FBAS-Monitor MC 661 / BC 9 TA 7.660.730 ab Serie-Nummer B 951 001

Blaupunkt (Ideal), Berlin, später Hildesheim

  • Anno
  • 1971 ?
  • Categoria
  • Televisore (TV) / Monitor
  • Radiomuseum.org ID
  • 364393
    • alternative name: Ideal-Radiotelephon- und App-fabr. || Ideal-Werke AG; Berlin (ab 1934)
    • Brand: Rotstern

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 Specifiche tecniche

  • Numero di tubi
  • 9
  • Numero di transistor
  • 44
  • Semiconduttori
  • Principio generale
  • Supereterodina con stadio RF
  • Gamme d'onda
  • VHF/UHF (ved. i dettagli nelle note)
  • Tensioni di funzionamento
  • Alimentazione a corrente alternata (CA) / 220 Volt
  • Altoparlante
  • AP magnetodinamico ellittico (magnete permanente e bobina mobile).
  • Materiali
  • Mobile in legno
  • Radiomuseum.org
  • Modello: FBAS-Monitor MC 661 / BC 9 TA 7.660.730 [ab Serie-Nummer B 951 001] - Blaupunkt Ideal, Berlin,
  • Forma
  • Soprammobile basso, con andamento orizzontale (grosse dimensioni).
  • Dimensioni (LxAxP)
  • 680 x 610 x 600 mm / 26.8 x 24 x 23.6 inch
  • Annotazioni
  • Der FBAS-Monitor MC661 wurde von Blaupunkt gefertigt, aber via Bosch (Abteilung Angewandtes Fernsehen) bzw. die Fernseh-GmbH (Fese, Broadcast) vertrieben.

    Die Grundkonstruktion ist ein herkömmliches Blaupunkt-Consumer-Chassis mit VHF-/UHF-Tuner, welches wie folgt ergänzt wurde: Anschlussplatte mit durchschleifbaren FBAS-Ein- und Ausgängen 75 Ω, transformator-symmetrischen Ton-Ein- und -Ausgängen, transformator-isoliertem Lautsprecher-Ausgang 4 Ohm. Netz-Trenntransformator.

    Gleichstrom-Fernsteuer-Anschluss zum Umschalten zwischen den beiden FBAS-Eingängen. Seitliche, ausklappbare Traggriffe. Das Gerät wurde z.B. in Tagesschau-Studios oder bei Studiodiskussionen als Monitor für die Sprecher und Teilnehmer eingesetzt. Das Nachfolgemodell war der (volltransistorisierte) Blaupunkt P11.

  • Letteratura / Schemi (1)
  • - - Manufacturers Literature
  • Autore
  • Modello inviato da Nicolin Salis. Utilizzare "Proponi modifica" per inviare ulteriori dati.

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Il modello FBAS-Monitor MC 661 / BC 9 TA fa parte delle collezioni dei seguenti membri.

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Discussioni nel forum su questo modello: Blaupunkt Ideal,: FBAS-Monitor MC 661 / BC 9 TA 7.660.730

Argomenti: 2 | Articoli: 18

Während der Reparatur/ Restauration des Gerätes S/N 319 sind mir ein paar Punkte aufgefallen, die ich nachstehend aufführe:
 

  1. Ueber den Anschlüssen Anode und Kathode des Thyristors Gr455 (2N3525) ist ein Kondensator C453 (Wert unbekannt), der auf dem Chassisplatten-Bestückungsplan gezeigt wird, auf dem Schema aber fehlt.
     
  2. Auf der Chassisplatte ist ein Bedruckungsfehler: Aufgedruckt ist C463, korrekt ist C462.
     
  3. Auf der Chassisplatte ist die Polarität des C560 falsch gezeichnet. Die tatsächliche Bestückung war korrekt.
     
  4. Auf der Chassisplatte ist die Polarität des C589 falsch gezeichnet. Die tatsächliche Bestückung war korrekt.
     
  5. Auf der Chassisplatte ist C616 als polarisierter Elko gezeichnet. Auf dem Schema gezeigt wird aber ein unpolarisierter Kondensator. Ein solcher ist auch tatsächlich eingesetzt (senfgelber Philips 22nF).
     
  6. Das Bild wurde in der Vertikalen nicht voll ausgeschrieben, das untere Bilddrittel war dunkel. Ursache war C559 (22nF), der einen Kurzschluss hatte.
     
  7. Als T205 war nicht ein BC129BT (Schema) sondern ein BC174B eingesetzt.
     
  8. C537 (680pF) änderte seine Kapazität in Abhängigkeit der Temperatur, was zu wandernder Horizontaloszillator-Frequenz führte. Nach Ersetzen des Kondensators blieb der Horizontal-Oszillator stabil.
     
  9. Auf die Lötlaschen der 4/13-Koax-Buchsen der Anschlussplatte des Monitorteils werden trotz der nur kurzen Strecke zwischen Print und Buchsen drei dicke Koaxkabel geführt. Diese Kabel sind (zu) steif und üben mechanischen Druck aus. Die Kabel wurden an den Buchsen abgelötet, und Schirm und Innenleiter wurden mittels kurzer Litzenkabel verlängert, so dass eine mechanisch flexible Verbindung zu den Buchsen geschaffen wurde. Der Impedanzfehler und die fehlende Abschirmung dieses Litzenteils sind unkritisch.
     
  10. Das FBAS-Signal für die Ausgangsbuchse auf der Anschlussplatte des Monitorteils wird am Emitter des T235 (BC107B) abgenommen und via Emitterfolger V1304 (BC133) auf die Buchse geführt. Wegen des Steifheit-Problems (siehe Punkt 9. oben) hatte der Innenleiter des Koaxkabels einen Kurzschluss mit dem Schirm gebildet. Dieser Kurzschluss sorgte - trotz des zwischengeschalteten Transistors V1304 - für eine beschädigte Signalform am Emitter des T235. Es ist also wichtig, dass die Abschlussimpedanz von 75 Ohm an der FBAS-Ausgangsbuchse nicht unterschritten wird.

     

Nicolin Salis

 

Nicolin Salis, 25.Oct.25

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Mir gefiel nicht, dass ich nur eine der drei Videoendröhren PCL200 ersetzt hatte. So spendierte ich dem Gerät drei nagelneue PCL200 mit fast gleichen Anodenströmen der Pentoden (80%, 77%, 77%). Nach dem Röhrenwechsel hatte das Gerät einen leichten Blaustich in den dunklen Stellen, den ich durch Korrektur des Schwarzabgleichs beheben konnte. Das Problem, dass die Teletext-Zeilen im oberen Bildteil sichtbar waren, blieb jedoch.

Der Beitrag von Ingo Heidinger war nun sehr hilfreich.  Um es vorweg zu nehmen: Das Teletext-Problem ist verschwunden. Wie geheissen, prüfte und ersetzte ich die untenstehenden Kondensatoren. Nach jedem Ersetzen prüfte ich, ob das Gerät noch lief und ob sich etwas verändert hatte.

1. C574, 0.22 uF/ 400 VDC gemäss Schema. Eingesetzt war ein KT1803, 32215, 0.22 uF/ 400 VDC/ 160 VAC, +/- 10%. Gemessene Werte: Kapazität = 0.22 uF.  DCR = Unendlich Ohm. ESR = 1.8 Ohm.

Ersetzen des Kondensators gegen eine moderne gelbe Ausführung (Vishay, 630 VDC) brachte keine Änderung.

 

2. C559, 22 nF/ 400 VDC gemäss Schema. Eingesetzt war ein blauer Kondur 22 nF/ 400 VDC. Gemessene Werte: Kapazität = 21 nF. DCR = Unendlich Ohm. ESR = 23.4 Ohm.

Ersetzen des Kondensators gegen eine moderne gelbe Ausführung (No-Name, 630 VDC) brachte keine Änderung.

 

3. C557, 0.010 uF/ 400 VDC gemäss Schema. Eingesetzt war ein senfgelber Philips 10 nF/ 400 VDC. Gemessene Werte: Kapazität = 11 nF, DCR = 4.04 Megaohm.

Ersetzen des Kondensators durch eine moderne Ausführung (FJZ, 1500 VDC) brachte die Lösung: Wie von Ingo Heidinger an seinem Nordmende beschrieben, waren auch bei meinem Gerät die Vertikal-Linearitäts-Einsteller (v.a. Lin oben) fast am Anschlag, und ich hatte dem keine grosse Bedeutung beigemessen. Mit dem neuen Kondensator und nach einer Neueinstellung der Vertikal-Lineraität waren beide Linearitätseinsteller fast in der Mitte, und die Teletext-Linien waren verschwunden!

 

Zwei Bemerkungen:

a. Es ist nun schon das zweite Mal, dass ich einen defekten senfgelben Kondensator von Philips festgestellt habe. Von klein auf hatte ich gelernt (mein Vater war Radiomonteur, wie es in den 40ern hiess), dass senfgelbe Philips nie kaputt sind. Offenbar muss ich dieses Urteil langsam revidieren. Vielleicht müssen die senfgelben Philips einfach älter werden, bis auch sie kaputt gehen.

b. Ich frage mich, ob die störenden Linien wirklich (nur) die Teletext-Linien waren. Mittlerweile werden ja auch andere Signale übertragen, z.B. Synchron-Untertitelungen. Wie weit solche Signale mit den diversen HDMI-auf-FBAS-Wandlern ins Analog-Signal übertragen werden und beim alten Fernseher zum Problem werden können, hängt offenbar vom jeweiligen Wandler-Modell ab. Kein Problem scheinen diejenigen Wandler zu machen, die nicht nur von Digital zu Analog wandeln sondern einen eingebauten Bildspeicher haben, der das eingespeiste 16:9-Signal in den Speicher einliest und in einem 4:3-Format ausliest. Allerdings muss man bei diesen Geräten in Kauf nehmen, dass die Bildgeometrie verzerrt wird (Zusammenstauchen der äusseren Bildteile, Auseinanderziehen in der Vertikalen). Eine natürlichere Bildwiedergabe ergibt sich bei denjenigen Wandlern, die "nur" das HDMI-Signal in ein FBAS-Signal wandeln, ohne das Bildformat anzupassen, so dass das 16:9-Signal auf dem alten Fernseher als Letterbox-Bild (oberhalb und unterhalb des Bildinhaltes schwarze Fläche) erscheint. Aber nicht nur mir wird es so gehen, dass man nicht gerne die 4:3-Bildröhre mit 16:9-Bildern laufen lässt und fürchten muss, dass sich der 16:9-Streifen mit der Zeit einbrennt.

Herzlichen Dank an alle, die mir bei der Restauration dieses Gerätes geholfen haben.

 

Nicolin Salis

Nicolin Salis, 09.Dec.25

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