• Jahr
  • 1970–1972
  • Kategorie
  • Rundfunkempfänger (Radio - oder Tuner nach WW2)
  • Radiomuseum.org ID
  • 28190
    • anderer Name: Grundig Portugal || Grundig USA / Lextronix

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 Technische Daten

  • Anzahl Transistoren
  • 10
  • Halbleiter
  • Hauptprinzip
  • Superhet allgemein; ZF/IF 460/10700 kHz
  • Anzahl Kreise
  • 7 Kreis(e) AM     10 Kreis(e) FM
  • Wellenbereiche
  • Langwelle, Mittelwelle, Kurzwelle und UKW.
  • Betriebsart / Volt
  • Trockenbatterien / 5 × 1,5 Volt
  • Lautsprecher
  • Dynamischer (permanent) Ovallautsprecher
  • Belastbarkeit / Leistung
  • 0.6 W (Qualität unbekannt)
  • Material
  • Plastikgehäuse (nicht Bakelit), Thermoplast

Die GFGF Zeitschrift Funkgeschichte bringt interessante Artikel zu Radios, Funkwesen und Medien. Bei Radiomuseum.org finden Sie die vollständigen Hefte früherer Ausgaben als PDF zum Download.

  • von Radiomuseum.org
  • Modell: Prima-Boy 210 - Grundig Radio-Vertrieb, RVF,
  • Form
  • Reisegerät > 20 cm (netzunabhängig betreibbar)
  • Abmessungen (BHT)
  • 200 x 110 x 60 mm / 7.9 x 4.3 x 2.4 inch
  • Bemerkung
  • Ovallautsprecher, Tonblende, Anschlußmöglichkeit für Kopfhörer und ext. Netzteil (7,5 Volt)
  • Nettogewicht
  • 0.850 kg / 1 lb 14 oz (1.872 lb)
  • Datenherkunft extern
  • Erb

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Sammlungen

Das Modell Prima-Boy befindet sich in den Sammlungen folgender Mitglieder.

 Forum

Forumsbeiträge zum Modell: Grundig Radio-: Prima-Boy 210

Threads: 1 | Posts: 1

Etliche Exemplare dieses Radios zeigen den gleichen Fehler: UKW-Empfang setzt im langwelligen Bereich aus, dieser Fehler wird auch öfters im bekannten Auktionshaus im Internet geschildert. Die Ursache: Der Oszillator schwingt im langwelligen Bereich nicht mehr. Die genaue Ursache ist nicht ganz klar, möglicherweise ist es ein Kapazitätsverlust von C321 (3,9pF), der für die Rückkopplung verantwortlich ist. Eventuell wird dieser Fehler auch durch den Klebstoff verursacht, mit dem dieser Kondensator fixiert ist, um Mikrofonieeffekte zu vermeiden. Die Reparatur ist einfach und sehr gut möglich, ohne die ganze Abstimmeinheit zu demontieren:

Man besorge sich einen keramischen Kondensator von ca. 1 pF, Anschlußdrähte ausreichend lang. Dieser wird parallel zu C321 gelötet. Ein Ende wird gekürzt und auf der Bestückungsseite direkt an den oberen Anschluß von C321 gelötet, das ist mit einer schlanken Lötspitze gut möglich. Das andere (längere) Ende lötet man an den oberen Anschluß der Spule 9239-015.01 (auf einen Widerstandskörper gewickelt), diese hat direkte Verbindung mit dem Emitter von T2 und dem anderen Ende von C321. Jetzt noch noch Abschirmhabe wieder aufsetzen, das Abstimmteil neu abgleichen und die Sache sollte funktionieren.

Diese einfache Reparatur wurde bisher bei 3 Geräten erfolgreich durchgeführt, bleibt abzuwarten, ob der Effekt noch viele Jahre anhält. Zumindest wird hiermit die extrem aufwändige Demontage des UKW-Abstimmteiles vermieden, das ja fest mit dem Drehkondensator verbunden ist, die Printseite ist so einfach nicht zugänglich.

Und wenn man das Gehäuse schon entfernt hat: Es empfielt sich, das Skalenseil zwischen Antriebsachse und Skalenrad auf der Drehkoachse mittels eines Drahtbügels mehr in Richtung Mitte des Skalenrades zu drücken. Effekt: Das Skalenseil scheuert nicht mehr am geriffelten Drehknopf und kann nicht mehr vom äußeren Rand des Skalenrades springen, durch den schrägen Einbau des Drehkos ist dies sehr leicht möglich.

Viel Spaß beim Experimentieren!

Walter Schmidt

 

Walter Schmidt, 16.Oct.10

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