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Meteor 54 535W

Meteor 54 535W; Loewe-Opta; (ID = 17724) Radio
 
Meteor 54 535W; Loewe-Opta; (ID = 17725) Radio
 
Meteor 54 535W; Loewe-Opta; (ID = 17726) Radio
 
Meteor 54 535W; Loewe-Opta; (ID = 17727) Radio
 
Meteor 54 535W; Loewe-Opta; (ID = 798146) Radio
 
Meteor 54 535W; Loewe-Opta; (ID = 1995223) Radio
Meteor 54 535W; Loewe-Opta; (ID = 720125) Radio Meteor 54 535W; Loewe-Opta; (ID = 478810) Radio
Meteor 54 535W; Loewe-Opta; (ID = 478812) Radio Meteor 54 535W; Loewe-Opta; (ID = 13212) Radio
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Meteor 54 535W; Loewe-Opta; (ID = 720125) Radio
Loewe-Opta;: Meteor 54 535W [Radio] ID = 720125 800x580
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For model Meteor 54 535W, Loewe-(Opta); Deutschland
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  Loewe-(Opta); Deutschland
alternative name
 
Löwe Radio
Year: 1953/1954 Category: Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
Valves / Tubes 7: EF85 EC92 ECH81 EF41 EM4 EABC80 EL84
Main principle Superheterodyne (common); ZF/IF 473/10700 kHz
Tuned circuits 6 AM circuit(s)     9 FM circuit(s)
Wave bands Broadcast, Long Wave, Short Wave plus FM or UHF.
Details
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 110-240 Volt
Loudspeaker Permanent Magnet Dynamic (PDyn) Loudspeaker (moving coil) / Ø 22 cm = 8.7 inch
Power out
from Radiomuseum.org Model: Meteor 54 535W - Loewe-Opta; Deutschland
Material Wooden case
Shape Tablemodel with Push Buttons.
Dimensions (WHD) 555 x 361 x 274 mm / 21.9 x 14.2 x 10.8 inch
Notes KW-Lupe.
Net weight (2.2 lb = 1 kg) 11.5 kg / 25 lb 5.3 oz (25.33 lb)
Price in first year of sale 299.00 DM
Source of data Kat.d.Rundf.GrossH.1953/54 / Radiokatalog Band 1, Ernst Erb


All listed radios etc. from Loewe-(Opta); Deutschland
Here you find 1583 models, 1313 with images and 1154 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.



 


Forum contributions about this model
Loewe-Opta;: Meteor 54 535W
Threads: 1 | Posts: 5
Hits: 2905     Replies: 4
loewe-opta: 535W (535 W); Meteor 54
Thomas Stegemann
23.Oct.05
  1 Hallo!

Ich habe ein schönes aber leider nicht perfekt erhaltenes Loewe-Opta Meteor 54 bekommen. Der Lack ist leider etwas rissig und ist nicht mehr an allen Stellen erhalten. Macken sind keine im Gehäuse. Die (leider nur VERmessingten) Zierleisten sind leider etwas rostig. Ein Polierversuch mit Chromglanz brachte zwar den Messing zum glänzen, konnte aber den Rost nicht entfernen. Wenn man etwas länger poliert geht zwar der Rost weg, dafür ist dann aber das Messing weg. Ich spiele schon mit dem Gedanken mit leicht rostigen Zierleisten zu leben. Das Gehäuse habe ich bereits mit Renuwell Möbel-Regenerator behandelt. Mit großem Erfolg. Das Gehäuse ist wieder schön dunkel und glänzend. Leider gibt es ein paar Stellen an denen der Lack durch ist. Diese werden nach dem Trocknen der Flüssigkeiten wieder hell. Gibt es für sowas andere Flüssigkeiten oder sollte ich den Klarlack leicht anschleifen und überpinseln. Oder besser sprühen? Macht es überhaupt Sinn?
Hoffentlich kann mir jemand bei einem der Probleme helfen!

Gruß
Thomas
Martin Renz
23.Oct.05
  2 Hallo Thomas,

zum Thema Rost wurde hier schon umfassendes geschrieben:
http://www.radiomuseum.org/dsp_forum_post.cfm?thread_id=47849#post47861
ich empfehle Dir ein Bad für ein paar Stunden in Zitronensäure. Vollständig eintauchen!

Ob eine Lackierung sinnvoll ist, lässt sich nicht pauschal sagen. Mit Politurmitteln sollte man nur behandeln, wenn man nicht vor hat, das Gehäuse anschliessend zu lackieren. Die in den meisten Polituren vorhandenen Öle können die Haftung des Lackes sehr ungünstig beeinträchtigen. Immerhin enthält Renuwell laut Hersteller kein Silikonöl, was die Chancen auf Haftung erhöht.

Ob es sinnvoll ist, auf einen rissigen Lack mit eingeschränkter Haftung zu lackieren, hängt von Deinen Ansprüchen ab. Es besteht das Risiko eines vollständigen Fehlschlages, im besten Falle glänzt das Gehäuse wieder an allen Stellen und auch die hellen Stellen bleiben dunkel. Aufsprühen ist dem Lackieren mit dem Pinsel vorzuziehen, will aber geübt sein. Lösemittelhaltigen Lack verwenden, keinen wasserverdünnbaren!

Für die perfekte Renovierung muss der alte Lack vollständig abgebeizt werden um einen neuen Lackaufbau zu ermöglichen.

viel Erfolg
Martin Renz
Thomas Stegemann
24.Oct.05
  3 Hallo Martin!

Erstmal danke für Deine schnelle Antwort!
Deinen Tip mit der Zitronensäure habe ich gleich probiert. Funktioniert schon irgendwie, löst die schwarzen Stellen auf den Leisten auf. Darunter ist das Metall dann kupferfarben, eventuell ist Kupfer das Trägermaterial oder noch dazwischen galvanisiert worden. Die Leisten sind dann wohl verloren, fürchte ich. Außerdem sind die Leisten bei dem Loewe-Opta um kleine Holzleisten gebogen, die dann in eine Nut im Gehäuse gesteckt werden. Sehr schön zu montieren und zu demontieren aber ich traue mich nicht sie ins Zitrus-Bad zu legen.
Beim Gehäuse hat mich heut die Wut gepackt und ich habe es abgeschliffen. Hat auch ganz gut funktioniert, das Furnier ist recht dick und nur an wenigen Kanten durchgeschliffen.
Nun ist das Gehäuse plötzlich unerwartet hell geworden, kenne mich leider nicht mit Holzsorten aus um es nun zu bestimmen... Ich werde also wohl beizen müssen. Beize muss ich noch besorgen, muss ich da etwas besonderes beachten oder ist generell vom nachbeizen abzuraten wie hier schon im Forum anklang? Als Klarlack habe ich mir beim Hagebau eine 125ml Dose Hochglanz besorgt. Den wollte ich in eine Kompressorpistole füllen. Sollte funktionieren, denke ich. Oder hab ich was übersehen? Ist der Lack vollständig ungeeignet?

Dankeschön!

Gruß
Thomas Stegemann
Martin Renz
25.Oct.05
  4 Hallo Thomas,

so wie Du die Zierleisten beschreibst, handelt es sich um Blech mir einer galvanischen Messingschicht. Es ist durchaus möglich, diese wieder aufzubringen. Am besten kann dies ein Galvanisierbetrieb, in den gelben Seiten nachschauen, oder in metallverarbeitenden Betrieben oder bei Auto/Motorad"schraubern" nachfragen, wer dies in Deiner Gegend macht. Mit etwas Glück findest Du jemanden, der dies für einen kleinen Beitrag in die Vesperkasse übernimmt.
Holz darf aber nicht in Berührung mit Flüssigkeiten kommen, unbedingt entfernen.
Zum Lackieren findest Du hier etwas:
http://www.radiomuseum.org/forum/renovierung_eines_radiogehaeuses_aus_den_50er_jahren.html
Wenn Du noch nie mit einer Spritzpistole lackiert hast, solltest Du auf jeden Fall vorher üben, insbesondere an senkrechten Flächen. Hier ist die richtige Menge des Auftrages sehr entscheidend für den Erfolg: zu wenig ergibt eine raue Fläche, ein bischen zuviel ergibt hässliche Trieler. Auch ist die richtige Konsitenz des Lackes wichtig. Streichlacke sind oft zu dickflüssig. Dem kann mir der passenden Verdünnung abgeholfen werden. Wenn Du dann die Auftragsmenge der Pistole und den Luftdruck des Kompressors richtig einstellst, die passende Düse nimmst (etwa 1,5mm), und dann im Kreuzgang mit kurzen Pausen dazwischen dünn aufträgst, kann nix passieren ;-). Kurz gesagt, es ist schwieriger, als es aussieht.

Ob sich der Lack eignet, kann ich Dir nicht sagen, da ich nicht weiss, welchen Lack Du verwenden willst. Am besten probierst Du das vorher aus. Für 2 Spritzgänge dürfte es übrigens zu wenig sein. Nach dem Trocknen des ersten Auftrages unbedingt gründlich  mit 240er Schleifpapier zwischenschleifen. Eventuell muss dies nach dem 2. Spritzen wiederholt werden und ein 3. Spritzgang wird fällig. Bei Hochglanzlack wird jede Unebenheit sichtbar.

Vom Beizen würde ich eher abraten, höchstens in einem schwachen bernsteinfarbenem Ton. Den Lacken wurden/werden häufig Farbstoffe zugesetzt, die Unterschiede im Farbton der Furniere abschwächen und für einen wärmeren Farbton sorgen. Wenn Du mit klarem Lack lackierst, wird die Holzfarbe aber auch einiges dunkler und kräftiger. Ein bischen Wasser oder Spucke auf das Furnier zeigt den Effekt sehr schön. Die durchgeschliffenen Stellen kannst Du eventuell vor dem Lackieren mit Buntstifften der Holzfarbe angleichen. Unbedingt verschiedene Brauntöne nehmen, und wie beim Holz in dünnen Strichen nebeneinander legen. Dabei sich an den Farben des nassen Holzes orientieren. Weiteres zum Thema hier:
http://www.radiomuseum.org/forum/frage_zur_neulackierung_eines_radiogehaeuses.html


Martin Renz
Thomas Stegemann
26.Oct.05
  5 Hallo Martin!

Ich war im Baumarkt und habe dort etwas anderes sehr schönes entdeckt: Schellack-Politur. Zawr etwas teuer aber ganz gut. Funktioniert einfach und recht schnell. Das Ergebnis ist beinahe wie beim Original und recht hochglänzend. Werde noch etwas polieren um es weiter zu verbessern. 5-6 Schichten sind allerdings nötig was bei der schnellen Trocknung kein Problem war. Ich hatte auch erst überlegt dann noch Klarlack aus der Sprühdose zu verwenden über dem Schellack, ich befürchte aber das der Sprühlack den Schellack angreift.
Die Zierleisten habe ich mir mal genauer angesehen. Der kupferfarbene Überzug lies sich recht einfach abreiben und darunter kam tatsächlich wieder Messing zum Vorschein. Die Leisten sind also auch recht gut geworden. Ich habe sie dann sicherheitshalber mit Klarlack überzogen.

Gruß
Thomas
 
Loewe-Opta;: Meteor 54 535W
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