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4004W EL12

4004W; Grundig Radio- (ID = 501510) Radio
 
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4004W; Grundig Radio- (ID = 12597) Radio
 
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4004W; Grundig Radio- (ID = 1149882) Radio
 
4004W; Grundig Radio- (ID = 1389849) Radio
4004W; Grundig Radio- (ID = 49881) Radio 4004W; Grundig Radio- (ID = 14452) Radio
4004W; Grundig Radio- (ID = 14450) Radio 4004W; Grundig Radio- (ID = 14451) Radio
4004W; Grundig Radio- (ID = 14449) Radio 4004W; Grundig Radio- (ID = 707836) Radio
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Grundig Radio-: 4004W [Radio] ID = 49881 813x558
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For model 4004W EL12, Grundig (Radio-Vertrieb, RVF, Radiowerke)
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  Grundig (Radio-Vertrieb, RVF, Radiowerke)
alternative name
 
Grundig Portugal || Grundig USA / Lextronix
Year: 1951/1952 Category: Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
Valves / Tubes 8: ECF12 EF11 ECH11 EF11 EM11 EAA11 EBC41 EL12
Semiconductors (the count is only for transistors) Tr.Gl.=Metal-rectif.
Main principle Superhet with RF-stage; ZF/IF 468/10700 kHz
Tuned circuits 9 AM circuit(s)     9 FM circuit(s)
Wave bands Wave Bands given in the notes.
Details
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 110; 125; 220; 240 Volt
Loudspeaker Permanent Magnet Dynamic (PDyn) Loudspeaker (moving coil) / Ø 22 cm = 8.7 inch
Power out
from Radiomuseum.org Model: 4004W [EL12] - Grundig Radio-Vertrieb, RVF,
Material Wooden case
Shape Tablemodel with Push Buttons.
Dimensions (WHD) 644 x 384 x 272 mm / 25.4 x 15.1 x 10.7 inch
Notes

Wellenbereiche: LW, 2× MW, 3× KW, UKW; variable Bandbreite.
Eingangsbandfilter für LW/MW. Für KW Ant.-Einzelkreis, dann total 8 AM-Kreise.
Wurde alternativ auch mit EL41 statt EL12 bestückt.

Net weight (2.2 lb = 1 kg) 15 kg / 33 lb 0.6 oz (33.04 lb)
Price in first year of sale 498.00 DM
Collectors' prices  
Source of data Radiokatalog Band 1, Ernst Erb
Literature/Schematics (1) -- Original-techn. papers.
Picture reference Das Modell ist im «Radiokatalog» (Erb) abgebildet.


All listed radios etc. from Grundig (Radio-Vertrieb, RVF, Radiowerke)
Here you find 5544 models, 4751 with images and 3758 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.




 


Forum contributions about this model
Grundig Radio-: 4004W
Threads: 4 | Posts: 30
Hits: 1461     Replies: 1
grundig: 4004W; Warum nun EM71?
Jörg Holtzapfel
04.Mar.13
  1

Am 4.Februar 2013 ist statt EM11 zu EM71 geändert worden, obwohl Schema, Reparaturanleitung, Rückwand und Wirklichkeit für EM11 spricht.

Warum?

Geiches gilt wohl auch fürs Modell 4004W mit EL41 (statt EL12).

Bernhard Nagel
04.Mar.13
  2

Die Änderung zur EM71 war ein Irrtum meinerseits, wahrscheinlich verursacht durch die Überarbeitung des Modells 4009 Tonbandkombi. Das sonst ident. Chassis ist hier mit der EM71 bestückt.

Die beiden 4004 Modelle sind nun mit EM11 wieder richtiggestellt.

Danke für die Mitteilung!

 
Hits: 1941     Replies: 11
grundig: 4004W; Schaltbild passt nicht zum Ra
Mathias Metzmacher
03.Feb.13
  1

Liebe Sammlerfreunde,

anbei ein Reparaturbericht und eine Frage:

An meinem 4004 W UKW mit EL 12 habe ich nach Austausch der üblichen Kondensatoren einen schon sehr guten UKW Empfang erzielt. Selbst mit der original Erstbestückung und einer entsprechend alten ECF 12 läuft das Gerät wunderbar. Man staunt schon, was da möglich ist, aber es ist ja auch eine "Richtige" UKW-Schaltung mit Vorstufe und Ratiodetektor.

Das Problem besteht darin, dass auf den AM Bändern der Empfang für ein Vorstufengerät zu schwach ist. wenn ich mit dem Finger oder einem Meßkabel in die Nähe des Serien-C zum Drehko mit 150 pf komme (der C führt zum Steuergitter der EF 11 - Vorstufenröhre), dann wird der Empfang richtig laut und gut. Die EF 11 und die anderen Röhren sind probehalber auch gegen neue ausgetauscht worden. Alle Spannungen stimmen. Offenbar arbeitet die Vorstufe und die Verbindung von der Antenne über die Eingangskreise zur Vorstufe ist nicht in Ordnung. 

Das hier zum Modell hinterlegte Schatlbild wirft an dieser Stelle mehr Fragen auf, als es beantwortet: Wenn man den Weg von der Antennenbuchse zur EF 11 in gezeichneter Stellung MW 2 verfolgt, kann das Radio eigentlich gar nicht funktionieren, denn die Antennenspannung endet schließlich an Masse. Da muss irgend ein Fehler im Schaltplan sein - oder??

Das im Gerät an der Rückseite der Rückwand angebrachte Schaltbild ist leider nur noch als Fragment vorhanden. 

Hilfreich wäre ein Tipp, wie man auch ohne das Schaltbild weiterkommt bei der Fehlersuche bis zur HF-Vorstufe. Freue mich sehr über Hinweise und/oder ein stimmiges Schaltbild !

Vielen Dank im Voraus

Mathias Metzmacher

 

Hans M. Knoll
03.Feb.13
  2

Zitat:

Das hier zum Modell hinterlegte Schatlbild wirft an dieser Stelle mehr Fragen auf, als es beantwortet:

Aber nur fuer Leute die es nicht deuten koennen.

Das FUNKSCHAU-  und das GRUNDIG- Schaltbild sind richtig und funktionstuechtig.

Knoll,  ex GRUNDIG

 

Mathias Metzmacher
03.Feb.13
  3

Sehr geehrter Herr Knoll,

vielen Dank für Ihre Antwort. Natürlich bin ich auch davon ausgegangen, dass das Radio funktionieren muss laut Schaltbild! Gerade bei den damaligen Entwicklern und Produzenten unterstelle ich immer Sorgfalt (und bei mir sowohl Neugier und den Wunsch, die Schaltungen verstehen zu wollen; bin aber nicht vom Fach, sondern beruflich in anderer Profession unterwegs). 

Es sind ja 3 Schaltpläne hinterlegt. Ich meine das erste Schaltbild, dort gibt es keine Verbindung von der Antennenankopplung über die Drossel, während im 2. und 3. Schaltbild die Verbindung über 50 kOhm weiterführt an die Kreise und von da aus weiter an das Steuergitter der  EF 11 führt. Nach meinem Verständnis funktionieren daher die Schaltpläne 2 und 3, nicht aber der Erste. Vielleicht liegt der Irrtum darin, dass ich annehme, dass der 2 nF Kondensator am Punkt gegen Masse nicht gleichzeitig auch das Signal weiterleiten kann?

Wie auch immer, vielleicht können Sie mir noch einen Tipp geben, ansonsten versuche ich noch einmal das Ganze im Gerät nachzuvollziehen und finde vielleicht auch noch den Fehler. Auf jeden Fall freue ich mich über das wunderschöne Radio !

Mit freundlichen Grüßen

Mathias Metzmacher

 

Hans M. Knoll
03.Feb.13
  4

Hallo Herr Metzmacher.

 

Morgen steige ich mit ein.

knoll

Hans M. Knoll
04.Feb.13
  5

Hallo Herr Metzmacher, hallo Leser.

Als Anlage finden Sie einen Schaltbildausschnitt des Grundig 4004GW, den W habe ich nicht.  Dort habe ich rot markiert, wo in der Originalschaltung von Grundig im 4004W eine Unstimmigkeit zu sehen ist. Scheinbar geht die Leitung unterhalb der KW- Drossel zu weit nach rechts, ohne mit einem Punkt der ja eine Verbindung zeigt, versehen zu sein.

ANLAGE 1


Wuerde diese Verbindung vorhanden sein, wird das MW/LW Antennensignal vom 0,1uF der oberhalb  zu sehen ist, kurzgeschlossen. Es kann daher weder angenommen werden, dass die Schaltung (waere ein Loetpunkt vorhanden) als Version 1 und die beiden Anderen, FUNKSCHAU und Lange-Nowich fehlerhaft als Version 2 anzusehen sind.

Es liegt einfach daran, dass Sie Herr Metzmacher, es sich  nicht zurechtlegen koennen, wie das Signal von der Antenne zum G1 der EF11 gelangt, wo doch ab dort, Empfang moeglich ist.
Ich habe 3 typische Schaltungen skizziert.

Mit BILD 1 die vielfach vorkommende Fusspunkt-Kopplung welche als Stromeinkopplung arbeitet. Im Fusspunkt- C (1800 bis 5000pF) wird das Antennensignal mit dem Kreistrom verkoppelt. Das funktioniert wie eine Brummschleife im NF-teil-
Die Drossel und /oder Widerstand parallel zum Fusspunkt-C soll NF- Signale (BRUMM) verhindern, dass Brummspannung von der Antenne nicht zum Gitter der nachfolgende Röhre gelangen koennen. Hat mit der Schaltung eigentlich nicht zutun. Beim 4004 und 5005, gibt es keinen Weg von Antenne zum G1 der EF11/15, daher fehlen diese Teile dort auch.

Mit BILD 2  die bekannte Schaltung eines ZF-Bandfilters. Jeder wird einsehen koennen, dass es von Röhre 1 zur Röhre 2 keinerlei Verbindung gibt, dass Signal trotzdem von der Anode zum Gitter 1 gelangt. Es wird magnetisch uebertragen. Das brauchen wir noch unten.

Mit BILD 3 die Eingangsschaltung der Modelle GRUNDIG 4004W (GW) und 5005W.

Dazu die  Anlage 2

Diese Schaltung ist ein zweifach , mit 2 Drehkos,  abgestimmtes Bandfilter fuer MW und LW.
Als Eingangsbandfilter bekannt, weil es eben im Eingang und nicht in der ZF liegt.

Dieses Bandfilter ist eine Kombination der Schaltung aus BILD 1 und BILD 2.

Das Antennen- Signal wird ueber die KW-Drossel an den Fusspunks- Kondensator (2000p) gefuehrt und dort in den Kreis # 1 eingekoppelt. Magnetisch ist damit der Kreis # 2 gekoppelt. Daher gibt und braucht es wie in Schaltung BILD 2, keinerlei Verbindung von Kreis #1 zu Kreis # 2 die Herr Metzmacher vermisst hat.

Damit habe ich bis auf die Kleinigkeit einer scheinbaren Verbindung in der Grundig- Schaltung des 4004 W belegt, dass wie ich behauptet habe alle 3 Schaltungen korrekt arbeiten. Gleichzeitig damit auch, dass es an einer Deutung des Schaltungsprinzips mangelt, was auch nicht ganz einfach ist. Wirres Durcheinander und Enge tragen dazu bei.

Gruss Hans M. Knoll

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Dietmar Rudolph
04.Feb.13
  6

Im (bisherigen 3.) Plan ist tatsächlich ein Strich zu lang, weshalb er diesbezüglich fehlerhaft ist. Ich habe soeben einen korrekten Plan aus dem Reparaturhelfer  4004W hochgeladen.


Zur kapazitiven Fußpunktankopplung der Antenne findet man z.B. in "Pitsch, H.: Lehrbuch der Funkempfangstechnik, 4.A, VAG, 1963" folgende Aussage.

§ 172. Die kapazitive Antennenankopplung mittels Stromkopplung

Einen gleichmäßigeren Eingangswert über den Wellenbereich als die kapazitive Spannungskopplung (§ 167) und die niederinduktive Ankopplung (§ 168) ergibt die kapazitive Stromkopplung nach Abb. 266 oder 267.

Man wendet sie z. B. in Drucktastenempfängern mit Auswahl vorbestimmter Sender an, wo es wegen der großen Zahl von Spulen auf einen geringen Aufwand ankommt.

Sie ist ferner für die induktive Abstimmung gut geeignet, bei der die Eisenkernverschiebung eine  Änderung der induktiven Kopplung hervorrufen würde.

Damit Gleichlauf mit den nachfolgenden Abstimmkreisen herrscht, muß man in diese nachfolgenden Kreise ebenfalls einen Kondensator von der Größe des Kopplungskondensators einschalten. Im Oszillatorkreis kann man dagegen den Gleichlauf durch entsprechende Bemessung des bereits vorhandenen Verkürzungskondensators (§ 221) herstellen.

Der Kopplungskondensator CK muß gegenüber dem Abstimmkondensator C1 eine so große Kapazität, z. B. 4000 pF, besitzen, daß der Wellenbereich möglichst wenig eingeschränkt wird. Seine Kapazität ist dann zugleich so groß, daß die parallel liegend zu denkende Antennenkapazität der üblichen Antennen (50 - 500 pF) nur eine kleine Verstimmung hervorruft. Die Verstimmung ist im Gegensatz zur kapazitiven Spannungskopplung und niederinduktiven Ankopplung bei hinein gedrehtem Drehkondensator größer als bei heraus gedrehtem Drehkondensator, was für eine über den Wellenbereich gleichbleibende Bandbreite günstig ist. Um zu verhindern, daß beim Anschalten einer Antenne sehr großer Kapazität eine Verstimmung auftritt, kann man in die Antennenzuleitung einen Kondensator C2 in Abb. 266 von z. B. 500 pF einschalten. Ferner kann man die Antenne mit Erde über einen hochohmigen Widerstand oder eine Drossel verbinden, um Aufladungen abfließen zu lassen [665, 1231]. Eine Drossel verhindert zugleich eine Brummmodulation durch eine in der Antenne induzierte Netzwechselspannung.

Bei der Betrachtung der Wirkungsweise der kapazitiven Stromkopplung kann man den Schwingungskreis zunächst als nicht vorhanden annehmen [423]. Es findet dann eine Spannungsteilung der Antennenspannung zwischen der Antennenkapazität CA und der Kopplungskapazität CK statt. Die hierdurch an CK auftretende Teilspannung erfährt nun durch den Schwingungskreis eine Resonanzüberhöhung ρ = 1/d. Man kann nämlich den Schwingungskreis, von CK aus gesehen, als Reihenresonanzkreis ansehen.

Schwingkreise müssen immer ganz lose angekoppelt werden, damit sie sich entsprechend zu ihrer (Leerlauf-) Güte aufschaukeln können.

Bei einer kapazitiven Ankopplung am "heißen" Ende darf das Koppel-C daher nur ganz wenige pF betragen, damit nur ein ganz kleiner Strom in den Schwingkreis einströmen kann.

Entsprechend ist es im aktuellen Fall. Hier wird durch den großen Kondensator CK dafür gesorgt, daß nur eine sehr kleine Spannung entsteht, die dann auch nur einen sehr kleinen Strom einströmen läßt.

Bei einer festen Kopplung ergäbe sich eine starke Dämpfung des Schwingkreises, so daß dieser sich nicht aufschaukeln könnte und sich eine ganz breite Resonanzkurve ergäbe. Daher dürfen diese Koppelgrade immer nur im einstelligen Prozentbereich liegen.

Eine absolute Aussage bezüglich eines "Kurzschlusses" (z.B eines 2 nF Kondensators) ist nicht möglich. Es hängt immer davon ab, wie groß der dazu parallel liegende Widerstand ist. Ist dieser groß, wird der 2nF Kondensator diesen (für entsprechende Frequenzen) kurzschließen. Ist er dagegen klein, wird sich die Parallelschaltung nicht oder kaum bemerkbar machen.
Man muß also immer etwas genauer hinschauen um eine korrekte Aussage zu machen.


Wenn bei Ihrem Gerät kein Signal durchkommt, könnte es an folgendem liegen:

  • Der 2nF Kondensator hat Schluß
  • Die Drossel hat Unterbrechung
  • Der Kreis ist verstimmt

MfG DR

Mathias Metzmacher
04.Feb.13
  7

Hallo Herr Knoll, 

haben Sie vielen Dank für die vielen Informationen !

Dank Ihrer Hinweise und Dank des von Herrn Rudolph hochgeladenen Plans ist nun auch die Sache mit dem Schaltplan klar. 

So ganz falsch lag ich da ja doch nicht mit meiner Vermutung (der ich nur selbst nicht getraut habe), dass am 2 nF Kondensator eine Fußpunktankopplung stattfindet. Ich habe das einfach nicht glauben können, dass da an dem Kondensatorende, das an Masse gelegt ist, noch eine Spannung abfällt. Aber das ist wohl offenbar so und da habe ich nun echt was dazu gelernt (bin Diplom-Geograph und bringe mir alles weitgehend autodidaktisch bei was die Radiotechnik angeht). Im Limann habe ich da ein Prinzipschaltbild gefunden, bei der eine Fußpunktankopplung gezeichnet ist, aber eben am anderen Ende des Kondensators (und so haben Sie es auch in Ihrer Skizze in BIld 1 und Bild 3 gezeichnet, wenn ich richtig lese?). Irgendwie war mir klar, dass da eigentlich der Weg der Antennenspannung sein muss, aber ich bin da einfach hängen geblieben und das muss ich erst mal "verdauen", dass da noch eine Spannung am geerdeten Ende abfallen kann.

Also, herzlichen Dank für die Nachhilfe!

Ich werde dann als Nächstes nun mal im Radio selber weitersuchen, ich vermute evtl. eine Unterbrechung in der Drossel/Spule nach der Antenne o.Ä. Und dann werde ich hier berichten, was es nun war. 

Viele Grüße 

Mathias Metzmacher

 

 

 

Mathias Metzmacher
04.Feb.13
  8

Hallo Herr Rudolph,

wie an Herrn Knoll so auch Ihnen ganz herzlichen Dank für die Nachhilfe an einen radiosammelnden Diplom-Geographen!

Ich muss das erst einmal "verdauen" und Schritt für Schritt Ihre Erläuterungen und die von Herrn Knoll nachvollziehen. Wie in meiner Antwort an Herrn Knoll geschildert, war ich schon auf der richtigen Fährte, aber so ganz glauben konnte ich es nicht, dass da eine Spannung abfällt. Man darf offenbar eben nicht nur in "einfach nach Ohmschen Gesetz" irgenwie fließenden Gleichströmen denken, sondern ein bischen komplexer im HF-Bereich und dazu noch mit Ersatzschaltbild im Hinterkopf. Puh!

Dann mache ich mich bald einmal an das Radio und dann werde ich an dieser Stelle berichten!

Viele Grüße

Mathias Metzmacher

 

 

 

Mathias Metzmacher
04.Feb.13
  9

Hallo Herr Knoll,

sorry, jetzt kommt mir eine Idee: Kann es sein, dass wenn man Ihrer Prinzipskizze folgt, die Einkopplung doch am oberen Ende des Fußpunkt-C erfolgt und dann die Kreise "oben" an den Kontakten 5,3 5,5,und 5,7 die Primärkreise des Eingangsbandfilters sind und die "unten" die Sekundärkreise des Eingangsbandfilters? Dann wäre ja klar, wie das Signal von der Antenne an die EF 11 kommt. Aber warum ist das im Schaltbild so gezeichnet, die ZF-Bandfilter sind ja wie erwartet ganz instruktitv gezeichnet.

Die Idee kam mir noch, nachdem ich Ihnen vorhin schon geantwortet und für Ihre Hilfe gedankt habe.

Ich bin gespannt, was richtig ist!

Viele Grüße

Mathias Metzmacher

 

Dietmar Rudolph
05.Feb.13
  10

Schaltpläne sind im Vergleich zu Lageplänen meist abstrakter und daher schwerer lesbar. Ein frühes Beispiel hierzu ist z.B. im Thread über "Schaltsymbole" zu finden.
In manchen Serviceanleitungen gibt es daher außer den Schaltplänen auch noch Lagepläne für die einzelnen Bauteile (z.T. auch als Fotos), wie z.B. bei Siemens oder Telefunken. Beispiel Siemens Kammermusikschatulle 95W. Aber das ist ein "Vorkriegsgerät".

Beim Grundig 4004W ist nun kein Lageplan mehr in der Serviceanleitung gegeben. Das macht die Zuordnung zwischen den Schaltsymbolen und den Bauteilen schwieriger.

Im Schaltbild des 4004W sind tatsächlich die Bandfiltereingänge für MW und LW so gezeichnet, daß man die entsprechenden Bandfilter, d.h. die magnetische Kopplung, nicht so ohne weiteres auf den ersten Blick erkennt. Aber es stimmt, daß die "oberen" Kreise (Primärkreise) an den Kontakten 5,3; 5,3 & 5,7 liegen und die (magnetisch gekoppelten) "unteren" Kreise (Sekundärkreise) entsprechend an 2,3; 2,5 & 2,7 liegen. Das zu erkennen ist schon eine gute Leistung! [Kontakte entsprechend zu 4004GW]

Alle Kreise, die nicht "eingeschaltet" sind, also alle außer dem aktuell aktiven, werden kurzgeschlossen. Dies macht man deshalb, daß diese nicht irgendwie und irgendwo in Resonanz kommen und dadurch dämpfend wirken, weil sie in einem solchen Fall Empfangsenergie "klauen". Daher bestehen die Schaltkontakte aus Umschaltern. Die Kontakte 6,4; 6,6 & 6,8 dienen diesem Zweck.

Warum ist es so gezeichnet? Vermutlich, weil dadurch die zugehörigen Umschaltkontakte sehr übersichtlich dargestellt werden können.

Der Fußpunktkondensator liegt mit einem "Fuß" auf Masse. Daher kann nur am anderen Ende dieses Kondensators eingekoppelt werden. Auch hier besteht die Schwierigkeit, daß im Schaltbild die Bauelemente oft eine "ungewöhnliche" Lage haben, meist deshalb, um unübersichtliche Leitungsführungen im Schaltplan zu vermeiden.

MfG DR

Hans M. Knoll
05.Feb.13
  11

Die Lage der Spulen und damit auch der Schwingkreise nach prim. und sek. kann man dem Titelblatt von GRUNDIG dort auf der Seite "rechtsunten" entnehmen.

Die FUNKSCHAU hat diesen Plan umgezeichnet und hat statt der Pos. Nummern, die Begriffe prim. und sek. bei den MW- LW Eingangskreisen des HF-Bandfilters angeben.

Das findet man in der Anlage als Auschnitt, aus dem Plan hier  beim Modell hier im RMorg.

 Knoll

Attachments

Mathias Metzmacher
05.Feb.13
  12

Hallo Herr Knoll,

Hallo Herr Rudolph,

Ihnen beiden noch mal vielen Dank für die Hinweise und Erklärungen!

Gestern abend  fiel dann bei mir endlich der Groschen, nachdem ich Ihre Prinzipskizze in Bild 3 und dann die Erläuterungen von Herrn Rudolph zur Ankopplung sowie die beim Modell hinterlegte Beschreibung aus dem Katalog kombiniert habe. Da wurde mir klar, dass es sich um ein Eingangsbandfilter handelt und die jeweiligen Primär- und Sekundärkreise gekoppelt sind, auch wenn das im Plan nicht sofort sichtbar ist. Aber aus dem Lageplan wird es dann natürlich zusätzlich klar und dann kann man auch verstehen, wo das Signal weiterläuft. Und dann versteht man auch, warum die Skizze Bild 1 mit der Fußpunktkopplung auch am oberen Ende des Kondensators liegt und wie vernutet an der "geerdeten" Seite keine Spannung abfällt. Also ganz so falsch lag ich dann mit meiner Fährte auch nicht, aber alleine hätte ich es nicht geschafft.

Jetzt hab ich wirklich was dazu gelernt und werde dann demnächst berichten, was die Fehlersuche ergeben hat. 

Einstweilen viele Grüße aus Köln

Mathias Metzmacher

 

 

 
Hits: 2375     Replies: 4
grundig: FM-ZF schwingt 4004W (4004 W);
Thomas Niebl
06.May.10
  1

Werte RM.org Leser und Experten,

das Grundig 4004W wurde mir neulich von einem Sammlerfreund gebracht mit der Fehlerangabe: UKW-Empfangsleistung ungenügend.

Der AM-Empfang ist einwandfrei.

Bei dem Gerät wurden alle problematischen Kondensatoren sowie die Röhren ECF12, EF11, ECH11, EF11, EAA11, EBC41 sowie die EL12 erneuert.

Ein erster Test ergab, dass trotz UKW-Dipol-Dachantenne nur 2 Sender zu empfangen waren und diese auch noch viel zu leise.

Die Gleichspannungen an der ECF12 und an den beiden EF11 sowie der ECH11 waren einwandfrei. Am Ratio-Elko waren nur <0.5Volt zu messen, so dass das Magische Auge (wurde durch EM71 ersetzt) nichts anzeigen konnte.

Ich habe daraufhin versucht, sämtliche FM-ZF-Bandfilter soweit ab zu gleichen, dass eine Erhöhung der Spannung am Ratio-Elko erzielt werden konnte.

Dies gelang mir dann auch, bis zu einem Punkt, wo der ZF-Verstärker anfing zu schwingen, offensichtlich genau auf der ZF von 10,7 MHz.

Die Empfangsleistung des Gerätes auf UKW ist aber auch kurz vor dem Einsetzen der Schwingung nicht besonders gut.

Hat jemand eine Idee oder einen Vorschlag, wie ich an die Sache ran gehen könnte. Ich bin für jedem Tipp dankbar!

 

 

Henning Oelkers
06.May.10
  2

Hallo, Herr Niebl,

offensichtlich war ein Fehlabgleich des ZF-Verstärkers nicht die Úrsache des Problems.

Das führt dazu, dass jetzt mindestens 2 Fehler im stecken: Fehlabgleich und eine zu geringe Verstärkung des ZF-Verstärkers.

Folgende Vorgehensweise würde ich empfehlen: Ziehen Sie dieUKW-Röhre, die AM Vorstufe, und AM Mischerröhre ( ECH ) heraus, und speisen Sie das Signal eines Wobblers am Steuergitter der letzten ZF.Verstärkerröhre ein.

Damit können Sie jetzt das Ratiofilter abgleichen, dabei muss sowohl die Mittenfrequenz als auch die Bandbreite stimmen. Die sog. S-Kurve muss stimmen.

Wenn Sie das haben, setzen Sie Stück um Stück weitere Röhren ein, speisen das Signal jeweils am Steuergitter ein, und gleichen dann nur das Bandfilter zur nächsten Stufe ab. Dabei wiederum auf die Form der Durchlasskurve achten.

Dieses Unterfangen ohne  Wobbler und die entsprechenden Kenntnisse angehen zu wollen, halte ich für wenig aussichtsreich, denn wahrscheinlich steckt ja auch noch ein Fehler im Gerät, den Sie irgendwann während dieser Abgleicharbeiten finden werden.

Entscheident für den Erfolg ist sorgfältiges Arbeiten.

Viel Erfolg zunächst, Henning Oelkers

Bernhard Nagel
06.May.10
  3

Hallo Herr Niebl,

im Forum wurde bereits 2005 eine Reparatur des Grundig 4004W behandelt (auch ab Modellseite abrufbar bzw. über SEARCH zu finden):

grundig: 4004W Probleme mit dem UKW-Empfang

Da Sie bereits "alle problematischen Kondensatoren" erneuert haben, sollte geprüft werden ob die in den HF und ZF-Stufen ersetzten Exemplare über gute HF-Eigenschaften verfügen. Im obigen Thread wurde dieses Thema behandelt. Da das Fehlerbild Ihres 4004W dem behandelten Fall gleicht, sollten die hier gegebenen Tipps unbedingt berücksichtigt werden.

Grüße und viel Erfolg,
Bernhard Nagel

Thomas Niebl
07.May.10
  4

Hallo Herr Oelkers und Herr Nagel,

vielen Dank für Ihre Antworten!

Nun, ich werde den Vorschlag mit dem Wobbeln beherzigen und bald ausprobieren.

Ich habe gesehen, dass im Forum zu diesem Modell ein ähnliches Problem schon einmal behandelt wurde und habe bei meinem Gerät die entsprechenden Maßnahmen ergriffen. Die Kondensatoren scheinen nicht die Ursache für das Schwingen des ZF-Verstärkers zu sein, sondern wahrscheinlich doch ein Fehlabgleich.

Sobald ich neue Erkenntnisse gewonnen habe, werde ich diese selbstverständlich hier publizieren.

Nochmals vielen Dank!

Thomas Niebl.

 

 

Thomas Niebl
06.Sep.10
  5

Ich habe mich nun wieder mit dem Problem auseinander gesetzt.

Der FM-ZF-Verstärker lies sich nicht richtig Wobbeln, da auch beim Wobbelvorgang die FM-ZF anfing zu schwingen. Ich habe die ersten beiden FM-ZF-Kreise (im UKW-Teil) nun etwas versetzt abgeglichen. Das erhöht zwar die Bandbreite und die Empfindlichkeit ist auch nicht optimal, aber es ist ein guter Kompromiss. Es war nicht zu klären, warum der FM-ZF-Verstärker zu Eigenschwingungen neigt. Mit einem guten Außendipol sind genügend Sender in guter Qualität zu empfangen. Meines Wissens war in der UKW-Anfangszeit mit den mit Stahlröhren aufgebauten Geräten ohnehin nur suboptimaler UKW-Empfang möglich.
Der Fall ist für mich damit abgeschlossen.

 

 
Hits: 4731     Replies: 10
grundig: 4004W Probleme mit dem UKW Empfang
Niels Vormoor
06.Nov.05
  1 Hallo,

ich habe wieder mal Probleme mit einer Radioreparatur. Ich bin gerade bei einem Grundig 4004W mit EL12. Das Gerät ist zu leise auf UKW, es empfängt nur mit schwacher bis mittlerer Lautstärke UKW Sender. Das Magische Auge gibt keinen Ausschlag. Woran kann das liegen? Die Papp- Teerkondensatoren(5000pf etc...) habe ich schon alle gewechselt. Mit dem Abgleich konnte ich erst überhaupt etwas Musik herauskitzeln. Davor sagte das Gerät gar nichts. Da muss irgendwo noch ein Fehler sein. Kann das vielleicht an einem defekten Widerstand liegen? Anodenspannungen an den EF11`s, an der ECH11 und an der ECF12 sind alle vorhanden. Auf TA, KW, MW und LW spielt das Gerät sehr, sehr laut und gut. Aber nur auf UKW.....nix...plätschernde, leise Musik.

Für Ihre Hilfe schon jetzt vielen Dank.

Gruß
Niels Vormoor
Iven Müller
08.Nov.05
  2 Hallo,

wie gut ist denn die ECF12 noch ? Haben Sie die Röhre schon einmal durch gemessen ?
Der Austausch einer gerade noch "GUTEN" gegen eine NOS Röhre wirkte bei meinem Grundig 495W wunder.

Allerdings ist von dem einfachen UKW-Eingangsteil ohne HF-Vorstufe auch kein Superempfang mit einem Stück Draht zu erwarten...

beste Grüße
Iven
Niels Vormoor
08.Nov.05
  3 Hallo Iven,

vielen Dank für Deine Hilfe. Also ich habe alle Röhren dreimal gegen andere neue gewechselt. Das brachte leider keinen Erfolg. Die Antenne habe ich mal gegen ein langes Kabel gewechselt und gegen ein kürzeres. Da spiele das Gerät auch nicht besser als mit der eingebauten Antenne. Aber ich denke das Gerät könnte mehr. Wofür wurde dem Gerät denn dann eine EL12 verpasst? Das ist ja eine Verschwendung. 
Jedenfalls spielt mein 4004GW mit vollen Ausschlag auf der UM34 und der 5005W ebenfalls.
Aber ich bekomme ja immer bei der Restauration gerade die Fehler, die unlösbar zu sein scheinen. :-))

Haben Sie schon mal Erfahrungen mit defekten Keramikkondensatoren gemacht? Vielelicht ist da bei dem Trimmer was verstimmt.

Vielen Dank für Ihre Hilfe. Für Tipps bin ich immer dankbar.

Gruß
Niels...  

Niels Vormoor
10.Nov.05
  4 Herr Bradtmöller sandte mir einige Mails und gabe mir Tipps wie ich an den Fehler rangehen könnte. Ich bin dafür sehr dankbar. Da sein Browser einige Schaltfächen nicht anzeigt stelle ich mit seiner Erlaubnis unsere E-Mail Diskussion hier ins Forum.
Herr Bradtmöller antwortete erstmals auf meien Anfrage im Forum:

>>Hallo,
Ratiodetektor könnte überprüft werden.
Evtl. Elko taub.
EAA11
Pin 5 und 2, welche Spannungen ?
Dann Tastenaggregat Pin 7,15 anmessen.
Da kommt die NF für UKW raus.
Viel Erfolg mal. Sowas Ähnliches hatte ich beim AEG WU1052 auch schon mal,
die Schaltungen sind ziemlich ähnlich.
Herzlichst ,
Ihr K.-H. B.<<

Darauf meine Reaktion:
" Hallo Herr Bradtmöller,
vielen Dank für Ihre Antwort. Ich bin schon am verzweifeln :-))
Ich werde am Donnerstag von meinem Studium nach Hause kommen und dann gleich
messen gehen. Den Ratioelko habe ich schon gegen einen nagelneuen ersetzt.
Ich werde noch mal die Spannungen messen. Die EAA11 habe ich schon ausgewechselt.
Überhaupt alle Röhren wurden gegen neue ersetzt. Es war nur eine leichte
Besserung nach dem Ersatz der ECF12  festzustellen. Ich denke mal der Fehler
lieget irgendwo in der ZF oder in der UKW Einheit, also bei der ECF12. Aber
der Ratiodetektor wäre sicherlich auch ein guter Ansatz, da ja MW KW und LW
einwandfrei laufen. Haben Sie vielen Dank für Ihre Bemühungen."

Ich möchte noch dazusagen, dass ich die Anoden und Gitterspannungen alle schon einmal gemessen habe, sie schienen mir in Ordnung zu sein. Auch die Spannungsabfälle über den Kathodenwiderständen.








Niels Vormoor
10.Nov.05
  5 Herr Bradtmöller antwortete erneut auf meine Reaktion:

>>Hallo Niels,
bevor der große Abgleich kommt, gibt es ein paar akustische Tests, die auch
bei leiser Lautstärke
einenn gewissen Aufschluß über die mögliche Fehlerursache zulassen.
Also, erst einmal, werden in etwa dieselben Sender in derselben Reihenfolge
wie beim Vergleich mit einem anderen einwandfreien Gerät gehört?
Zum andern,
wie "ändert" sich die Tonqualität beim ganz langsamen Durchdrehen auf einem
Sender, der mit gutem (Ortssender-)Signal ankommt.
Also, zunächst stark verzerrt, dann besser, dann im Nulldurchgang
Ratio-Mitte kaum hörbare Verzerrungen, und beim Weiterdrehen derselbe Effekt
in anderer Reihenfolge?
Ist die Symmetrie da, oder ists in einer oder anderer Richtung etwas stärker
oder schwächer?
Oder sind die Verzerrungen konstant stark.
Im letzteten Fall ist der Abgleich neu durchzuführen.

Hoffentlich läßt sich der Fehler einkreisen, ohne gleich groß abgleichen zu
müssen.

Viel Spaß noch,
Ihr K.-H. B.
<<<<<<<<<<<


Meine Antwort dazu:

******************************************************

Hallo Herr Bradtmöller,
morgen komme ich nach Hause und werde das Gerät gleich wieder unter die Lupe
nemen.
ich meien aber, das das Gerät im Ratio in Ordnung ist.

<<<"Also, zunächst stark verzerrt, dann besser, dann im Nulldurchgang
Ratio-Mitte kaum hörbare Verzerrungen, und beim Weiterdrehen derselbe Effekt
in anderer Reihenfolge?">>>


 Genauso verhält sich mein Gerät. Bei meinen letzten Radiogeräten waren
immer die Trimmer in Mitleidenschaft gezogen, (Silberschicht futsch) aber da
der Grundig hier einen ganz "ordentlichen Trimmer" hat ((ich kenne leider
nicht den fachausduck für dieses kleine Drehkondensatörchen, oder fällt das
auch unter "Trimmer")), denke ich, dass der Defekt wo anders liegt.
Vielleicht irre ich mir aber auch :-))


Sollten wir diese Diskussion im Forum vielleicht fortsetzen oder meinen Sie
das E-Mail Kontakt das beste ist? :-)) Ich richte mich ganz nach Ihnen.

Für Ihre Hilfe und Geduld vielen, vielen Dank. Ohne Sie wäre ich sicherlich
mit dem Gerät ganz alleine gelassen.

Bis morgen und schönen erholsamen Abend wünscht

Niels...
**********************************************

Die Antwort darauf von Herrn Bradtmöller:

>>>OK,
also stimmt der Empfang, er ist nur leise. Dann sind m. E. die
Verstärkungsfaktoren der Röhren nicht i.O.
Das kann erschiedene Ursachen haben. Ok.
Bleiben Sie dran....Viel Erfolg noch....

Herzlichst, Ihr K.-H. B. <<<<<




ich werde jetzt mit großem Interesse meine Fehlersuche fortsetzen und wieder berichten, falls sich etwas neuer ergibt.
 
Gruß
Niels Vormoor, Wilhelmshaven











Andreas Steinmetz
10.Nov.05
  6 Hallo Niels,

bestimmt wirst Du mit Deinen Kenntnissen den doch recht guten UKW-Teil des 4004 wieder zu voller Leistung bringen. Ein kleiner Tip: Vor etlichen Jahren hatte ich Probleme mit dem Speise-Widerstand des Eingangssystems der ECF12 (ca. 130 Ohm) beim in dieser Hinsicht ähnlichen 3003. Der Widerstand war infolge Korrosion unterbrochen. Ersetzt werden muß er mit einem Drahtwiderstand möglichst gleicher Bauform, also rel. hoher Induktivität und niedriger Kapazität, denn er funktioniert als Zuleitungsdrossel. Der absolute Widerstandswert ist rel. unkritisch; es kommt mehr auf die Bauform an. Auf keinen Fall mit einem "guten" Widerstand ersetzen, denn der Widerstand liegt HF-mäßig parallel zum Schwingkreis und würde dann den Kreis zu stark bedämpfen. Ist bei Deinem Gerät der Widerstand vielleicht schon mal (unsachgemäß) ausgewechselt worden?


Andreas
Niels Vormoor
10.Nov.05
  7 Hallo Andreas,
Wie schauts? Ich habe die Anodenspannung an der Fassung der ECF12 und an den anderen Röhren soeben nochmal nachgemessen, die sind alle normal und entsprechen dem Schaltplan +/- 5 Prozent. Auch der Widerstand gibt eine Potentialdifferez, also einen Spannungsabfall von einigen Volt. Er scheint also in Ordnung zu sein. Das scheint ein hartneckiger Fehler zu sein. Mit dem Messender bekomme ich sogar ein klares lautes Signal. Ich habe aber noch nicht mit dem Oszi gemessen.

Ich habe sogar gerade eben die Keramikkondensatoren in der UKW Einheit und im ZF ausgetauscht. Die sinds auch nicht. ÄÄÄÄHHHhhhhh. Der Empfang ist so schwammig wie vorher. Vielelicht ist es irgend ein Filter? Aber dann müssten die Anodenspannungen ja irgendwo fehlen. Die sind aber alle da. Die Spannungsabfälle an den Kathodenwiderständen weichen vielleicht um 0,3 Volt bei der EF11 ab. Aber es ist alles im grünen Bereich.

Bis bald.

gruß
Niels...
Niels Vormoor
11.Nov.05
  8 Hallo,

ich bin bei meinem Fehlercheck des 4004W im ZF bei der EF11 hängengeblieben. Die Stufe war überhaupt nicht am laufen. Da habe ich mal den 50n C an der Karthode erneut ausgewechselt. Keine änderung. Spannungen sind aber alle vorhanden. An der Anode +206 Volt und am Schirmgitter liegen +82 Volt. Nun tauschte ich den 50n gegen einen 4,7 nf. Danach lief die Kiste perfekt und sie hat jetzt den Empfang, den ich mir gewünscht hatte. Auf der EM11 fast voller Auschlag ohne einen erneuten Abgleich. Kann ich das so lassen?

Ich danke allen für die freundliche Unterstützung und Hilfe. Ich fahre jetzt erst einmal in Urlaub und melde mich am Sonntag erneut wieder.

Bis dann.

Gruß
Niels...
Hans M. Knoll
12.Nov.05
  9   Hallo Herr Vormoor,

wegen der Groesse des Katodenkondensators der ZF Röhre EF11 moechte ich Ihnen antworten:

Eine allgemein angewandte Regel bei der Schaltungsauslegung sagt:
Xc bei der tiefsten Frequenz  die es ab- oder vorbeizuleiten gilt,
ca. ein Zehntel des zu ueberbrueckenden  Wirkwiderstands. (ohmscher Widerstand)

Im Fall des 4004W liegen 300 Ohm in der Katode. Der original 50nF hat bei 468Khz ein Xc von 6,8Ohm.
Ein 10 nF hat 34 Ohm. Wendet man obige Regel an, sind 10nF noch in Ordnung.

Weniger Xc ( also nur 4,7nF) setzen die Verstaerkung bei der AM -ZF (460Khz) schon herab.
Hans M. Knoll

Niels Vormoor
13.Nov.05
  10 Hallo Herr Knoll,

vielen Dank für Ihren Beitrag. Ich habe den 10nF Kondensator eingesetzt. Er funktioniert auch.
Aber ein 22nf Kondensator funktioniert nicht.
Vielleicht hat der einen zu kleinen kapazitiven Widerstand. Da hört die Stufe auf zu arbeiten. Anders kann ich mir das nicht erkläen. Da der Widerstand Xc ja dann bei 34.007 Ohm liegt.

Gruß
Niels...
Hans M. Knoll
14.Nov.05
  11 Hallo Herr Vormoor,
ich gruesse Sie.
Leider sind Kondensatoren nicht nur mit dem hier im Forum diskutiertem Isolations Fehler (R parallel) ausgestattet, es gibt da noch vieles was einen guten Kondensator ausmacht.
Ausserdem geht nicht jeder Kondensator an jeder beliebigen Stelle.#

In Ihrem Fall soll der Kondensator bei 10.700 Khz noch einen Serienwiderstand Z= 32 Ohm haben. Das schafft wie Sie gesehen haben nicht jeder.
An der Katode einer Röhre ist das besonders kritisch, weil durch einen schlechten kondensator eine Stromgegenkopplung entsteht, welche die Steilheit herabsetzt!

Ausser dem Isolations Widerstand gibt es den Serien Widerstand und ganz wichtig, die Selbstinduktion. Bestimmte kondensator -Typen sind eher Spulen als Kondensatoren.
Um Sie da etwas ins Bild zu setzen, einen Auszug aus einem Fachbuch.

An kritischen Stellen, findet man daher einen 0,1 uF und parallel einen 4,7 bis 10 nF keramik
Kondensator.
 z.B. hier an der ECH42 am g2
http://www.radiomuseum.org/r/grundig_2000w.html

Hat man Pech, gibt das einen Schwingkreis. Es muss eben alles gelernt sein!
i

Den Inhalt, sollten Sie verinnerlichen!
Gruss, Hans M. Knoll

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