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TDA7000

Information - Help 
ID = 39151
       
Country:
Netherlands
Brand: Philips; Eindhoven (tubes international!); Miniwatt
Tube type:  IC - Integrated Circuit   VHF 
Identical to TDA7000
Similar Tubes
Normally replaceable-slightly different:
  КХА060
Other base:
  TDA7010T
Successor Tubes TDA7088T   TDA7020   TDA7010T  

Base SPECIAL TUBEBASE in general
Filament Solid State
Description

Monolithic integrated circuit: FM single chip radio (without AF power amplifier); low IF (~ 70 kHz).
-

 
Text in other languages (may differ)
Dimensions (WHD)
incl. pins / tip
23 x 8 x 7 mm / 0.91 x 0.31 x 0.28 inch
Weight 2 g / 0.07 oz
Information source - - Manufacturers Literature   Valvo

tda7000_umgeb1.gif
TDA7000: Valvo
Günther Stabe † 19.8.20
    More ...
dip18_sot102_6.gif TDA7000: TTT Steidle 1981
Günther Stabe † 19.8.20

tda7000_dat_02.png
TDA7000: Philips
Thomas Günzel

More ...
Usage in Models 1= 1983 ; 1= 1985 ; 1= 1988 ; 1= 1998 ; 3= 2004

Quantity of Models at Radiomuseum.org with this tube (valve, valves, valvola, valvole, válvula, lampe):7


Collection of


Documents about this component
  Beschreibung TDA7000, TDA7010T, TDA7010U 2831 KB
  Data Sheet TDA7000 816 KB
  Application Note TDA7000 (AN192) 742 KB
  Application Note TDA7000 (AN193) 698 KB
 
tda7000.jpg

TDA7000
 

Forum contributions about this tube
TDA7000
Threads: 1 | Posts: 2
Hits: 6687     Replies: 1
TDA7000 (TDA7000) - Entwicklung
Günther Stabe † 19.8.20
18.Apr.10
  1
Die integrierte Schaltung TDA7000 von Philips wurde 1983 vorgestellt und enthält einen Empfänger nach dem Überlagerungs-Prinzip (Superhet[erodyn]) für den Empfang von 1.5 - 110 MHz bei einer sehr niedrigen Zwischenfrequenz von 70 kHz. Daher ist ein damit ausgestattetes UKW-Radio nicht stereo-tauglich.
 
Der Vorteil für derart niedrige Zwischenfrequenzen ist aber, dass man ohne Spulen bzw. Bandfilter auskommt. Es werden stattdessen über RC-Tiefpassfilter die nicht gewünschten Empfangs- und Oszillatorfrequenzen ausgesiebt bzw. unterdrückt.

Ein FM-Super mit einer ZF von 120 kHz ohne Bandfilter ist bereits in den 1960er-Jahren von G. Gassmann, Ingenieur bei Standard Elektrik Lorenz, entworfen worden (Quelle: RPB Band Nr. 91/92, H. Sutaner: Superhet-Empfänger S.128-131); die Darstellung des HF- und ZF-Teils sind hier zu sehen:
 
 
 
Das Problem des Spiegelempfangs ist in diesem Ansatz noch nicht betrachtet worden, bei der IS TDA7000 hingegen schon. Es lagen über 25 Jahre Entwicklung und Test dazwischen…
 
Die Nachfolger TDA7020 / TDA7021 ... sind stereotauglich.

 

Dietmar Rudolph † 6.1.22
18.Apr.10
  2

Der TDA7000 benutzt eine FLL (Frequency Locked Loop) Regelschleife für seinen Umsetzoszillator.

Bei einem (herkömmlichen) Super muß die ZF Frequenz genügend hoch gewählt werden, damit die Spiegelfrequenz durch das Filter vor dem Mischer hinreichend unterdrückt werden kann. Bei einer "ZF" der Frequenz 0 und einer Grenzfrequenz von 70KHz ist das nicht möglich. Ein herkömmliches Konzept für einen Super funktioniert somit also nicht.

Was ist dann der "Trick" beim TDA7000 und seinen Nachfolgern? Es ist eine Frequenz-Regelschleife.

Nun, eine Regelschleife, hier die "Frequency Locked Loop" (FLL), kann nur dann stabil arbeiten, wenn als Grundvoraussetzung die Schleife über "-" geschlossen ist. In dieser Anwendung ist es nun so, daß sich für die (gewünschte) Sollfrequenz dieses "-" in der Regelschleife ergibt.

Die Spiegelfrequenz aber ergibt jedoch ein "+" in der Regelschleife.
[Man erkennt das, wenn die Additionstheoreme für die trigonometrischen Funktionen angewendet werden.]

Für ein "+" erhält somit eine Mitkopplung und damit keinen stabilen Arbeitspunkt. Der Oszillator wird dadurch von dieser Frequenz "weggedrückt" um dann bei der nächst möglichen Sollfrequenz einzurasten. Spiegelfrequenzen lassen sich somit gar nicht einstellen.

Eine Grenzfrequenz von ca. 70 KHz reicht eigentlich (fast) schon, um auch Stereo zu empfangen. Allerdings muß für diesen Zweck dann auch die Phase des Filters halbwegs linear sein, weil sonst keine Kanaltrennung mehr übrig bleibt.

Die Veröffentlichung von Gassmann (in Post #1) beschreibt zwar ebenfalls eine niedrige ZF, ähnlich wie beim TDA7000, trifft jedoch keine Vorsorge gegen Spiegelempfang, welche erst mit Hilfe einer FLL möglich ist.

Ein Beispiel für einen Empfänger mit dem TDA7000 findet sich hier.

Unten auf der Modellseite sind mehrere Anwendungs-Berichte (Application Notes) und Datenblätter zum TDA7000 zu finden, die herunter geladen werden können.

MfG DR

 
TDA7000
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