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GR150/A

Information - Help 
ID = 3319
       
Country:
Germany
Brand: Deutsche Glimmlampen GmbH, (DGL), Otto Pressler; Leipzig
Tube type:  Voltage Regulator, single   Power-supply 
Identical to GR150/A = GR150A = GR150

Base Europe 4-Pin (A, 4A, B4, since 1914)
Filament
Description

Das Sockelschaltbild aus dem "Röhrentaschenbuch" von Beier ist in allen Auflagen falsch.

 
Tube prices 3 Tube prices (visible for members only)
  d_dgl_gr150a_sch0.png
  GR150/A: Die Glimmröhre in der Technik 1944
Uwe Ronneberger
 
gr150_a.jpg
GR150/A: W.E.
Wolfgang Eckardt

 
gr150a_2.png
GR150/A: Eigene Röhre
Jörg Seidel

 

Usage in Models 3= 1939 ; 1= 1940 ; 1= 1941?

Quantity of Models at Radiomuseum.org with this tube (valve, valves, valvola, valvole, válvula, lampe):5



Forum contributions about this tube
GR150/A
Threads: 3 | Posts: 14
Hits: 2315     Replies: 9
GR150/A (GR150/A);Sockelschaltung
Karlheinz Fischer
13.Jun.14
  1

Es kommt vor, dass sich der Glaskolben vom Sockel trennt und sogar die Drähte durch umständen reißen wie bei meinem Fall.

Hat man Glück, bleiben die farbigen Isolierschläuche noch auf den  2 Drähten, dabei ist Rot Anode ( + ) und Schwarz Kathode ( - ). Verfolgt man den Verlauf der Drähte im inneren des Kolbens, kann man auch noch feststellen die verbindung zur Anode ( innen ).

Das Bild zeigt das noch ausführlicher.

 

 

mfG

K.H.

 

 

 

 

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Wolfgang Eckardt
14.Jun.14
  2

Hallo Herr Fischer,

und welche Schlussfolgerung ziehen Sie daraus? Leider ist bei dem rechten Sockelbild die Lage der Stifte nicht eindeutig zuzuordenen, so dass die Sockelschaltung unklar bleibt.

Es gibt auch Widersprüche in den Sockelschaltbildern bei den verschiedenen Literaturquellen.

  • Die linke Darstellung ist im RM hinterlegt (Quelle nicht bekannt).
  • Das zweite Bild stammt aus den Röhrentaschenbüchern (RTB) von Beier (alle Auflagen). Dort sind also die beiden Stifte, die "normal" für die Heizung stehen, als Anschlüsse vorgesehen.
  • Bild 4 ist in den Funke-Schaltbildern zum RPG W18 zu finden und
  • Bild 3 würde dann der Darstellung von Ihnen, Herr Fischer, entsprechen nach Ihrer Skizzierung.

Bild 1 und 4 sind identisch, also sehr wahrscheinlich, das Bild aus den RTB von Beier dürfte falsch sein!

Weitere Literaturquellen (Röhrencodex und Nentwig-Geffcken z.B.) machen  keinen Unterschied zwischen GR150/A und GR150/DA (merkwürdig?!).

Fest steht doch nur, dass der Typ GR150/A ohne Hilfselektrode ist und das zusätzliche "D" (GR150/DA) weist auf eine Hilfselektrode (Zündelektrode) hin. Beide scheinen aber - nach den Literaturquellen - unterschiedliche Sockelschaltbilder zu haben (??), nicht einfach nur wegen der zusätzlichen Zündelektrode. - Wir sollten diese Sache noch einmal genauer untersuchen, um offensichtliche Fehldarstellungen zu korrigieren. Allerdings möchte man wohl kaum eine intakte Röhre "demontieren" ....

Meine Vermutung (also keine Feststellung!): Die Anschlüsse in der "demontierten" Röhre von Herrn Fischer sind nicht richtig zugeordnet. Der schwarze Draht führt nicht zu dem "üblichen" G1-Anschluss (rechts oben in dem Bild) sondern an die "Brücke" zwischen den beiden Stiften, die als Heizung  üblicherweise gekennzeichnet sind.

Wolfgang Eckardt

Edit: Text überarbeitet und Sockel-Schaltbilder ergänzt.

Jacob Roschy
15.Jun.14
  3

Bei Glimmstabilisator-Röhren kann man meistens an der Elektrodenform erkennen, ob es sich um die Anode (+) oder Katode (-) handelt. Umgekehrt wie bei normalen  Elektronenröhren ist die Elektrode mit der größeren Oberfläche die Katode und die mit der kleineren die Anode.

D. h. der äußere Blechzylinder ist Katode (-), während der dünne Stab in der Mitte die Anode (+) darstellt.

Bei einer Glimmstabilisator-Röhre mit unbekannter Sockelschaltung kann man durch Anlegen einer Prüfspannung (natürlich nur über einen geeigneten Vorwiderstand) die richtige Polarität herausfinden: sie ist richtig, wenn das Glimmlicht auf der größeren Oberfläche ( = Katode) erscheint.

M. f. G.  J. R.

Karlheinz Fischer
15.Jun.14
  4

Hallo Wolfgang und Jacob

Danke für Euere weiteren erläuterungen,zusätzlich kan ich noch berichten das diese Glättungsröhre aus einem Funke RPG4/2 stammt und das Bild 4 im 2 Thread zuständig sein dürfte,also bestätigt Jacob mit seinem Bericht dieses.

Ein weiteres Bild vom Stecker innen kann ich leider nicht mehr machen, da ich schon alles verklebt habe.

 

Das Bild von der DGL Glättungsröhre ( Stempel 41/51 )


 

mfG

Fischer

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Otmar Jung
15.Jun.14
  5

Da sich ja jetzt herausgestellt hat, dass das Zuordnungsbild aus Post 1 falsch ist, werde ich das Bild aus der Bildergalerie zur Röhre löschen.
Sie schreiben, Herr Fischer, dass die Röhre aus einem Funke RPG4/2 stammt. Ein RPG4/2 habe ich jedoch im RM nicht gefunden. Bitte als neues Modell vorschlagen.
Hier ein Schaltplanauszug des RPG4/3, in dem die Schaltung von Bild 4 im Post 2 bestätigt wird.

Nun hoffe ich, dass Sie die Röhre nach diesem Plan verdrahtet haben und nicht nach dem Bild in Post 1. Notfalls können Sie im Gerät nachschauen, wie die Fassung verdrahtet ist.

Karlheinz Fischer
15.Jun.14
  6

Hallo Otmar

binn mir nicht klar was Sie meinen (zuordnungsbild Post 1 ist falsch ) was ist da gemeint ?

ob das Schema RPG4/3 mit dem RPG4/2 etwa gleich ist noch zu klären.

Die verbindungen der GR150/A wird bei meinen Fall im Sockel vorgenommen !

die Röhre ist lt.weiterem Bild so verdratet wie im folgendem Bild und Funktioniert so.

 

das RPG4/2 ist nun angelegt.

 

mfG

K.H.

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Otmar Jung
15.Jun.14
  7

Guten Abend Herr Fischer.

Im Bild von Post 1 zeigen Sie, wie die 2 Drähte aus der Röhre und die Brücke im Sockel nach Ihrer Vorstellung vermutlich angeschlossen waren.
Das entspricht dem Schaltbild 3 im Post 2.
Nun schreiben Sie in Post 4: "...und das Bild 4 im 2 Thread zuständig sein dürfte..."
Dieses Bild 4 aus einem Funke-Gerät können Sie einfach an Ihrem RPG überprüfen; schauen Sie sich die Fassungsanschlüsse in dem Gerät an und Sie sehen, ob die Röhre dort funktionieren kann.
Wenn Sie die Röhre so verdrahtet haben, wie im Post 6 angegeben, wird sie, wenn das Schaltbild des RPG 4/3 zutrifft, dort nicht funktionieren. In welchem Gerät haben Sie die Röhre ausprobiert? Wie ist dort die Fassung verschaltet?

Uwe Ronneberger
15.Jun.14
  8

GR 150/A DGL

 

Es hat schon zu früheren Zeiten Neugierige gegeben, sodaß ich die Röhre nicht öffnen mußte :

GR 150/A oben

GR 150/A unten

 

Man sieht sehr gut, die Brücke und den freien Hilfsanodenanschluß (G). Dazu paßt folgende Sockelschaltung aus "Die Glimmröhre in der Technik" Nentwig / Geffcken / Richter, Leipzig 1944 :

 

Sockelschaltung GR 150/DA und  GR 150/A

Karlheinz Fischer
15.Jun.14
  9

Bei betrachtung der Sockelschaltung RPG4/2 kann ich noch dieses  Schema Dokumentieren.

Brücke quer in der Röhre, im Sockel dann die andere Verbindung schräg zu - ( K )

 

 

 

Gruß

Fischer

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Wolfgang Eckardt
16.Jun.14
  10

Um die nun inzwischen gefestigte Auffassung zum Schaltbild zu vervollständigen - hier der Text auf einer OVP der Röhre im originalen Wortlaut. Leider ist die Verpackung in so schlechtem Zustand, dass ein Scan kaum leserlich wäre:


Die Type G.R.150/A  enthält 2 Elektroden. Die Anode ist mit dem Anodenstift und die Kathode mit den beiden Kathodenstiften (gemeint sind die Stifte der Heizung. W.E.) des Sockels verbunden. Das Schaltschema zeigt Abb. 1.

Die Type G.R.150/DA ermöglicht die Parallelschaltung mehrerer Glättungsröhren. Die für die Vorionisation bestimmte Hilfselektrode steht mit dem Gitterstecker des Röhrensockels in Verbindung. Das Schaltschema zeigt Abb. 2. .....

Die Stromschwankungen dürfen 40 mA pro Rohr nicht überschreiten.


Damit dürfte nun alles klar sein. Das Sockelschaltbild in den Röhrentaschenbüchern von Beier (Fachbuchverlag Leipzig) zeigt in allen Auflagen ein falsches Schema (siehe Post 2, Bild 2). Das ist doch sehr verwunderlich....

Wolfgang Eckardt

 

 

 
Hits: 1857     Replies: 2
GR150/A (GR150/A) Anschlüsse ?
Joachim Herzig † 10.2.19
20.Jun.09
  1

ich habe eine GR150A bekommen, bei der die beiden Anschlußdrähte vom Sockel abgerissen sind. 

Wie muß ich die Drähte anlöten ? Die Stifte A und G am Sockel sind frei, die beiden anderen gegenüberliegenden sind mit einem Draht verbunden.

Ich vermute, daß da irgendwas nicht stimmt, da lt. Sockelschaltbild diese Brücke nicht vorhanden ist.

Wer kann mir da weiterhelfen ?

Viele Grüße

Joachim Herzig

 

Wolfgang Bauer
20.Jun.09
  2

Sg. Herr Herzig,

Im Beitrag bei der "Röhre" von Herrn Günzel ==> Spannungsstabilisator GR150/A  finden Sie diese  Skizze.

MfG. WB.

Joachim Herzig † 10.2.19
20.Jun.09
  3

Hallo Herr Bauer,

 

vielen Dank für den Hinweis. Jetzt stellt sich die Frage welche Sockelbelegung stimmt, die in der Datenbank oder die in der Funkschau ? Bei meinem Sockel sind die bei Ihnen mit "-" bezeichneten Pins gebrückt.

Grüße

Joachim Herzig

 

 
Hits: 2368     Replies: 0
Spannungsstabilisator GR150/A
Thomas Günzel
09.Dec.06
  1 Anbei ein Applikationsbericht zur GR150/A bzw. /DA aus der Funkschau 03 1941,
den ich hiermit der Röhre zuordnen möchte.

AN_GR150
 
GR150/A
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