Super 200/38W
Lorenz; Berlin, Zuffenhausen u.a.
- País
- Alemania
- Fabricante / Marca
- Lorenz; Berlin, Zuffenhausen u.a.
- Año
- 1938–1940
- Categoría
- Radio - o Sintonizador pasado WW2
- Radiomuseum.org ID
- 3050
-
- Brand: SEL
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- Numero de valvulas
- 5
- Principio principal
- Superheterodino en general; ZF/IF 468 kHz
- Número de circuitos sintonía
- 7 Circuíto(s) AM
- Gama de ondas
- OM, OL y OC
- Tensión de funcionamiento
- Red: Corriente alterna (CA, Inglés = AC) / 110; 125; 150; 220; 240 Volt
- Altavoz
- Altavoz electrodinámico (bobina de campo)
- Material
- Madera
- de Radiomuseum.org
- Modelo: Super 200/38W - Lorenz; Berlin, Zuffenhausen u
- Forma
- Sobremesa apaisado (tamaño grande).
- Ancho, altura, profundidad
- 560 x 317 x 290 mm / 22 x 12.5 x 11.4 inch
- Anotaciones
-
Feldstärke-Anzeige, variable Bandbreite.
Siehe auch Tefag Tefadyn 200/38W mit identischem Chassis.
- Peso neto
- 16.7 kg / 36 lb 12.5 oz (36.784 lb)
- Precio durante el primer año
- 218.00 RM
- Procedencia de los datos
- Handbuch WDRG 1938 / Radiokatalog Band 1, Ernst Erb
- Referencia esquema
- Lange+Schenk+FS-Röhrenbestückung
- Referencia ilustración
- Das Modell ist im «Radiokatalog» (Erb) abgebildet.
- Otros modelos
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Colecciones
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Contribuciones en el Foro acerca de este modelo: Lorenz; Berlin,: Super 200/38W
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Trivial-Headline: Zinnpest
(umschreibt es nicht richtig, wird aber verstanden)
Zu meiner Überraschung stellte ich bei einem kürzlich erworbenen 200/38W einen feststeckenden Drehko fest. Es handelt sich um den original verwendeten, Baujahr Juli 1939 bei einem Gerät fast ohne Eingriffe bis dato, benutzt bis ca. in die 70er Jahre (Schuko auf Originalnetzleitung).
Ich kannte das von Geräten Ende der 30er nicht. Ein Blick in den Abstimmer erbrachte den Befund: äußerer Bock der Rotor-Platten formstabiles Messing, hinterer Bock auf Drehachse Zamak, welches sich gedehnt hat.
Der Drehko lässt sich von Hand immerhin noch mit Widerstand drehen, aber nicht mehr durchgängig mit dem Seiltrieb (nach Schmierung mit etwas Anlauf geht es etappenweise). Zahlreiche Platten haben durch die Maßänderung der Rotorteilung Schluss.
Ich notiere dies hier für Interessenten dieses Modells und evtl. der gesamten Familie Super 200, da ich nirgendwo in den zahlreichen Bastelberichten zum Lorenz Super 200 einen Hinweis auf einen steckenden Abstimmer finden konnte, ich bewerte das aber auch nicht als seltenes Schicksal.
Möglicherweise wurden für Modelle der Jahrgänge 39 und 40 extra kupfersparende Drehkondensatoren verwendet, oder aber das verwendete Spritzmetall fiel unterschiedlich in der Qualität aus und bei den meisten Exemplaren führte es nicht zu Schäden. Die Industrie kannte jedenfalls das Problem mit aufquellenden Plattenhalterungen und verwendete ab der 2. Hälfte der 30er Jahre hier wieder überwiegend Messing.
Der Interessent sollte sich darüber im Klaren sein, dass eine original funktionale Restauration hier möglicherweise scheitert. Man prüfe den Skalentrieb. Steckt er fest, ist das ein schlechtes Zeichen (es gibt auch andere Ursachen). Im Fernabsatz wird man meist aber keine belastbare Aussage darüber erwirken.
Wie ich mit feststeckenden Drehkos verfahre, weiß ich schon: Ich biege. Soweit es sich um Geradeausempfänger mit bis 3 Kreisen handelt. Habe schon schwere Fälle total festgegangener Abstimmer wieder gängig gebogen. Der Gleichlauf über die gesamte Entfaltung geht dabei natürlich verloren, aber es erbringt eine noch ausreichende Mittelwellenempfindlichkeit, ohne den originalen Look zu zerstören oder dafür das Schlachtopfer anderer jungfräulicher Objekte zu erbringen.
Sicherlich könnte man den nur wenig aus dem Maß gegangenen Rotorblock auch wieder biegen unter Verlust des bestmöglichen Kurzwellengleichlaufs, ich habe mich aber hier für eine stark zurückhaltende, rein visuelle Aufarbeitung entschieden, da mein Gerät neben anderen mechanischen Problemen eine hervorragend erhaltene, vollständig originale Verdrahtung und Bestückung besitzt, die ich nicht durch Einwechseln moderner Bauelemente zerstören will, auch nicht mit Versteckspielen. Ich muss auch gestehen, dass ich generell zu übermäßig vielen Eingriffen in original erhaltene Exponate neige.
Ich habe jedoch nach gründlicher Reinigung der verrußten Skala das Exponat zum Einschalten der ziemlich dekorativen Beleuchtung ertüchtigt.
Hier ein Tipp für Handwerker mit feinem manuellen Sensus: Die vorliegende Skalenbedruckung lässt sich mit trockenen Wattestäbchen von Ruß reinigen. Leichter Druck auf der Beschriftung, in den Zwischenräumen und an den unbedruckten Rändern kann stärker gewischt werden. An unbedruckten Rändern können stärkere Verschmutzungen auf mit leicht feuchten, ausgedrückten Wattestäbchen aufgenommen werden. Nie Feuchtigkeit auf die Bedruckung! Benutzen Sie viele, stets frische Stäbchen (sobald die Aufnahmefläche dunkler wird) und versuchen Sie es erst sehr vorsichtig am Rand.
Allen Besitzern und Interessenten dieses schönen, aber nicht seltenen Supers wünsche ich viel Freude damit!
Rainer Jehl, 03.May.26
Das Radio hat leider keine Rückwand und keine weiteren Hinweise auf den Hersteller sind zu finden.
Die Skala wurde nach dem Kriege durch eine aktuelle ersetzt. verkauft wurde diese Skala bei einem Radiohändler in Prag.
Das Gerät hat 3-fach Abstimmung, Röhren: AZ1 AK2 AF3 ABC1 AL4
110-...240 V , Wellenbereiche : L, M,K
Wer kennt es ???
Anexos
Wolfgang Lill, 21.Sep.08