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C3g

Information - Help 
ID = 9832
       
 
   
Tube type:  Vacuum Pentode   clamp grid 
Identical to C3g
Similar Tubes
Other class quality (otherwise equal):
  C3g/s
Multiple differences or of other kind:
  C3g_new ; C3g_old

Base Loctal-8, B8G (Sylvania, 1938)
Was used by Telephony
Filament Vf 6.3 Volts / If 0.37 Ampere / Indirect / Parallel, (AC/DC)
Description Pentode for wide-band amplifiers (PTT)from SN 10001 onwards with a different base diagramme in respect to C3g_new.

Important Note:
Already in WWII a pentode named C3g was developed. We call it C3g_old.
After the war, a pentode with different spec's was produced also named C3g. SN 501 to 10000. For clarification we call those C3g_new.
This document shows the final version of the C3g, which was produced in large numbers.
In case the final factory-tests of a C3g revealed a transconductance equal or higher than 105% of the nominal value ( 14000 µmhos), these tubes were marked with the suffix /s. C3g/s 
Text in other languages (may differ)
Tube prices 3 Tube prices (visible for members only)
Literature Röhren-Taschen-Tabelle, (Franzis RTT)   
-- Original-techn. papers.   Credit to E.Kull
 
c3g_telefunken~~1.jpg
C3g: My tubes
Anonymous 413 Collector

 
c3g_so.png
C3g: rtt
Michael Schlör

 
c3g_kennlinie.png
C3g: Ratheiser RTH,3.Aufl.,1964
Egon Penker


Usage in Models 1= 1952 ; 1= 1954? ; 1= 1956?? ; 9= 1956? ; 1= 1957 ; 3= 1958?? ; 1= 1959? ; 1= 1962

Quantity of Models at Radiomuseum.org with this tube (valve, valves, valvola, valvole, válvula, lampe):18


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Forum contributions about this tube
C3g
Threads: 2 | Posts: 6
Hits: 2606     Replies: 3
C3g (C3g)
Hans M. Knoll
07.Aug.12
  1

 

RÖHRE C3g Frage von Herrn Holtmann
 

 

Frage an das Forum:

 

Ich will nicht weiter spekulieren, sondern auch hier auf Antworten -möglichst mit Beweisen- warten.
Letztendlich geht es uns darum, Deutlichkeit in die Zuordnung der Röhren zu erhalten. Leider sind manchmal gleiche Typenbezeichnungen, bei sehr unterschiedlichen Daten, wie dieses Beispiel zeigt, anzutreffen.
 
Auf der Website der mit dem Radiomuseum.org befreundeten
GFGF findet man neu Ergänzungen zur POST- Röhre C3g
 
 
 
TEXT :

Hallo,

weiteres zur Röhre C3g.

Bei der Durchsicht meiner Unterlagen zum Röhrenmessgerät Siemens 9Rel 3K311 bin ich auf folgende Unterlagen gestoßen:

1. Prüfkartenverzeichnis von 1954, Auszug:
Hier sind insgesamt 3 verschiedene C3g Röhren aufgeführt und zwar C3g alt Prüfkarte 42,
C3g/I ab Fabrikationsnummer 501 bis 10 000, Prüfkarte 50 s und C3g/II ab Fabrikationsnummer
10 001, Prüfkarte 50.

2. Die Prüfkarte 42 für die C3g alt sagt aus, dass es sich um eine Röhre mit 9-poligem Postsockel handeln muss. Siehe beigefügten Stromlaufplan des 9Rel 3K311. Die Fassung Nr. 6 ist eine 9-polige Poströhrenfassung. Dies deckt sich mit der aus der Liste von 1943 gemachten Angabe "Flachboden".
In der Liste von 1943 wird eine Steilheit von 9 mA/V angegeben, auf der Prüfkarte Nr. 42 ist die Steilheit von 9 mA/V als gut-Wert gekennzeichnet.

Die Prüfkarte Nr. 50s für die C3g/I habe ich leider nicht, sie muss aber andere Röhrendaten und/oder Sockebeschaltung wie die Prüfkarte C3g/II haben, sonst hätte man keine Prüfkarte C3g/II erstellen brauchen.
Vermutlich war diese C3g/I noch nicht in Spanngittertechnik hergestellt worden und hat deshalb andere Daten. Eine C3g Röhre ist ja in dem Schreiben des FTZ an den Unterausschuss B4 Röhren von 1949 erwähnt. 1949 konnte die deutsche Röhrenindustrie noch keine Röhren in Spanngittertechnik herstellen.

3. Die Prüfkarte Nr. 50 für die C3g/II. Hier wird eine Steilheit von 13 mA/V als gut-Wert angegeben, die Röhrentabellen von Siemens und Lorenz geben einen gut-Wert von 14 mA/V an.
Ferner fällt auf der Prüfkarte Nr. 50 für die C3g/II und auf der Prüfkarte 46 II für die C3m der Zwischensockel 20, Loktalsockel, und nicht der in das Röhrenmessgerät eingebaute Loktalsockel Nr. 2 verwendet werden muss. Siehe beigefügter Stromlaufplan. Mit dem Sockel 2 kann z.B. die Röhre UEL71 geprüft werden.

4. Prüfkarte 46 II für die C3m-Röhre
5. Stromlaufplan für das Siemens Röhrenmessgerät 9Rel 3K311.
6. Verzeichnis der Zwischensockel, Abt. III des Prüfkartenverzeichnisses.

Es ist somit geklärt, dass es drei verschiedene Röhren mit der Bezeichnung C3g gegeben hat.

 

 

ENDE  Das O.K. vom Autor liegt vor bei: Hans M. Knoll
Wolfgang Holtmann
08.Aug.12
  2

Lieber Herr Kull und natürlich auch Herr Knoll.

Darauf haben wir 5 Jahre gewartet, nun werden endlich die Zusammenhänge betreffend der Poströhre C3g ins rechte Licht gerückt!

Auf Grund der angeführten Dokumente gab es tatsächlich drei, technisch sehr unterschiedliche, Poströhren die die Typenbezeichnung C3g trugen. Es ist nur zu verständlich, dass man zunächst an einen Irrtum in den Röhrenpublikationen denkt. Denn, wer ist schon so einfältig und gibt seinen drei Söhnen den gleichen Vornamen? Da sind Verwechselungen doch vorprogrammiert....Sowas erwartet man nicht von einer Weltfirma wie TELEFUNKEN oder SIEMENS.

Konkret jetzt: Wir machen hier im RM für die C3g eine Dreiteilung mit entsprechenden Bemerkungen, die möglichst plausibel die Umstände per Röhre wiedergeben.

Nochmals unseren Dank.

MfG.

 

 

 

Hans M. Knoll
08.Aug.12
  3

Hallo Herr Holtman.

Das ist sehr freundlich, wie oft von Ihnen, den Beitrag so zu kommentieren.

Für mich: echter Teamgeist.

 

Gruss von Hans M. Knoll

 

Wolfgang Holtmann
09.Aug.12
  4

Bei der Suche im Internet bin ich noch auf eine Variante der C3g gestoßen:

Der Typenstempel auf der Röhre, sowie auf dem Karton, lautet: C3g / s !
Die Hersteller sind ITT und VALVO.

Was die Unterscheidung /s nun beinhaltet, kann ich im Moment nicht sagen. Anhand der hohen SN sind diese nicht bei den C3g_newI einzuordnen.

 

Edit:

Es ist wiederum Herr Eckhard Kull der mit entsprechenden Originaldokumenten zur Variante der C3g -die C3g/s- offenstehende Fragen beantworten kann!

Er veröffentlicht seine wertvollen Hinweise im GFGF-Forum (Link siehe Post 1) unter der Rubrik:
Röhren, Transistoren und Bauelemente. Da jedermann dort mitlesen kann, erlaube ich mir hier zusammenfassend zu wiederholen:

Die C3g/s ist eine auf erhöhte Steilheit (=>105%) selektierte C3g und wurde auch von SIEMENS gefertigt.

 
Hits: 2842     Replies: 1
C3g (C3g), Fragen dazu
Wolfgang Holtmann
24.Apr.07
  1

Diese steile Poströhre ist nicht gerade selten und auch die Daten sind bei Frank Philipse, sowie hier im RM bekannt.

 

 

Eine gewisse Verunsicherung

entsteht jedoch, wenn man in mehreren Röhrendatenbüchern sehr unterschiedliche Angaben zum gleichen Typ findet.

 

Fangen wir bei Ratheisers Röhren-Handbuch an. Dort ist eine völlig andere Sockelbeschaltung der C3g (Lo43) zu sehen:

 

 

Abweichend ist: die Anode liegt auf Stift 2, die Katode auf Stift 3+7. Außerdem ist das Bremsgitter nicht getrennt herausgeführt, sondern mit der Katode verbunden.

 

Man könnte an einem Irrtum denken, wenn nicht durch Diskussionen im Jogis- Röhrenforum der Verdacht einer nachträglichen Anpassung durch die Röhrenhersteller sich breit macht.

Dort berichtete Herr Alexander K. von einigen C3g, die allesamt auf dem RPG als defekt getestet wurden, was aber nicht der Fall war. Auch ein Herr Micha B. wusste mir zu berichten, dass in der Vergangenheit bestimmte C3g nicht miteinander austauschbar waren.   

 

Nehme ich die Röhren-Taschentabelle (auch Franzis-Verlag) zur Hand, wird die C3g -wie gewohnt- als Pr43 dargestellt. Damals nannte man die Loktalröhren auch Pressglas- oder Schlüsselröhren. In den späteren RTT dann als Lo43 bezeichnet.

 
Schaut man genauer hin, findet man den kleingedruckten Zusatz „neu“! Könnte das obige Vermutung bestätigen? Oder war es doch nur ein Fehler in Ratheisers Handbuch und man sollte „neu“ als „korrigiert“ interpretieren?

 

Vielleicht hat der eine oder andere Leser den Röhrentyp zur Verfügung und kann mit dem Ohmmeter die (eventuell) unterschiedlichen Katodenverbindungen ausmessen?
Sollte sich eine Beschaltung nach Ratheisers(!) Lo43 bestätigen, bitte ich um Bericht hier im Forum, oder an meine E-Mail Adresse.

 

 

Gab es eine frühe C3g ?

Bisher sprach ich von der gekapselten Ausführung (siehe erste Abbildung oben) mit Uf = 6,3V und S ~ 14mA/V. Diese wurde Anfang der 50er Jahre in der fortschrittlichen Spanngittertechnik entwickelt und gefertigt.

 

Die Verwirrung ist komplett,

wenn man schon in den Röhrentabellen der ersten Nachkriegsjahre eine Vermeldung der C3g vorfindet!! Ich nenne die:

 

- Internationale Röhren-Tabelle 1947/48 (von Fr. Fritz), sowie in seinem
- Taschenbuch zum Röhren-Codex 1948/49

- Funkwerk Röhren-Taschentabelle 1949 (von F. Kunze), siehe Sockel St45

- Röhren Taschenbuch 1954 (von W. Beier)

- Prehled Elektronek 1956 (von Brudna/Poustka), siehe 5-681

 

Die genannten Quellen sprechen jedoch von einem gänzlich anderen Röhrentyp:

Uf = 18V und S = 9mA/V. Obendrein wird ein 9-pol. Postsockel angegeben.

 

 

Was soll man davon halten?

Könnte es sich vielleicht um eine schon vor 1945 auf Papier entwickelte Röhre handeln, die aber wegen „wichtigere Aufgaben“ auf Eis gelegt wurde? Oder ein Phantom wurde in die Welt gesetzt und die anderen haben nur abgeschrieben?

Ich will nicht weiter spekulieren, sondern auch hier auf Antworten -möglichst mit Beweisen- warten.

 

Letztendlich geht es uns darum, Deutlichkeit in die Zuordnung der Röhren zu erhalten. Leider sind manchmal gleiche Typenbezeichnungen, bei sehr unterschiedlichen Daten, wie dieses Beispiel zeigt, anzutreffen.  

 

MfG

 

 

Wolfgang Holtmann
13.Aug.12
  2

Es wurden im Laufe der Zeit tatsächlich drei -elektrisch sehr verschiedene- Röhren mit der Typenbezeichnung C3g gefertigt.

Einen Überblick findet man in der Beschreibung zur C3g

 
C3g
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