|
schräge RES964 -Qualitätsaufwendungen eines Rö.Herstellers
(08.12.2008) Wolfgang Scharschmidt
|
Clicks: 460 Replies: 0 |
|
Aufwendungen eines Röhrenherstellers zur Fertigung langzeit zuverlässiger Röhren
> Tei l 1 : Sichtweise Röhren he rstelle r <
Teil 2 behandelt die Thematik aus Sicht des Anwenders
I. Konstruktio n
Gewähr zuverlässige und qualitativ beste Röhren zu entwickeln und in Serienfertigung herzustellen, bedurfte von jeher einer Reihe grundlegender technischer und finanzieller Anstrengungen. Dies betraf abhängig der gestellten elektrischen Anforderungen im Wesent- lichen die Konstruktion, die Materialwahl und deren Verwendungen, die Einzelteile-fertigung, die Montagepräzision sowie die Prüfaufwendungen während der Fertigung und im Qualitäts-Kontroll-Bereich. Es bedurfte vor Beginn einer Neuentwicklung und Fertigung u.a. umfassender Messungen und Untersuchungen bisheriger Röhrentypen, anhand derer Verbesserung festgelegt bzw. analysierte typische Fehlerquellen korrigiert wurden. Fach-ingenieure der Entwicklungs- und Versuchsabteilungen, der Fertigung und der Qualitäts-kontrolle haben dazu in der Vergangenheit folgende Mängel-Hauptfaktoren analysiert, die es zu berücksichtigen galt, wie:
a. Herabsetzung der Anzahl von Schweißstellen.
b. Verkürzung des Systemaufbaus mit Verwendung größerer Katodendurchmesser .
c. Enge Lochausstanzungen für die Durchführung mit festem Sitz der Gitterstege mit optimierten doppelten Glimmerhülsen.
&n
|
| |
|
RES964 (RES964)
(07.12.2008) Wolfgang Scharschmidt
|
Clicks: 325 Replies: 0 |
|
Nun als Mitglied des Radiomuseums möchte ich zu dem von Herrn Brömme angestoßenem Thema " schiefsitzendes Röhrensystem " meinerseits einen Kommentar dazu liefern. Während meiner beruflichen Vergangenheit bei Valvo kamen bei den strengen Qualitätsvorgaben derartige Qualitätsausreißer nicht vor. Wenn wirklich derartige Exemplare bis zur Qualitätskontrolle es durchzulaufen schafften, wurden sie spätestens hier aussortiert und in der Glasmühle zerstört. Doch in Jahren, wie kurz nach dem Krieg, als allgemeiner Röhrenmangel bestand, war es durchaus denkbar, dass optisch und elektrisch abweichende Röhren minderer Qualität entsprechend gekennzeichnet in den Handel kamen, siehe Markierungen 2. Wahl oder Bastlerröhre.
Dennoch, der Röhrenhersteller war von Anbeginn des Röhrenbaus darauf bedacht, das jeweils zu jeder Epoche vorhanden Wissen optimal in seine Röhren zu implementieren. Die Aufwendungen zur Qualitätseinhaltungen waren dabei immens, was dem Benutzer zumeist nicht kenntlich war. -siehe dazu den im Radiomuseum eingestellten Beitrag über Aufwendungen eines Röhrenherstellers zur Fertigung langzeitig zuverlässiger Röhren. Dem Röhrenentwickler konträr standen dagegen oft Anforderungen der Gerätehersteller. So wurden z.B. häufig für bestimmte neue Applikationen insbesondere von Grundig und Nord-Mende Forderungen an Valvo gestellt, aus denen dann Entwicklungsmuster entstanden. Oft genug kam es vor, dass dann
|
| |
|
Eine "schräge" RES964
(28.11.2008) Jan Peter Brömme
|
Clicks: 947 Replies: 6 |
Liebe Röhren(Radio)freunde,
es kann sehr spannend sein, wenn man, so wie ich letztens, auf dem Dachboden seines Hauses
etwas sucht und nicht findet, aber dabei in der hintersten Ecke einige längst vergessene Pappkartons mit allerlei funktechnischem Kleinkram „wiederentdeckt“.
So stieg ich dann nicht mit dem von meiner Frau erhofften alten Adventsschmuck von Oma,
sondern mit einigen Kartons mit Röhren von der Bodentreppe.
Die Röhren, vor fast 30 Jahren dort mal deponiert, ein unsortiertes Durcheinander, nichts Spektakuläres, doch beim genauen Hinsehen fand ich interessante „Kleinigkeiten“,
die man, so meine ich, im RMorg einstellen kann.
Zum Beispiel eine Telefunken RES964 mit schräg eingebautem System im Rundkolben, habe ich bisher noch nicht gesehen, bei meinen anderen RE More ...
|
| |
|