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Saba S-442WLK 442WLK

Saba S-442WLK 442WLK; SABA; Villingen (ID = 21797) Radio
 
Saba S-442WLK 442WLK; SABA; Villingen (ID = 8594) Radio
 
Saba S-442WLK 442WLK; SABA; Villingen (ID = 21798) Radio
 
Saba S-442WLK 442WLK; SABA; Villingen (ID = 38759) Radio
 
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Saba S-442WLK 442WLK; SABA; Villingen (ID = 2245011) Radio
 
Saba S-442WLK 442WLK; SABA; Villingen (ID = 2245012) Radio
 
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Saba S-442WLK 442WLK; SABA; Villingen (ID = 590684) Radio
SABA; Villingen: Saba S-442WLK 442WLK [Radio] ID = 590684 661x540
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For model Saba S-442WLK 442WLK, SABA; Villingen
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  SABA; Villingen
Brand
 
Schwer & Söhne, GmbH
Year: 1936/1937 Category: Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
Valves / Tubes 6: AF3 AK2 AF7 AB2 AL4 AZ1
Main principle Superhet with RF-stage; ZF/IF 468 kHz
Tuned circuits 7 AM circuit(s)
Wave bands Broadcast, Long Wave and 2 x Short Wave.
Details
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 110-240 Volt
Loudspeaker Electro Magnetic Dynamic LS (moving-coil with field excitation coil)
Power out
from Radiomuseum.org Model: Saba S-442WLK 442WLK - SABA; Villingen
Material Wooden case
Shape Tablemodel, low profile (big size).
Dimensions (WHD) 550 x 380 x 330 mm / 21.7 x 15 x 13 inch
Notes Bitte nicht Saba in die einfache Suche eingeben. Hier haben wir als Ausnahme, damit wir Ihnen dies mitteilen können. Normalerweise 442 eingeben statt Saba S 442 WLK. Dann auf Trefferliste klicken bei Saba 442WLK. Saba S 442 WLK bzw. 442WLK hat ZF=468/492?(Lange);var.BBr.
Net weight (2.2 lb = 1 kg) 20.5 kg / 45 lb 2.5 oz (45.154 lb)
Price in first year of sale 306.00 RM
Source of data HandB.d.d.Rundfunk-Handels 1936/37 / Radiokatalog Band 1, Ernst Erb
Circuit diagram reference Lange+Schenk+FS-Röhrenbestückung
Literature/Schematics (1) -- Original-techn. papers.
Picture reference Das Modell ist im «Radiokatalog» (Erb) abgebildet.


All listed radios etc. from SABA; Villingen
Here you find 1573 models, 1435 with images and 1057 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.



 


Forum contributions about this model
SABA; Villingen: Saba S-442WLK 442WLK
Threads: 2 | Posts: 3
Hits: 909     Replies: 1
saba: Versionen bei der Skala
Manfred Rathgeb
06.Dec.18
  1

Für den Markt in Frankreich, wo Saba vor und nach dem Krieg nicht unbedeutend vertreten  war, wurden offenbar Skalen in der Landessprache produziert. Auf der Skala meines Saba (siehe bei den Bildern, derzeit das letzte) steht an Stelle von Wellenbereiche Gamme d'ondes und die Stationsnamen sind ebenfalls in französich ( Strasbourg, ....P.T.T. etc).  Die Bezeichnungen der Wellenbereiche der unter dem Fenster Gamme d'ondes angebrachten Trommel  sind aber deutsch, überhaupt scheinen ansonsten keine Abweichungen zu bestehen. In den Prospekten der Modelle 1938/39 (452, 453, 456, 580 etc) sind die Stationen gleichfalls in französich gehalten, die  Sprache beim Fenster vermag ich nicht sicher  zu erkennen.

Hans RODT
05.Apr.19
  2

Hallo Herr Rathgeb,

Sie haben eine sehr interessante Beobachtung gemacht. Sie haben gezeigt, dass auf der Skala des nach Frankreich exportierten Radios eine Anpassung der Sendermarkierungen an lokale Verhältnisse festzustellen ist und das an Stelle der Bezeichnung „Wellenbereiche“ die französische Bezeichnung „Gamme d'ondes“  zu finden ist.

Es bestehen aber noch weitere Unterschiede im Vergleich zu den Geräten für den deutschen Markt, die in einem historisch politischen Kontext sehr interessant sind.

Unterschiede der Skalen Im Langwellenbereich (Saba S-442WLK)

Für die Auswertung haben mir Ihr Bild der Skala des französischen Exportgeräts (Abb. 1) und das Bild der Skala des Geräts für den deutschen Markt (Abb. 2) zur Verfügung gestanden. Das Skalenbild des deutschen Geräts wurde mir freundlicherweise von Karlheinz Gützlaff überlassen.

Abb. 1

Abb. 2

Abb. 3 zeigt eine Gegenüberstellung des rot ausgeführten Langwellenbereichs beider Skalen, die deutschen Skala (oben) und der französischen Skala (unten). Auf der Skala des französischen Exportgeräts befinden sich russische Sender, an zwei Stellen Moskau und an einer Stelle Leningrad. Die russischen Sender wurden von mir mit gelben Pfeilen markiert. Auf der Skala der deutschen Ausführung sind alle drei russischen Sender weggelassen und die entsprechenden Positionen leer.

Historischer Hintergrund für die Skalenunterschiede

Der Verzicht auf eine Positionierung der russischen Sender auf dem Gerät für den deutschen Markt hat historisch-politische Gründe, die weit zurückreichen (1, 2, 6). Am 7. November 1929, 12 Jahre nach der Oktoberrevolution, begannen über einen Langwellensender des sowjetischen Zentralrates der Gewerkschaften die ersten Sendungen in deutscher Sprache, die auch mit deutschen Rundfunkgeräten  empfangen werden konnten. In der Folge wird berichtet, dass zwei Sender in Moskau und der Sender in Leningrad in Deutschland mit guter Lautstärke und fading- und schwankungsfrei zu empfangen waren. Die Sendungen waren von Anfang an stark propagandistisch gefärbt und zielten letztlich auf eine politische Veränderung der Weimarer Republik. Nach einer gewissen Verzögerung machte sich in der deutschen Regierung großer Unmut breit, man sah diese Sendungen als Eingriff der Sowjetunion in die inneren Verhältnisse der deutschen Republik, den es abzuwehren galt. Man fürchtete, dass diese Sendungen letztlich einen Umsturz zum Kommunismus begünstigen könnten, zumal die innerdeutschen Verhältnisse alles andere als stabil waren und die Sendungen bei einem bestimmten Hörerkreis in Deutschland mit Interesse empfangen wurden. Die Reichsregierung der Weimarer Republik einigte sich 1931 auf eine Reihe von Gegenmaßnahmen:                                                                                      

  1. *Gegenvorstellungen bei der russischen Regierung zu unternehmen
  2. *Störversuche der russischen Sender zu versuchen, was allerdings nicht           unbestritten war                                                                                                  
  3. *Über den Berliner Sender die deutsche Öffentlichkeit über die wahren       Zustände in Russland aufzuklären

Erfolg oder Misserfolg dieser Maßnahmen im Einzelnen wurden in verschiedenen Gremien lebhaft diskutiert (2).

Nach der nationalsozialistischen Machtergreifung setzte die neue Regierung alles daran, den Empfang der deutschsprachigen Rundfunksendungen aus Russland zu unterbinden (3, 4). Unter anderem waren auf den Rundfunkskalen der seit der Machtübernahme hergestellten Geräte die Markierungen  für russische Sender verschwunden. Siehe dazu auch meinen Bericht zu den Rundfunkskalen von Loewe Radios (5). Von nun an begann ein Tauziehen zwischen den Radioherstellern und verschieden Organen der nationalsozialistischen Regierung. So wurde z.B. 1935 von der geheimen Staatspolizei moniert, dass auf Geräten der Firmen Telefunken und Lorenz auf der Sender Skala Moskau markiert war. Die Anweisung, die Markierungen sofort zu entfernen, führte zu Auseinandersetzungen. Die Firmen machten erhebliche finanzielle Belastungen  und für den  Export nachteilige Komplikationen geltend. Daraufhin wurde festgelegt, dass die Geräteindustrie Restbestände mit Markierung ausverkaufen durfte. Im Gegenzug verpflichteten sich die Radiofirmen, Geräte mit russischen Sendern auf der Skala künftig nur noch für das Auslandsgeschäft herzustellen. Dennoch wurde in der Folge versucht, auch den Verkauf der Restbestände zu unterbinden. Ein Problem war allerdings, dass die kundigen Rundfunkhörer nun an Hand der aufgetretenen Lücken auf der Skala in etwa die Position der russischen Sender vermuten konnten. Ab 1936 verschärfte sich die Situation: Das Abhören der russischen Sender wurde vom Volksgerichtshof als Vorbereitung zum Hochverrat gewertet, es kam zu Zuchthausstrafen und Beschlagnahmungsaktionen der Geräte.

Bewertung der Unterschiede der Senderskalen für Inland- und Exportgeräte

Auf Grund der obenstehenden Darstellung der Verhältnisse hat man augenscheinlich aus politischen Gründen auf den Skalen der Saba S-442WLK Radios für den deutschen Markt die Markierungen für russische Sender weggelassen, sie aber auf den Exportgeräten für den französischen Markt beibehalten. Ich habe daraufhin einige Skalen von verschiedener Saba-Modellen, die bei Ebay angeboten wurden, untersucht. Alle Skalen waren deutsche Ausführungen, auf allen Skalen fehlten die Markierungen für russische Sender (Abb. 4).

Es wäre interessant, ob man auf den von Herrn Ratgeb genannten Prospekten der verschiedenen Saba Export-Modelle erkennen kann, ob die russischen Sender auf den Skalen markiert waren. Es wäre auch schön, wenn Besitzer von Saba-Exportgeräten diese Unterschiede bestätigen könnten.

Referenzen:

  1. Das Bundesarchiv                                                                                              „Akten der Reichskanzlei. Weimarer Republik” online                                        Nr. 273 Chefbesprechung vom 27.März 1931 / Rundfunkfragen
  2. Diller, Ansgar                                                                                  Deutschsprachige Rundfunksendungen aus der Sowjetunion                            Die Reaktion in Deutschland. Teil 1: 1929 – 1933                                        Rundfunk und Geschichte. Mitteilungen des Studienkreises Rundfunk und Geschichte.                                                                                             Informationen aus dem Deutschen Rundfunkarchiv 29, 109-1020, 2003
  3. Diller, Ansgar                                                                                             Moskau auf der Radioskala im „Dritten Reich“ unerwünscht                       Studienkreis Rundfunk und Geschichte                                                   Mitteilungen 20, 220 – 222, 1994
  4. Diller, Ansgar                                                                               Deutschsprachige Rundfunksendungen aus der Sowjetunion                           Die Reaktion in Deutschland. Teil 2: 1933 – 1939                                        Rundfunk und Geschichte. Mitteilungen des Studienkreises Rundfunk und Geschichte.                                                                                             Informationen aus dem Deutschen Rundfunkarchiv 30, 5-14, 2004
  5. Rodt, Hans                                                                                                          Das Verschwinden russischer Sendermarkierungen auf den Skalen von Loewe Radios                                                                                                     RMorg Forum, 12.10.2016                                                                                
  6. Theobald, Josef                                                                                       Ätherkrieg zwischen der Sowjetunion und Deutschland                                     Rodena Heimatkundeverein, 21.02.2016
 
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saba: Bandfilterabgleich bei SABA S442WLK
Franz Heimerl
07.Mar.17
  1

Ich habe günstig einen SABA S-442WLK ersteigert, ein Gerät, das ich zu meinem jetzigen Leidwesen in meiner Jugend ausgeschlachtet hatte, aber die Röhren noch besitze. Das besondere daran: Der Netztrafo steht senkrecht, die AZ1 ist auf dem Cassis und nicht auf dem Trafo drübergebaut, wie sonst bei Saba üblich. Das Gerät hatte sehr viele Macken und auch der ZF-Verstärker war in einem ziemlich desolaten Zustand, offensichtlich, weil die Hescho Glimmerkondensatoren unterschiedlich viel Kapzität verloren haben. Nach langer Tüftelei kam ich mit folgender Vorgehensweise ans Ziel:
    Die Induktivitäten sind nicht abgleichbar, weil die Kerne verleimt sind, ausserdem verstimmt ein Abnehmen der Bandfilterdeckel die Kreise zu sehr. Es geht als nur mit hinzufügen von passenden Kondensatoren, um die Filter abzugleichen. Dabei muss beachtet werden, dass beim 2. Filter genügend Kapzität hinzugepackt wird, denn nur so kann ich beim 1. Filter die Resonanzfrequenzen unter die des 2. Filters absenken.
  Ich habe den Wobbler ans g1 (Röhrenhaube) der ZF-Röhre niederohmig eingespeist und den Oszillograph an den NF-Ausgang (vor den Koppelkondensator des Laustärkereglers) angeschlossen. Damit erfasse ich das komplette 2. Bandfilter. Mit zwei provisorischen Strippen habe ich mit verschiedenen Kapazitäten probiert die deutlich zu hohe Resonanzfrequenz des letzten Kreises genügend abzusenken. Letztendlich lötete ich oben im Bandfilter 50 pF dazu. (Die 3 anderen Kondensatoren lassen sich unten im Chassis anbringen.) Durch Antippen der AF7-Anode mit verschiedenen Kondensatoren gegen Masse, sah ich, dass ich  18 pF für den vorletzten Kreis einlöten musste, um eine etwa symmetrische Sattelkurve zu erhalten. ( 2 Bilder)

Jetzt koppelte ich den Wobbler  ans g4 (Röhrenhaube) der AK2 an. Da ein Rumprobieren mit zwei Kondensatoren extrem aufwändig wäre, habe ich kurzerhand einen 4-20 pF-Trimmer in die Röhrenhaube der AF7 eingelötet (Bedienung durch das Haubenloch) und (etwas schwieriger zu montieren) noch so einen Trimmer gegen Masse an den 1. Zf-Kreis in Serie mit 150 pF, weil vielleicht der Trimmer die 250 V Anodenspannung nicht aushält. Der Ableich war dann kinderleicht. Es sei aber nicht verschwiegen, dass die schönen symmetrischen Resonanzkurven relativ schnell unsymmetrisch werden, ich hoffe, ich muss nicht alle 220pF-Kondensatoren wechseln und die ganze Prozedur nochmals machen, weil die Kondensatoren zu wenig stabil sind. Die "Wellenschleußen" sollten nach meiner Erfahrung eigentlich immer ganz auf sein (breite Kurven).

 

 
SABA; Villingen: Saba S-442WLK 442WLK
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