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GWL37

GWL37; Stassfurter Licht- (ID = 13155) Radio
 
GWL37; Stassfurter Licht- (ID = 13156) Radio
 
GWL37; Stassfurter Licht- (ID = 6871) Radio
 
GWL37; Stassfurter Licht- (ID = 240040) Radio
GWL37; Stassfurter Licht- (ID = 1023) Radio GWL37; Stassfurter Licht- (ID = 223409) Radio
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GWL37; Stassfurter Licht- (ID = 1023) Radio
Stassfurter Licht-: GWL37 [Radio] ID = 1023 700x434
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For model GWL37, Stassfurter Licht- und Kraftwerke AG; Staßfurt (Staßfurter)
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  Stassfurter Licht- und Kraftwerke AG; Staßfurt (Staßfurter)
Year: 1936/1937 Category: Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
Valves / Tubes 4: CF3 CF7 CL4 CY1 U2020 or U3620 or EUVII or EUVI or EUIX
Main principle TRF with regeneration; 1 Special; 1 AF stage(s)
Tuned circuits 2 AM circuit(s)
Wave bands Broadcast (MW) and Long Wave.
Details
Power type and voltage AC/DC-set / 110/220 Volt
Loudspeaker Permanent Magnet Dynamic (PDyn) Loudspeaker (moving coil)
Power out
from Radiomuseum.org Model: GWL37 - Stassfurter Licht- und
Material Wooden case
Shape Tablemodel, low profile (big size).
Dimensions (WHD) 550 x 285 x 274 mm / 21.7 x 11.2 x 10.8 inch
Net weight (2.2 lb = 1 kg) 12.8 kg / 28 lb 3.1 oz (28.194 lb)
Price in first year of sale 250.00 RM
Source of data HandB.d.d.Rundfunk-Handels 1936/37 / Radiokatalog Band 1, Ernst Erb
Circuit diagram reference Lange+Schenk+FS-Röhrenbestückung
Picture reference Das Modell ist im «Radiokatalog» (Erb) abgebildet.


All listed radios etc. from Stassfurter Licht- und Kraftwerke AG; Staßfurt (Staßfurter)
Here you find 222 models, 167 with images and 139 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.



 


Forum contributions about this model
Stassfurter Licht-: GWL37
Threads: 1 | Posts: 2
Hits: 1452     Replies: 1
stassfurt: GWL37 (GWL 37);
Till Krüger
08.Nov.08
  1

Hallo Mitleser,

ich sitze vor schon etwas länger an diesem Gerät und habe da ein
paar Probleme.Was bereits erledigt ist:

- alle Papierkondensatoren ersetzt gegen MKT bzw. Folie
- Drehkondensator auf Kurzschluß geprüft i.O.
- Drehkondensator gemessen, zw. 70 und 530pF durchstimmbar
- Paralleltrimmer gereinigt, i.O.
- beide Elkos sind i.O., Querstrom ca. 1,4mA
- alle Widerstände nachgemessen, alles i.O.
- Heizkreis völlig i.O., alle Röhren heizen
- Bereichsschalter untersucht, i.O.
- Antennenkreis durchgemessen, i.O.
- NF-Stufe völlig i.O., brummfrei
- alle Spulen und Filter haben Durchgang

Das Gerät empfängt laut und deutlich auf Langwelle gegen Abend
4 Sender, die Rückkopplung ist sauber und exakt einstellbar,
Mittelwelle dagegen ist völlig tot, kein rauschen, einfach garnichts.

Bei Einspeisung eines HF-Signals stellte ich dann fest das
erst so um 2,25MHz eine messbare Spannung das HF-Teil passiert,
also weit ab vom Endbereich der Mittelwelle.
Die Spulen in den Filtern habe keine verstellbaren Kerne, es gibt
als Abstimmelemente nur die beiden Trimmer sowie die Dreko-Lamellen.

Jetzt möchte ich um Rat fragen wie nun weiter vorzugehen wäre um auch
den Mittelwellenbereich wieder zur Mitarbeit zu verhelfen.

Beste Grüße
T.K.

Till Krüger
22.Dec.08
  2

Die Reparatur ist beendet, hier nun die Erkärung dazu.
Dank auch an die beiden Mitglieder die per Mail
Anteil nehmen wollten.

Ursächlich für den genannten Fehler war folgender Zustand:

Der gemessene ohmsche Widerstand der Kreis- und Koppelspulen
kam mir mit ca. 30 Ohm recht groß vor.
Ich habe provisorisch nach einer Bauanleitung einer alten
Funkschau die Spulen nachgewickelt und wesentlich kleinere
Werte messen können.
Eigentlich mehr planlos habe ich dann einfach die Spulendrähte
gekürzt und erneut gemessen, jetzt ergaben sich endlich die
erhofften Werte um 2 Ohm.

Daraufhin habe ich jeden Spulenanschluß um ca. 1 bis 2cm
gekürzt. Die originalen Anschlüsse habe ich mit steifen
Schaltdrähten in Richtung der Spulen verlängert und nun die
gekürzten Spulendrähte dort wieder angelötet.

Danach funktionierte das Gerät sofort auch auf MW, fast zu
laut und etwas aufdringlich sogar.

Erkennbar war von außen absolut nichts auffälliges an diesen
Drähten. Lediglich erkennbar war nach entfernen der Isolierung
das ein weiß-grauer Belag alle Adern umgab. Dieses "Zeug" sorgte
für den enormen Anstieg des Widerstandes.
Es könnten also Flußmittelrückstände für die Umwandlung der
Eigenschaften gesorgt haben.

Beste Grüße

T.K.

 
Stassfurter Licht-: GWL37
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