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DDS Heimsender Beispiele

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Forum » Technique, Repair, Restoration, Home construction ** » Home construction and general radio technique » DDS Heimsender Beispiele
           
Franz Harder
 
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16.Sep.15 01:13
 
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Auf Anregung von Walter Schmidt im technischen thread zum DDS Heimsender (post 28) beginne ich mit der Vorstellung meines Eigenbaugerätes.

Es sollte handlich und transportabel sein, ähnlich dem Ur-Heimsender von Gerhard Heigl. Daher war für mich der Betrieb mit eingebauten Akkus ein absolutes MUSS. Ein 9V-Block schied aus Kapazitätsgründen aus und NiMH Akkus sind meist leer wenn man sie braucht, daher der Griff zu moderner Lithium-Ionen-Technologie. Mit zwei der gängigen Zellen 18650 in Serie erreicht man ca. 7,5V als Betriebsspannung für den eingebauten 5V Spannungsregler. Hier kommt statt des Standard 7805 ein sog. low-drop Typ zum Einsatz, der für die geringe Spannungsdifferenz zwischen Eingang und Ausgang ausgelegt ist. Die Akkus selbst kann man aus verschrotteten Laptop-PC's gewinnen, aber inzwischen sind sie auch neu einzeln käuflich. Für das Laden dieser Akkus muss unbedingt ein Balancer Ladegerät verwendet werden.

Grosses Kopfzerbrechen bereitet die Beschaffung eines passenden Gehäuses. Von den einschlägigen Herstellern gibt es eine Fülle von Kunststoffgehäusen, allerdings nicht besonders formschön. Andererseits sollte ein HF-Generator schon in einem Metallgehäuse stecken und damit wird die Auswahl an erschwinglichen Gehäusen sehr klein.

Die Wahl fiel auf ein Bausatzgehäuse aus Strangpressprofilen mit losen Aluplatten für Boden, Deckel und Seitenwände. Mit den Außenmaßen 168 x 103 x 42 mm ist der Einbauplatz doch sehr beschränkt, wie die Bilder der Innenansicht zeigen. Man muß sehr genau überlegen wo die einzelnen Komponenten plaziert werden. Auf einen HF-Abschwächer mußte ich daher verzichten.

Ein Ärgernis ist die ordentliche Montage des 16x2 Displays. Hier gibt es verschiedene Rahmen, die aber entweder nicht in der Größe passen oder als Universalrahmen ziemlich viel Platz beanspruchen. Wer Zugang zu einer entsprechenden Werkstätte hat sollte sich den Ausschnitt für das Display aus der Frontplatte seines Gehäuses herausfräsen lassen. Das sieht ordentlich aus und man braucht keinen Rahmen.

Liebe Heimsender-Freunde, das waren einige Überlegungen zur Realisierung meines Gehäuseeinbaus. Es soll Anregung sein für eigene Gedanken und frühzeitig auf mögliche Fehlerquellen hinweisen.

Für weniger geübte Bastler habe ich die Aufbauanleitung bewußt ausführlich gehalten, denn der Entschluß zum Aufbau solch eines Gerätes soll nicht durch Unsicherheit behindert werden.

Das HF Signal ist für diese Art von Aufbau erstaunlich gut und voll zufriedenstellend. Die zweite und dritte Harmonische liegen meist mehr als 50 dB unter der Grundwelle, lediglich im Bereich um 20 MHz ist ein Anstieg auf -40 dB zu messen. Wesentliche Nebenwellen werden allerdings vom 16MHz Prozessorquarz produziert, der mit seiner 2. und 3. Oberwelle bei -46dB bzw. -40dB liegt. Diese Meßwerte bestätigen frühere Messungen von Pius Steiner.

Ich freue mich auf weitere interessante Nachbauten und Erfahrungsberichte!

73, DK5CB


Hier noch die links zu wichtigen Unterlagen:

Aufbauanleitung V1.3  (September 2015)

Steuerung durch den PC (Software DDS GUI 120)

Installation und Betrieb des DDS GUI

Pegelwandler zum Betrieb mit Raspberry

 

DDS Generator

DDS Generator Aussenansicht

 

linke Seite

DDS Generator linke Seite

 

rechte Seite

DDS Generator rechte Seite

 

Innenansicht, Vorderseite entfernt

 

Innenansicht 2

Innenansicht, aufgeklappt

 

This article was edited 16.Sep.15 01:23 by Franz Harder .

Rudolf Drabek
Rudolf Drabek
 
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17.Sep.15 23:05

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An anderer Stelle ist ja schon vermerkt, dass meine mechanischen Künste sehr beschränkt sind. Das Gehäuse ist von Gerhard, der Abschwächer von Walter.

Die Skala des Abschwächers ist eingemessen und geht bis -80 dBm. Die Einstellgenauigkeit ist etwa +- 1 dB. Pegel bezogen auf 75 Ohm.

Das 75 Ohm Kabel von und zum Abschwächer hat Koaxialstecker und Buchsen aus 1971 aus meiner Schatzkiste. Es ist noch genug Platz für den Raspi, sodass die Steuerung per WLAN, dank Heinz,  möglich sein wird.

Koaxstecker für Kabel mit 1,5 mm Isolationsdurchmesser

Rückseite mit Hohlbuchse / Stecker, ext 12 V Netzteil und D-Sub 9 Buchse für die RS232 Steuerung. Die Hohlbuchse hat eine nicht einwandfreie Vernietung des Mittelstiftes. Vorsicht wer Ähnliches verwendet.

Der Vollständigkeit halber ein NF-Sweep von ca. -4,65 kHz bis + 4,65 kHz um auch das beleuchtete Display mit weisser Schrift zu zeigen.  Der Zähler im Oszillograph misst die mittlere Frequenz richtig. Im Display steht der Hub mit 9,3 kHz. In Bildmitte die Schwebungsnullmarke. Man sieht sehr schön die Symmetrie links und rechts der Nullschwebung, darum der krumme Hub.

Gerät noch ohne rückseitige Anschlüsse. Via Email kenne ich weitere Aufbauten.

 

 

This article was edited 17.Sep.15 23:08 by Rudolf Drabek .

Franz Harder
 
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20.Sep.15 17:27

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Nachtrag zu post #1

Das gezeigte Gehäuse scheint auch für andere Nachbauer interessant zu sein, denn es erreichten mich einige Anfragen dazu.

Das Gehäuse wird von der Firma pro ma hergestellt in 2 Größen:

Euro-Gehäuse EG1  L168 x B103 x H42 mm Art.-Nr. 131020 (ist etwas knapp in der Höhe) oder
Euro-Gehäuse EG2  L168 x B103 x H56 mm Art.-Nr. 131030

Es wird von namhaften Elektronik-Versendern vertrieben, u.a. auch von der Fa. R.
Bitte nach Artikel GEH EG1 oder GEH EG2 suchen !

73 de DK5CB

Hans-Dieter Haase † 5.2.18
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18.Oct.15 10:13

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Vorweg vielen Dank an alle am Projekt Beteiligten.

Z.Zt. beschäftige ich mich mit dem mechanischen Aufbau, der dank eines vorhandenen Gehäuses recht großzügig gestaltet werden kann. (Aber erst muss vorrangig der Siemens Spitzensuper 54 fertiggestellt sein).

Herr Drabek hat in seinem Gerät einen Ausgangsabschwächer eingebaut. Meine Frage ist nun, ist das sinnvoll und wenn ja, wie ist er zu dimensionieren. Ein normales Poti ist wahrscheinlich schon aus Schirmgründen nicht zu empfehlen.

MfG Hans-Dieter Haase

Franz Harder
 
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18.Oct.15 10:57

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Hallo Dieter,

nachdem der Ausgangspegel etwa 0 dBm beträgt, ist ein Abschwächer am Ausgang immer sinnvoll. In meinem Gehäuse war leider kein Platz.
Rudi Drabek verwendet eines der berühmten PREH HF-Potentiometer, die es vor Jahrzehnten gab und die  jetzt noch vereinzelt auf Flohmärkten angeboten werden. Oft sind es allerdings Ausführungen für 75 Ohm, was aber bei diesen Frequenzen an der Anpassung wenig verschlechtert. Die Zuordnung der Abschwächung zum Drehwinkel ist aber leider nicht vorgegeben. Wenn man ungefähre Werte haben will, muß man sich selbst eine Frontplattenbeschriftung anlegen.

Eine andere Möglichkeit ist der Einbau eines Stufenabschwächers als Pi-Glied. Da sollten 20 - 40 - 60 db reichen, die man im einfachsten Fall auch als 3 identische 20 dB Stufen verwirklichen kann. Diese sind hintereinandergeschaltet und werden mit 3 doppelpoligen Kippschaltern an der (Metall-) Frontplatte bedient. Verdrahtung direkt an den Schaltern mit 2 kleinen Zwischenblechen und einer U-förmigen Abschirmung darüber. Höhere Dämpfungswerte bei solchen Aufbauten erreichen zu wollen wäre unseriös. Wer wirklich an seinem RX einen Rauschabgleich machen will, muß mit externen Abschwächern weiter dämpfen.

Viel Erfolg und
73, Franz DK5CB

Rudolf Drabek
Rudolf Drabek
 
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18.Oct.15 10:42

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Zur Ermittlung z.B. der Empfindlichkeit eines Gerätes als auch zur Aufnahme der Regeleigenschaften ist das fast unentbehrlich, wenn man keinen externen Abschwächer zur Verfügung hat. Auch für die statische Aufnahme von Durchlasskurven bei konst. Ausgangsspannung ein muss.

Vielleicht findet sich einer, der einen 1,2,3,5, 10, 20, 40 dB Stufenabschwächer entwickelt/veröffentlicht. Bis 30 MHz sollte das nicht so problematisch sein.

Meines Wissens werden solche Potentiometer nicht mehr hergestellt. Vielleich weiss jemand im RMorg mehr.

Preh hat das früher erzeugt. Mein Pot, das ja konstant 75 Ohm Impedanz hat, bekam ich von Walter, der so etwas im Internet fand. Man muss die Schaltung des Gerätes nicht ändern. Wir haben ja 50 Ohm im Ausgang des LT1227, aber die Leitung zum Pot ist ja sehr kurz.

This article was edited 18.Oct.15 10:44 by Rudolf Drabek .

Hans-Dieter Haase † 5.2.18
Hans-Dieter Haase † 5.2.18
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18.Oct.15 11:23

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Danke Franz, danke Herr Drabek,

also werde ich so etwas vorsehen. Aber jetzt muss ich erst mal Mittagessen kochen.

73 Dieter DJ8MG

Dietmar Rudolph
Dietmar Rudolph
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18.Oct.15 14:43

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Ein externer Abschwächer ist der RT-1 von Wandel und Goltermann. Eventuell ist auch so eine "Dämpfungs-Uhr" gebraucht noch zu erwerben.

MfG DR

Michael Schlör
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18.Oct.15 18:56

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Zunächst ein großes Lob an das gesamte Entwicklungsteam!

Heute wurde ich mit meinem DDS Heimsender Bausatz weitgehend fertig.Der Aufbau gelang unproblematisch und auf Anhieb.

   

Ich hatte noch ein unbenutztes Kunststoffgehäuse, welches mir geeignet erschien, nur musste ich mehrere Schichten EMV-Abschirmlack (Kontakt 35, Kupferbasis) im gesamten Innenraum auftragen. HF Abschirmung ist nun vollkommen dicht.

Ferner waren bei mir noch einige Ferritringe vorhanden, durch die ich die Verbindungsleitungen durchschlang: gut, dass die Anschlussleitungen vom Display so lang sind.

Die erste Inbetriebnahme mit ext. Trafo-Steckernetzteil (10V) war sofort erfolgreich. Getestet mit Oszillograph und durchgehendem  Empfänger (VLF bis 30MHz).

Ich machte mir ebenfalls Gedanken um einen Abschwächer. Nun hatte ich vor vielen Jahren im Zusammenhang mit einem S-Meter Pegelgenerator Nachbau schon einen hier, musste lediglich eine Eingangsbuchse und ein SDS Relais anbringen, um den Generatorteil ausgeschalten vom Abschächer zu trennen (im unteren rechten Bild, unter der Kupferabschirmung).

   

Solche Abschächer sind schnell gebaut und man braucht eigentlich nicht viel:

- einige Schalter (Schiebeschalter haben im Gegensatz zu Kippschaltern selbstreinigende Kontakte)

- lötbares, HF-dichtes Gehäuse, z.B. TEKO 373 (hat schon die Zwischenwände für die einzelnen Kammern)

- zwei BNC Buchsen

- und (in meinem Fall) 18 Widerstände für die Dämpfungsglieder.

Die Dämpfung erfolgt jeweils über ein berechnetes Pi-Glied. Heute gibt es einige Berechnungsprogramme für das Pi Glied, leicht zu finden z.B. unter der Suchmasch. eingabe: "Matching Pi Attenuator Calculator".

 

Nachtrag (edit) zur Bestückung:

Bei der Bestückung ist mir aufgefallen, dass Pin 5 der ENC Pfostenleiste tot liegt. Das bedeutet ferner, dass die Leitung 5 des sechspoligen Flachkabels am ENC Stecker ungenutzt ist. So kam mir die Idee, diese Leitung für Taster 3 zu nutzen. Man erspart sich die Doppellegung am ENC Stecker und kann auch die Diode unter der Platine sehr gut anbringen.

 

So erscheint mir die Verdrahtung der Taster -->ENC Stecker leichter. Ich verwende den Alps Taster als 1.

 

Bin gespannt auf weitere Beispiele / Erfahrungen,

Grüße,

Michael Schlör, DJ8IJ

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This article was edited 18.Oct.15 19:44 by Michael Schlör .

Peter Steffen
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30.Oct.15 12:53

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Hallo zusammen,

hier stelle ich meine Version vom DDs vor. Als Gehäuse diente ein defekter Frequenzzähler, der Vorteil von diesem Gehäuse war, es ist abgeschirmt und erst noch ein 5 V Netzteil vorhanden.

Ich betreibe es über RS232 am PC.

 

Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden für das Preisgünstige, tolle und problemlos aufzubauende Projekt.

Grüsse

Peter Steffen

 

Rudolf Drabek
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02.Nov.15 13:37

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Habe Preh gebeten, wenn es die Werzeuge noch gibt, darüber nachzudenken etwa 1000 Stück wieder aufzulegen.

40 Stück wären ja sofort wieder weg RMorg intern. Rest weltweit leicht zu verkaufen.

 

Herr Ronald Schaare

Position: Marketing
Bereich: Marketing/PR
E-Mail: ronald.schaare[A*T]preh.de
Telefon: +49 (0)9771 924328

Lg R. Drabek

 

Antwort: Die Werkzeuge existieren nicht mehr. Preh arbeitet vorzugsweise als Zulieferant für die Autoindustrie. Na ja, einen Versuch war es wert.

This article was edited 03.Nov.15 12:53 by Rudolf Drabek .

Helmut Weigl
Helmut Weigl
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09.Nov.15 18:49

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Zunächst einen herzlichen Dank an alle Autoren und Helfer, welche an diesem Projekt beteiligt sind.

Nachstehend stelle ich meinen Nachbau vor. Dank der ausführlichen Unterlagen war dies problemlos möglich. Alles funktionierte auf Anhieb bestens.



Die qualitativ hochwertige Leiterplatte war schnell bestückt. Lobenswert ist, dass keine SMD-Bauteile verwendet wurden. Mehr arbeit als die Bestückung machte die externe Verdrahtung.

Problem war es, ein passendes Gehäuse zu finden. Breite und Höhe der Frontplatte sind durch die Anzahl der Bedienelemente und Anschlüsse, und deren Abstände voneinander, vorgegeben. Ich kam auf Maße von 17 x 7 cm. Die Tiefe des Gehäuses spielt eine untergeordnete Rolle. Ich fand kein passendes, käufliches Metallgehäuse, so dass ich mir die Mühe machte, aus Blechresten selbst eines zu fertigen.

Die Frontplatte beklebte ich mit bedrucktem Papier und Klarsichtfolie. Das Display ist auf der Rückseite der Frontplatte angeklebt. Die Verdrahtung ist nicht besonders mustergültig und könnte schöner aussehen.

 

Frontplatte


Innenansicht (RS232-Schnittstelle noch nicht verdrahtet)



Generator in Betrieb.


Auch die externe Einspeisung eines Audiosignals und Modulation zum Betrieb eines Radios funktioniert gut.




Ich halte einen Abschwächer für dringend notwendig, welchen ich selbst gebaut habe. Verwendet wurde ein handelsüblicher Stufenschalter (2 x 6 Stufen) und pi-Glieder aus Widerständen. Um die erforderlichen Widerstandswerte zu erreichen, wurden meist zwei Widerstände in Serie geschaltet. Die Abschwächung kann von 0db bis -50 dB in Schritten zu 10dB gewählt werden. Für meine Zwecke reicht die Genauigkeit und Linearität aus.

Die erste Stufe mit 0db enthält nur einen Widerstand mit 50(51) Ohm.  R17 auf der Leiterplatte wurde überbrückt.


Schaltplan Abschwächer



Abschwächer - Widerstände


Abschwächer - fertig

 

 

Gerhard Härtl
Gerhard Härtl
 
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Hallo Zusammen

Mein Gerät habe ich heute fertiggestellt.

Zuerst vielen Dank an die Entwickler besonderen Dank Herrn Harder und Herrn Drabek für die

technische Unterstützung.

Der DDS Heimsender funktioniert super.

Sämtliche Anschlüsse habe ich mit Ministeckern versehen Service damit einfacher.

Es wurden 2 18650 Li-Ion Akkus mit 2300mAh eingebaut in passende Batteriehalter.

Sie werden über spezieles Ladegerät mit Balanceranschluss geladen.

Frontplatte aus Edelstahl mit Laser geschnitten habe ich beziehungen zu einer Schlosserei.

Anbei einige Bilder.

Gruss

Gerhard Härtl

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Walter Schmidt
 
 
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15.Nov.15 23:12

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Hier noch einmal die Beschreibung meines 1. Nachbaus, diesmal an dieser Stelle im Forum veröffentlicht.Das Gehäuse wurde den stetigen Verbesserungen angepasst und hat jetzt die entgültige Fassung bekommen.

Die meisten Teile hat die Bastelkiste hergegeben. Dazugekauft wurden nur das DDS-Modul, Platine, Drehgeber, LCD-Display und Frontrahmen sowie ein RS232-Modul von Pollin und einige Schalter, Buchsen und Induktivitäten. Das Gehäuse befand sich noch in meinem Bestand und war auf der Front- und Rückseite wegen der Rippen relativ schwer zu bearbeiten.

Am Ausgang wurde eine kontinuierliche HF-Regelung durch ein Spezialpotentiometer von Preh vorgesehen. Es hat zwar 75 Ohm, das hat sich aber bisher im Betrieb nicht negativ bemerkbar gemacht.

Geplant war primär ein Betrieb als Wobbelgenerator und Abgleichsender, deshalb die Buchsen für HF-Ausgang und Trigger auf der Frontseite.

 

Wert wurde auf ein ansprechendes und übersichtliches Äußeres gelegt, deshalb die Verlegung der weniger benutzten Elemente auf die Rückseite. Der interne Modulationsgrad ist fest auf ca. 50% eingestellt, Funktionskontrolle über LED. Für den praktischen Betrieb reicht das.

Für die Stromversorgung wurde ein externes Trafo-Netzteil vorgesehen. Die Betriebsspannung sollte stabilisiert sein. Dazu war in dem kleinen Gehäuse kein Platz mehr, deshalb wurde, auch aus thermischen Gründen, eine kleine Zusatzplatine mit einem 7812 im Sendergehäuse angeordnet.

Die Zuführung der Betriebsspannung geschieht über ein zweipoliges Siebglied, um HF-Störungen weitgehend zu eliminieren. Durch den Spannungsabfall in den Drosseln und der Schutzdiode war jetzt eine Gleichspannung von 18V erforderlich.

Ein Batteriebetrieb ist nicht vorgesehen, da die Beleuchtung des grünen Displays eine hohe Stromaufnahme hat. Denkbar aber wäre eine Abschaltung der LEDs durch eine separate Schaltbuchse nur für Batteriebetrieb. Die Beleuchtung wurde eh an die 12V-Versorgung angeschlossen, um den 7805 zu entlasten. Dieser wurde übrigens auf die Unterseite der Platine verlegt und mit dem Gehäuseboden verschraubt. Damit war Platz geschaffen für die RS232-Buchse. Zur Spannungsanpassung dient ein Adaptermodul von Pollin.

Im Innern wurden die Platinenanschlüsse mit abgeschirmten Kabeln (Diodenkabel) über  Steckverbinder angeschlossen. Kleine Stücke einer Lochrasterplatine erleichtern das Anlöten der Kabel.

Die Platine ist noch im Ursprungszustand, einige Bauteile müssen noch auf die aktuelle Version angepaßt werden

Der erste Aufbau hatte einen Druckknopf über dem Drehgeber, der konnte auch später weiterverwendet werden. Die Funktionen:

Knopf nicht gedrückt: Frequenzeinstellung.                                                                                     Taster am Drehgeber dazu gedrückt: Einstellung Wobbelhub bzw. Offsetfrequenz.

Druckknopf gedrückt: Einstellung Wobbelhub bzw. Offsetfrequenz.                                                     Taster zusätzlich gedrückt: Einstellung Wobbelfrequenz.

Dieses Bedienkonzept war nicht optimal, der Drehgeber läßt sich bei gedrücktem Taster nicht so gut bedienen. Aus Designgründen wollte ich einen Kippschalter mit 3 Stellungen nicht vorsehen. Also wurde ein altes Tastenaggregat umgebaut.

Das Gerät hat jetzt 3 gegeneinander auslösbare Tasten:

Rechts: Stepweite und Programm.                                                                                                

Mitte: Frequenzeinstellung

Links: Wobbelhub bzw. Offsetfrequenz.

Die Wobbelfrequenz läßt sich am Taster des Drehgebers einstellen, diese Funktion wird selten benutzt. Später soll er auch die Speicherung der letzten Einstellung übernehmen.

Besonderen Dank noch einmal an Herrn Drabek, Herrn Steiner und Herrn Stummer, die mich beim Aufbau tatkräftig unterstützt haben und geduldig meine zahllosen Fragen beantwortet haben!

Walter Schmidt

 

 

 

Hans-Dieter Haase † 5.2.18
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HF-Abschwächer

Die Fertigstellung meines DDS-Generators wird sich noch verzögern. Mein Konzept sieht vor, dass alles (auch Netzteil und HF-Abschwächer) in einem Gehäuse montiert ist. Ich hasse es, für eine Messung "tausend Geräte" zusammenschalten zu müssen. Da ich die Diskussion über einen HF-Abschwächer losgetreten habe, möchte ich vorab meine Lösung dazu vorstellen.

Beispiele findet man mehrere im Internet (suchen nach HF-Abschwächer).

Zunächst erschien mir die Lösung mit Stufenschalter von Herrn Weigel als das Einfachste. Die Abstufung von 10 dB war mir aber zu grob.

Eine Abstufung von 1, 2, 3, 5, 10, 20, 40 dB, wie von Herrn Drabek vorgeschlagen, ist natürlich besser.

Die Lösung mit Schiebeschaltern von Herrn Schlör ist sicherlich kontaktmäßig besser, aber wegen einfacherer mechanischer Realisierung habe ich mich für Kippschalter entschieden.

Ausschlaggebend für eine Selbstbaulösung sind eigentlich immer die Vorräte der Bastelkiste. Wofür sonst hebt man 50 Jahre lang irgendwelche Teile auf. So war es beim Gehäuse und auch bei eingen Resten von doppelseitig kaschiertem Pertinax.

Aus einem Streifen dieses Materials habe ich das abgebildete Teil zusammengelötet.

Es wird später direkt hinter der Frontplatte montiert. Die Widerstände habe ich mit einem Programm aus dem Internet berechnet und dann mit Hilfe einer Siemens-Einknopf-Messbrücke ausgesucht. Diese Arbeit ist zwar etwas mühselig, aber es erspart eine eventuelle Reihen-/Parallel-Schaltung von Widerständen. Und endlich kommt mal wieder ein Messgerät aus der Sammlung zum Einsatz.

Überprüft habe ich das Ganze mit einem Funktionsgenerator und einem Oszilloskop mit Frequenzen bis 1 MHz. Das Ergebnis ist zwar nicht mit Messwerten belegt, aber rein optisch begutachtet für die Praxis eines Radio-Restaurators ausreichend.

HDH

Rudolf Drabek
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S.g. Herr Haase

Vielen Dank, so werde ich es nachbauen. Obwohl ich die Werte auch ausrechen könnte, wäre die Tabelle von Ihnen hilfreich.

LG Rudi

Hans-Dieter Haase † 5.2.18
Hans-Dieter Haase † 5.2.18
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Hallo Herr Drabek,

hier die leicht gerundeten Werte, die natürlich nochmals je nach Verfügbarkeit der Widerstände etwas angepasst werden müssen.

Dämpfung R1 R2  =  R3
40 dB 2500 Ω 51 Ω
20 dB 247,5 Ω 61,1 Ω
10 dB 71,15 Ω 96,25 Ω
 5 dB 30,4 Ω 178,5 Ω
 3 dB 17,6 Ω 292,4 Ω
 2 dB 11,6 Ω 436,2 Ω
 1 dB 5,77 Ω 869,5 Ω

Gruß

Hans-Dieter Haase

Jörg Seidel
 
 
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29.Nov.15 17:56

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Endlich ist er fertig. Ich habe das Gehäuse von Reichelt GEH EG2 benutzt, das ist etwas höher als das von Herrn Harder benutzte Gehäuse. Ich habe in meinen Fundus einen 60 Ohm HF Abschwächer von RFT gefunden, der funktioniert prima. Da ich meine alten Radios aus mangel an MW/LW Sendern weiter betreiben möchte habe ich einen MP3 Player eingebaut, er wird mit von der 5V Spannung des DDS Heimsenders versorgt. Er ist nur für Netzteilbetrieb ausgelegt. Mit der Inbetriebnahme des DDS Senders hatte ich keine Probleme, nur mit der Anpassung des MP3 Players musste ich etwas experimentieren.
Die Beschriftung der Platten habe ich mit selbstklebender Folie, gedruckt mit Laserdrucker gemacht. Ein paar Falten im Bereich der Schrauben gibt es, aber damit kann ich leben.

 

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This article was edited 29.Nov.15 17:59 by Jörg Seidel .

Rüdiger Walz
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Ich habe den Bausatz in ein vorhandenes Aluminiumgehäuse eingebaut. Nachteil war die große Wanddicke, die beim Einbau einiger Buchsen Schwierigkeiten machte. Zu Beginn hatte ich nicht die neueste Aufbauanleitung, sodass ich nachträglich einige Änderungen machen musste. Der Aufbau war ansonsten problemlos und der Bausatz übersichtlich zusammengestellt.

Bei der ersten Inbetriebnahme gab es Probleme mit dem Display. Es zeigte keinen Kontrast und die Werte konnten nur abgelesen werden, wenn man schräg über das Display blickte. Eine genauere Untersuchung des Spannungsteilers R1/ D1 ergab am Abgriff für den Kontrast 0 Volt. Ich hatte nachträglich eine zweite Diode eingelötet, wie in der Anweisung beschrieben. Beim Herauslöten eines Anschlusses der ursprünglich eingebauten Diode hatte sich wohl ein winziger Whisker auf der Bestückungsseite zu einer benachbarten Durchkontaktierung mit Masseanschluss gebildet, dadurch die „0 Volt“. Problem erkannt, Problem gebannt….Das Bild zeigt den Kontrast mit nur einer Diode D1.

Die Spannungsversorgung erfolgt durch ein Steckernetzteil 12 Volt Nenngleichspannung / 300 mA, Leerlauf 16 V. Unmittelbar an den DDS Generator angeschlossen ist die Sinuskurve unsauber. Ich habe daher zusätzlich eine vorhandene einstellbare Spannungsstabilisierung 3-30 V, 1A zwischengeschaltet und auf 9 V eingeregelt. Danach war die Kurve perfekt.

Die Beschriftung ist erst einmal Amateurhaft auf dem Laserdrucker hergestellt.

Nachteil des gezeigten Gerätes ist der fehlende Abschwächer. Ich werde mich daher den im RM.org gezeigten Lösungen nähern müssen, aber das zu einem späteren Zeitpunkt.

Weiterhin wird für die externe Modulation eine höhere Spannung für einen akzeptablen Modulationsgrad benötigt als die meisten CD-Player, Miniradios oder MP3 Player liefern (zumindest die, die ich zur Hand habe). Hierzu ist in dem Gehäuse später genug Platz für einen zusätzlichen Vorverstärker.

Das Bild zeigt das Gerät von innen. Trotz der reichlichen Dimensionierung der Kabel und fehlender Abschirmungen gab es bisher keine Probleme.

Das Signal ist sauber, nach Gewöhnung ist die Bedienung einfach und das Gerät ist wirklich gut durchdacht.

Hochachtung und vielen Dank an die Entwickler !

Horst Schneider
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Ich habe es im alten Jahr noch geschafft, das Gerät fertigzustellen.
Eine grössere Schwierigkeit bestand darin, dass ich ein Gehäuse aus einem Rechteckprofil mit zwei seitlichen Deckeln hatte. Glücklicherweise passte mein alter Preh-Abschwächer auch noch in die Öffnung.

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Hans-Dieter Haase † 5.2.18
Hans-Dieter Haase † 5.2.18
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01.Jan.16 15:34

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Zunächst noch einmal vielen Dank an alle am Projekt Beteiligten. Ich möchte hier mein etwas konventioneller aufgebautes Gerät vorstellen und über meine Erfahrungen beim Bau berichten.

Bislang hat noch niemand über Probleme berichtet. Meine "Stolpersteine" sind meiner mangelnden Erfahrung und dem Alter geschuldet und nicht als Kritik an den Entwicklern zu verstehen. Man muss dazu wissen, dass meine Erfahrungen mit IC-Basteleien mindestens schon 20 bis 30 Jahre zurückliegen aus der Zeit der SN74xx-Ära. Und dann natürlich auch die Tatsache, dass man nicht jünger wird.

Das alles war mir von Anfang an klar, aber ich hatte bislang kein vernünftig wobbelbares Gerät und außerdem wollte ich es noch einmal wissen. Allen Interessenten sei gesagt, dass die Heathkit-Bausätze der 60'er und 70'er Jahre Peanuts waren verglichen mit dieser Technik. Man braucht eine entsprechende Werkstattausrüstung, eine ruhige Hand und ein scharfes Auge.

Mein Ziel war es von Anfang an, alles in ein Gehäuse einzubauen. Es stand ein altes angerostetes Stahlblechgehäuse zur Verfügung, das einmal ein NÖBL-Testgerät von Bosch beinhaltet hat. Von der Größe her schien es einen großzügigen Aufbau zuzulassen.

Nachdem das Problem mit dem Abschwächer (in Post 15 und 17 beschrieben) gelöst war, kristallisierte sich (zunächst im Kopf) der jetzige Aufbau heraus. Das Netzteil stammt aus einem alten Telefon-Steckernetzteil und liefert 12 V stabilisiert bei 0,5 A. Frontplatte und Chassisteile habe ich aus Alu-Blechresten angefertigt. Da die Oberfläche der Bleche nicht mehr so ansehnlich war, wurde sie mit Stahlwolle 000 abgezogen und mit Zink-Alu-Spray lackiert.

Obwohl ich zunächst dachte genügend Platz zu haben, gestaltete sich die Anordnung auf der Frontplatte dann doch schwieriger. Ich hätte die Griffe weglassen sollen, doch die Löcher waren als erstes gebohrt worden. Und es sieht ja auch schöner aus. Bis dahin war noch alles einfach und ging leicht von der Hand, weil mal so gelernt. Und dann kam die moderne Technik ins Spiel.

Meine erste Knobelei war der Anschluss des Encoders. Franz hat das alles gut beschrieben, aber ganz sicher war ich mir dann doch nicht. Kurzerhand habe ich das Ganze noch einmal als Verdrahtungsplan aufgezeichnet. Da mir der Encoder-Anschluss mit mehreren Adern des Flachbandkabels zu fummelig war, habe ich zur Umsetzung eine Lötösenleiste eingefügt.

Das nächste Problem war das DDS-Submodul, da es doch etwas anders aussah, als die Bilder in der Bauanleitung. Mit Lupenleuchte und etwas Nachdenken wurde aber auch das gelöst.

Wie man Flachbandkabel mit dem Anschlussstecker versieht, hatte ich aus der PC-Technik noch irgendwie in Erinnerung. Im Internet war sogar eine bebilderte Anleitung zu finden.

Die Bestückung der Hauptplatine war dank der hervorragenden Bedruckung und den Abbildungen in der Anleitung (und dank einer neuen Brille) zwar fummelig aber gut zu schaffen. Es ist aber wegen der Kleinheit der Bauelemente doch etwas anstengend und dauert länger als früher (ja, ja, das Alter).

Alle externen Anschlüsse der Platine habe ich steckbar gemacht.

Ein letztes Problem war das Einsetzen von IC1, da dem Gehäuse die übliche Kerbe fehlte. Nach Suche im Internet und eingehender optischen Untersuchung des IC's kam ich dann zu der Erkenntnis, dass der vertiefte Punkt den Pin 1 kennzeichnet.

Da alles funktioniert, muss ich wohl alles richtig verstanden und umgesetzt haben. Bedienung über PC habe ich noch nicht getestet, sollte dann aber auch funktionieren. Hier noch die Innenansichten:

HDH

This article was edited 01.Jan.16 16:44 by Hans-Dieter Haase † 5.2.18 .

Hans-Dieter Haase † 5.2.18
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Ich glaube, ich bin noch eine Erklärung schuldig.

Ich wollte auf keinen Fall interessierte Nachbauer verunsichern. Das Gerät ist absolut nachbausicher, was auch bei mir der Fall war. Das Gerät hat schließlich auf Anhieb funktioniert. Das zeugt von der hervorragenden Arbeit des Entwicklungsteams.

Nachdem ich jetzt einige Tage zusammen mit dem PC damit gespielt habe, bin ich hochauf begeistert.

Ich wollte nur aufzeigen, was mir beim Bau passiert ist. Ich konnte aber alles selbst lösen, ohne jemeand vom Entwicklerteam belästigen zu müssen. Auch das soll die Botschaft sein: eigene Möglichkeiten richtig einzuschätzen und Probleme versuchen, selber zu lösen.

HDH

 

Dietrich Grötzer
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16.Jan.16 08:27

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Erst einmal herzlichen Dank an alle Entwickler und Initiatoren für dieses tolle Gerät.

Als kleine Erweiterung habe ich dem DDS einen NF-Verstärker mit Übersteuerungsanzeige und Bargraph aus 10 LEDs sowie ein Netzteil eingebaut.
Der NF-Verstärker dient zur Anpassung externer NF-Quellen und auch dem internen 460 Hz Sinus.
Um einen Überblick zum Modulationsgrad zu haben ein Bargraph und eine Anzeige durch eine weisse LED für die Übersteuerung des Einganges. So ist der DDS-Generator auch unkompliziert als Heimsenderlein verwendbar.

This article was edited 16.Jan.16 08:31 by Dietrich Grötzer .

Ake Nyholm
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25.Mar.16 14:46

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My DDS Generator (Heimsender)

Restoring old tube radios, mainly from1950-60 ties, is my hobby.  Very often is necessary to make also realignments of the IF- (and RF-) sections to reach optimum result. Especially for the IF, sweeping devices makes tuning efficiently and the result can be visualized.

Last summer (2015) I noticed very interesting thread namely “Heimsender”/ DDS generator project. I don’t have German skills but did understand enough to it’s features and of them the sweep -function was my main target area. I tried to follow this thread but mist the possibility to ask availability of Kit, which was also under discussion. Later the thread “DDS Heimsender Beispiele” by Franz Harder clarified my understanding about the device itself. In November I did contact Franz and learned that no full Kit was available anymore. However, he had some key component, which I then ordered. This was the beginning of my DDS generator as well as good co-operation between us to realization this specific unit. Franz used a lot of his time guiding me in many subjects concerning the DDS assembling and building, translated some essential instructions to English and particularly getting me many proper components. I do appreciate deeply his kind support to get his device to be finished.

 

Case and layout. The case is based on Euro-Gehäuse EG2 (L168 x B103 x H56 mm)

but It’s size was enlarged. Originally top and bottom plates were 90 x165 mm2 and new plates are 125x165 mm2 (1,5mm Al). Respectively left and right side plates, originally 103x55 mm2 are now 138x55 mm2. This enlargement gave additional space needed for Preh 60Ω rotating attenuator in RF output. Also another addition, Lin/Log converter unit, fits now into the case.

The basic layout was adapted from what Franz has used in his DDS construction (DDS Heimsender Beispiele (1)). There are some differences due to addition mentioned earlier and in my case only external +9V power feed is used. Text prints are on back side of transparent foil and this is fixed by another two side adhesive foil

 

 

 

Assembly and wiring. After having all necessary parts and components (some by Franz kind support) the actual assembly went right. Assembly instruction is very well done and illustrative. Following it as well as the bill of components assembling the components to main print board progressed well due to excellent component lay out prints on the board. The DDS Sub-pcb modification instead was not so easy and I did break to resistor R6 when tried to solder additional connection wire to it. Luckily friend of mine has prober tools and microscope and he fixed the fault with a new smd resistor. Soldering SMDs should need different kind of tools, which I don’t have. Also wiring happened fluently following the instruction and circuit diagram. The encoder was changed to Alps having also switch function (Taste 1) and for its connection additional advices was necessary because the encoder was “new” component to me.

The first functional test was as it should be, so it was nice to continue to final assembly stage by following instruction guide and finalize the DDS. In final testing the current draw was 155mA from +9V rail (LCD backlight on) and output from LF and RF happened but signal from RF OP has strong distortion due to my mistake, namely wrong value of feedback resistor R11. Correct value made the signal well.

 

 

In the thread “Ein logarithmischer Verstärker für Wobbelsichtgeräte” (1) Thomas Nickel wrote about Lin/Log converter having quite large dynamic range. That was very interesting option, which could be used with DDS too. Even in my hoppy of old radios this kind of dynamics is not needed and basic alignment of filters happens normally using radio’s own detectors I added this optional unit into my DDS case too. The circuit itself was built on hole test board and situated into closed metal box. Converter takes abt. 8mA current from DDS’s +5V supply via separate on/off switch. Dynamic range was 80dB, when RF input varies from 1,0V— to 1mV (rms) and respectively the DC output 2,10—0,59V. (Connectors In / out around Log ampl.

 

Conclusions. To build my DDS generator has been very interesting and enjoyable job to me.  It took many weeks due to several intermediate stops due to collecting necessary parts and working slowly for other reasons. To make a second copy should happen much faster.

I haven’t tested my DDS in restoring work yet but adjustments of RF an LF signal work fine as sweep too. Controlling the DDS by PC is not yet tested but will be my target soon.

I am very happy that I did have possibility to build this device, it was good lesson in many ways. Development team of the “Heimsender” has done great job and the result is highly professional with very reasonable cost. Thank you very much.

My special thanks to Franz Harder, which make this device possible to build and guided and supported me patiently many times.


 

Ake Nyholm
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 Dear DDS users

I should like to control my DDS generator by Laptop PC’s RS232 port and using DDSGui v120. All my PCs uses OS Win 10 (32bit or 64bit) and until now all attempts to build connection between the PC and DDS generator have been negative. I made installation of the DDSgui v.120 according to Mr. H. Stummer’s instruction (DDSgui für das Gemeinschaftprojekt DDS Generator). I also understood that the DDSGUI was been not tested for WIN10 at the time when this instruction was issued.

My question: Has somebody tested the Gui with Win10 OS and got it working prober way?

Regards Ake**

 Edit>> new information.

After closer study of My DDS-generator device I learned that there was one small but crucial wiring mistake. Now controlling of DDS-generator by GUI v 1.20 in Win10 OS works fine. My tests were made in 32bit and 64bit Home versions and using separate USB/RS232 adapter.

I am sorry about my earlier misinformation.

Kind regards Ake

 

This article was edited 12.Apr.16 18:51 by Ake Nyholm .

Ralf Birkenkampf
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Mich hatte besonders überzeugt das das Gerät in der Lage ist den gesamten Rundfunkbereich abzudecken, von Langwelle über Mittelwelle bis zu Kurzwelle.

Da ich es zum Betrieb meiner alten Radios vorgesehen habe und nicht mehrere Kästchen auf dem Tisch stehen haben möchte, habe ich eine Kombination mit dem UKW Empfänger von Herrn Stummer realisiert.

Beide Module können gemeinsam und auch separat betrieben werden, ebenfalls kann eine externe NF Quelle eingespeist werden.

Die gravierte Frontplatte ist von der Fa. Schaeffer professionell produziert.

Das Gerät hat auf Anhieb einwandfrei funktioniert und erfüllt meine Erwartungen völlig.

 

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Walter Schmidt
 
 
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Da jetzt eine neue Version des DDS-Heimsenders geplant ist, möchte ich hier noch meine Version 1.3 vorstellen, vielleicht ergeben sich doch einige Anregungen beim Nachbau. Geplant war eine Luxus-Version mit eingebautem FM-Empfänger, damit auch immer ein Programm beim Senden zur Verfügung steht. Ich habe beim Empfängermodul auf den Vorschlag von Heinz Stummer zurückgegriffen, einerseits, weil das Display sich gut ins Gesamtbild einfügt, andererseits, weil das Modul das MPX-Signal zur Verfügung stellt, hier kann man eine RDS-Modul anschließen oder einen FM-Sender zur Frequenzumsetzung.

Da die Ausgangsspannung des FM-Moduls etwas gering ist, wird ein sog. Aufholverstärker notwendig. Zurückgegriffen wurde dabei auf das schon beschriebene Modell AHV 100. Ein Kanal dient dazu als Modulationsverstärker, der andere ist dem NF-Ausgang des DDS-Moduls nachgeschaltet und dient hauptsächlich zum Schutz des Moduls. Die Ausgangsspannung wird mit einem 10kOhm-Poti geregelt, die Eingangsspannung des Modulationsverstärkers ebenfalls. Beide Potis (Stereopoti) werden mit einem Knopf betätigt, eine getrennte Bedienung wird sich in der Praxis wohl kaum ergeben. Ideal wäre noch die Kombination mit dem Netzschalter, da bin ich aber nicht fündig geworden.

Zum FM-Modul: Auf die Suchlauf-Funktion wurde verzichtet, diese ist etwas unempfindlich. Die Abstimmung geschieht mit einem 10Gang-Poti, um die Sender gut einstellen zu können. Alternativ wären auch Festsendertasten denkbar, dazu hat der Platz nicht gereicht. Der Widerstand des Reglers ist unkritisch, hier wurde 1kOhm gewählt, weil gerade vorhanden. Man muß nur den Fußpunktwiderstand dementsprechend anpassen.

Der HF-Ausgang der DDS-Platine geht direkt zu einem Umschalter an der Rückseite, hier wählt man den Ausgang direkt an eine Antennenbuchse (Cinch) oder über einen HF-Regler an die frontseitige BNC-Buchse. Der jeweils nicht benötigte Ausgang wird an Masse geschaltet. Ich hatte den Eindruck, daß unter bestimmten Bedingungen die Reichweite etwas größer ist, wenn man die Antenne direkt an den Senderausgang anschließt.

Das Netzteil ist ins Gehäuse integriert und liefert 12V für die DDS-Platine und 5V für den FM-Empfänger. Eine primärseitige Ringkerndrossel soll das Gerät HF-mäßig vom Netz trennen.

Die Drucktasten über der Frequenzanzeige sind die Bedienelemente der Senderplatine (auf den Kippschalter habe ich aus Designgründen verzichtet), mit den rechten Tasten wählt man die Modulationsart: Intern, Extern, FM-Mono, FM-stereo. Bei stereo wird nur der linke Kanal moduliert. Eigentlich unnötig, aber mit einem zweiten Heimsender könnte man dazu theoretisch den rechten Kanal übertragen, also AM-Stereo. Die rechte Taste ist eine Energiespartaste, mit ihr wird Displaybeleuchtung und Aussteuerungsanzeige abgeschaltet.  

Die Tastenaggregate gab es billig bei Pollin, leider sind Knöpfe dazu kaum noch zu bekommen. Hierzu wurden die Druckknöpfe alter Kugelschreiber verwendet. - Tasten deshalb, weil sich für andere Lösungen an der Frontplatte kein Platz mehr fand.

Die Platinen wurden auf ein vorne abgewinkeltes Chassis geschraubt. Die Verdrahtung sieht etwas chaotisch aus, das Gehäuse ist  halt etwas klein geraten. Alle Verbindungen zu den Platinen sind steckbar, das erleichtert die Demontage.

Es ist sinnvoll, eine Modulationskontrolle vorzusehen, hier mit 10 LEDs und dem IC LM3914 verwirklicht. Erste Versuche schlugen fehl, Heinz Stummer ist fündig geworden und hat eine kleine Platine entworfen. Darauf hat der LM3914 Platz sowie ein TL062 als Vorverstärker und ein ICL7660, der die negative Betriebsspannung erzeugt. Die Platine fand noch seitlich im Gehäuse Platz.    

Der Eingang der Anzeige wird direkt mit dem NF-Eingang der DDS-Senderplatine verbunden, Abgleich erfolgt mit Oszilloskop bei 100% Modulation. Die LEDs sind bis 60% grün, darüber gelb bzw. rot bei 100% Modulation. Grund: Bestimmte Radios (Audion) sollen nur unter 60% verzerrungsfrei arbeiten. Herr Stummer wird Interessenten sicher das Layout der Platine zur Verfügung stellen.    

An der Rückseite sind von rechts nach links folgende Anschlüsse vorgesehen: RS232-Schnittstelle, HF-Ausgang, Wahlschalter HF, FM-NF rechts und links, MPX-Ausgang. Links befinden sich der Netzschalter, Eingang externe NF, FM-Antenne sowie ein Schalter zur Anhebung der mittleren Modulationsfrequenzen. Dies hat sich als sinnvoll erwiesen, da bei manchen Empfängern die Modulation etwas dunkel erschien. Ein Kondensator 4700pF in Reihe mit einem Widerstand 15kOhm werden direkt am IC-Eingang des Modulationsverstärkers (Pin 2 bzw. 6) gegen Masse geschaltet. Das hebt die Frequenzen um ca. 4kHz an, die Wiedergabe im Empfänger ist etwas präsenter. Bei Bedarf kann man die Frequenzkorrektur auch abschalten.

Der Sender läuft jetzt seit vielen Monaten störungsfrei. Das (Stahl)-Gehäuse war leider etwas schwer zu bearbeiten, auf eine Beschriftung aller Elemente wurde erst einmal verzichtet, eine akzeptable Lösung wurde bisher noch nicht gefunden.

Viel Spaß beim Nachbau!

W.Schmidt

 

 

 

Hannes Gerber
Hannes Gerber
 
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20.Jul.17 19:24

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hallo Herr Drabek,
zur Zeit bietet ein ungarischer Verkäufer, mit dem ich bereits sehr positive Erfahrungen gemacht habe, NOS - 75Ω HF Abschwächer von RFT zu einem günstigen Preis an. Die ebay-Nummer lautet: 371920976695

sicherlich haben schon viele vergeblich versucht, für ihren DDS-Generator-Nachbau sowas aufzutreiben.

viel Erfolg wünscht
Hannes Gerber
 

This article was edited 20.Jul.17 19:25 by Hannes Gerber .

Rudolf Drabek
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24.Jul.17 21:17

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Vielen Dank für die Info. Ich selbst bin schon mit einigen Stück ausreichend versorgt. Aber viele Freunde des RMorg, ob mit DDS oder nicht, werden ihren Signalgenerator damit gut ausstatten können.

LG R. Drabek

 

  
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