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540W

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540W; Ingelen, (ID = 73852) Radio
Ingelen,: 540W [Radio] ID = 73852 800x603
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For model 540W, Ingelen, Elektrotechnische Fabrik Ing. Ludwig Neumann GmbH; Wien:
Ingelen Type 540W
 
Country:  Austria
Manufacturer / Brand:  Ingelen, Elektrotechnische Fabrik Ing. Ludwig Neumann GmbH; Wien
Brand
 
Elektrot.Fabrik Ludwig Neumann
Year: 1939/1940 Category: Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
Valves / Tubes 6: ECH11 EBF11 EF11 EL11 EM11 AZ11
Main principle Super-Heterodyne (Super in general); ZF/IF 128 kHz
Tuned circuits 7 AM circuit(s)
Wave bands Broadcast, Long Wave and Short Wave.
Details
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 110; 130; 150; 200; 220; 240 Volt
Loudspeaker Permanent Magnet Dynamic (PDyn) Loudspeaker (moving coil) / Ø 22 cm = 8.7 inch
Power out
from Radiomuseum.org Model: 540W - Ingelen, Elektrotechnische
Material Wooden case
Shape Tablemodel, low profile (big size).
Dimensions (WHD) 533 x 355 x 255 mm / 21 x 14 x 10 inch
Notes

Variable Bandbreite.

Wie auf dem Prüfschein zu sehen ist, wurde das Gerät ( 540 W ) noch im Juli 1941 produziert. Jedoch gab es zu diesem Zeitpunkt mehrere Veränderungen der Schaltung.

Net weight (2.2 lb = 1 kg) 13.3 kg / 29 lb 4.7 oz (29.295 lb)
Price in first year of sale 256.00 RM
Collectors' prices  
External source of data E. Erb 3-907007-36-0
Source of data Handbuch WDRG 1939 / Radiokatalog Band 2, Ernst Erb
Circuit diagram reference Lange+Schenk+FS-Röhrenbestückung
Mentioned in -- Original prospect or advert
Picture reference Das Modell ist im «Radiokatalog» (Erb) abgebildet.


All listed radios etc. from Ingelen, Elektrotechnische Fabrik Ing. Ludwig Neumann GmbH; Wien
Here you find 436 models, 382 with images and 317 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.




 


Forum contributions about this model
Ingelen,: 540W
Threads: 3 | Posts: 5
Hits: 1151     Replies: 1
  ingelen: ZF Bandfilter
Dietmar Rudolph
22.Feb.17
  1

Die ZF Bandfilter des Ingelen 540W weisen folgende Besonderheiten auf:

  • Die Kerne sind fixiert und können nicht verdreht werden. Beim Versuch, sie zu verstellen, zerbrechen diese.
  • Die ZF Spulen sind alle etwas unterschiedlich bezüglich der Drahtsorte und der Abmessungen.
  • Die Kapazitäten der ZF Filter sind folglich auch unterschiedlich.

Die Werte der Kondensatoren finden sich (nur) in einem Originalschaltbild von Ingelen. Zusätzlich sind sie in einem korrigierten ART Schaltbild eingetragen.

MfG DR

Dietmar Rudolph
17.Mar.17
 
  2

Ingelen schreibt in der Abgleichanweisung:

  • "Die Spulen können nicht abgeglichen werden, weil die Kerne festgeklebt sind".

Es gibt aber immer wieder "Spezialisten", die es trotzdem versuchen und die Kerne samt Bandfilter ruinieren.

Die ZF-Bandfilter haben als Mittenfrequenz 128,5 kHz. Das ist eine relativ niedrige ZF Frequenz, die sonst früher (bis ca. 1932) für eisenlose Spulen üblich war. (Wie z.B. beim Staßfurt Imperial 5W, ZF-Bandfilter)  Der Ingelen 540W hat jedoch Spulen mit Eisenpulver-Kernen.

Die beiden ZF-Filter haben einen unterschiedlichen Aufbau.

Das erste ZF-BF (Anode der ECH11) ist gemäß Abb. 196. aufgebaut und kann den Abstand zwischen den beiden Spulen (mechanisch) ändern. (Spulen-Fahrstuhl) Dies dient der Bandbreiten-Regelung des Gerätes.

Das zweite ZF-BF (Anode EBF11) ist gemäß Abb. 196. aufgebaut. Der Abstand der Spulen ist da größer. Es hat eine geringere Kopplung zwischen den Kreisen, auch deshalb, weil die Kerne nicht in einer Linie liegen. Die Durchlaßkurve des 2. ZF-BF ist folglich "unterkritisch", also mit einem Maximum genau auf der ZF-Frequenz.

Anders ist es beim 1. ZF-BF. Dieses ist - abhängig von der Stellung des Spulen-Fahrstuhls - immer mehr oder weniger stark überkritisch gekoppelt.

Die Kettenschaltung beider Durchlaßkurven ergibt somit eine einstellbare veränderliche Bandbreite.

   

Links: Stellung "schmal"; Rechts: Stellung "breit"

Der Verlauf der Durchlaßkurven gibt einen Hinweis darauf, weshalb die Bandfilter einen unterschiedlichen Aufbau haben.

  • Das 2. ZF-BF ergibt einen schmalen Durchlaßbereich, der hier noch in dem Maximum bei der ZF-Frequenz ekennbar ist. 
    Das hat nämlich den Vorteil, daß dadurch mit Hilfe des magischen Auges der Sender genau auf die Trägerfrequenz abgestimmt werden kann.
  • Das 2. ZF-BF ist (aufgrund seiner überkritischen Kopplung) zweihöckrig. Dadurch wird resultieren die Gesamt-Durchlaßkurve (des Empfängers) zwischen den beiden äußeren Höckern "aufgefüllt".

Offen bleibt die Frage, weshalb bei so "späten" Geräten noch eine ZF-Frequenz von nur 128,5 kHz verwendet wurde. Eine Antwort dazu könnte die Senderskala des Gerätes geben.

Auf der Sala unten sind die "Gemeinschafts-Wellen" mit dem Zeichen Ø bezeichnet.

"Gemeinschafts-Wellen" stehen im Gegensatz zu "Exclusiv-Wellen".

Im Unterschied zu "Gleich-Wellen", wo das gleiche Programm über verschiedene, mit einander synchronisierte Sender abgestrahlt werden, laufen auf "Gemeinschafts-Wellen" unterschiedliche Programme von mit einander nicht synchronisierten Sendern, deren Frequenz-Differenzen der Träger dann zu Pfeiftönen führen. (In der Zeit nach dem WW2 gab es aufgrund der Überfüllung des MW Bandes dort nur Gemeinschatfts-Wellen - und nach Einbruch der Dämmerung ein entsprechendes "Wellen-Chaos".)

Wie aus der Skala des Ingelen 540W zu erkennen ist, gab es 1938 / 1940 noch zahlreiche "Excklusiv-Wellen", die dann (mehr oder weniger) störungsfrei empfangbar waren.

Für Exclusiv-Wellen, wie auch für Orts-Sender, macht aber dann eine große Bandbreite des Empfängers Sinn. Zu dieser Zeit gab es von anderen Firmen auch spezielle Empfänger, die besonders für "Musikfreunde" konzipiert waren. Diese Geräte waren nicht auf große Empfindlichkeit dimensioniert, sondern auf "HiFi" Wiedergabe, soweit es damals über Mittelwelle möglich war.

Welche Konsequenzen ergeben sich aus einer niedrigen ZF-Frequenz einerseits und einer großen Bandbreite andererseits?

Einen Hinweis dazu gibt die Durchlaßkurve eines Schwingkreises.

Ähnlich wie beim Schwingkreis gilt auch beim Bandfilter, daß die Güte Q um so geringer sein muß, je kleiner die Mittenfrequenz ist. Ein Schwingkreis auf 128,5 kHz hat bei gleicher Bandbreite BW wie ein Schwingkreis auf 468 kHz eine um den Faktor 468/128,5 = 3,64 geringere Güte. Eine geringere Güte ergibt aber dann auch eine geringere Resonanzüberhöhung und damit eine geringere Stufen-Verstärkung, wie Fig. 30 zeigt. 

Beim 540W wurde versucht, die geringe Stufenverstärkung durch eine recht hochohmige Dimensionierung (L/C groß) der ZF-Kreise etwas zu kompensieren. Allerdings wird der Draht der ZF-Spulen dadurch länger (mehr Windungen) und, da der Draht ziemlich dünn ist, steigt der Verlustwiderstand der Spulen. Das vermindert wiederum die Kreisgüte. Einen zusätzlichen Hinweis ergibt auch der 2 MΩ Belastungswiderstand im ersten ZF-BF. Auch der vermindert die Kreisgüte. 

In Fig. 30 ist die Güte mit Q = ωL/R angegeben (Rechenvorschrift). Q = f0/BW ist dagegen die Meßvorschrift für die Güte.

Wenn der 540W für "Qualitäts-Empfang" (und nicht für Fern-Empfang) ausgelegt ist, genügt folgliche eine geringere Empfindlichkeit des Gerätes. Ein solches Gerät benötigt dann auch eine Außenantenne. Auch das ist wiederum besser für den Qualitätsempfang, weil mit Außenantenne die "örtlichen Störungen" geringer werden.

MfG DR

 
Hits: 601     Replies: 0
ingelen: 540W Abgleichpunkte
Dietmar Rudolph
07.Jun.17
  1

Für den Ingelen 540W gibt es in den Schaltbildern und in den Abgleichanleitungen Skizzen von der Position der Abgleichpunkte.

Leider sind (bis auf eine) alle diese Positionsangaben fehlerhaft. Dies betrifft die Lage von Oszillator und Vorkreis bezüglich des Drehkos. (In der Darstellung "von unten", links im Bild, ist es richtig.)  Tatsächlich ist das Drehkopaket für den Oszillator vorne in der Nähe der Skala und damit auch in der Nähe des entsprechenden Spulentopfs.

Hier die korrigierte Positionsangaben aus der Abgleichanweisung.

In der zweiten Abgleichanweisung ist dieser Fehler nicht. Allerdings ist diese Skizze bezüglich der vorhergehenden "über Kopf" dargestellt. Obwohl es sich um eine Draufsicht handelt, ist da die Skala unten.

MfG DR 

 
Hits: 733     Replies: 1
ingelen: Fehler im Schaltplan
Ottmar Lauth
13.Oct.16
  1

Achtung ! Der Schaltplan enthält folgenden Fehler : Das Schirmgitter der EBF 11 ist direkt mit der vollen Gleichrichterspannung ( 260 V ) verbunden, aber trotzdem wird dort als Spannung 80 V angegeben.

Wolfgang Bauer
13.Oct.16
  2

Sg. Herr Lauth,

da war ein Verbindungspunkt zuviel eingezeichnet.
Ich habe einen berichtigten Schaltplan zum Modell geladen.

MfG. WB.

 
Ingelen,: 540W
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