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Neues vom DDS Heimsenderlein

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Rudolf Drabek
Rudolf Drabek
 
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03.Jul.15 11:21
 
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In der Zwischenzeit gibt es einige Nachbauer, die ja teilweise ihre Aufbauten präsentiert haben.

Das Bedienkonzept warf einige Fragen auf. Es ist ja nur eine Taste und ein Drehgeber vorgesehen, mit dem die Frequenz ±, der Offset/Hub, die Stepsize und die Funktionswahl ausgeführt wird, was eben bestimmte Reihenfolgen bei Einstellungen zur Folge hat. Ein Schema hier.

Die Funktionen fzf+ und fzf-, sinnvoll wenn der DDS Generator als lokaler Oszillator eingesetzt wird, erfordern die Eingabe der benützten Zwischenfrequenz. Es liegt nahe, bei minimalen Bedienelementen, die zuletzt angezeigte Frequenz als ZF-Offset +- zu verwenden. Dasselbe gilt für den Wobbelbetrieb, die vorher  letzte Displayanzeige als Hub anzunehmen.  Mit anderen Worten: Diese 3 Funktioen brauchen ja eine zusätzliche Frequenzangabe, die jene angezeigte Frequenz ist, die vor Auswahl der neuen Funktion aktiv war. Das gilt auch dann, wenn nur die Encodertaste gedrückt wird, aber keine neue Funktion ausgewählt wird. Bei der Funktion NFsweep, die von 20 Hz bis 20 kHz in etwa 4 sec mit 225 Stufen, was einem Halbtonabstand entspricht, durchläuft und z.B. zum "durchheulen" von Lautsprechern und Verstärkern gut geeignet ist, kann nicht vorhergesagt werden welche aktuelle Frequenz gerade vorlag, als eine neue Funktion gewählt wurde. D.h. nach NFsweep sollte vorzugsweise die Funktion f +- gewählt werden und dann z.B. der Hub als Frequenz eingestellt werden, wenn man "wobbeln" will.  Das als Kommentar zu dem Link oberhalb.

Mit einer noch möglichen weiteren Taste,  bei gleichem µP, ließe sich die Bedienung etwas vereinfachen, weil es 4 zusätzliche Bedienmöglichkeiten ermöglicht:
 00= f+-, 01=HUB/Offset, 10=Stepsize, 11= Funktionswahl, als mögliche Erweiterung bei Encoderbetrieb. Übrigens kann Encoder- und GUI Betrieb gemischt verwendet werden. Die Parameter, die bei GUI übertragen werden sind 4 Bytes für die Frequenz, 4 Byte Offset oder Hub und 1 Byte für die gewünschte Funktion.

Wir, die Entwicklerrunde, haben in der Zwischenzeit weiter an dem Bedienkonzept gefeilt und eine Bedienung via PC angedacht und erste Ergebnisse liegen vor. Die SW des DDS-Heimsenderleins ist fertg, die experimentelle Version eines GUI GraficUserInterface liegt vor. Die def. Version wird dann Heinz vorstellen. Damit können alle Parameter eingestellt werden und per Übertragungsbefehl an den DDS geschickt werden. Damit werden vorgegebene Bedienreihenfolgen  bei Encoder-Betrieb elegant vermieden.

Eine zusätzliche Funktion ist noch dazugekommen: Der ASCII Monitor der eigentlich nur ein Check für die RS232 Kommunikation, Byteweise mit 9600 Baud, 8n1, ist. Damit kann man testen ob die Verbindung PC zu DDS funktioniert.

 

This article was edited 04.Jul.15 10:38 by Rudolf Drabek .

Walter Schmidt
 
 
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05.Jul.15 21:19

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Hier ein Nachbau der Version 1.2:

Interessiert hatte mich weniger die Verwendung als Heimsender, eher als Meß-und Wobbelsender für Abgleicharbeiten. Und da ist den Entwicklern großartiges gelungen. Kaum Oberwellen, selbst einen NF-Ausgang mit extrem niedrigen Klirrfaktor (ca. 0,05%) und konstanter Ausgangspegel über 20kHz hat das Gerät zu bieten.

Die Platine ist ausgereift, sämtliche externen Bauteile lassen sich per Steckverbinder anschließen. Bei meinem Aufbau hatte ich die wichtigsten Verbindungen abgeschirmt verlegt, um gegenseitige Beeinflussung zu vermeiden (2 bzw. 4-poliges Diodenkabel aus der NF-Technik).

Eine RS232-Buchse wurde für Erweiterungen schon einmal vorgesehen, die Softwareentwickler haben sich da noch einiges einfallen lassen... Ich habe mich für einen 20-stufigen Inkrementalgeber mit Taster entschieden, der große Drehknopf erleichtert die Bedienung. Die ist übrigens etwas gewöhnungsbedürftig, es hat sich gezeigt, daß es günstiger ist, den Taster separat auszuführen (auch als Kippschalter möglich). Eine Taste von einem alten Kugelschreiber paßte gut zum Design der Frontplatte. Parallel dazu ist momentan der interne Taster auch angeschlossen, so kann man die Bedienungsweise nach Bedarf wählen, evtl. später vorgesehene Änderungen des Bedienkonzeptes sind so leicht zu verwirklichen.

Entsprechend der geplanten Verwendung habe ich die Gehäusegestaltung vorgenommen: Vorne Bedien- und Anzeigeelemente und Buchsen für Trigger und HF-Ausgang. Dieser ist regelbar, den 75-Ohm-Regler habe ich noch in der Bastelkiste gefunden. Paßt zwar nicht 100%ig, macht aber keine Probleme. Die HF läßt sich so auf 0 herunterregeln. Hinten Buchse für Spannungsversorgung, Eingang für externe Modulation (regelbar) und Umschalter zu interner Modulation; NF-Ausgang (regelbar).

Ich habe mich für ein grünes LCD-Display entschieden, das arbeitet auch ohne Beleuchtung kontraststark, die Beleuchtung dient nur als Einschaltkontrolle. Das teuerste der Frontgestaltung war der LCD-Rahmen.

Ein Großteil der mechanischen Bauelemante gab die Bastelkiste her, das Gehäuse war wegen der inneren Rippen nicht so leicht zu bearbeiten.

Zum Netzteil: Aus Platzgründen ist die Entscheidung für ein Steckernetzteil gefallen. Ein Schaltnetzteil hat sich nicht bewährt, bei einem angeschlossenen Kontrollempfänger zeigte sich ein lästiger Geräuschpegel. Ein angeschlossenes Billig-Netzteil führte zu starken Brummstörungen im Empfänger, zwei 0,1µF-Kondensatoren gegen Masse an der Eingangsbuchse beseitigte das Problem.Trotzdem werde ich ein neues HF-entstörtes Steckernetzteil aufbauen. An meinem Labornetzgerät (analoge Reglung) arbeitet das Gerät einwandfrei.

Ich danke insbesondere Herrn Steiner für die Platine die programmierten ICs und guten Ratschläge und natürlich auch Herrn Drabek und seine Mitstreiter für das Konzept und die Software, die ja immer noch weiterentwickelt wird.

Walter Schmidt

 

 

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This article was edited 08.Jul.15 18:36 by Walter Schmidt .

Pius Steiner
 
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07.Jul.15 20:35

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Nun haben wir zum dritten Mal einen neuen Thread eröffnet, was bei dem mittlerweile fortgeschrittenen Projekt auch Sinn ergibt. Damit aber auch jemand zu einem späteren Augenblick sich einen Überblick der Entstehung dieses Projektes kundig machen kann, füge ich an dieser Stelle die Links zur Vorgeschichte ein.

Die Idee begann sich hier zu manifestieren
um dann an dieser Stelle weiter geführt zu werden
und das Schema (PDF) des aktuellen Zustands findet man hier

Es wird aber längst noch nicht der Abschluss sein. Gerade heute bin ich durch einen Hinweis von Herrn Schmidt, der das Gerät professionell verpackt hat, auf ein Problem gestossen, das ich etwas genauer untersuchen muss.

Rudi Drabek und Heinrich Stummer arbeiten seit einiger Zeit mit Hochdruck an einer Erweiterung der Software. Es bleibt für mich spannend.

 

 

 

This article was edited 07.Jul.15 20:36 by Pius Steiner .

Pius Steiner
 
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08.Jul.15 14:15

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Nun, ich habe mich heute etwas genauer um die von Herrn Schmidt angesprochenen negativen Effekte betreffs Oberwellen beschäftigt. Herr Schmidt hat mit den DDS Generator als Testsender mit einem Empfänger zusammen ausprobiert und stellte fest, dass er den Träger bei starker externer AM Modulation auch auf anderen Frequenzen empfangen kann. Wenn Herr Schmidt aber auf die interne Modulation umstellte, stellte er die Seiteneffekte nicht fest. Die Ursachen für die Oberwellen können bei einem solchen Aufbau an den unterschiedlichsten Stellen zu finden sein (Quelle, Übersteuerung der RX Eingangsstufe, Intermodulation etc).
Da ich auf diesem Gebiet zu wenige Erfahrungen habe (vielleicht schreibt ein Mitglied im RM etwas dazu), konzentrierte ich mich auf den Generator (nur da kann ich etwas dagegen unternehmen).

Um es nachvollziehen zu können, benutzte ich erst auch einen Empfänger zur Prüfung mit folgendem Testaufbau:

  • DDS Generator auf 14MHz interne AM Modulation, HF Ausgang mit 50 Ohm abgeschlossen.
    Stromversorgung des LT1227 auf 5V
  • KW Empfänger daneben positioniert, so dass der Pegel so um die S5 zu stehen kommt.
  • Dann stellte ich den DDS auf 7MHz und höre nichts auf 14MHz -> wenig Oberwellen
  • Anschliessend ext AM Modulation und den NF Pegel auf ca 230mV (knappe 100% AM in meinem Fall)
  • Nun war die Oberwelle deutlich, mit ca S3 zu vernehmen


Damit war ich sicher, dass die Oberwellen beim DDS-Generator erzeugt werden.
Der Grund liegt nach meinen Versuchen eindeutig beim LT1227, da sich das BW Produkt mit steigender Betriebsspannung massiv verbessert und durch die höhere AM Aussteuerung sich die Ausgangsamplitude erhöhen muss.

Leider hat das Datenblatt vom LT1227 keine Bilder von den Verzerrungen in Abhängigkeit der Betriebsspannung zu bieten.

Mein Versuchsaufbau ergab, dass die Verzerrungen auch mit der internen Modulation feststellbar sind.  Nun macht meine Brücke, zur Umschaltung der Betriebsspannung des LT1227 wieder  Sinn.
Die folgenden drei Spektren zeigen den Träger bei 14MHz und die Dominante auf 28Mhz, mit unterschiedlichen Betriebsspannungen am LT1227 (interne AM Modulation).  Ich denke, dass die Bilder für sich sprechen.


LT1227 mit 5V versorgt  (beachte 28Mhz)


LT1227 mit 9V versorgt
 


LT1227 mit 12V versorgt


Mein Fazit aus diesen Versuchen: Die Betriebsspannung des LT1227 sollte mindestens 9V betragen, besser noch 12V, da ja das interne Modulationssignal lediglich ca. 50% aussteuert.
Die Trägeramplidude ist in den Bildern nicht immer gleich hoch, da ich mit dem Analyzer im Speichermodus arbeiten musste und damit die Anzeige eine Momentaufname darstellt.

Bitte korrigiert mich, sollte ich irgend etwas falsch interpretiert haben. Vorschläge für Verbesserungen sind so oder so immer herzlich willkommen.

This article was edited 08.Jul.15 14:16 by Pius Steiner .

Walter Schmidt
 
 
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08.Jul.15 17:52

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Mir war aufgefallen, daß man in einem angeschlossenen Empfänger im Betrieb ohne Modulation die interne Modulationsfrequenz von 500Hz beidseits des eingestellten Signals über eine große Bandbreite als viele 500Hz-Störsignale zu hören war. Ich hatte daraufhin den TINY13-20PU abschaltbar gemacht, dazu war eine kleine Änderung an der Platine erforderlich. Damit war das Problem behoben. Inzwischen hat sich herausgestellt, daß die Störsignale auch verschwinden, wenn der Ausgang des IC im Nicht-Modulationsbetrieb einfach nach dem Tiefpaß mit einem Widerstand gegen Masse abgeschlossen wird. Da war dann auch Ruhe auf dem KW-Band. Zugegeben - ich hatte den Ausgangspegel des Senders ziemlich hoch eingestellt.

Ursache unklar, der Ausgangsverstärker mit LT1227 hatte mit diesem Problem nichts zu tun, der hat sie nur weiterverstärkt. Interessanterweise war dieses Störspektrum in einem hochwertigen alten Empfänger (R&S EK07) nicht zu hören.

Das zusätzlich noch zu den Ausführungen von Herrn Steiner.

W.S.

 

Heinrich Stummer
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10.Jul.15 14:50

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hier ist die versprochene Software für die Steuerung des DDS Generators. Rudi hat mich ersucht diese hier vorzustellen.

DDSGui

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Software ist im Moment nur für Windows verfügbar (getestet mit XP und Win7) und als ZIP Archiv   hier zum runterladen, für jedermann, bereitgestellt. Eine Anleitung ist als PDF vorhanden

Die nachsten Software Versionen, werden dann die Möglichkeit bieten, Presets von Funktionen nach belieben abzuspeicheren. zB: Wobbel für FM Kreise, für AM Kreise etc. Auch Frequenzraster wie 9Khz sind geplant. Bitte um Vorschläge.

Auch eine Version für Linux PCs ist angedacht. Auch für Raspberry PI Rechner. Aber das kommt etwas später.

Einen RS232 Pegelwandler rate ich dringend an, damit sichergestellt ist, dass der PC nicht merhr als 5V an den Atmel im DDS Genrator schickt. Mit dem Pegelwander ist TTL Pegel am Eingang des Atmels Prozessor garantiert. Der Pegelwandler mit MAX232 IC ist in der Anleitung zu sehen.

Ich freue mich auf Vorschläge, welche Erweiterungen gewünscht werden. Für Fragen stehe ich gerne zu Verfügung.

Nochmals Danke an alle Entwicker des Gemeinschaftsprojektes.

H.Stummer

This article was edited 23.Jul.15 20:42 by Heinrich Stummer .

Rudolf Drabek
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Wie in Beitrag #1 schon angekündigt gibt es nun folgende Lösung, man kann auch sagen eine "Einhandbedienung"

Es gibt nach wie vor den Encoder zur Wahl von Frequenz, Offset oder Hub, Stepgröße und Funktion.

Weiters gibt es einen Schalter ein-aus-ein (z.B, Pollin 70-420-180)

Mittelstellung: Frequenz mit Encoder wählbar, sichtbar im Display links

Schalter Rechts; Offset oder Hubgröße mit Encoder einstellbar, sichtbar im Display rechts. Der Schalter kann in der Stellung belassen werden, wenn gewünscht.

Schalter Links: Funktionswahl durch max. 5x linksdrehen am Encoder oder Stepwertgröße durch 8x rechtsdrehen am Encoder. Ich habe das so belassen, da die Anzahl der Steps ja sehr begrenzt ist, und der Schalter, der dies vorwählt ja fest steht, also kein Taster gedrückt gehalten werden muss. Beliebige Mischung von links oder rechtsdrehen ist möglich, d.h. bei Irrtum ist nichts verloren.

Es ist jetzt viel einfacher zu bedienen, da man nicht mehr von der Vorfunktion abhängig ist. Manche Funktionen erfordern ja 2 Frequenzeingaben.

Beispiel wobbeln: Schalter rechts:Hub einstellen, Schalter auf Mitte:Zentralfrequenz wählen.

Übrigens: sowohl wobbeln ohne Hub, sowie ZF-Offset ohne Offset sind der gewöhnlich Betrieb als Modulator. Diese Funktion ist ersatzlos entfallen. Es gibt jetzt folgende Funktionen:

Modulator mit Frequenzwahl, fo +-, fu +- (o und u sind als Offset des Oszillators oberhalb und unterhalb der Empfangsfrequenz zu verstehen), wobbel, log. NFsweep mit 225 Stufen in etwa 4 sec. für die 10 Oktaven und der ASCII-Monitor mit 9600 Baud fix.

Unten im Bild der 3-Stellungsschalter, rechts der RS232 Anschluss, unterhalb der Modulationsschalter.

Die SW für den GUI schreibt ja Heinz Stummer.

Wir sind jetzt 7 Mitglieder die zusammenarbeiten.

Die hex-Datei im Anhang umbenannt auf png, sonst lässt sie sich nicht hochladen.Dieser Zwischenstand ist funktionstüchtig, aber sicher nicht definitiv. Z.B. ist in der Zwischenzeit die Hubanzeige incl. der 100er Stelle dargestellt.

 

 

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This article was edited 21.Jul.15 12:21 by Rudolf Drabek .

Heinrich Stummer
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Ich habe von Rudi Drabek heute eine neue Version seiner Software für den Attiny2313 bekommen. In diesem Zip-Archiv  ist auch die Software für den Sinusgenerator (Attiny13)  als auch die Software für den Attiny2313 enthalten. Rudi hat mich gebeten diese Dateien hier als Download zur Verfügung zu stellen.

Link zum Download der Software für Atmel

Neue GUI Version117 fertig. Download als Zip Datei

 

Neue Anleitung für GUI Version117  als PDF Datei.

Damit ist das GUI SW Projekt vorerst einmal beendet. Ich stehe für Fragen bzgl, Installation gerne zur Verfügung.

 

This article was edited 23.Jul.15 20:38 by Heinrich Stummer .

Rudolf Drabek
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Danke an alle Mitwirkenden, incl. jenen die das Projekt angeregt haben.

P.S.: Habe ein wenig herumgespielt. Es ist z.B. schon ein Genuss, wenn man mit Mausklicks alle Sender des MW Bereiches "durchklicken" kann. Selbstverständlich im 9 kHz Raster. Kein Mäuseklavier, höchste Bequemlichkeit garantiert.

Wer selbst etwas in Basic, nicht so schön wie der GUI von Heinz, aber ich will nichts vorwegnehmen, progrannieren will, so könnten wir die Berechnung der  4 + 4 +1 Bytes veröffentlichen. In Basic ist ja eine Steuerung der RS232 Verbindung möglich. Diese 9 Bytes werden bei jeder Eingabe gesendet. Bitte melden, wenn Interesse besteht.

Es ist sehr schön zu sehen, dass die Frequenz im Display der auf-ab Flächen der Schieberegler im GUI "live" folgt. Das ist nicht untersucht worden, sondern ein windfall Profit unserer Bemühungen. Auch bei "Dauerfeuer" übrigens.

This article was edited 24.Jul.15 11:01 by Rudolf Drabek .

Heinrich Stummer
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25.Jul.15 15:43

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Aktuelle Software von Rudi Drabek für den Attiny2313 per 24.07.15

Aktuelle Software per 28.07.15  (Änderung in der Dreh Encoder Routine)

Aktuelle Software per 01.08.2015  (attiny2313)

Aktuelle Software per 06.08.2015  (Attiny2313 und Attiny13)  

Aktuelle Software per 14.08.2015  (Attiny2313 und Attiny13)   Variable Wobbelfrequenz

Aktuelles GUI und Anleitung Version 118   f. variable Wobbelfrequenz

Aktuelle Software per 28.08.2015 (Attiny2313 und Attiny13) Var. Wobbelfreq. erweiterte Bedienung

Aktuelles GUI und Anleitung Version 119  (Fehlerbereinigung, ProgSpeichertasten, DLL nachgeliefert.)

Aktuelle Software per 30.08.2015  (Attiny2313 und Attiny13)

Aktuelles GUI und Anleitung Version 120 (NEU: Netzwerk Unterstützung per Raspberry PI)

Aufgrund der Fertigstellung des Projektes habe ich alle alten Software Versionen und nicht mehr relevanten Files entfernt.

This article was edited 16.Sep.15 08:19 by Heinrich Stummer .

Pius Steiner
 
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06.Aug.15 14:52

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Herr Walter Schmidt (vielen Dank) hat das Filter des LF Ausgangs so abgeändert, dass die Stabilität der Amplitude konstanter bleibt. Ich habe mein Exemplar nun mit seinem Vorschlag bestückt:

C16 10nF
C17  1.5nF
R8  1k

und dabei folgenden Resultate erhalten. Gemessen wurde mit dem HP8903A, der Abschluss des LF Ausgangs beträgt 620 Ohm.

f
Hz
Amplitude
mV
Klirr 1
%
Klirr 2
%
20 130 0.09 --
50 131 0.08 0.06
100 131 0.07 0.053
300 131 0.056 0.042
750 131 0.05 0.038
1000 131 0.047 0.037
2000 131 0.045 0.033
5000 131 0.042 0.030
10000 131 0.041 0.025
15000 130 0.039 0.022
20000 129 0.037 0.018
25000 128 0.036 0.017
30000 127 0.035 0.015
35000 124 0.031 ---

Klirr1: Bewertungsfilter 80kHz
Klirr2: Bewertungsfilter 30 kHz

Meiner Ansicht nach eignet sich unser Gerät auch für die Raparturen an Verstärkern. Ein guter NF Verstärker mit Pegeleinstellung macht das Gerät dann noch flexibler für die eigene Werkstatt. 

Rudolf Drabek
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06.Aug.15 18:30

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Die jeweils aktuelle Software hat ja Heinz auf seinen Server geladen.

Die heutige letzte Änderung hat mit dem Verhalten der meisten PC's zu tun. Diese senden nämlich beim Einschalten als auch Ausschalten 1 Byte an den  seriellen RS232 Ausgang. Die Software des DDS erwartet aber, wie schon vorher im Thread gesagt,  9 Byte. Und wartet..... 

Das Gerät ist damit blockiert. Diese Anpassung der SW betrifft also nur die Zusammenarbeit mit dem GUI. Die state of the art Lösung solcher Probleme  ist die Einführung eines Watchdog Timers. Dieser reduziert die Wartezeit auf 16 ms und führt dann einen RESET des DDS  auf die Anfangskondition durch, was die Funktion fo mit 1000 Hz ohne Offset ist. Alle letzten Änderungen sind durch die Tests der Mitglieder des Entwicklungsteams entstanden. Im Prinzip war es nur eine kleine Beeinträchtigung, die man durch Aus/Einschalten des DDS lösen konnte. Aber eine Lösung ohne Probleme, die man jetzt gar nicht bemerkt, ist immer besser.

 

Thomas Nickel
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09.Aug.15 20:30

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Hallo DDS-Heimsenderlein-Team

läßt sich eine Umschaltbarkeit der Wiederholrate von 26 Hz auf einen langsameren Wert (z.B. 2 oder 3 Hz) durch den Anwender in der Software unterbringen?

Hintergrund der Frage: man hätte etwas mehr Sicherheit bei sehr schmalbandigen Prüfobjekten wie Quarzfiltern bezüglich des Einschwingverhaltens und könnte evtl. einen Raspberry mit A/D-Wandler als Sichtgerät verwenden.

Viele Grüße

Thomas Nickel

Rudolf Drabek
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10.Aug.15 13:50

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Die Antwort ist prinzipiell ja. Ich kann im Moment nicht sagen, wo es am leichtesten zu realisieren ist.

Ich werde das mit Heinz (Heinrich Stummer) diskutieren. Wir haben ja den live Modus, sodass jede Änderung im GUI sofort übermittelt wird. Die Frequenz ist mit 16 Hz für schmalbandige Filter noch immer zu schnell, aber Im GUI sind SW-Anpassungen deshalb leichter möglich, da der Programmspeicher im µC bis auf 99% gefüllt ist.

Langsamer als 16 Hz sollte kein Problem sein. Sie hören von uns!

This article was edited 10.Aug.15 13:54 by Rudolf Drabek .

Heinrich Stummer
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10.Aug.15 15:08

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Die Anregung von Hr. Nickel habe ich mit Rudi erörtert. Ich werde diese Funktion in der nächsten GUI Version versuchen zu realisieren. Es sollte eigentlich möglich sein. Danke für diese Idee.

Test mit GUI ergaben, dass alle 40mSec ein Kommando gesendet werden kann. Bei einer Auflösung von 100 Stufen, dauert ein Durchlauf dann 4 Sekunden. Das ist zu langsam. Daher ist diese Funktionalität via GUI nicht durchführbar.

 

 

 

This article was edited 12.Aug.15 21:37 by Heinrich Stummer .

Rudolf Drabek
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12.Aug.15 21:21

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Nun, Wobbel via GUI ist zu langsam. Es gingen eine Menge Mails in der Gemeinschaft hin und her.

Es tauchte die Frage auf den ASCII Mode entfallen zu lassen um Platz zu schaffen.

Der ASCII Mode ist ja im Prinzip ein serieller Datenempfänger und man könnte festlegen, dass das zuletzt gesendete Byte die Wobbelfrequenz festlegen soll. Damit muss dieser Mode nicht entfallen und wird sogar zum essentiellen Input für die Wobbelfrequenz. Es ist wieder ein schon verwendeter Trick Inputs der Vorläuferfunktion anzuwenden. Siehe das alte Bedienkonzept. Diesmal aber sogar via den GUI. Den Drehencoder in ASCII als Input zu verwenden widerspricht der gedachten Funktion total, würde aber auch zuviel Progarmmspeicher brauchen um das anzudenken.

Ob ich das schaffe genügend Speicherbereich freizuschaufeln um ASCII mit wobbeln zu kombinieren weiss ich heute nicht. Man wird sehen! Bitte um Geduld.

Es wird übrigens das Layout der Printplatte nicht betreffen, da es NUR die Software abändert.

Bemerkung: Langsames wobbeln generell ist natürlich sofort möglich, aber i.a. werden steilflankige Filter selten verwendet. Eine spezielle SW-Maske ist eine Minutenarbeit.

Wäre das für Sie, Herr Nickel akzeptabel? Vielleicht nur vorläufig!

Zuerst wird in der ASCIIfunktion ein Byte vom PC gesendet, das die Wobbelgeschwindigkeit einstellt. Die angedachte Funktionsweise mit dem Senden von z.B. "d", man kann das variieren, in der ASCII-Funktion legt die Wobbelfrquenz fest mit etwa 3 Hz. Es wird jeder Wert von 0....255 akzeptiert. "d" entspricht 100 und ist ein mittlerer Wert. Danach wählt man "wobbeln" und arbeitet wie bisher.

Wir werden das jetzt ausführlich testen. Es stellt eine sinnvolle Erweiterung der Funktionen dar. Danke für ihre Idee.

This article was edited 13.Aug.15 16:51 by Rudolf Drabek .

Till Krüger
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13.Aug.15 23:17

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Hallo zusammen,

es besteht offenbar ein recht komplexes Problem bei der Nutzung der GUI unter z.B. Windows7 in der 64 Bit Version, es gibt keine allgemein gültige Vorgehensweise die ocx-Datei zu registrieren bzw. dabei auch Erfolg zu haben. Die Fehlermeldung dazu lässt sich problemlos googeln, nur der Weg zum Erfolg ist in zig Varianten beschrieben die jeweils unterschiedliche Ergebnisse bringen. Selbst wenn es gelingt die Registrierung erfolgreich abzuschließen ist nicht gesagt das auch das Programm läuft. Auch die Benutzung einer virtuellen 32 Bit Maschine macht die Sache nicht einfacher. Es will nicht immer wie gewünscht funktionieren. Ich habe auf drei verschiedenen PCs Versuche gemacht und kann kein allgemeines Rezept zur Vorgehensweise anbieten. Es wäre gut zu wissen womit die Entwickler so arbeiten um eine Aussage zu bekommen.

Beste Grüße

 

 

 

Heinrich Stummer
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14.Aug.15 07:48

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Das GUI lauft auf  32bit WinXP, und 32bit Win7.  Getestet mit physischer RS232 als auch mit USB/Rs232 Adaptern (mit FTDI Chipset).

Nicht getestet sind  Win8, Win8.1, Win10  und 64bitWin7 sowie Windows Serverbetriebsysteme.

Das Zielsystem für das GUI, liegt hier auf Werkstattrechner, und das sind meistens alte Systeme mit wenig Ressourcen.

Viele Grüße

 

 

 

 

 

 

 

Rudolf Drabek
Rudolf Drabek
 
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16.Aug.15 09:59

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Heinz und mir ist eine Lösung gelungen mit dem im Bild sichtbaren senkrechten Schieber. Die Wobbelgeschwindigkeit ist nun von 57 Hz bis 2 Hz  variabel.

Ursprünglich war die max. Wobbelgeschwindigkeit unveränderlich 83 Hz und ist jetzt, durch die Eingriffe in die Software, auf 57 Hz gesunken. Im Bild ein Wobbel von 0....2000Hz, wo man die Triggermarken, Copyright von Pius, sieht, deren Frequenz im Display abgelesen werden kann.

Der Sweep schaut ja kontinuierlich aus, hat aber zwischen den Triggermarken 256 Stufen. Die fehlenden Stücke des Sinus in der rechten Bildhälfte ist auf die, im Display sichtbaren Texte zurückzuführen und kein Fehler des AD9850. Beachtlich was der IC AD9850 kann.

Diese Erweiterung ist der Idee von Herrn Thomas Nickel zu verdanken.

Wir denken, dass die Entwicklung nun doch abgeschlossen ist. Details ausgenommen natürlich. Es sind jetzt nur noch 4 Byte im Programmspeicher frei als Info für Jene, die das möglicherweise  interessiert.

 

 

Thomas Nickel
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16.Aug.15 10:57

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Super-Lösung, herzlichen Dank!

Für die letzten 4 Bytes lasse ich mir auch noch was einfallen :-)

Rudolf Drabek
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17.Aug.15 12:59

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Na ja, bis jetzt ist alles im flash und das EEPROM ist noch unbenützt. Also was wertvoll Neues wird immer noch gehen.

LG Rudi

Jörg Seidel
 
 
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17.Aug.15 21:11

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Hallo,

gibt es schon eine Lösung damit die Software auch mit Win7 64bit  funktioniert?
Ich habe mich schon vor Jahren von 32bit Systemen verabschiedet und sehe das nichtfunktionieren der Software unter Win7 64bit als Problem. Schön wäre es auch wenn es zukunftssicher mit Win10 funktionieren würde.

MfG

Jörg Seidel

Heinrich Stummer
Heinrich Stummer
 
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18.Aug.15 14:09

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Hallo zusammen

da keine klare Fehlermeldung gepostet wurde, habe ich mir das genauer angeschaut. Um ein reproduzierbares Ergebnis zu bekommen wurde Win7 Pro 64bit neu installiert, dazu alle notwendigen HW Treiber vom PC Hersteller.

DDS Gui in ein Verzeichnis kopiert und gestartet.  Es wird die MSSTDFMT.DLL als fehlend gemeldet.  OK - Alles klar.

Als Administrator die MSSTDFMT.DLL  und die  MSCOMM32.OCX in das SYSWOW64  Verzeichnis kopieren. Dort beide Datein mit regsvr32 im System registrieren - fertig.

Damit funktioniert das DDSgui unter Win7 64bit ohne Probleme. Getestet auch als Standarduser. Siehe auch ein Screenshot von diesem Testrechner.

Ich werde die msstdfmt.dll bei der nächsten DDSGui Version beilegen und auch die Doku entsprechend ergänzen. Falls jemand die DLL vorher benötigt, bitte Mail an mich, die dll sende ich gerne zu. Auf keinen Fall dlls aus dem Internet laden.

Bei den 64bit Versionen ist generell daruf zu achten, ob für die Hardware (Schnittstellen)  alle Treiber in der 64bit Version vorhanden sind, sonst kann diese HW Komponente nicht benutzt werden. Die Treiberversorgung ist hier etwas heikler als unter 32bit Windows.

Nochmals Danke an die Herren Krüger und Seidel, für den Hinweis. Nun ist das Thema getestet und OK.

Ob Win10 eine Zukunft hat überlasse ich dem geneigten PC-Benutzer selber. Bei mir in der jetzigen Form sicher nicht.

viele Grüße

Pius Steiner
 
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19.Aug.15 17:44

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Ich wurde angefragt, wie gross die Stromaufnahme unseres Generators ist:

Alle Messungen erfolgten OHNE LCD Hintergrundbeleuchtung und wurden mit
der Version 1.2 gemessen.

Ich speise mein Gerät immer mit 9V und dabei liegt die Stromaufnahme bei
der Ausgangsfrequenz von 10MHz mit der internen AM Modulation bei 141mA.
Im Wobbelbetrieb steigt der Strom lediglich um ca 2mA an. Damit sollte jeder in der Lage sein, das Netzteil oder die Batterien zu dimensionieren.

Für die Stromaufnahme ist hauptsächlich das DDS Board verantwortlich.
Ohne das Board, alle Kontroller und der OP in Betrieb, sinkt der Strom
auf ca 20mA ab. Diese Angaben sind nützlich bei der ersten
Inbetriebnahme des Gerätes und sollten geprüft werden. Grosse
Abweichungen des Stromes lassen damit auf einen Bestückungsfehler
schliessen.

Ich betreibe in meinen Generator den ATTiny13 mit einer Oszillatorfrequenz von 9.6Mhz, was dann einer internen Modulationsfrequenz von etwa 1kHz entspricht.

Der Clock des ATtiny wird im Chip intern erzeugt und steht mit dem Quarz (16MHz) für den Tiny2313 in keinem Zusammenhang. Da der Tiefpass (R2,C18, R3,C19) für eine interne Modulation von 500Hz vorgesehen ist, habe ich meinen Tiefpass
wie folgt angepasst:

R2 1.5 kOhm, C18 100nF
R3 2.4 kOhm, C19 100nF

Den Wert R3 wählte ich so, dass mit einem angeschlossenem Potentiometer (10kOhm, Abgriff an X4-2) bei vollem Anschlag eine 100% Modulation erreicht wird. Bei der Bestückung mit einem 2.2k R für R3 liegt man mit den Toleranzen auf der sicheren Seite (Erreichen von 100% ModGrad).
Eine 100% AM wird erreicht, wenn der zugeführte NF Pegel 235mV RMS
beträgt. Der interne Sinusgenerator hat in diesem Fall eine Verzerrung um die 2.5%. Wird R3 kleiner gewählt, dann steigt der Klirrfaktor auf ca 4% an, was noch immer ein akzeptabler Wert darstellt.
Diese Messungen gehen davon aus, dass der R4 1kOhm beträgt. Auf meinem
DDS Board habe ich keinen zusätzlichen Widerstand bestückt, der den DA
Strom des AD9850 begrenzt.

 

Hier das Bild meiner internen AM Modulation mit einem Pegel von 237mV bei einer Frequenz von 1.06 kHz

 

 

Das Modulationsdreieck dazu zeigt eine leichte Phasenverschiebung.

 

Rudolf Drabek
Rudolf Drabek
 
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27.Aug.15 15:28

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Mit dem GUI von Heinz ist ja das schon seit einiger Zeit, mit Benützung eines PC's, gelöst. Die Bedienung mit GUI ist schon sehr schnell möglich.

Durch die Verwendung des EEPROM im µC ist nun genügend Platz frei, um das auch ohne PC zu ermöglichen.

Man drückt die Encodertaste, sprich den Schalter und kann durch links /rechts drehen des Encoders die Wobbelfrequenz von 2 Hz bis 73 Hz in 256 Stufen einstellen. Nach dem Loslassen der Taste kehrt man von selbst wieder in den Wobbelbetrieb zurück.

Bei der Zahl 4 im Display hat man 51 Hz Wobbelfrequenz und braucht die Feineinstellung der horizontalen Zeitbasis des Oszi nicht. Na ja 9,8 cm statt 10 cm.

Mit etwas Nacharbeit ergeben sich nun folgende Wert für die Wobbelgeschwindigkeit:

Zahl im Display  Wobbelfrequenz  Wobbeldauer am Schirm

1                                70   Hz                      14 msec  *

4                                50                             20

19                              20                             50

46                              10                             100

98                                5                             200

203                              2,5                          400          *

253                              2                             500

* passen nicht ins 1,2,5 Schema der meisten Oszi's.

Der tiny2313 ist wieder nahezu voll und damit kaum Erweiterungen möglich. Jetzt scheint wirklich Schluss zu sein.

Anlässlich der Ergänzung der Tabelle für 20 Hz noch ein Wort zu der Eigenschaft der horiz, Zeitbasis von Oszi's. Diese haben eine gewisse Rücklaufzeit, je nach Modell noch verschieden.

Zusätzlich, für schwierigere Triggerfälle,  noch einen variablen "Trigger Holdoff", der sich  im allg  so auswirkt, als ob die Rücklaufzeit größer wäre. Nun, die SW des DDS habe ich mit einem recht kurzen Triggerimpuls ausgestattet, sodass  der nächste Wobbeldurchlauf vom Oszi "verschlafen" wird, die gesehene Wobbelfrequenz damit auf die Hälfte  sinkt.

Konklusion: Nur wenn die Rücklaufzeit incl. Holdoff kürzer als der Triggerimpuls des DDS ist, wird man die DDS Wobbelfrequenz richtig sehen. Also i.a wird die Darstellung auch bei 50 Hz Wobbelfrquenz flimmern, da das Auge bei 25 Hz noch nicht träge genug ist.

Er war mir wichtig, den horizontalen Bereich des Oszi so gut wie möglich auszunützen, was eben, wie s.o. erklärt, kein  Kompromiss ist. Nur ein X-Ablenkgenerator im DDS kann das lösen, aber wir haben die Pius Methode, wegen ihrer Funktionalität,  bevorzugt.

Wen das stört, kann mit Hilfe des Triggerimpulses einen Horizontalgenerator selbst bauen und dann im XY-Betrieb des  Oszillografen verwenden. Es wäre nicht sehr kompliziert. Auch ein kleiner µC tiny13 würde das schaffen, da die interne Modulationsquelle, die einen Sinus aus einem tiny13 liefert, natürlich auch auf Sägezahn mit 5Vss programmiert werden kann.

 

This article was edited 31.Aug.15 15:33 by Rudolf Drabek .

Andreas Steinmetz
 
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An dieser Stelle muss ich mal ein großes Kompliment an das Entwickler-Team loswerden!

Die unter Post #10 inzwischen veröffentlichte Version 1.1.9 des DDSGui habe ich unter Win7Enterprise 64bit und Win7Professional 64bit auf mehreren PCs problemlos installieren können.

Da mir zur Zeit noch kein DDS-Heimsender zur Verfügung steht, kann ich die Software natürlich nur im Inselbetrieb testen. Bisher läuft sie aber einwandfrei und ist erfreulich einfach zu bedienen. Erfahrungen mit USB-RS232-Wandlern kann ich leider nicht beisteuern; meine PCs haben noch eine RS232 on Board.

Heinrich Stummer
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09.Sep.15 20:51

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Das DDSGui konnte bisher den DDS Generator per RS232 Schnittstelle über Kabel steuern. Durch die neue Netzwerkerweiterung können die Steuerungsbefehle an jeden Rechner im Heim Netzwerk gesendet werden. Die RS232 Option ist selbstverständlich weiterhin unterstützt.

Als "Empfangsrechner" fungiert dafür ein kleiner Raspberry PI Rechner mit Linux Betriebsystem, Der horcht im Netzwerk nach Steuerungsbefehlen vom DDSgui und gibt diese über seine RS232 Schnittstelle direkt an den DDS Generator weiter. Das ist insbesondere für jene interessant, welche schon mit dem Raspberry PI Erfahrungen sammeln konnten.

Damit sind nun Drei Möglichkeiten der Bedienung des DDS Generators gegeben.

  1. Lokale Bedienung über Drehregler und Tasten
  2. Fernbedienung DDSGui von PC über RS232 -  Kabelgebunden.
  3. Fernbedienung DDSGui von PC über Netzwerk - LAN oder WLAN

Erforderlich:

  • DDSGui Version ab 120 darin ist auch das Empfangsscript (Python)  für den Raspberry PI enthalten.
  • Raspberry PI Model A+ . (derzeit ca. 25.- Euro + 7.- für Wlanstick, +5.- Euro für 4GB SD Karte)
  • 5V Netzteil
  • Heimnetzwerk mit mindestens einem PC

Der Raspberry PI  zieht bei 5V ca. 250mA. Es sind im Betrieb keinerlei Eingaben an diesen Rechner  erforderlich. Einschalten und nach ca. 40sec ist er Empfangsbereit. Der Rasperry PI A+ hat das Format 55x65mm.

Die Software und Doku ist auch im Post #10 dieses Threads zum Download angeboten. Mit dieser Version ist die Windows Variante des DDSgui fürs erste einmal fertig.

Walter Schmidt
 
 
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10.Sep.15 13:54

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Guten Tag an die Interessengemeinde,

Das Projekt scheint wohl demnächst vorläufig abgeschlossen zu sein, sämtliche Wünsche und Anregungen wurden verwirklicht und was dabei herausgekommen ist, kann sich wirklich sehen lassen. Ich hoffe, daß die Bausätze bald ausgeliefert werden können. Noch einmal herzlichen Dank an das Entwicklerteam, da stecken endlose Stunden Arbeit drin, Hut ab vor dem uneigennützigem Engagement.

An alle Nachbauer: Es würde mich doch sehr interessieren, wie sie den Aufbau bewältigt haben und welche Wege sie bestritten haben. Es wäre doch schön, wenn hie und da einzelne Rückmeldungen im Forum erscheinen in Form von Bildern und Beschreibungen. Ich bin gespannt....

Freundliche Grüße,

Walter Schmidt

 

 

Heinrich Stummer
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Wenn eine Fensteuerung des DDS Generators verwendet wird, so ist eine Pegelwandlung am Eingang notwendig. Das gilt für RS232 als auch via Netzwerk mittels Raspberry PI.

Am Einfachsten geht es mit der Platine V. 1.3 und RS232. Auf der aktuellen Platine V1.3  ist ein Pegelwandler von RS232 zu TTL5V schon vorgesehen. Dieser Pegelwandler ist invertierend, und erfüllt, für das RX Signal den selben Zweck, wie ein MAX232 Baustein, welcher ja auch invertierend ist. Hier ist also alles bereits fertig.

Ältere DDS Generator Platinen, wie v.1.2 und davor, haben diese Schaltung nicht, daher ist der Pegelwandler mit dem Transistor, der Version 1.3, extern nachzubauen (Lochraster). Oder man kann einen fertigen MAX232 Baustein eines Versenders dazu verwenden.

Für die Fernsteuerung mittels Raspberry PI muss die Invertierung wieder aufgehoben werden, am besten die Schaltung mit dem Transistor nochmals davor setzen (Lochraster) . Damit wird eine einfache 3V zu 5V Logik Pegelanpassung realisiert. Der Raspberry PI ist damit vor 5V Pegeln geschützt.

Achtung: Auf keinen Fall, den Raspberry direkt an den pin2 des Attiny2313 schalten. Dies hat den Nachteil, dass der Raspberry PI damit ungeschützt ist, sollte man nicht machen.

Die Transistorschaltung auf  Lochraster, würde ich am Raspberry direkt anstecken, da, GND, 5V, dort bequem vorhanden sind.

Danke an Rudi, für die Idee, die Transistor Schaltung einfach davor zu setzen, damit kann die fertige 1.3Version ohne Änderungen für beide Interfaces benutzt werden. Aber auch die älteren Versionen können damit aufgerüstet werden.

Die Schaltung lt. Bild  habe ich mit RS232 und mit Raspberry PI Version A und A+ erfolgreich an einem DDS Generator PCB 1.2 getestet.

Da das Bild hier etwas undeutlich rauskommt , habe ich die Datei hier gespeichert.

This article was edited 15.Sep.15 14:39 by Heinrich Stummer .

Heinrich Stummer
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12.Oct.15 20:58

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Leider ist mir beim Testen mit dem Steckbrett ein kleiner Fehler in der Zeichnung unterlaufen. Der Widerstand von GPIO4 (Raspberry PI) zu T2 Basis ist nicht 47K sondern, für die 3.3V Logik hier, 22K.  Getestet habe ich immer mit 22K, gezeichnet habe ich 47K.

Hier die korrigierte Zeichnung inkl. Vorschlag eines Prints dafür im Format 18x10mm.  Das ist nur Relevant bei Betrieb mit Raspberry. Dieser Pegelwandler wird bei RS232 nicht benötigt.

Bitte um Beachtung

This article was edited 12.Oct.15 22:06 by Heinrich Stummer .

Thomas Nickel
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Inzwischen habe ich mein Heimsenderlein zusammengelötet. Dank des sorgfältig zusammengestellten Bausatzes und der ausführlichen Anleitung funktionierte alles auf Anhieb. Ein herzliches Dankeschön an das gesamte Team!

Hier mein Gerät: In ein viel zu kleines Metallgehäuse aus der Bastelkiste habe ich mit Mühe und Not noch einen Preh HF-Abschwächer, einen MP3-Player, ein Netzteil und in der hinteren Blechbüchse einen Lin/Log-Konverter untergebracht.
Den MP3-Player hatte ich mal für ein paar Euro über Ebay in China gekauft. Er spielt MP3-Files vom USB-Stick oder von einer SD-Karte ab und läßt sich sogar über IR-Fernbedienung steuern.
Der Lin/Log-Konverter mit dem AD8310 von Analog Devices erweitert bei Wobbelbetrieb den darstellbaren Pegelbereich auf rund 80 dB.
Er wird zwischen dem Prüflingsausgang und dem Oszillografen geschaltet. Ein HF-Eingangspegel von 40 bis 120 dBuV bewirkt eine Ausgangsgleichspannung von 0,5 bis 2,1 V
Die Ausgangsspannungsänderung wurde auf 20mV/dB abgeglichen, so daß sich ein darstellbarer Dynamikbereich von 80 dB ergibt.
Ich habe mal mit dem Heimsenderlein ein 10,7MHz Quarzfilter gewobbelt. Das Bild zeigt die Durchlaßkurve mit 20dB/div in der Y-Achse und 20kHz/div in der X-Achse.
Die Wobbelfunktion arbeitet also auch unter sehr harten Bedingungen hervorragend.
Um die 80 dB Dynamik zu erreichen sind allerdings einige Maßnahmen zur Verringerung der Störstrahlung erforderlich: ein Metallgehäuse ist Pflicht, die Leitungen zum Display wurden mit Kupferfolie abgeschirmt und auch die Erdung ist kritisch.

Ein paar Meßwerte:
Die HF-Ausgangsspannung bei 1 MHz mit wurde R12 auf 0 dBm an 50 Ohm abgeglichen.
Frequenzgang des HF-Ausgangssignals bezogen auf 1 MHz: 0,35 - 3 MHz (-0,5 dB Abfall), 0,15 - 13 MHz (-3 dB), 0,1 - 29 MHz (-6 dB)
Modulationsklirrfaktor (breitbandig gemessen): 30% AM: 1,8 %, 80% AM: 2%
Frequenzfehler der DDS: <40 ppm

Bedienung: auf Grund der wenigen Funktionstasten etwas fummelig, für den vorgesehenen Zweck aber völlig ok.
Ich habe lediglich mit dem Inkrementengeber Probleme: stelle ich versehentlich einen falschen Wert ein, versuche ich automatisch, durch Änderung der Drehrichtung zu korrigieren, anstatt in der gleichen Richtung weiterzudrehen, bis der richtige Wert erscheint. Aber irgendwann werde ich das auch noch lernen :-)

Eine Frage habe ich aber noch an das Entwicklungsteam:
Stellt Euch vor:
Das Sachsenwerk-Radio zeigt auf der Kinoskala Berlin an, Heimsenderlein arbeitet auf der entsprechenden Frequenz, der MP3-Player ist aktiv, Zarah Leander singt...
Heimsenderlein und Radio werden ausgeschaltet. Nach dem Wiedereinschalten ist nichts mehr zu hören, da das Gerätchen seine Einstellungen vergessen hat.
Läßt sich mit vertretbarem Aufwand zumindest die zuletzt eingestellte Frequenz speichern (im nichtflüchtigen Speicher, oder ohne SW-Änderung über Backup-Batterie im Stromsparmodus)?

Viele Grüße

Thomas Nickel
   

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This article was edited 01.Nov.15 09:28 by Thomas Nickel .

Rudolf Drabek
Rudolf Drabek
 
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Hallo Herr Nickel

Eine sehr komprimierte Aufbauversion haben sie zusammengebracht. Gratulation! Das Heimsenderlein enthält ja realisierte Ideen von Ihnen. Diesmal habe ich aber keine 4 Byte in Reserve, sondern, ich müsste nachschauen etwa 10 -20 Byte. Das ist aber zu wenig. Ich müsste wahrscheinlich die ASCII Routine rausschmeiseen, aber ein Teil davon ist die Wobbelfrequenzwahl. Na ja, nachdenken ist angesagt. Die dunkle Jahreszeit kommt ja bald.

Ein neues Layout wäre dann auch erforderlich. Pius einen Print machen und Franz ein Paket schnüren.

Könnten sie bitte die Schaltung des log Ampli. posten? Einige AD8307 sind in meinem Vorrat.Auf welchem Gerät stellen sie die Kurve dar? Sehr interessant. Die -6 dB stören mich. Bei mir sind es 0 dB bei 30 MHz. Komisch. Preh sollte doch die alten Werkzeuge des HF-Potis noch gelagert haben? Wer von RMorg hat bei Preh gearbeitet?

Meine Interessen gehen im Moment in Richtung Synchrodynempfänger. NE602 plus Heimsenderlein.  Sollte eigentlich problemlos realisierbar sein. Mit einem bandbreiteregelbarem NF-TP bzw. auch Bandpass für Jene, die eine bessere Spec. haben wollen. Mit einem Switched Cap. Filter machbar. Der AD 8310 könnte ja auch als Detektor dienen mit vertretbarem Klirrfaktor, wenn der Modulationsgrad nicht zu hoch ist. Ev. ein kleine exp-Funktion Entzerrung nur für die NF. Siehe SCF weiterführend via Blog im Profil, wo es sonst noch vllt. Interessantes gibt.

Irgendwann werden wohl wieder 4 Byte übrigbleiben. ;-)

LG Rudi

 

This article was edited 01.Nov.15 15:32 by Rudolf Drabek .

  
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