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151W

151W; Graetz, Altena (ID = 22370) Radio
 
151W; Graetz, Altena (ID = 30651) Radio
 
151W; Graetz, Altena (ID = 31151) Radio
 
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151W; Graetz, Altena (ID = 993772) Radio
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151W; Graetz, Altena (ID = 22683) Radio
Graetz, Altena: 151W [Radio] ID = 22683 917x664
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For model 151W, Graetz, Altena (Westfalen)
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  Graetz, Altena (Westfalen)
Year: 1949/1950 Category: Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
Valves / Tubes 6: ECH4 EF9 EF9 EBL1 EM4 AZ1
Main principle Super-Heterodyne (Super in general); ZF/IF 472 kHz
Tuned circuits 7 AM circuit(s)
Wave bands Ready for FM, has Broadcast, Long Wave, several Short Wave.
Details
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 110, 127, 150, 220, 240 Volt
Loudspeaker Electro Magnetic Dynamic LS (moving-coil with field excitation coil) / Ø 21 cm = 8.3 inch
Power out 6 W (unknown quality)
from Radiomuseum.org Model: 151W - Graetz, Altena Westfalen
Material Wooden case
Shape Tablemodel, low profile (big size).
Dimensions (WHD) 570 x 375 x 280 mm / 22.4 x 14.8 x 11 inch
Notes Stromsparschaltung, stetige Bandbreiteneinstellung, vorbereitet für den Einbau eines UKW-Super-Vorsatzgerät UK83W (Wellenschalter Position und Anzeige auf der Skalenscheibe)
Net weight (2.2 lb = 1 kg) 14.5 kg / 31 lb 15 oz (31.938 lb)
Price in first year of sale 525.00 DM
Collectors' prices  
Source of data Katalog Weide, 1949/50. / Radiokatalog Band 1, Ernst Erb
Circuit diagram reference Lange-Nowisch
Mentioned in Funk-Technik (FT) (4924)
Literature/Schematics (1) -- Original-techn. papers.
Picture reference Das Modell ist im «Radiokatalog» (Erb) abgebildet.


All listed radios etc. from Graetz, Altena (Westfalen)
Here you find 752 models, 659 with images and 567 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.




 


Forum contributions about this model
Graetz, Altena: 151W
Threads: 2 | Posts: 8
Hits: 2393     Replies: 1
graetz: 151W mit UKW-Vorsatz UK83W - keine Netztrennung!
Jens Dehne
08.Dec.05
  1

Hallo Radiofreunde,

der Graetz-Super 151W meiner Sammlung trägt einen Stempel vom 8.12.1949, hat demnach also etwa heute Geburtstag und wird 56 Jahre alt.

Auch wenn dieses Gerät demnach ein "Montagsgerät" ist, ist es ihm nicht anzumerken, es spielt noch mit dem Original-Röhrensatz; sogar das Magische Auge EM4 hat noch gute Leuchtkraft. Lediglich der Lade- und Siebelko und 3 Kondensatoren mussten dringend ersetzt werden.

Nun wollte ich dem Gerät etwas Gutes tun und ließ mich durch ein o.a. Gerätebild und den Artikel "Einführung des UKW-Bereiches..." von Herrn Knoll inspirieren; siehe http://www.radiomuseum.org/forum/die_einfuehrung_des_ukw_bereiches_in_europa_im_jahr_1949.html.

Also wurde nach Einbauplan der Graetz UKW-Vorsatz-Super UK83W http://www.radiomuseum.org/r/graetz_ukw_super_vorsatz_einbau.html in das Gerät gebaut, was mechanisch auch völlig problemlos funktionierte. Dieses kleine Einbaugerät ist ja ein völlig eigenständiger 9-Kreis UKW-Super (Variometerabstimmung) mit Ratiodetektor und NF-Ausgang.

Elektrisch waren allerdings einige kleine "Hürden" zu nehmen, welche ich dem interessierten Leser nicht vorenthalten möchte.

Zunächst wies das abgeschirmte NF-Kabel vom UK83W einen Feinschluss auf und wurde ersetzt.

Der Anschlusspunkt für die NF-Leitung ist im Schaltbild nicht aufgeführt. Der Wellenschalter hat hierzu einen freien Lötstützpunkt (gelbe Markierung). Die Anschaltung des TA ist als Umschalter TA / NF-UKW ausgeführt (orange Markierung). Allerdings ist der Mittelkontakt (Schalterzunge - blau Markierung) so zu justieren, dass bei Schalterstellung L / M / K1 / K2 weder der obere noch der untere Kontakt schließt (Mittelstellung). Der Massedraht vom UK83W kommend wird mit dem Chassis verbunden (rote Markierung).

Anzumerken bleibt noch, dass nun das Radiochassis keine Netztrennung mehr hat, denn wie der Schaltung des UK83W (auch UK83WN) zu entnehmen ist, wird die separate Anodenspannung durch Einweggleichrichtung direkt aus dem 220VAC Netz gewonnen. Der kleine Trafo liefert nur den Heizstrom. So kann nun also sogar "NetzPhase" am Chassis anliegen! Also kein Gerät für das Kinderzimmer...

 

Ich wünsch allen einen guten Empfang und grüße aus Erfurt!

Jens Dehne

Jens Dehne
10.Dec.05
  2

Hallo Radiofreunde,

hier noch eine Ergänzung zur Sicherheit bzw. Netztrennung dieses Gerätes. So wurde ich bspw. gefragt: ...stand das mit der anschließend fehlenden Netztrennung in der Bauanleitung dabei ?

Hier der Text aus der Einbauanleitung des UK83W:



Im Originalzustand / Auslieferzustand ist zum NF - Anschluss ein separates (schwarzes) Massekabel mit dem Chassis des Einbausupers verbunden.

Eleganter ist es, wenn nun dieses Massekabel nicht mit dem Chassis des UK83W verbunden wird, sondern mit dem Abschirmbecher des Ratiodetektors (Lötfahne am Alubecher oben) und der (gealterte) Kondensator C53 (5nF) vorsichtshalber gegen einen "netzspannungsfesten" Typen (bspw. 3,9nF 250VAC MP3-Y1) ersetzt wird. So ist eine gewisse Netztrennung des Radiochassis weiterhin gewährleistet. Lediglich die Befestigungsschrauben der Montagewinkel und das Chassis des UK83W sind weiterhin nicht netzgetrennt.

Andererseits sollte jedem Radiosammler bewusst sein, dass damalige Geräte nicht den VDE - Sicherheitsbestimmungen von heute genügen und dass ein Betrieb von historischen Rundfunkgeräten insbesondere mit Zusatzgeräten nur mit besonderer Vorsicht (Laborbetrieb) erfolgen darf.

 

Also dann viel Spaß!

Jens Dehne

 
Hits: 3334     Replies: 5
graetz: Graetz 151W;
Werner Kassenbrock
11.Aug.04
  1 Bei meinem Gerät lässt sich die EM4 bzw. deren größerer Fächer nur zwischen "7 ... 8 Uhr" in seiner mechanischen Position justieren. Ist diese Unsymmetrie normal?

Gruß
Werner Kassenbrock
Hans Kamann
15.Aug.04
  2 Hallo Herr Kassenbrock,

Sie haben mir per eMail schon die Frage nochmal erläutert, hier noch mal für alle zum Verständnis: Sie möchten die Röhre ( EM34) so drehen, dass sie "Ihrem" Symetrieempfinden entspricht.

Ich kann nur aus Erfahrung berichten bzw. bei meinen Sammelstücken der 150er Serie vergleichen. Graetz hatte hier die EM34 so eingebaut, dass die Senkrechte ( ich meine damit den Vollauschlag) vertikal steht. Sie haben die beiden Fächer an der Seite ( links und rechts ). Bei zunehmender Aussteuerung nähern sich also unten und oben die Fächer an bzw. treffen aufeinander.

Warum das bei Ihnen evtl. nicht stimmt:
Wenn jemand eine russische Ersatztype 6E5C einbaut, muss er zum einen die Verdrahtung leicht ändern und zum Anderen die Halterung der Fassung manipulieren: man muss zwei weitere Bohrungen ca. 40 Grad versetzt anbringen, um das gleiche Bild wie mit einer EM34 zu bekommen. Der Schirm der russischen Röhre 6E5C ist nämlich nicht identisch positioniert.

Ich habe bei mehreren meiner Geräte EM34 ( mit original Verschaltung und originaler positionierung ) und bei einigen die russische Röhre mit veränderter Beschaltung und Positionierung im Einsatz. Letztendlich ist das Bild immer gleich: Senkrechter Vollauschlag.

Ich habe hier noch ein Bild einer EM4 ( Sie hatten ja nach EM4 gefragt, sorry hatte das nicht bedacht ) im Einsatz in einem Graetz 153W:



Ich hoffe das ist die Antwort auf Ihre Frage.
Werner Kassenbrock
16.Aug.04
  3 Hallo Herr Kamann,

danke für die Antwort und die Mühe, die Sie sich damit gemacht haben.

Leider hilft es nur bedingt weiter. Wie ja in meiner Frage zu lesen ist, befindet sich im Gerät keine EM34 sondern eine EM4. Es ist auch eine originale EM4 eingebaut. Natürlich kann ich auch hier neue Löcher bohren und somit das Auge in die passende Position drehen, aber mich würde schon die Ursache interessieren. Vielleicht habe ich ja mal irgendwo die Gelegenheit einen 151W zu sehen und zu vergleichen.

Weiterhin viel Spaß beim Hobby!

Gruß
Werner Kassenbrock
Jens Dehne
17.Aug.04
  4 Hallo Herr Kassenbrock, hallo Radio-(Graetz)Freunde,

nachdem ich die Frage nicht gleich verstanden habe, wollte ich es aber auch wissen.
Der 151W ist ja in gewisser Hinsicht ein besonderes Gerät, deshalb steht er bei mir auch auf einem besonderen Platz, an den ich nicht immer gleich herankomme.

Das "Magische Auge" EM4 ist abweichend wie allgemein üblich um 90° verdreht entgegen dem Uhrzeigersinn im Gerät verbaut.

Als weitere Besonderheit ist die in diesem Gerät erstmals eingesetzte Glasskalenscheibe, in der die Bedienelemente Senderwahl und Lautstärke/Stromsparschaltung integriert sind. Damals war dieses eine Neuheit, "GRAETZ" will diese Gestaltung der Gerätefront als seine Erfindung verbuchen.

Viel Spaß mit diesem Gerät!
Jens Dehne
Werner Kassenbrock
17.Aug.04
  5 Hallo Herr Dehne,
hallo Herr Kamann,

nochmals vielen Dank für Ihre Antworten. Mit Herrn Kamann hatte ich schon diesbzgl. direkten Kontakt. Zusammen mit Ihrer Info, Herr Dehne, ist das Problem geklärt. Vermutlich war meine Anfrage doch nicht so deutlich. Zu dem verdrehten Einbau (ich hatte soetwas geahnt) kommt die Tatsache, dass wohl bei einer vorherigen Reparatur die EM4 geklebt wurde. Glaskolben und Sockel sind gegeneinander um ca. 10° falsch verdreht geklebt worden. Da ich selbst sehr schlecht sehe, ist mir dies erst spät aufgefallen.

Gruß
W.Kassenbrock
Jacob Roschy
19.Aug.04
  6

Um alle Zweifel über die Anordnung der EM4 - Leuchtschirmwinkel im Bezug zum Sockel zu beseitigen, hier eine Zeichnung nach original Philips- Unterlagen:

MfG JR



 
Graetz, Altena: 151W
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