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Tempo 32005W

Tempo 32005W; Loewe-Opta; (ID = 71676) Radio
 
Tempo 32005W; Loewe-Opta; (ID = 2038033) Radio
Tempo 32005W; Loewe-Opta; (ID = 151753) Radio Tempo 32005W; Loewe-Opta; (ID = 151754) Radio
Tempo 32005W; Loewe-Opta; (ID = 21636) Radio Tempo 32005W; Loewe-Opta; (ID = 1316994) Radio
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Tempo 32005W; Loewe-Opta; (ID = 151753) Radio
Loewe-Opta;: Tempo 32005W [Radio] ID = 151753 600x450
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For model Tempo 32005W, Loewe-(Opta); Deutschland:
Ebay j.b.spinne
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  Loewe-(Opta); Deutschland
alternative name
 
Löwe Radio
Year: 1962/1963 Category: Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
Valves / Tubes 5: ECC85 ECH81 EF89 EABC80 EL84
Main principle Super-Heterodyne (Super in general); ZF/IF 460/10700 kHz
Tuned circuits 6 AM circuit(s)     10 FM circuit(s)
Wave bands Broadcast, Long Wave and FM or UHF.
Details
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 110; 127; 220 Volt
Loudspeaker Permanent Magnet Dynamic (PDyn) Loudspeaker (moving coil) - elliptical
Power out 3.5 W (unknown quality)
from Radiomuseum.org Model: Tempo 32005W - Loewe-Opta; Deutschland
Material Modern plastics (no Bakelite or Catalin)
Shape Tablemodel with Push Buttons.
Dimensions (WHD) 345 x 210 x 165 mm / 13.6 x 8.3 x 6.5 inch
Notes Technische Daten und Ausstattung wie Bella junior 32008W, jedoch Kunststoffgehäuse.
Net weight (2.2 lb = 1 kg) 4.5 kg / 9 lb 14.6 oz (9.912 lb)
Price in first year of sale 225.00 DM
Collectors' prices  
External source of data Erb
Source of data Handbuch VDRG 1962/1963


All listed radios etc. from Loewe-(Opta); Deutschland
Here you find 1563 models, 1291 with images and 1144 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.



 


Forum contributions about this model
Loewe-Opta;: Tempo 32005W
Threads: 3 | Posts: 6
Hits: 2088     Replies: 3
loewe-opta: Rückkopplungen
Adalbert Gebhart
07.Dec.12
  1

Eine Frage an die Röhrenradio-Experten:

Der Ausschnitt des Schaltplans vom Loewe Temp 32005 zeigt zwei Rückkopplungsnetzwerke.

Nr 1 auf die Endstufe scheint mir die Entbrummung zu sein.

Wozu aber diente die Rückkopplung Nr 2 auf die Vorstufe?

Grüsse

Adalbert Gebhart

 

Henning Oelkers
08.Dec.12
  2

Sehr geehrter Herr Gebhart,

ich verstehe die Schaltung etwas anders. Nach meinem Verständniss besteht die Brummreduktion nur aus der Teilwicklung, dem in Reihe dazu liegenden Widerstand, und dem Lade- und dem Siebelko.

Die am Ladeelko stehende Spannung versorgt das gesamte restliche Gerät. Demzufolge kann die selbe Leitung nicht als Gegenkopplung verwendet sein. Im Stromweg zur Anode der Vorstufe befindet sich noch eine weitere Siebung, aus Widerstand und Kondensator.

Die von Ihnen als "2" eingezeichnete Gegenkopplung ist so aufgebaut, dass hohe und tiefe Frequenzen schwächer gegengekoppelt werden, als mittlere. Das führt dazu, dass Tiefen und Höhen etwas angehoben werden, und bei Bedarf durch den Klangregler die Höhen abgeschwächt werden können.

Ich hoffe, das hilft Ihnen etwas weiter.

Mit freundlichen Grüßen,

Henning Oelkers

Adalbert Gebhart
09.Dec.12
  3

Danke für das feedback, auch an die Herren die es per Mail geschickt haben.

So langsam wird das Bild für mich klarer, aber noch nicht ganz.

Daher versuche ich nochmal eine differenziertere Darstellung:

 

Zunächst zur gehörrichtigen Lautstärkeeinstellung:

Die Schaltung, die mir geläufig ist, ist die RC-Kombination Sch1.

Sch2 ist eine Art Bandpass mit oberer Grenzfrequenz ca 200 kHz und unterer Grenzfrequenz ca 200 Hz. Aber wozu das noch zusätzlich? Was hat man sich dabei gedacht? Und wieso diese Grenzfrequenzen? Anscheinend wollte man den Netzbrumm nicht rückkoppeln - das leuchtet ein. Aber wieso macht man sich noch die Mühe, alles über 200kHz rauszufilter. Diese Frequenzen kommen wegem dem Eisen doch sowieso nicht beim Lautsprecher an.

Jetzt zum 100Hz Netzbrummen:

Der Netzbrumm im Lautsprecher hat zwei Ursachen:

1. Den Anodenstrom durch die Wicklung W1. Die Anodenspannung ist stark rippelig, da sie vom ersten Kondensator gleich hinter dem Gleichrichter entnommen wird. Das schlägt aber wegen der fast horizontalen Pentodenkennlinien nur wenig auf den vergleichsweise hohen Anodenstrom durch.
2. Den Strom durch die Wicklung W2, die (man war wohl sparsam damals) als Glättungdrossel für die grün markierte Gleichrichter-Siebschaltung C-W2-C diente. Auch dieser Strom ist rippelig und gegenphasig zu dem Anodenstrom der Endstufe. Er kompensiert daher am Ausgang des Trafos zumindest einen Teil des Brummens.

Dann ist da noch der RC-Tiefpass (gelb markiert) am Gitter der Endstufe. Der hat eine Grenzfrequenz von nominal 100Hz. D.h. der Brumm flutscht so gerade noch durch.
Dieser TP wird von der kleineren, aber immer noch vorhandenen Brummspannung am zweiten Siebkondensator gespeist, und diese Brummspannung am Siebkondensator ist eine eingeprägte, starre Spannung, da der Innenwiderstand von Gleichrichter, Trafo und Siebkette recht klein ist.
Dieser Pfad ist de fakto eine Rückkopplung für den Brumm - ob er dafür gemacht wurde oder nicht. Wenn er nicht zur Brummkompensation da ist, bleibt die Frage, wozu er dann dient.

Das RC-Glied im Anodenkreis der Vorstufe hat eine Grenzfrequenz von 90kHz und daher mit dem Brumm nichts zu tun.

Interessant fand ich noch den Hinweis eines Forum-Teilnehmers, dass sich durch die Alterung der Röhre ihr Kennlinienfeld ändert. Dadurch ändert sich der Brummstrom im Anodenkreis und über eine geänderte Steilheit auch die Verstärkung der rückgekoppelten Brummspannung. Klar also, dass bei einem alten Radio die Brummkompensation nicht mehr so genau stimmen kann wie sie am Anfang seines Lebens eingestellt war.

Bleiben die Fragen:

  1. Dient das gelb markierte RC-Glied zur Brummkompensation oder für etwas Anderes ?
  2. Warum wurde zusätzlich zur Standard-Schaltung der gehörrichtigen Lautstärkeregelung noch die Rückkopplung vom Lautsprecher auf den Lautstärkeregler eingebaut.

Ich gehe den Dingen gerne auf den Grund. Daher würden mich weitere Beiträge sehr freuen.

Mit freundlichen Grüssen

Adalbert Gebhart

 

 

 

 

Adalbert Gebhart
01.Dec.16
  4

Sie haben natürlich recht, Herr Oelkers, dass das RC-Netzwerk der Rückkopplung 2 die physiologische Lautstärkeregelung unterstützt.

Das erklärt aber noch nicht, wieso manche Radios eine solche Rückkopplung vom Übertragerausgang auf das Gitter der Vorstufe aufweisen und andere nicht. Was hat man sich bei dieser Rückkopplung gedacht?

Zufällig bin ich im Telefunken Laborbuch I über die Erklärung gestolpert.
Auf den Seiten 174 und 232ff dieses Büchleins ist das ausführlich beschrieben.

Kurz gesagt wurde das wohl gemacht, um Eisen und damit Gewicht zu sparen.

Der Übertrager ist ja mit einem Luftspalt versehen, um die Magnetisierungskennlinie zu linearisieren. Das gelang auch relativ gut, wenn man die magnetische Induktion im Eisen durch einen ausreichend grossen Eisenquerschnitt unter ca 4kGauss hielt.
Indem man diese Rückkopplung einbaute, konnte man den Eisenkern aber deutlich höher (bis 8kGauss) aussteuern und damit das Gewicht - bei gleicher Ausgangsleistung - verkleinern. Die durch die zunehmende Nichtliniearität der Magnetisierungskennlinie entstehenden Verzerrungen wurden über die Rückkopplung - auf Kosten der Verstärkung - wieder ausgebügelt.

 
Hits: 1441     Replies: 0
loewe-opta: Skalenseil rutscht durch beim Loewe Opta Tempo 32005W
Adalbert Gebhart
14.Nov.12
  1

Hier noch ein Beitrag zum Thema "Skalenseil rutscht durch", der zeigen soll, dass die Ursache eine ganz andere sein kann.

Als ich das Radio bekam, funktionierte es, wenn man den Drehko direkt drehte, aber mit dem Sendereinstellknopf konnte man nichts machen. Das Skalenseil rutschte durch.

Wie in anderen Beiträgen zum Thema beschrieben, hatte auch hier jemand rechlich mit der Ölkanne gegossen. Das Seil war streckenweise schwarz. Ich habe es dann mit Alkohol gereinigt, aber ohne Erfolg.

Dann sah ich die eigentlich Ursache:

Die Umlenkrollen hingen so schräg in den Lagern, dass sie blockierten. 
Weil dann wahrscheinlich mit Gewalt gedreht worden war, war ein Zapfen der Rollenhalterung abgerissen, durch den diese im Chassis gehalten wurde.

 

Beim Ausbau zeigte sich ausserdem, dass die Kunststoffzapfen, in denen die Rollenlager befestigt ware, ausgeschlagen oder gerissen waren.

Der linke Rollenhalter zeigte ähnliche Schäden:

Ich habe dann die Kunststoff-Lagerzapfen mit Bandagen aus Messing versehen, ein Messingplättchen angebracht um den Zapfen wieder herzustellen und die verbogenen Lagerröhrchen durch massive Messingzapfen ersetzt.

Eingebaut und funktioniert.

 
Hits: 1508     Replies: 0
loewe-opta: Loewe Tempo 32005W - nur starkes Brummen
Heiko zur Mühlen
03.Dec.11
  1

Bei diesem Gerät kam lediglich ein starkes Brummen aus dem Lautsprecher - auch bei zugedrehtem Lautstärke-Poti. Die Versorgungsspannung für die Anoden der Röhren war mit dem Oszi gemessen normal brummfrei. Durch reine Gleichspannungs-Messungen an der NF-End-Pentode EL 84 war der Fehler dann relativ schnell ermittelt. Der Widerstand R 32 (1 kOhm) war unterbrochen, so dass das Gitter der EL 84 kein Bezugspotenzial mehr hatte (es hing elektr. "in der Luft"). H.M.

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Loewe-Opta;: Tempo 32005W
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