radiomuseum.org
Please click your language flag. Bitte Sprachflagge klicken.

Capella 51 BD712A-22

Capella 51 BD712A-22; Philips Radios - (ID = 1239469) Radio
 
Capella 51 BD712A-22; Philips Radios - (ID = 1239472) Radio
 
Capella 51 BD712A-22; Philips Radios - (ID = 1239474) Radio
 
Capella 51 BD712A-22; Philips Radios - (ID = 1239476) Radio
 
Capella 51 BD712A-22; Philips Radios - (ID = 1239475) Radio
 
Capella 51 BD712A-22; Philips Radios - (ID = 1239477) Radio
 
Capella 51 BD712A-22; Philips Radios - (ID = 575272) Radio
 
Capella 51 BD712A-22; Philips Radios - (ID = 1014032) Radio
 
Capella 51 BD712A-22; Philips Radios - (ID = 1014033) Radio
Capella 51 BD712A-22; Philips Radios - (ID = 82934) Radio Capella 51 BD712A-22; Philips Radios - (ID = 82936) Radio
Capella 51 BD712A-22; Philips Radios - (ID = 82937) Radio Capella 51 BD712A-22; Philips Radios - (ID = 82935) Radio
Capella 51 BD712A-22; Philips Radios - (ID = 82938) Radio Capella 51 BD712A-22; Philips Radios - (ID = 613333) Radio
Capella 51 BD712A-22; Philips Radios - (ID = 613334) Radio Capella 51 BD712A-22; Philips Radios - (ID = 613337) Radio
Capella 51 BD712A-22; Philips Radios - (ID = 1211416) Radio Capella 51 BD712A-22; Philips Radios - (ID = 1211417) Radio
Use red slider bar for more.
Capella 51 BD712A-22; Philips Radios - (ID = 82934) Radio
Philips Radios -: Capella 51 BD712A-22 [Radio] ID = 82934 640x480
Select picture or schematic to display from thumbnails on the right and click for download.
For model Capella 51 BD712A-22, Philips Radios - Deutschland
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  Philips Radios - Deutschland
Brand
 
Deutsche Philips-Ges.
Year: 1951/1952 Category: Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
Valves / Tubes 15: EF42 EF42 EF42 EF42 EM34 EB41 ECH42 EAF42 EB41 EF40 EAF42 EL41 EL41 AZ41 AZ41
Main principle Superheterodyne (common); ZF/IF 452/10700 kHz
Tuned circuits 6 AM circuit(s)     9 FM circuit(s)
Wave bands Broadcast, Long Wave, more than 2 x SW plus FM or UHF.
Details
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 110; 125; 145; 200; 220; 245 Volt
Loudspeaker Permanent Magnet Dynamic (PDyn) Loudspeaker (moving coil) / Ø 26 cm = 10.2 inch
Power out
from Radiomuseum.org Model: Capella 51 BD712A-22 - Philips Radios - Deutschland
Material Wooden case
Shape Tablemodel, low profile (big size).
Dimensions (WHD) 613 x 381 x 280 mm / 24.1 x 15 x 11 inch
Notes Bandbreite schaltbar; Lautsprecher mit Hochtonkegel.
Net weight (2.2 lb = 1 kg) 16.6 kg / 36 lb 9 oz (36.564 lb)
Price in first year of sale 757.00 DM
Source of data Kat.d.Rundf.GrossH.1951/52 / Radiokatalog Band 1, Ernst Erb
Mentioned in Funk-Technik (FT) (Heft 19, 1951, Seite 549 und 550)
Literature/Schematics (1) -- Original-techn. papers. ( )


All listed radios etc. from Philips Radios - Deutschland
Here you find 2508 models, 2235 with images and 1530 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.



 


Forum contributions about this model
Philips Radios -: Capella 51 BD712A-22
Threads: 4 | Posts: 23
Hits: 2944     Replies: 8
philips: Capella 51 UKW Empfang verzerrt
Roland Ronken
11.Aug.05
  1 Hallo,

ich bin seit einiger Zeit im Besitz einer Capella 51. Im Augenblick bin ich
dabei, die Elektronik des Gerätes zu sanieren. Bei den Probeläufen ist mir
allerdings aufgefallen, dass der UKW Empfang unsauber und verzerrt ist.

Der zu empfangene Rundfunksender taucht immer zweimal kurz nebeneinander beim
Durchstimmen auf (Abstand auf der Skala etwa 1MHz). Die frequenzmäßig tiefere
Erscheinung ist dabei stärker und lauter als die höhere. Der zu empfangende
Sender lässt sich an beiden Punkten jedoch nicht ganz klar einstellen und ist
verzerrt.

Das Gerät verwendet keinen Ratiodetektor als FM-Demodulator, sondern einen
Phasendiskriminator. Das heißt, im Demodulator findet keine zusätzliche
Begrenzung des Empfangssignales statt.

Meine Fragen sind nun:

1. Ist das ein Effekt, der generell bei diesem Gerätetyp auftaucht?
2. Ist die Ursache dieses Effektes vielleicht mangelnde Begrenzung des
Empfangssignals und damit AM Beeinflussung?
3. Könnte eventuell auch eine Verstimmung in den ZF-Filtern oder im
Diskriminatorfilter vorliegen und damit ein Neuabgleich Abhilfe schaffen?

Ich möchte nicht an den Filtern drehen, bevor ich alle potentiellen
Fehlerquellen untersucht habe, sonst verschlimmbessere ich das Problem
womöglich nur.

Für Anregungen wäre ich sehr dankbar.

Viele Grüße,

Roland Ronken.
Hans M. Knoll
11.Aug.05
  2 Liebe Leser  im FORUM und Mitglieder des RM.org

Kann sich jemand die Muehe machen und die Frage Nr. 1 beantworten.

Solange das nicht klar ist, kann die Restaurierung nicht begonnen, werden.

Das Model stammt von 1951!

Zu dieser Zeit, wurden weder so grosse FM Huebe gefahren wie es heute die Regel ist  und  weder STEREO, ARI (Verkehrsfunk [alt]) auch kein RDS Radio Data System wurden gleichzeitig auf den Trager moduliert.

Leider besitze ich diese Type nicht selbst.
Es wird sich doch jemand finden, der das Geraet hat und H. Ronken und letztendlich mir, der helfen will, beizustehen!

In der Hoffnung das jetzt was voran geht, Hans M. Knoll

Das wird dann sicher eine spannende Geschichte!!

Es ist schon der zweite Versuch von H. Ronken weiter zu kommen.
Andreas Steinmetz
12.Aug.05
  3 Liebe Kollegen,

damit es überhaupt weitergeht: Meine beiden Capellas (BD700 und BD712) sind noch nicht einschaltbar, aber ein Bekannter hat mindestens eine, vielleicht sogar beide restauriert in seiner Sammlung. Da ich ihn diesbezüglich noch nicht befragen konnte, kann ich hier nur aus der Erinnerung heraus schreiben. Danach ist die UKW-Empfindlichkeit zwar nicht sehr gut, aber doch eben zeittypisch. Empfangsverzerrungen wie in dem o.a. Maß gibt es zwar nicht, aber die Abstimmung muß sehr genau erfolgen, weshalb schon die üblichen Oszillatorinstabilitäten besonders auffällige Folgen haben. Übrigens wird nur der UKW-Oszillator abgestimmt; die anderen Kreise sind nur auf Bandmitte fest eingestellt.

Andreas
Andreas Steinmetz
12.Aug.05
  4 Liebe Kollegen,

inzwischen hatte ich Kontakt mit dem Bekannten. Danach ist es wohl so: Eine Capella hat einwandfreien UKW-Empfang, wenn sie richtig abgeglichen ist. Die Empfangsleistung galt damals als sehr gut; heute ist diese Beurteilung sicher zu relativieren. Das Gerät des Bekannten zeigt allerdings mit zunehmender Betriebstemperatur Klirrneigung, eine Sache, die mit dem Diskriminator zusammenhängt. Dieser reagiert schon auf kleine Fehljustierungen mit starken Verzerrungen. Auch die ganze ZF-Durchlaßkurve sollte einwandfrei sein, alleine schon wegen des Begrenzerverhaltens. Der durch Herrn Ronken beschriebene Fehler liegt sicherlich hauptsächlich im Diskriminator begründet.
Übrigens soll es einzelne Modellvarianten der Capella 51 mit Ratio-Detektor gegeben haben. Interessant: Noch um 1960 fanden Diskriminatoren im Tonteil von Philips-Fernsehern Verwendung.

Andreas Steinmetz
Hans M. Knoll
12.Aug.05
  5 Hallo Herr Steinmetz,

ich bin nur SUB - Unternehmer. H. Ronken ist, oder war sich nicht im klaren, ob das was er da beobachtet normal ist, oder einen Defekt darstellt.
Via Mail haben wir  schon Differenzen abgeglichen.

Er hat das Sagen in dieser Sache, ist aber beruflich stark belastet( kein Rentner)

Zu Ihren Ausfuehrungen zum Phasendiskriminator ist zu sagen:

Der Ratio wurde schon vor 1947 von S.W.SEELY erfunden und fuer RCA patentiert.

Telefunken hat fuer die gesamte deutsche Empfaenger -Industrie den Einzug (inkasso) der RCA Patente aller Art wahrgenommen.

Weil nun Philips und Telefunken nicht "das Líebespaar" waren, hat speziell PHILIPS Alternativen zum Ratio gesucht und auch gefunden. Dabei war das Manko "keine AM -Unterdrueckung"
auszugleichen. Die AM -Gegenmodulation war das Mittel der Wahl.  


Viele Radios und noch mehr FS. Geraete haben daher nicht den Ratio mit Lizenz, sondern den Phasen -Detektor um den es hier vielleicht geht, eingesetzt!

Der eine oder andere hat sich hier im RM org. schon versucht sich mit dieser Technik auseinander zu setzen.

Obwohl es kaum Leute geben wird die das ínteressiert, will ich das hier angehen.

Dagegen steht im Moment, dass H. Ronken sich nicht sicher ist, Fehler, Abgleich oder normal?


Ich will auch nicht ins Leere hinein arbeiten. 
Gruesse von Hans M. Knoll

Andreas Steinmetz
12.Aug.05
  6 Hallo Herr Knoll,

ja, die alte Sache mit den Patenten... Wie ich finde, gar nicht so uninteressant, auch wenn Sie das anders einschätzen.
Leider kann ich, was den Diskriminator betrifft, nicht auf praktische Erfahrung zurückgreifen. Der einzige Diskriminator, der bei mir im Einsatz ist, ist der vom Philips-TV, und der funktioniert gottseidank gut. So hoffen wir also weiter, daß sich jemand findet, der dem offensichtlich verstimmten Diskriminator der Capella des Herrn Ronken auf die (klirrarmen) Sprünge hilft.

Ganz nebenbei: In letzter Zeit häufen sich bei mir gealterte Keramikkondensatoren in den berühmten Philips-ZF-Filtern. Jahrelang nicht aus der Ruhe zu bringen, haben sich auch dort mittlerweile die Silberschichten der an sich ungeschützten keramischen Filterkondensatoren (sind nur durch das Vergußwachs des Filters geschützt, welches aber im Laufe der Zeit eingerissen ist) im Wohlgefallen aufgelöst bzw. sind gerade im Begriff, es zu tun. Vor dem Abgleich sollte man also besser diese Kondensatoren kontrollieren und ggf. ersetzen, eine Riesen-Arbeit! Das gilt in erster Linie für den AM-Bereich. Ob bei FM die Kondensatoren auch innerhalb der Filterbecher liegen, wäre zu kontrollieren.


Andreas Steinmetz
Roland Ronken
12.Aug.05
  7 Hallo Herr Steinmetz,

glücklicherweise hatte ich bisher noch keine Probleme mit den Keramikkondensatoren in den Filtern meiner Philipsgeräte. Selbst mein D52 hat bisher keinen Abgleich nötig gehabt.

Zu den UKW Filtern in der Capella 51 kann ich folgendes sagen: Die Filter dürften schon von der gleichen Machart sein, wie die in den typischen Philips Radios der Fünfziger Jahre, wie z.B. den Philettas. Die Kondensatoren sind mit grauem Lack überzogen. Sie sind zwar äußerlich angelötet aber von unten in die Filter hineingebogen. Das ist sehr schwer zu erkennen, da die UKW ZF-Filter verhältnismäßig klein sind und es sehr eng zugeht. Es ist theoretisch möglich, nach Ausbau des Filters die Kondensatoren zu tauschen, ohne die Filter zu öffnen. Meines Erachtens nach sollte dies aber in den allermeisten Fällen nicht nötig sein.

Viele Grüße,

Roland Ronken.

Roland Ronken
28.Aug.05
  8 Hallo,

die Lösung des Problemes ist gefunden. Es war klar und doch auch wieder nicht klar.

Ein UKW ZF-Abgleich hat die erwünschte Abhilfe gebracht.

Nachdem alle in Frage kommenden Bauteile geprüft oder getauscht waren, habe ich mich daran gemacht, doch den ZF-Teil abzugleichen. Mit erheblichem Erfolg. Das Gerät ist wesentlich empfindlicher und hat einen sehr sauberen Klang. Der Durchstimmvorgang durch einen Sender ist nahezu symmetrisch.

Vorteile des Gerätes: Äußerst sauberer UKW-Empfang bei korrekter Abstimmung; der Punkt der korrekten Abstimmung auf den Sender lässt sich besser finden, als bei meinen anderen Geräten mit Ratiodetektor;

Nachteile des Gerätes: Nicht sehr trennscharf; ihm täte ein weiterer ZF-Verstärker zur Empfindlichkeitserhöhung und Trennschärfegewinnung gut;

Die Empfindlichkeit des ganzen UKW-Teiles steigt und fällt mit dem Zustand der UKW-Eingangsröhre.

Bei der Reparatur gab es allerdings auch ein kleines Problem: Der Ferritkern innerhalb des vierten ZF-Filters (vom Demodulator aus gesehen) wollte sich durch nichts und niemanden zum Bewegen animieren lassen. Selbst dumme Gesichter, Anbrüllen und die als "letzte Lösung" aufgefahrene heiße Lötkolbenspitze brachte keinen Erfolg. Die Hitze des nahen (nicht berührenden) Lötkolbens verzog gemeinerweise leicht den Spulenkörper. Zum Glück aber nur leicht und ohne die Funktion zu beeinträchtigen. Ich habe daraufhin die anderen Filter in Richtung dieses fest sitzenden Filters abgeglichen. Genauer gesagt, habe ich den Messsender nicht auf 10,7MHz, sondern auf 10,65MHz eingestellt, darauf abgeglichen und damit die schon eingangs erwähnte Symmetrie erreicht.

Bei der Gelegenheit habe ich auch gleich die AM-ZF abgeglichen und auch hier eine erhebliche Empfangsverbesserung erreicht.

Ich bin froh, dass die Lösung nun gefunden ist, und, dass sie so einfach zu beheben war.

Viele Grüße,

Roland Ronken.
Andreas Steinmetz
29.Aug.05
  9 Hallo Herr Ronken,

prima, daß die Reparatur doch noch ein gutes Ende gefunden hat. Es konnte ja auch nicht sein, daß die Leistung des Gerätes konstruktionsbedingt so schlecht ist wie bei Ihrem Exemplar vorgefunden. Die Philips-Ingenieure wären sonst wohl nicht ihre Bezeichnung wert gewesen. Quod (non) erat demonstrandum...


Andreas

P.S.: Gegen die (gute!) Idee, ein nicht abgleichbares Filter als Referenz zu verwenden, ist nichts einzuwenden, sofern die Frequenz nicht zu sehr abweicht. Ich mußte auch schon mal ein ganzes Gerät nach dem festsitzenden Ratiofilter abgleichen...
 
Hits: 2038     Replies: 2
philips: Philips Capella 51 - UKW Empfangseigenschaften
Roland Ronken
28.Jul.05
  1 Hallo,

ich bin seit einiger Zeit im Besitz einer Capella 51. Im Augenblick bin ich dabei, die Elektronik des Gerätes zu sanieren. Ich habe jedoch noch nicht alle potentiell defekten Papierwickelkondensatoren getauscht, sondern erst einmal nur die kritischen, wie z.B. den an der Trafosekundärseite und die vor den Endstufenröhren.

Bei dem ersten Probelauf des Gerätes, habe ich beim UKW Empfang jedoch eine Auffälligkeit entdeckt, auf die ich mir so gar keinen Reim machen kann.

Der zu empfangene Rundfunksender taucht immer zweimal kurz nebeneinander beim Durchstimmen auf (Abstand auf der Skala etwa 1MHz). Die frequenzmäßig tiefere Erscheinung ist dabei stärker und lauter als die höhere. Der zu empfangende Sender lässt sich an beiden Punkten jedoch nicht ganz klar einstellen.

Das Gerät verwendet keinen Ratiodetektor als FM-Demodulator, sondern einen Phasendiskriminator. Bei gut funktionierender Begrenzung in den ZF-Verstärkern, sollte dieser jedoch die gleichen Ergebnisse, wie ein Ratiodetektor bringen.

Sind diese Probleme Ihrer Ansicht nach die Symptome eines verstimmten FM ZF- und Demodulatorteils? Würde ein Abgleich hier Abhilfe bringen? Oder ist dies einfach ein Markenzeichen dieses Gerätes? Falls jemand von Ihnen eines dieser Radios besitzt, wie würden Sie die Empfangseigenschaften beurteilen? Könnte es sich hierbei aber auch um einen schwingenden ZF-Verstärker handeln, der den Empfänger in der Mitte der Empfangsfrequenz zumacht? Wird diese Erscheinung vielleicht durch eine Oberwelle des Oszillators hervorgerufen?

Selbstverständlich werde ich, bevor ich an einen Abgleich des FM-Teiles denke, erst einmal die restlichen Papierwickelkondensatoren tauschen.

Ich habe zwar schon einige Erfahrungen mit Ablgleichen gesammelt, die hier auftretenden Symptome sind mir jedoch neu.

Für Tips und Vorschläge danke ich Ihnen im Voraus.

Viele Grüße,

Roland Ronken.



Hans M. Knoll
31.Jul.05
  2

Capella BD712A

Nach 3 Tagen ohne Reaktion, ziehe ich mein Angebot zurueck und verwende meine Zeit, bis  auf Weiteres, an anderer Stelle hier im Forum.

Hans M. Knoll

Roland Ronken
07.Aug.05
  3 Hallo Herr Knoll,

ich habe heute nach Neuerungen in diesem von mir eröffneten Thread gesehen und Ihre Nachricht dort vorgefunden.

Ehrlich gesagt bin ich etwas irritiert, da ich nicht verstehe, um was für ein Angebot es sich handelt, das Sie mir gemacht haben.

Anfangs habe ich täglich in das Forum gesehen und leider keine Neuerungen entdeckt. Es ist mir jedoch aus Zeitgründen nicht immer möglich, täglich in das Forum zu sehen. Eine Antwort kann so auch mal etwas länger als drei Tage dauern. Drei Tage ist meines Erachtens eigentlich auch keine so lange Zeitspanne. Nichts liegt mir ferner, als durch Desinteresse Informationsgeber zu vergraulen.

Sollten Sie mir eine Nachricht an meine E-Mail-Adresse gesendet haben, so ist diese leider nicht angekommen. Es könnte sich hier um eine Spamfilter Problematik handeln. Dieser sollten wir dann gegebenenfalls auf den Grund gehen.

Auf jeden Fall würde ich mich freuen, von Ihnen zu hören.

Viele Grüße,

Roland Ronken.
 
Hits: 1792     Replies: 0
philips: BD712A; Capella 51
Dietmar Rich
25.May.04
  1 Zu dem Capella 51 : Es gibt bei diesem Gerät anscheinend 2 Skalen Versionen, eine mit dicker weißer Schrift ähnlich zu der Capella 50 ud eine Version mit dünner filigraner Schrift, die dann grünlich leuchtet (und sehr anfällig ist !! - Vorsicht beim Putzen!!)

Grüße
 
Hits: 2319     Replies: 9
philips: BD712A; Capella 51 -> Fehlzuordnung Sammlerpreis
Reinhard Bittner
01.Apr.04
  1 Die ebay Auktion vom 24.3.2004 (203€) betraf eine Capella (NICHT 51), d.h. den Typ BD700A(22)und ist hier fehlzugeordnet. Ich habe die Auktionsnummer noch, wer sich selber überzeugen will kann sie gerne von mir erhalten. Ab Juli 2004 ist die Auktion bei ebay nicht mehr abrufbar.
Martin Renoth
01.Apr.04
  2

Vielen Dank Herr Bittner,

das Sie den Irrtum bemerkt haben, kann vorkommen, ich denke bzw. ich weiß das ich da nicht der Erste im RM.org damit bin. Da ich leider die Auktion nicht mehr gespeichert habe, wäre ich Ihnen dankbar wenn Sie mir die Artikelnummer zukommen lassen, dass ich hier nochmal vergleichen kann wie ich zu diesem Falscheintrag verleitet wurde.

Mfg Martin Renoth

Eilert Menke
04.Apr.04
  3

Ob Fehlzuordnung oder nicht, ich denke, wie lassen den Preis hier so stehen, da sich die Modelle nicht allzu großartig unterscheiden, oder? Da wir alle nur Menschen sind, sind wir auch nicht immer perfekt - auch wenn wir natürlich immer bemüht sind, alles richtig zu machen.

Wenn die beiden "Vorposter" nicht gegenteiliger Ansicht sind, werde ich diesen Thread morgen löschen.

Grüße

E.M.

Reinhard Bittner
04.Apr.04
  4 Hallo!

Ich bin sehr dagegen diesen Thread zu löschen und zwar aus einem einfachen Grund: Die Geräte mögen sich technisch ähnlich sein (tatsächlich sind sie sogar nahezu identisch), sind es aber erstens optisch nicht und zweitens - und das ist der entscheidende Grund - liegt Ihr Seltenheitsgrad um Welten auseineder! Die BD700A war ein beliebtes Gerät, das für guten Klang bekannt war (der Philips - Konzertlautsprecher), wurde in der Saison 1950/51 gut verkauft und ist verhältnismäßig häufig anzutreffen. Ihr Preis liegt (einwandfreier Zustand vorausgesetzt) typischerweise bei 100-200€. Die BD712A war in der darauffolgenden Saison jedoch bereits technisch überholt und hat die 1951/52 an ein Gerät der Spitzenklasse gestellten Anforderungen nicht mehr erfüllen können. Somit wurde die BD712A zum Ladenhüter, ist viel seltener als die BD700 und dementsprechend auch teuerer. Die bisher einzige, die mir bisher unterkam, hat Ende der 90er vor meinen Augen auf der Radiobörse in Altensteig für 750DM den Besitzer gewechselt. Leider kann ich diese Angaben nicht weiter konkretisieren, da ich mir zu dieser Zeit zwar dachte "sieh' an...", aber nicht auf die Idee gekommen bin, das Geschäft irgendwie bewußt zu protokollieren. Von der BD700 sind allein dieses Jahr schon 3 Stück in ebay aufgetaucht, von der BD712A die letzten 1,5 Jahre meines Wissens nach gar keines.
Also, der langen Rede kurzer Sinn: um möglichst representativ Sammlerpreise zu "sammeln", denke ich, daß wir so kleine aber doch entscheidende Unterschiede berücksichtigen sollten, oder ja? ;-)

Alternativ könnte man die Preiszuordnung korrigieren (was ich bevorzugen würde) und dann den Thread natürlich jederzeit löschen. Es geht mir hier nicht um persönliche Profilierung, wie ich hoffentlich nachvollziehbar erläutert habe.

An Herrn Renoth:
Meine Richtigstellung ist bar jedweder Kritik gemeint, sowas könnte mir auch jederzeit passieren. Ich habe Ihnen die Auktionsnummer gemailt. Nix für ungut :-))

Freundliche Grüße

Reinhard
Ernst Erb
05.Apr.04
  5

Ich finde es wunderbar, wie Herr Bittner sich zu recht gewehrt hat, den Preis stehen zu lassen. Ohne dieses Spezialwissen hätte ich auch so geurteilt wie Herr Menke - und auch den Vorschlag gemacht: Thread löschen. So ist der Thread aber wertvoll.

Jedem Mitglied kann ich bestätigen, dass wir alle Fehler produzieren. Fehler sind ein Zeichen, dass wir etwas zum Werk beitragen. Nur wer nichts macht, baut auch keine Fehler. Natürlich gibt es Personen, denen mehr Fehler als anderen passieren, doch wenn das der Fall wäre, dann würde man das mit dem Mitglied persönlich ausmachen. Wenn jemand also hier im Forum einen Fehler meldet, dann nur aus sachlichen Gründen und zur Korrektur. Wir gehen freundschaftlich und sachlich miteinander um (wie das hier geschehen ist) und darum ist auch keine Herabsetzung einer Person möglich - und damit auch keine Rechtfertigung nötig. Manchmal ist es aber für Menschen schwierig, Fehler als eine Selbstverständlichkeit zu akzeptieren. Das lernen nicht alle und vor allem benötigt das wohl Zeit, «Reifezeit».

Ich konnte den Preis beim Modell hier löschen. Also nun alles OK.

Martin Renoth
05.Apr.04
  6

Hallo Forum,

es waren die Bedienknöpfe durch diese ich den Preis falsch zu ordnete. Auf dem Bild der BD700A22 sind diese völlig anderer Bauart und Material.                                                  Herr Bittner, ich habe Ihre Richtigstellung nicht als Kritik aufgenommen, wie erwähnt wollte ich nur nochmals die Art. Nr. haben zur Kontrolle. Die Fehlzuordnung wurde gelöscht und jetzt denke ich ist dies wieder in Ordnung gebracht. Ob dieser Thread nun bestehen bleibt oder nicht, ich habe gegen keine der beiden Möglichkeiten einen Einwand. Wie erwähnt, die Fehler werden nicht aussterben.                                                                                                           Beste Grüße

Martin Renoth

Hermann Jung
05.Apr.04
  7

Hallo zusammen,

ich kann zeitnah einmal ein paar Preise für die BD712A nachreichen, die ich selbst bezahlt habe. Zwar ist das Modell ein wenig seltener als das 1950er Capella Modell, doch wäre das Radio mit 200€ für einen guten Zustand sehr gut bezahlt, vor vier Jahren bekam man es noch für 200 DM.

Ich habe diese Type im Zuge der Qualitätsverbesserung für meine Sammlung im Laufe der Jahre allein 4 mal gekauft, das vorletzte Exemplar übrigens auch über ebay. Ende 2003 muss auch eine in ebay versteigert worden sein, da danach das Foto vom Innenleben des Gerätes geladen wurde.

Obwohl gerade in jüngster Zeit teilweise absurd anmutende Preise für seltene deutsche Spitzenradios der frühen 50er Jahre bezahlt werden, werden die Preise für deutsche Philips Modelle durch die holländischen Pendant-Typen ein wenig verwässert, die sich oft nur gering von den deutschen - unterscheiden. Wer einmal einen holländischen Sammlermarkt besucht hat, wird gesehen haben, wie häufig dort die bei uns Capella genannten Typen sind.

Grüße an alle,

 

Hermann Jung

Reinhard Bittner
06.Apr.04
  8 Hallo!

Ich kann es mir doch nicht verkneifen, Herrn Jungs Ausführungen ein wenig zu kommentieren. Also, ich hatte über die Jahre 5 Radiotechna Big Ben's, davon 2 Saloon's und hätte von ebendiesem Gerät noch weitere 2 (davon 1 Saloon) erwerben können, hätte ich dann nicht schon einen guten gehabt. Dieses Gerät muß ergo ziemlich häufig sein!
Oder?

Weiter sei angemerkt, daß man nahezu alle Spitzengeräte der frühen bis Mitte 50er vor 4 Jahren erheblich billiger bekam, ja teilweise noch auf dem Sperrmüll fand. Ein Grundig 5050W3D war da in gutem Zustand jedenfalls für unter 100DM zu bekommen, genauso ein Freiburg 125 und auch ein 3DS war mit 150DM satt bezahlt (je ohne FB). Es würde wenig Sinn machen, jetzt hier eine lange Liste von Beispielen zu nennen. Was ich sagen will ist etwas anderes:
Sammlerobjekte steigen dann und nur dann im Wert, wenn sie als solche von einer größeren Zahl interessierter Personen wahrgenommen werden. Insofern ist sicher auch der eine oder andere Transmare in den 60ern und 70ern auf dem Sperrmüll gelandet und in den 80ern, als dann ein gewisses Interesse an sowas aufkam und Leute begannen Geld dafür zu zahlen hat man sicher bisweilen Sätze gehört wie: "Mein Gott, vor wenigen Jahren noch, da hab' ich so'n Ding zur Abholung am Straßenrand gesehen...".

Auch ich neige dazu, Selbsterkenntnisse als Fakten anzusehen und Radios, die ich noch nicht häufig gesehen habe, als selten zu erachten und umgekehrt. Ich werde daher versuchen die Quelle wieder ausfindig zu machen, aus der ich den wirtschaftlichen Mißerfolg der Capella 51 in Deutschland entlehnt habe. Es mag ein wenig dauern, aber das ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern ich habe es gelesen. Ob dies den von mir erwähnten Preis rechtfertigt, kann und will ich nicht kommentieren. Ich besitze im übrigen keine Capella 51, weil ich sie im Vergleich zum Vorgänger häßlich finde. Aber das ist meine ganz persönliche Ansicht (logisch...).

Freundliche Grüße

Reinhard
Hermann Jung
06.Apr.04
  9

Hier zeigt sich, welche Daten zählen, um eine möglichst objektive Information zum Marktpreis und zur verfügbaren Stückzahl von speziellen Radiomodellen zu bekommen, nämlich die hier im radiomuseum.org dokumentierten beobachteten tatsächlichen Käufe/Verkäufe.

Die Seltenheit eines Typs ist, auch wenn sie beim Kauf richtig eingeschätzt wird, nicht unbedingt ausschlaggebend für den Preis (sonst müßte der erwähnte, (auch nach meiner Erfahrung) nicht unbedingt seltene Telefunken Big Ben ja vergleichsweise billig sein), sondern, wie auch schon angedeutet, die Nachfrage im Verhältnis zum Angebot. Dies führt dazu, dass sehr häufige Radiotypen, wie z.B. ein Loewe OE333 oder ein Ingelen Geographic 39 zu verhältnismäßig hohen Preisen gehandelt werden. Andere viel seltenere Radiotypen (z.B. manche Nachkriegsnotradios), bei denen die Nachfrage nahe Null ist, sind eben dadurch vergleichsweise billig.

Durch meinen Kommentar zu dem erwähnten Verkauf einer Capella 712 vor 5 Jahren in Altensteig möchte ich nur zum Ausdruck bringen, dass es sich objektiv betrachtet dabei um einen Preisausreißer handelt, der zwar immer wieder vorkommt, der aber vor dem Hintergrund des damals teilweise deutlich niedrigeren Preisniveaus (in der "Vor-ebay-Zeit"), um so überzogener wirkt.

Ein wirklichen Überblick bekommen wir hier im www.radiomuseum.org durch das Studium möglichst vieler an einem möglichst transparenten Markt erzielter Preise (neuerdings z.B. bei ebay).

Reinhard Bittner
18.Apr.04
  10 ...gerade auf ebay, einer läuft heute aus, der andere in paar Tagen...

Grüße

Reinhard
 
Philips Radios -: Capella 51 BD712A-22
End of forum contributions about this model

  
rmXorg