- Hersteller / Marke
- Kaiser KG, W. bzw. Kaiser-Werke Gebr. Kaiser; Kenzingen bzw. Villingen etc.
- Jahr
- 1963/1964
- Kategorie
- Rundfunkempfänger (Radio - oder Tuner nach WW2)
- Radiomuseum.org ID
- 24887
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- Anzahl Röhren
- 6
- Hauptprinzip
- Superhet allgemein; ZF/IF 460/10700 kHz
- Anzahl Kreise
- 6 Kreis(e) AM 10 Kreis(e) FM
- Wellenbereiche
- Langwelle, Mittelwelle, Kurzwelle und UKW.
- Spezialitäten
- Plattenspieler (kein -Wechsler)
- Betriebsart / Volt
- Wechselstromspeisung / 117; 220; 240 Volt
- Lautsprecher
- 3 Lautsprecher
- Belastbarkeit / Leistung
- 5.5 W (Qualität unbekannt)
- Material
- Gerät mit Holzgehäuse
- von Radiomuseum.org
- Modell: W3128 Phono [natur] - Kaiser KG, W. bzw. Kaiser-
- Form
- Tischgerät, Tasten oder Druckknöpfe.
- Abmessungen (BHT)
- 580 x 355 x 310 mm / 22.8 x 14 x 12.2 inch
- Bemerkung
- Rundfunk-Chassis = W3125;
Phono-Chassis = Perpetuum-Ebner PE4230.
- Nettogewicht
- 16 kg / 35 lb 3.9 oz (35.242 lb)
- Originalpreis
- 405.00 DM
- Datenherkunft extern
- Erb
- Datenherkunft
- Handbuch VDRG 1963/1964 / Radiokatalog Band 2, Ernst Erb
- Weitere Modelle
-
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Alle gelisteten Radios usw. von Kaiser KG, W. bzw. Kaiser-Werke Gebr. Kaiser; Kenzingen bzw. Villingen etc.
Forumsbeiträge zum Modell: Kaiser KG, W. bzw.: W3128 Phono
Threads: 1 | Posts: 3
Ich arbeite an einem Chassis mit Serien-Nr. 195426.
Das Schema, welches mir Heribert Jung hochgeladen hat, zeigt diverse Abweichungen zur tatsächlich aufgeführten Verdrahtung.
Unter anderem ist war Steuerleitung der EM84 mit ihrem Seriewiderstand 2.7M Ohm nicht direkt an der UKW-Ratiospannung angeschlossen sondern am Knotenpunkt der 180k-Ohm-Widerstände R109, R110. Das magische Auge zeigte beim Empfang der UKW-Sender eine starke Überlappung. Ich hängte die Leitung um auf den Gemeinsamen des NF-Umschalters AM/FM (Punkt o2). Dadurch wurde die Anzeigespannung reduziert und ist nun vernünftig (bei starken Sendern und korrekter Abstimmung ein paar Millimeter vor dem Schliessen).
Der ZF-Abgleich gelang mir gut. Ich probierte sowohl einen Abgleich mit Wobbler als auch einen statischen Abgleich (ohne Bedämfpung der Gegenkreise, da hier vermutlich keine überkritschen Filter angwendet werden). Die Resultate sind mehr oder weniger die selben.
Nun zum Problem: Wenn ich den FM-Antennenpegel (Kabelfernsehen) von seinem Dosen-Normalpegel (63 dBuV) um 20 dB abschwäche, funktioniert das Gerät gut. Wenn ich den Abschwächer auf 10 dB oder auf 0 dB schalte, findet jedoch eine Art Übersteuerung mit Intermodulation statt. Jedenfalls interpretiere ich das Phänomen so. Der gewählte Sender ist dann nicht mehr sauber sondern gestört durch einen Nachbarsender, dessen Frequenz unterhalb der Nutzfrequenz ist. Ich kann den Drehknopf für die Senderabstimmung dann etwas verdrehen, und der Sender auf der Nutzfrequenz ist wieder unverzerrt hörbar.
D.h.: Offensichtlich führt ein hoher (aber immer noch normaler) Antennenpegel dazu, dass sich der FM-Oszillator verstellt.
Dies bedeutet wohl, dass ich die FM-Tunerbox öffnen und dort weitersuchen muss, wovor mir natürlich graust, insbesondere da ich abgesehen vom Schema keinerlei Informationen über den verwendeten Tuner habe.
Er scheint eine Art Derivat des Telefunken-Tuners in der Version mit zwei abstimmbaren Variometern zu sein, aber die Gehäuseform und gewisse Schaltungsdetails sind doch anders.
- Hat jemand irgendwelche Informationen über diese Tuner der Firma Kaiser? Waren sie ein Fremdprodukt (von wem?) oder Eigenkonstruktionen?
- Vermutungen über die Ursache für das Phänomen, dass die Frequenz wandert, wenn hoher Antennenpegel ansteht?
Im Rahmen der Fehlersuche stellte ich fest, dass am g2 der EF89 nur 45 VDC herrschten. Der Widerstand R106 (100k Ohm) war 125k Ohm. Ich ersetzte ihn, worauf die Spannung auf 56 VDC stieg. Subjektiv hat sich das Problem etwas verbessert aber bei weitem nicht genügend.
- Wie wichtig ist korrekte g2-Spannung an der EF89?
- Was wäre die korrekte g2-Spannung an der EF89 in diesem Gerät?
Für alle Ideen, die zu einwandfreiem UKW-Empfang führen (damit ich das Gerät endlich als repariert zurückgeben kann) ist dankbar
Nicolin Salis
Nicolin Salis, 18.Apr.26