Krefeld 5300 21TD100A
Philips Radios - Deutschland
- Country
- Germany
- Manufacturer / Brand
- Philips Radios - Deutschland
- Year
- 1955/1956
- Category
- Television Receiver (TV) or Monitor
- Radiomuseum.org ID
- 20352
-
- Brand: Deutsche Philips-Ges.
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- Number of Tubes
- 22
- Valves / Tubes
- PCC84 PCF80 EF80 EF80 EF80 EF80 PL83 EF80 ECL80 ECL80 PL82 ECL80 PL81 PY81 EY51 ECH81 EF80 PABC80 PL82 PY82 PY82 MW53-20
- Main principle
- Superheterodyne (common); ZF/IF 38900 kHz
- Wave bands
- Wave Bands given in the notes.
- Power type and voltage
- Alternating Current supply (AC) / 220 Volt
- Loudspeaker
- 2 Loudspeakers / Ø 18 cm = 7.1 inch
- Material
- Wooden case
- from Radiomuseum.org
- Model: Krefeld 5300 21TD100A - Philips Radios - Deutschland
- Shape
- Tablemodel, low profile (big size).
- Dimensions (WHD)
- 648 x 620 x 510 mm / 25.5 x 24.4 x 20.1 inch
- Notes
- Dioden: OA70, OA50. 12 VHF-Kanäle.
- Net weight (2.2 lb = 1 kg)
- 48 kg / 105 lb 11.6 oz (105.727 lb)
- Price in first year of sale
- 1,098.00 DM
- External source of data
- Erb
- Source of data
- HdB d.Rdf-& Ferns-GrH 1955/56
- Literature/Schematics (1)
- -- Original-techn. papers.
- Other Models
-
Here you find 2550 models, 2265 with images and 1573 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.
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Forum contributions about this model: Philips Radios -: Krefeld 5300 21TD100A
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Bei der ersten Inbetriebnahme nach dem Wechseln der Elkos, Röhren etc. stellte ich fest, dass Ton und Bild nicht gleichzeitig zu haben waren. Daher glich ich den Ton-ZF-Teil gemäss Philips-Abgleich-Anleitung ab. Der Kern der Spule S27 liess sich nicht drehen, so liess ich ihn, wie er war. Anschliessend war der Ton optimal, wenn auch das Bild am besten war.
Gemäss Abgleichanleitung Philips wird die Bild-ZF so abgeglichen, dass die Amplituden gegeneinander versetzter Frequenzen auf Minimum bzw. Maximum justiert werden müssen. Das funktioniert an sich recht gut, allerdings hatte ich folgende Probleme:
- Die Frequenz 40.4 MHz sollte sich mit S45 und S50 auf Minimum einstellen lassen. Das funktionierte nicht; es sieht so aus, wie wenn diese beiden Spulen keinen Einfluss auf diese Frequenz haben. Ich stellte die Spulen schliesslich auf beste Bildqualität im Normalbetrieb ein.
- Spule S46 (35.8 MHz) hat offenbar keinen Kern. So konnte ich auch nichts einstellen.
- Nach erfolgtem Bild-ZF-Abgleich bildete ich mir ein, dass die Bildqualität besser (schärfer) sei.
- Einen im Ton noch vorhandenen Intercarrier-Brumm konnte ich durch Justieren von S28 (AM-Unterdrückung Audio-Demodulator) erfolgreich wegbringen.
- Trotz obigem Abgleich arbeitet die ZF optimal nicht bei 38.9 MHz sondern bei 37.8 MHz (gemessen durch Einspeisung eines TV-Bildmustergenerators mit ZF-Ausgang). Da Bild- und Tonqualität subjektiv aber recht gut sind und ich im Wobbeln keine Übung habe, lasse ich das Gerät nun in Ruhe.
Nicolin Salis
Nicolin Salis, 10.Jan.26
Ein paar weitere Hinweise zum Reparieren dieses Modells:
- Die Buchsenkelche in den Noval-Fassungen für Röhren B15 (ECL80) und B16 (PL81) im Hochspannungskäfig gaben keinen zuverlässigen Kontakt mehr. Ich ersetzte die Fassungen durch neue Keramik-Versionen. Die ebenfalls im Hochspannungskäfig vorhandene Fassung für B17 (PY81) litt nicht unter diesem Problem. Achtung: Die meisten heutzutage erhältlichen Noval-Fassungen haben eine andere Ausrichtung des 9-Pin-Buchseneinsatzes in Relation zu den Befestigungslöchern des Flansches. Passen tun die weissen Keramik-Fassungen, bei denen der Befestigungsflansch lose mitgeliefert wird, so dass die Fassung von der Ober- oder der Unterseite montiert werden kann. Z.B. Conrad 120561.
- Die im Service-Manual erwähnte Möglichkeit, die Oszillator-Spule eines jeden einzelnen TV-Kanals des VHF-Tuners durch ein Loch in der hölzernen Bedienungs-Frontblende mit einem langen Abgleich-Schraubendreher nachstimmen zu können, funktionierte in der Praxis nicht: Die Klinge meines langen Schraubendrehers liess sich nicht in den Schlitz des Spulenkerns einführen. Schliesslich baute ich den Tuner aus, öffnete die Seitenbleche und erkannte das Problem: Der Drehknopf für die Feinabstimmung, welcher hinter dem Knopf für die Kanalwahl plaziert ist, betätigt beim Drehen eine Art Plastikdrehscheibe, welche in den meisten Positionen den Zugang zur Oszillator-Spule versperrt. Die Achse der Feinabstimmung muss in diejenige Position gedreht werden, bei der der Abgleich-Schraubendreher durch das Loch in der Frontplatte des Tuner-Chassis zur Spule kommen kann. Im Licht auf dem Werktisch geht das gut, bei im Gerät eingebautem Tuner sieht man hingegen nichts. Ich speiste den ausgebauten Tuner von einer Anodenspannungsquelle (geregeltes Netzteil 240 VDC, Sollwert für den Tuner wäre eigentlich 180 VDC) und einer Heizspannungsquelle (16 VDC; ich hatte keine AC-Quelle mit dieser Spannung). Den ZF-Ausgang des Tuners führte ich auf einen TV-Testempfänger mit ZF-Eingang (Kathrein MFK45). Den Regelspannungs-Eingang des Tuner betrieb ich ab einem Labor-Netzteil. Der Tuner benötigt bis zu -4 VDC, um hohe HF-Eingangsspannungen verzerrungsfrei zu bearbeiten. Anschliessend justierte ich alle Kanäle (E2 ... E11) mit der Oszillatorspule des jeweiligen Kanalstreifens so, dass bei Mittelstellung der Feinabstimmung die Empfangsfrequenz mit dem Sender (PM 5515) übereinstimmt. Nun war ich sicher, dass der Tuner problemlos läuft, baute ihn wieder ein und kümmerte mich nicht mehr um ihn sondern konnte mich nun den Problemen im ZF-Teil widmen.
- Ich hatte immer wieder Aussetzer im ZF-Bereich. Schliesslich ging die ZF überhaupt nicht mehr. Ursache war die erste ZF-Stufe mit Röhre B8. Beim Einspeisen eines ZF-Signals (38.9 MHz) auf das Gitter der zweiten ZF-Röhre B9 funktionierte das Gerät. Es zeigte sich, dass der Widerstand R73 (1k, schwarzer Körper) hochohmig geworden war. Nach Ersetzen des Widerstands lief die ganze ZF-Verstärkerkette wieder.
- Anstelle des Tuners speiste ich ein 38.9-MHz-Testsignal in die erste ZF-Stufe ein. Es zeigte sich, dass die ZF-Kette dieses Signal zwar überträgt und demoduliert, aber sie ist nicht optimal abgestimmt dafür. Wenn man den Testsender auf 37.6 MHz stellt, hat man die beste Übertragungsqualität. Einen Neuabgleich der ZF habe ich bis jetzt nicht gemacht. Je nach Zustand der Filterkerne werde ich diesen noch vornehmen oder nicht.
- Von Anfang an war mir die unnatürliche Tonqualität aufgefallen. Das Gerät hat zwei Lautsprecher. Sie sind in der linken bzw. der rechten Seitenwand des Gehäuses. Die Lautsprecher sind seriegeschaltet. Gehörmässig liefen die Lautsprecher nicht mit gleicher Polariät. Ich tippte mit einer Batterie 1.5 VDC an die Anschlüsse der jeweiligen Lautsprecher, um deren Polarität zu bestimmen und markierte den Plus-Pol. Das ist derjenige Anschluss, bei dem die Membran nach aussen geht, wenn er mit dem Plus-Pol der Batterie verbunden ist. Tatsächlich waren die Lautsprecher so verdrahtet, dass sie mit ungleicher Polarität liefen. Das ist erstaunlich, da die Verdrahtung offenbar ab Werk so war. Ich tauschte die Anschlussdrähte an einem der Lautsprecher, und nun hat das Gerät einen sehr guten Klang. Zwar sind die Lautsprecher relativ klein, haben aber grosse Magnete, und das riesige Gehäuse hilft natürlich auch, um eine kräftige Basswiedergabe zu erreichen. Obwohl die Lautsprecher seitlich sind, kann auch eine genügend gute Hochtonwiedergabe erreicht werden: Der Klangeinsteller ermöglicht eine recht starke Höhenanhebung.
Nicolin Salis
Nicolin Salis, 09.Jan.26
Im Mai 2024 diskutierten wir beim Modell 21TX100A, was ein "semi-bipolarer" Kondensator ist, und durch welches Produkt er zu ersetzen wäre. Andreas Steinmetz sagte damals, dass ein von mir vorgeschlagener Motorkondensator 10 uF/ 475 V gehen müsste, vorausgesetzt, dass er (auch) tauglich für Gleichspannung sei.
Ich bin nun an einem 21TD100A-00 "Krefeld 5300", der mehr oder weniger das gleiche Chassis hat wie der seinerzeit diskutierte 21TX100A. Das Gerät enthält zwei "semi-bipolare" Kondensatoren 10 uF/ 500 V. Sie sind benannt mit C174 und C175. Es zeigte sich, dass einer der beiden Kondensatoren keine Kapazität mehr hatte. Ich ersetzte beide durch folgendes Produkt:
Hersteller: Ducati
Modell: 4.16.10.15.64 (auf gewissen Dokumenten auch 416.10.15.64).
Die Wahl fiel auf dieses Produkt, weil es das Einzige ist, welches ausdrücklich auch DC-Betrieb zulässt.
Das Gerät läuft bis jetzt einwandfrei mit den neuen Ducati-Kondensatoren.
Nicolin Salis
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Nicolin Salis, 06.Jan.26