautsprecher".
Ich bin auf den LS während der Ursachenforschung für die etwas, subjektiv empfundene, dumpfe Wiedergabe dieses Gerätes gestossen.
Gruss
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