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grundig: Heinzelmann W, neue Ausführung?

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Jürgen Stichling
Jürgen Stichling
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31.Aug.03 01:15

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Die folgenden Abbildungen zeigen einen Grundig Heinzelmann W, von dem ich nicht ganz sicher bin, ob er diesem Datenbankeintrag entspricht. Das Schaltbild des Grundig Heinzelmann W alt http://www.radiomuseum.org/dsp_modell.cfm?model_id=1825 sagt: Neue Ausführung: Antennenkondensator 1 nF. Das vorliegende Gerät hat den Kondensator mit 1 nF laut eingeklebtem Schaltbild. Allerdings zeigen die Bilder, dass die schwarze Skala von der Anordnung her der gelblichen Skala des Baukastens entspricht und somit anders (eventuell früher?) ist als die des Fertigmodells "Heinzelmann W alt".

Interessant ist auch, dass die Schaltpläne sowohl 6,3 Volt als auch 4 Volt Röhren zur möglichen Bestückung aufführen. Dem Netztrafo können laut Schaltplänen und auch laut des vorliegenden Geräts 4 Volt Heizspannung entnommen werden. Allerdings ist für die Endröhre eine Stahlröhrenfassung eingebaut, so dass man von einer standardmäßigen Bestückung mit E-Röhren ausgehen kann.

Das vorliegende Gerät hat einen Sperrkreis an der Rückwand eingebaut. Auf diesen verteilen sich die drei Antennenbuchsen, eine zur Umgehung des Sperrkreises, zwei zur Sperrkreisspule. Im Gegensatz dazu zeigt das Schaltbild die drei Antennenbuchsen als Verbindungen zur Antennenspule.

So, nun die Bilder, die ich gerne zum Modell hochlade, wenn gesichert ist, um welche Variante es sich handelt.

Frontansicht mit der Skala im "alten" Stil

Rückwärtige Ansicht. Wurden die Geräte auch noch als fertig montierte Geräte "Rundfunk-Baukasten" genannt?

Innenansicht - man erkennt auch den an der Rückwand angebauten Sperrkreis.

Dieser Beitrag wurde am 26.Mar.08 13:55 von Jürgen Stichling editiert.

Jacob Roschy
Jacob Roschy
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01.Sep.03 21:14

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Zu dieser Zeit wurden noch keine Lizenzen zum Verkauf kompletter Rundfunkempfänger erteilt, daher wendete Grundig den Trick an, den Heinzelmann als "Baussatz" zu verkaufen, indem die Röhren in den Geräten weggelassen wurden, die dann der Käufer separat kaufen und einsetzen musste.

MfG_JR

Jürgen Stichling
Jürgen Stichling
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01.Sep.03 22:55

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Hallo Herr Roschy,

Danke für die Antwort. Meine Frage war vielleicht nicht präzise genug, den Grund für den Baukasten kannte ich bereits.

Meine Frage ist, ob auch zu späteren Zeiten, als der Heinzelmann als Fertiggerät inklusive Röhrenbestückung die Fabrik verließ, noch laut Rückwand als "Rundfunk-Baukasten" bezeichnet war, oder ob das dann weggelassen wurde.

Gruß
Jürgen Stichling

 

Hans M. Knoll
Hans M. Knoll
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02.Sep.03 17:01

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 Hallo Herr Stichling, ich habe beim Modell eine Stellungnahme hochgeladen.

 

Gruss Hans M. Knoll

  
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