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Detektor-Empfaenger Grundschaltungen und spezielle Technik

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Papers » Radio-History, beginning 1909 » Detektor-Empfaenger Grundschaltungen und spezielle Technik
           
Hans M. Knoll
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Hans M. Knoll

Teil A:  Die Grundschaltungen der Empfangstechnik.
 
Detektorschaltungen
Eine Zusammenstellung von Hans M. Knoll 05.2009
 
 
Vereinzelt tauchen immer wieder Fragen zur Art der Detektorschaltungen bei mir auf.
Im RMorg, gibt es einen Bericht von H. Konrad Birkner, mit dem die grundaetzliche Funktion der Schaltung „Kurz-Lang“ erklaert wird und der Ursprung der Schaltung belegt wird. Aber scheinbar findet das nicht jeder.
 
 
Ich will daher auf meine eigene Art etwas dazu beitragen.
 
Und zwar sechs bekannte Grundschaltungen. Weil sich schon 1925 ein anerkannter Autor mit diesem Thema befasst hat, sind dessen Texte im Original beigefuegt und ich habe nur kommentiert
 
Type 1
 
Eine Schaltung wie sie ganz am Anfang benutzt wurde    Schiebespule mit zwei Laeufern (Schieber) und Drehko. Die Schaltung ist vorzugsweise für lange Antennen gedacht.
 
siehe hier ein Beispiel   aus dem Fundus im RMorg.
Fachausdruck. Schaltung KURZ
Diagr.1
 
 
 
 
 
 .
 
Type 2
Eine Schaltung wie sie ganz am Anfang benutzt wurde
Als veraenderliche Induktivitaet, wird hier ein Variometer (und bei Bedarf)  ein Drehko benutzt..
hier ein Variometer der Zeit  von Telefunken
 
Die Schaltung ist auch vorzugsweise für lange Antennen gedacht.
Fachausdruck. Schaltung KURZ
Diagr.2
 
 
 
 
Type 3
 
Eine Schaltung die sowohl fuer lange und kurze Antennen geeignet ist.
Bei Langwellen, weil dort eine Antenne stets zu kurz ist, zwingend notwendig.
Der C1 in der Antennenleitung ist bei gaengigen Antennen ohne Vorteil, frueher bei „Netzantennen“ oder sonstigen Metallteilen, nuetzlich um die Kreisdaempfung zu kontrollieren. 
Fachausdruck. Schaltung LANG
 
Diagr.3
 
 
 
 
 
Type 4
 
Eine Schaltung die sowohl fuer Mittelwellen und Langwellen sowie fuer jede Art von Antennen geeignet ist, aber nur ´bei langen Antennen Leistung bringt!
Oft sind zwei Zylinderspulen benutzt, die teleskopartig ineinander geschoben werden koennen. Einen Bericht hat Herr Birkner hier  erstellt. Dort wird diese Technik der zwei ineinander geschobenen Zylinder gezeigt und erlaeutert.  (Danke fuer den Tipp)
 
Durch das Verschieben der kleineren Spule, die mehr oder weniger weit in die groessere geschoben wird, kann der Kreis auf die maximale Trennschaerfe oder im Gegensatz dazu, auf maximale Lautheit im Hoerer gestellt werden.
Oder der bekannte Spulenkoppler mit Scheibenfoermigen Spulen jeder Art.
Fachausdruck. Schaltung- LANG
 
Diagr.4
 
 
 
 
Photo eines Modells  Type 4 (Dank an H. Birkner) 
Die elektrische Schaltung ist hier abweichend zum Typ 4, sie entspricht in etwa dem Typ 6.  Der Koppler ist hier das Ziel.
 
 
 
TYPE 5
 
Hier nun eine UNIVERSAL Schaltung.
Diese Art wurde bei Hochleistungs- Empfaengern benutzt. Dabei wurde mit Steckbruecken die Schaltung: Kurz, mit Drehko in der Antennen und Schaltung: Lang, mit Drehko parallel zur Spule „L“ umgeschaltet. H. Birkner dazu
Zusaetzliche mit den beiden Stufenschaltern, eine Anpassung an Frequenz und Antenne vorgenommen.    Daher habe ich den Namen „Universal“ gewaehlt.
 
Diagr.5
 
 
 
 
Ansicht eines Modells Type 5
 
 
 
 
 
 
 
Type 6
 
Diese Schaltung wird meist als „Primär- Sekundär- Schaltung“ bezeichnet.
Der primäre Kreis (Antennenkreis) ist als Serienschaltung ausgefuehrt, daher Schaltung „Kurz“
Der sekundäre Kreis (Detektorkreis) ist als Parallelschaltung ausgefuehrt, „lang“ Dieser Kreis wird ja nur von der Frequenz bestimmt und ist in weiten Grenzen unabhaenging von der Art und Groesse der Antenne.
Drehko C und der Spulenkoppler L- L1 machen das Geraet sehr anpassungsfaehig.
Mit zwei Steckspulen, werden im Sekundärkreis eine Type mit Stufenschalter (z. B. Blaupunkt) vorausgesetzt!
Mit der Anzapfung an der Spule L1, wird der Detektor (Kristall oder Diode) an den Kreis angepasst.
Technisch gesehen, ist das ein Zweikreiser.
Diagr. 6
 
 

 

Ansicht eines Modells Type 6

Deutlich sichtbar dir beiden Drehkos der "pimären" und  ´"sekundären" Abstimmumg.

(Gerät mit RTV Stempel von 1924 )   

 

 

  

Quellen: Alle Schaltungen sind dem Buch „Die Hochfrequenztechnik“

Band 1,  1925  entnommen.   Herausgeber: Dr. Phil. Carl Lübben,

„Verlag von Hermann Meusser in Berlin“ 

 

Hans M. Knoll 7.05.2009

 
Meinem Freund, E. Kull gewidmet 

 

This article was edited 17.May.09 21:34 by Hans M. Knoll .

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Teil B: spezielle Schaltungen  zum Detektor- Apparat 

Hier der Gegentakt- Gleichrichter als "Detektor" 

   Von extern kam die Anregung in den vorstehenden Bericht von mir (Knoll)  doch den Gegentakt- Detektor aufzunehmen.

Mein Bericht soll aber gerade "Grundschaltungen" zeigen die man laufend in Modellen findet. Spezielle Schaltungen von denen es auch eine Ménge gibt, sollten da nicht enthalten sein.

Um das nicht ganz auszublenden, folge ich dem Hinweis von extern und stelle zunaechst zwei Schaltungen ein, die mir von extern zugespielt wurden, aus denen hevorgeht wie eine Schaltung dieser Art aussehen kann. Der Bericht besteht daher jetzt aus zwei Teilen A und B.

Fuer mich, ist diese Schaltung zwar eine Idee eines Technikers. Die Wirkung in einem Detektor- Apparat  kann ich aber nicht nachvollziehen  oder exakt  deren Wirkung  beschreiben. Ich denke, dass meine Berichte praxisnah sind und auch nie, nicht belegbares enthalten

Im nachfolgenden Post 3   werde ich zu der dort eingestellten Schaltung Bild 7 eine Beschreibung bringen. Mit deren Hilfe kann man dann auch diese beiden externen Schaltungen einordnen.

Hier die beiden extern zugespielten Bilder. Danke an: Viktor Cingel.

 Quelle: Ref: Radiolaboratoø KNN 8/1930, originally taken from some Polish journal (not cited in the Radiolaboratoø)


 Quelle :Ref: AK2 detektor receiver. Auhor: Ant.Kuschal, cca:1925-26


The receiver is presented on

http://www.radiohistoria.sk/Oldradio/main.nsf/wcatalid/0000073

Mit dieser Bitte wurden die Schaltungen angeboten::

Thema: If you like attache these schematics onto the mentioned paper.

 Hier das  Modell:

 

 

Neues vom 13.05.2009

Entweder hat man jetzt auch mitbekommen,  dass die beiden vorhergehenden Schaltungen vorsichtig ausgedrueckt "fraglichen Inhalts" sind, oder sonst was?

Jedenfalls ist heute Nacht eine dritte Schaltung eingetrroffen, die bis auf die Kleinigkeit, dass beide Dioden auf eine Wicklung eines NF- Trafos arbeiten, waehrend die Schaltung von mir Bild 7 mit zwei Wicklungen arbeitet, und deshalb die neue Schaltung  funktionieren  kann oder wird, weil jetzt  die Gleichstroeme (Richtstroeme) einen Weg finden.

Die NF- Signale werden im Trafo phasenrmaessig richtig addiert!

 Alles weitere moechte ich auf den noch zu erstellenden Text im Post 4 verschieben. So  langsam wird die Sache unuebersichtlich!

Hier nun das neue Bild.

 

 


Um nicht unnoetig Fragen offen zu lassen, die lauten: wo ist in dem Bericht der Gegentakt-Detektor?  Will ich ankuendigen, dass dazu was hier folgt.

Ich will aber auch nicht zulassen, dass man annimmt es handelt  sich dabei um was "Einfaches"

Auf dem Papier, ist es logisch, im Betrieb nicht in jeder Anwendung sinnvoll,  eben eine Spezialitaet, die eigentlich den Rahmen sprengt, wie sich schreibende Kollegen gerne ausdruecken.

Bei einem Detektor ist diese Technik oder Schaltung, nach meiner Meinung, mehr als fraglich!

Da diese Schaltung auch bei mir bekannt ist , vorab eine Schaltung von 1925

aus dem gleichen Buch wie die Vorgaenger im Post 1, zunaechst ohne viel Text.

Bild 7

 Quellen: Alle Schaltungen sind dem Buch „Die Hochfrequenztechnik“

Band 1, 1925 entnommen.   Herausgeber: Dr. Phil. Carl Lübben,
„Verlag von Hermann Meusser in Berlin“

Vergleicht man die externen Schaltungen mit der von Bild 7, kann man schon ganz wesentliche Unterschiede finden. Dazu verfolge man den Weg des Richtstromes oder Diodengleichstrom der beiden Dioden ! <Schleusenspannung!>

Daher ist es nicht damit getan, nur eine Schaltung zu zeigen, unkommentiert mit Fachwissen geht das wie ich meine nicht.

Es ist aber Jedermann eingeladen, dazu auch was zu verfassen. 

 

Knoll

This article was edited 13.May.09 11:04 by Hans M. Knoll .

Hans M. Knoll
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09.May.09 11:53

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Werte Leser und Autoren.

Es ist mir natuerlich nicht entgangen, dass es in der Zeitschrift "FUNKGESCHICHTE" in der GFGF, wo auch ich Mitglied bin, einen Fachbericht zur Entwicklung eines Hochleistungs- Kristall- Empfaengers gibt.

Ebenso die Tatsache, dass Herr Bosch und die GFGF diesen Bericht, freundlicherweise im RMorg, eingestellt haben.

Detektor-Fernempfänger - preisgekrönte Bauanleitung

Ich hatte den auch nochmals gelesen, aber als zu speziell angesehen.

Mein Text zielt eigentlich dahin, dass Mitglieder einen "Oldie" einordnen koennen sollen. Es sollte keinerlei Absicht vermutet werden, was  "uebersehen" zu haben! Daher zur Abrundung des Themas der Text im RMorg. Ich verlinke hiermit   zum Text des H. Bosch. 


Wer nun bis hierher mitgemacht hat, wird sich auch fuer mehr als Spulen und Drehkos interessieren.

Dazu gibt es im RMorg, eine Auszug aus "Radios von Gestern"  des Altmeisters der Oldies, Ernst Erb, auch einen Bericht. Schliesslich wurde damit eine Aera des Rueckwaertsblicken begonnen.

Bei mir stehen Ausgabe 1 und 2.  Kann den Text also nicht uebersehen haben. Nur eines, dass auch im RMorg, zum Thema was steht, habe ich zunaechst nicht gesehen, obwohl mit dem RMorg, vertraut. 

Daher jetzt noch den            Link dahin.  

Viel Spass beim Lesen der Texte.

 

Hans M. Knoll

 

This article was edited 11.May.09 14:36 by Hans M. Knoll .

Hans M. Knoll
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11.May.09 14:37

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Post 2 und 3 geaendert/ erweitert.

An dieser Stelle folgt in absehbarer Zeit ein Bericht zum Gegentakt- oder Zweiweg- Gleichrichter.

Eines sei verraten, fuer eine Anwendung im Detektorapparat, sehe ich wenig Notwendigkeit oder Sinn das zu verwenden.

ABER; wie schon angedeutet, jeder ist eingeladen dazu eine Meinung einzubringen.

 

Knoll

This article was edited 12.May.09 14:42 by Hans M. Knoll .

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13.May.09 10:36

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Hallo Forum.

Im Post 2 wurden neue Daten eingebaut.

 

z. Beispiel diese Schaltung.

EDIT: 14.05.09

Herr Heribert Jung wies mich darauf hin, dass am oberen Anschluss der Spule dort wo die beiden Dioden abgehen, die Leitung nach unten zur Anzapfung einen Kurzschluss macht. Ich hatte das aber gesehen!

Diese Anzapfung ist aber ein beweglicher Schieber oder ein Stufenschalter, der ganz nach oben oder weit nach unten bewegt werden kann.

Ein Windungsschluss, waere bei einem Transformator oder einer Spule mit Eisenkern, eine Katastrophe.
Bei einer Luftspule wegen der schlechten Verkopplung der Windungen eigentlch eine Notwendigkeit.
Warum?

Liese man das obere Ende frei, waere wenn der Schieber oben steht, alles in Ordnung.
Wenn er aber weiter nach unten geschoben wird, kann sich mit den oberen `Windungen und deren Kapazitaeten Windung zu Windung und gegen dei Umwelt eine stoerende Resonanz bilden, die dem Kreis Energie entzieht und die Kreisguete reduziert.
Da schliesst man diese unbenutzten Windungen lieber kurz, das reduziert zwar die induktivitaet, was aber bei einer Schiebespule oder einer mit vielen Anzapfungen keine Rolle spielt, man waehlt dann halt eine andere Einstellung.
Das findet man sehr oft bei Spulen die nicht zu fest verkoppelt sind.
 
 

Ich bitte um Beachtung.

Hans M. Knoll

This article was edited 20.May.09 15:14 by Hans M. Knoll .

Joe Sousa
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Ich habe diesen Artikel lesen mit Google übersetzen.

Kopieren Sie bitte meine englische Text in Google-Translate für eine Übersetzung ins Deutsche.

Bitte glauben, frei zu antworten auf Deutsch.


Dear Mr. Knoll.

Thank you again for another interesting series of articles. I am answering your call for comments.

Finding the full wave detector in several early designs was a bit of a surprise. A few years ago I played with full wave detectors to see if there was an advantage in capturing more energy with full wave.

The result then was at first surprising, but made perfect sense: For large antenna signals, going from half wave to full wave, is the equivalent of doubling the detector load. So the main effect is to convert energy at a different impedance. For large antenna signals, the maximum energy that could be captured was the same with full wave or half wave, as long as proper care was taken to match input and output impedances by selecting the proper taps on the tank circuit, or by changing the turns radio of a low frequency transformer at the output.

One intuitive explanation for this result is that there is more energy stored in a High Q tuned circuit than there is energy drawn during each cycle, even with a matched impedance load. So if you drew some energy at one peak of the cycle, it is the equivalent to drawing half as much at two points in the same cycle.

The definition of large antenna signal is one where the signal applied to the detector diode is such that the behavior is nearly the same with an ideal diode. 1Vp-p can be considered a large RF signal for a 1N34 germanium diode in a 100kOhm circuit. The 100kOhm applies to the antenna circuit impedance at resonance and to the load impedance.

On this first appraisal, it would seem that there is little advantage of full wave over half wave, until smaller signal operation is considered. In this case, smaller signal means that the voltage amplitude is such that detector is still able to detect, but at reduced efficiency. In the case of the 1N34 germanium diode this would be for signals with less than 100mVP-P RF amplitude.

At this reduced amplitude, using full wave detection may be the most effective way to increase detector efficiency, after all other impedance matching efforts have been exhausted. So the choice of full wave detection will be dictated by the type of desired performance at low levels. A different choice would be made to increase selectivity, as opposed to increased sensitivity.

At low signal levels, optimum impedance match will occur when impedance of the RF circuit and LF circuit are close to the impedance of the detector when zero signal is present. This maximises the increase of detector impedance with reverse bias signals, at the same time that it maximises the decrease of detector impedance with forward bias signals. A rigorous mathematical analysis can be made to establish this point. Usually, this analysis involves approximating the characteristic of the detector with a square law characteristic.

One good reference on detector design in English can be found at www.bentongue.com.

This site is owned by the founder of Blonder-Tongue.

Further insights and comments invited,

Regards,

-Joe

Konrad Birkner † 12.08.2014
Konrad Birkner † 12.08.2014
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Hier eine freie Übertragung von Joe Sousas Beitrag:

Lieber Herr Knoll.

Danke für die neue Reihe interessanter Beiträge. Dazu wie gewünscht mein Kommentar.

Ich war überrascht, in etlichen frühen Anordnungen schon den Vollweg-Detektor zu finden. Vor einigen Jahren beschäftigte ich mich damit, um zu sehen ob mit Vollweggleichrichtung tatsächlich mehr Energie zu gewinnen ist.

Das Ergebnis war zunächst überraschend, machte jedoch durchaus Sinn:
bei großem Antennensignal entspricht der Übergang von Halb- zu Vollwellengleichrichtung einer Verdoppelung der Detektorbelastung.
Die Energie wird mit unterschiedlicher Impedanz umgesetzt.
Bei starkem Signal war die Energie gleich, ob nun mit Halb- oder Vollwellen gearbeitet wurde, vorausgesetzt optimale Anpassung von Eingangs- und Ausgangsimpedanz war gewährleistet durch Wahl der günstigsten Anzapfung am Schwingkreis, bzw. bei Verwendung eines NF-Ausgangstrafos durch ein besseres Übersetzungsverhältnis.

Erklären lässt sich dies damit, dass in einem Schwingkreis hoher Güte mehr Energie gespeichert ist, als selbst bei optimaler Lastanpassung in einer Periode entnommen werden kann. Es macht keinen Unterschied, ob eine bestimmte Energiemenge nur einer Halbwelle entnommen wird oder beiden Halbwellen jeweils die Hälfte.

Unter einem großen Antennensignal verstehen wir, dass es sich an einer Detektordiode wie an einer "idealen" Diode verhält. 1 Vss einem großen Signal für eine Ge-Diode 1N34 in einem 100 kOhm-Kreis. Diese 100 kOhm gelten sowohl für den Antennenkreis bei Resonanz als auch für den Lastwiderstand.

Auf den ersten Blick scheint also die Vollweggleichrichtung keinen Vorteil zu bringen, solange wir uns nicht kleinen Signalen zuwenden. Damit ist gemeint, dass zwar noch  Gleichrichtung stattfindet, jedoch bei reduziertem Wirkungsgrad.Für die Ge-Diode 1N34 sind das HF-Signale unter 100 mVss.

Bei solch kleinen Amplituden kann Vollweggleichrichtung der Beste Weg zur Leistungssteigerung sein, wenn alle Anpassungsmaßnahmen ausgeschöpft sind. Ob Vollweg gewählt wird, hängt von den Anforderungen an das Kleinsignalverhalten ab.
Eine weitere Erwägung betrifft die Erhöhung der Trennschärfe im Gegensatz zur Erhöhung der Empfindlichkeit.

Bei kleinem Signal besteht optimale Anpassung, wenn die Impedanzen von HF-und NF-Kreis in etwa der  Impedanz des Detektors (ohne Signal) entsprechen. Das maximiert den Detektorwiderstand in Sperrrichtung und minimiert ihn in Durchlassrichtung.
Eine genaue mathematische Analyse kann dies belegen. Dabei ist die Kennlinie des Detektors als quadratisch verlaufend anzunähern.

Eine gute Quelle betr. Detektor-Entwurf (in Englisch) findet man bei bentongue.com (EE: Link ist tot, deshalb hier entfernt 22.8.2019) . Sie gehört dem Gründer von Blonder-Tongue 

Weitere Einsichten und Kommentare sind willkommen,

Grüße,
Joe 

This article was edited 22.Aug.19 11:30 by Ernst Erb .

Hans M. Knoll
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14.May.09 19:46

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Liebe Leser.

Der Kollege Konrad Birkner, hat sich trotz seines grossen Engagements im Forum das vorwiegend im Hintergrund ablaeuft, bereitgefunden und hat den Beitrag aus den USA fuer uns uebersetzt.

Dafuer kann ich stellvertretend fuer Alle nur ein Dankeschoen hier einstellen.


Ein ebenso freundliches Dankeschoen geht nach den USA zu Mr. Joe Sousa fuer seinen Bericht, den ich voll unterschreiben kann, bis ich in einem weiteren Text darauf und auf mehr,  dazu zurueckkommen werde. 

Danke! 

Jetzt kann es weitergehen.

Heute 19.Mai 2009 der Text zur Zweiwege- Gleichrichtung  hinzu.

Hier der Link zum Artikel      Titel:  Zweiwege-Gleichrichter in der Signalverarbeitung 

 

Hans M. Knoll

This article was edited 19.May.09 14:55 by Hans M. Knoll .

Konrad Birkner † 12.08.2014
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Betrifft Google-Übersetzungen Englisch > Deutsch.

Google ist kein Fachübersetzer. Es ist einfach überfordert mit solchen Texten wie oben. Dessen sollte man sich immer bewußt sein. Was dabei herauskommen kann, sei an nachfolgendem Beispiel dargestellt. Es ist nicht nur die Grammatik und Syntax, sondern die unbrauchbare Übertragung von Fachausdrücken.  Dies ist nicht zur überheblichen Belustigung gedacht, sondern als Warnung vor einem für uns meist ungeeigneten Instrument.

Bildlich gesprochen: Die Gabel ist ein nützliches Besteckteil, aber wer isst schon damit seine Suppe?
.......................................................

Sehr geehrter Herr Knoll.

Vielen Dank noch einmal für einen weiteren interessanten Reihe von Artikeln. Ich bin der Beantwortung Ihrer Aufforderung zur Einreichung von Stellungnahmen.

Finden die volle Welle-Detektor in mehreren frühen Designs war eine unangenehme Überraschung. Vor einigen Jahren habe ich mit voller Welle Detektoren, um festzustellen, ob es ein Vorteil in der Aufnahme mehr Energie mit voller Welle.

Das Ergebnis war dann in erster überraschend, sondern durchaus sinnvoll: Für große Antenne Signale gehen von der Hälfte Welle auf Welle voll, ist das Äquivalent der Verdoppelung des Detektors laden. So ist der Effekt ist die Umwandlung von Energie in eine andere Impedanz. Für große Antenne Signale, die maximale Energie, die genutzt werden, war die gleiche Welle mit voller oder halb Welle, solange die richtige Pflege wurde, um Input-und Output-Impedanzen von der Auswahl der richtigen Armaturen auf dem Tank Schaltung, oder durch Veränderung der sich Radio von einer niedrigen Frequenz Transformator am Ausgang.

Eine intuitive Erklärung für dieses Ergebnis ist, dass es mehr Energie in einem High Q abgestimmt Schaltung als es ist die Energie, die bei jedem Zyklus, auch mit einer Impedanz abgestimmt wird. Also, wenn Sie haben einige Energie auf einen Höhepunkt des Zyklus, es ist das Äquivalent zum Zeichnen halb so viel an zwei Stellen im gleichen Zyklus.

Die Definition der großen Antenne-Signal liegt dann vor, wenn das Signal auf den Detektor-Diode ist so groß, dass das Verhalten ist fast das gleiche mit einer idealen Diode. 1Vp-p kann als eine große HF-Signal für eine 1N34 Germanium-Dioden in einem 100kOhm Stromkreis. Die 100kOhm gilt für die Antenne Schaltung Impedanz bei Resonanz und die Lastimpedanz.

Auf dieser ersten Prüfung, so scheint es, dass es wenig Vorteil der vollen Welle Welle mehr als die Hälfte, bis Signal kleiner ist als. In diesem Fall, kleinere Signal bedeutet, dass die Amplitude der Spannung ist so groß, dass Detektor ist noch in der Lage zu erkennen, aber mit verminderter Leistungsfähigkeit. Im Fall der 1N34 Germanium-Diode wäre dies für Signale mit weniger als 100mVP-P HF-Amplitude.

In dieser reduzierten Amplitude, mit vollen Welle Erkennung kann der effektivste Weg zur Steigerung der Effizienz-Detektor, nachdem alle anderen Impedanzanpassung Bemühungen erschöpft sind. So dass die Wahl des vollen Welle Nachweis wird durch die Art der gewünschten Leistung auf einem niedrigen Niveau. Eine andere Wahl würde zur Steigerung der Selektivität, im Gegensatz zu einer erhöhten Empfindlichkeit.

Bei niedrigen Pegeln, optimale Impedanz Spiel wird auftreten, wenn die Impedanz der HF-Schaltung und LF Schaltung befinden sich in der Nähe der Impedanz des Detektors bei Null-Signal vorhanden ist. Dies maximiert die Zunahme der Impedanz-Detektor mit Reverse Bias-Signale gleichzeitig, dass es maximiert die Abnahme der Impedanz-Detektor mit uns Voreingenommenheit Signale. Eine strenge mathematische Analyse kann zu diesem Punkt. In der Regel, diese Analyse umfasst die Angleichung der Charakteristik der Detektor mit einer quadratischen Kennlinie.

 

 

Hans M. Knoll
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Der Post # 8 ist ergaenzt und fertiggestellt.

Viel Spass! 

Knoll

Joe Sousa
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20.May.09 09:28

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Deutsch sprechende Mitglieder des Forums, wenden Sie sich bitte an antworten auf Deutsch.

------------------------------

Dear Herr Knoll,

Your writings allways bring new understanding to familiar things. In this case, I mean the operation of the variable shorted turns in the tuning coil.

I had seen this method of tuning used to add a SW band to the primary AM band in my Philco 18x console from 1934. The SW band starts at 1.5MHz and extends to 4MHz.

A key insight you shared is that loose coupling between the various turns is absolutely necessary for this method to work. Use of a closed metal core, as in a Transformer would not work because of the tight coupling. Shorting turns in the pot-core of a transistor radio tuned coil would not work either because of the thight coupling.

A further insight that you point out is that if the "unused" part of the coil were left open, it would still be part of the circuit by coupling, even if loosely. So the shorting out the "unused" part of the coil is very effective at removing the unwanted part of the coil. In fact, it removes the unwanted part of the coil, and lowers the inductance of the remaining unshorted part of the coil.

With the unused part of the coil shorted out it is much easier to extend the upper range that can be tuned. In the case of my Philco 18x cited above, the same coil at the RF front end can tune from 550kHz to 4MHz in two bands, with the short applied for SW. This is a 7.2:1 tuning range. A variation in reactance of (7.2*7.2):1=52:1 in combined capacitance and inductance is needed, and is achieved with the inductive short in combination with the tuning capacitor.

Shorting part of the coil also has the effect of greatly raising the self-resonance of the coil, thereby making it possible to tune much higher with the existing tuning capacitor, as was the case with the Philco 18x.

But there is one undesirable effect, and that is some loss of Q. This occurs because the shorted turns are still esposed to the magnetic field of the driven portion of the coil and the currents that circulate in the unused portion cause losses in the wire resistance of the shorted coil. This loss will be greatest, and perhaps very objectionable, at the self resonant frequency of the shorted coil. At this Self-resonant frequency of the shorted portion of the coil, the coupling to the rest of the coil will increase, causing a notch in the impedance of the coil. This can be OK if this self resonant frequency is outside the band of interest, which in my Philco 18x only goes up to 4MHz. The self resonance of the shorted coil will also be much higher than the self resonance of the same portion of coil without the short. It would be interesting to use my Boonton 59LF grid dip meter to find out just how far up in frequency such a resonance would occur, and how deep it would be.

You can see my Boonton 59LF at

http://bama.edebris.com/manuals/boonton/59lf/

and

http://bama.edebris.com/manuals/boonton/59lf-coils/

Best regards,

-Joe

 

Hans M. Knoll
Hans M. Knoll
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20.May.09 10:02

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Lieber Joe.

Danke fuer die Antwort. Wie ich sehen kann, hast Du ein scharfes Auge und einen noch schärferen Verstand. Du erkennst die Fakten auch dann, wenn sie in einer kurzen Meldung versteckt sind. Ich freue mich sehr, wenn meine Arbeiten einen Sinn haben.

Gruss Hans


Dear Joe.

To thanks for the answer. As I can see, you have a sharp eye and an even sharper intelligence. You recognize the facts also then if they are hidden in a short announcement. I am very pleased if my works have a sense. You can name me: hans please!

Greeting of Hans

 

This article was edited 20.May.09 14:37 by Hans M. Knoll .

Dietmar Rudolph
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Teil-Kurzschlüsse von Spulen der Filter sind auch bei Sendern für LW, MW und KW üblich. Gerade bei Sendern mit den darin umgesetzten HF-Leistungen hätte eine unerwünschte Resonanz eines leerlaufenden Teils einer Spule katastrophale Auswirkungen (Überschläge, Erwärmung bis zum Schmelzen etc.).
Man muß sich vor Augen halten, daß die Blindleistung (und entsprechend auch die Blindströme) in einem Filter um den Faktor Q (Güte, Q ≈ 10) höher ist als die Wirkleistung. Bei einem 50 KW Sender sind das also rund 500 KW Blindleistung mit entsprechend hohen Strömen!

Im folgenden Bild ist das Filter eines TRAM 50 LW-Senders (Telefunken / Transradio) dargestellt. Es handelt sich hier um einen voll transistorisierten Sender in Modultechnik wie z.B am Sender des DLF in Britz.

Bei der Filterspule im unteren Kasten sind Cu-Bänder zu erkennen, die zum Abgleich auf die Sendefrequenz an eine Windung der Spule angeschlossen werden und dabei das Ende der Spule bis zur Anzapfung überbrücken und damit kurzschließen.

Die Methode des Kurzschlusses (im Ausgangs-Filter)  ist indes schon sehr alt, wie z.B ein Schaltbild eines KW-Senders von vor 1937 zeigt. [Terman, F.E.: Radio Engineering, 2nd ed., Mcgraw-Hill, 1937]

Ein weiteres Beispiel findet sich in einem Sender BT-50A von General Electric. [Walker, A.P.: NAB Engineering Handbook, 5th ed., McGraw-Hill, 1960]

Hier gibt es im Ausgangsfilter sogar 5 Spulen mit Teil-Kurzschluß.

MfG DR

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Dear Joe,

the partially short-circuited coils are very usual in LF, MF and SW TXs. Above see a fiew examples.

Regards,

Dietmar

This article was edited 20.May.09 15:33 by Dietmar Rudolph .

Joe Sousa
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21.May.09 06:52

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Deutsch sprechende Mitglieder des Forums, wenden Sie sich bitte an antworten auf Deutsch.

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Dear Hans, it is an honor to address you by your first name!

This expanded understanding of shorted coil behavior was started with your insights, which gave me an opportunity to contribute, and the understanding was further expanded by Prof. Rudolph with the application to shorting a coil in a transmitter. Preventing flash-over by shorting unused turns is something that would not have occurred to me.

There is this saying in English that describes this expanded understanding:

"The total is greater than the sum of it's parts".

I have learned an enormous amount from both of you, from other Forum contributers and from the connections that are possible within all this information.

For me, much of this understanding was made possible by Google-Translate. The translation is poor, but the content you contribute is so rich, that it is worthwhile to untangle the missplaced verbs and miss-translated vocabulary.

Could it be that the communication made possible by Google-translate is like the communication that was made possible with spark transmitters over 100 years ago? The link is not very reliable, but the information content that is received, makes it all worthwhile. Perhaps the young computer wizards of today will improve the translation connection to be as high in quality as High Fidelity Stereo became in 1950.

I look forward to further travels in the collective engineering imagination and knowledge of this forum.

Best regards,

-Joe

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Auf Grund einer Recherche zu diesem gefälschten Gerät mit einem Firmenschild zu Johannes Lange GmbH bin ich auf diesen Beitrag gestossen, der es nun verdient, wieder mal in der Beitragsliste zu erscheinen. Erst mit einem Neueintrag können wir auch die Anzahl bisheriger Leser vom Server bekommen, denn das hatten wir später erst eingeführt (ist also nicht vollständig für diesen Thread).

  
rmXorg