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EQ80 (EQ80)

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Heinz Höger
Heinz Höger
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06.Aug.07 12:41

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Répondre  |  Vous n'êtes pas connecté, mais en mode visiteur   1 Auf dem Blatt der EQ80 ist die 6BN6 als ähnliche Röhre aufgeführt. Auf dem Blatt der 6BN6 ist ein ähnlicher
Hinweis auf die EQ80. Da kann etwas nicht stimmen
Wolfgang Holtmann
Wolfgang Holtmann
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07.Aug.07 17:01

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Sehr geehrter Herr Höger,
ich kann Ihren Einwand verstehen.

Vom Aufbau und von der Funktion sind die EQ80 und die 6BN6 zu verschieden! Nur vom Einsatzgebiet her sind Parallelen vorhanden.

Daher habe ich den Link zwischen den beiden Typen entfernt.

MfG

Rolf Nickel
Rolf Nickel
 
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22.Aug.07 21:33

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Répondre  |  Vous n'êtes pas connecté, mais en mode visiteur   3 Durch den sehr allgemein gehaltenen Hinweis von Herrn Höger habe ich mich ebenfalls um die 6BN6 gekümmert und möchte Herrn Holtmanns Aussage unterstützen: Die Röhrenkonstruktionen von EQ80 und 6BN6 sind völlig unterschiedlich. Dies geht auch aus den zugehörigen Dokumenten von Herrn Prof. Rudolph eindeutig hervor.

Die Ausführungen des Herrn Mottaghian bezüglich der 6BN6 klingen sehr positiv, sind aber einleuchtend und werden zumindest theoretisch durch die von ihm zitierten Aufsätze von den Herren Dr. Robert Adler (Zenith, Part 1, Laboratory prototype, "Labormuster, Theorie") und Allen Haase (General Electric, Part 2, Commercial realization, "Serienreifmachung") untermauert. Ich sage deswegen "theoretisch", weil die große Mehrheit von uns keine praktischen Vergleiche mit anderen FM-Demodulatoren durchführen kann.

Ich empfehle ebenfalls, über eine Änderung des Symbols (Schaltzeichen) für diese Spezialröhre nachzudenken, weil es sich hier um keine Pentode im üblichen Sinne handelt, sondern um die Bündelung und Steuerung des Elektronenstrahls mittels einer quasioptisch wirkenden Elektrodenanordnung : "... convergent lens formed by the focus electrode and the accelerator lips and the divergent lens between the apertured slot and the input grid ..."

Die damaligen Denkansätze der Entwickler/Konstukteure von Philips (EQ80) und Zenith/General Electric (6BN6) sind möglicherweise unterschiedlich gewesen, jedoch das Ziel, einen FM-Demodulator mit (u. a.)

  •   hoher Tonqualität
  •   guter Begrenzerwirkung;
  •   hoher Ausgangsspannung;
  •   einfachem Abgleich;
  •   wenig externen Bauelementen;
zu entwickeln und zu konstruieren, hatten sicherlich beide Expertengruppen vor Augen.

Festzustellen ist, dass sich der kürzlich verstorbene Herr Dr. Robert Adler (ich meine, Herr Knoll hatte uns darauf aufmerksam gemacht, leider finde ich seinen Beitrag nicht mehr) offenbar sehr vielseitig betätigt hat, siehe den Aufsatz von Herrn Scheida zur Fernbedienung. Die zitierten PDF-Publikationen Part 1 (700 kB) und Part 2 (1500 kB) zur 6BN6 müssten in der Dateigröße reduziert werden, um sie hochladen zu können. Für Tipps dazu bin ich dankbar. Ich würde sie gerne im RM archivieren, weil ich sie für sehr wertvoll halte und nicht möchte, dass sie irgendwann nicht mehr auffindbar sind.

Rolf Nickel
Hans M. Knoll
Hans M. Knoll
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22.Aug.07 21:51

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Hallo Herr Nickel,

 hier die Anzeige:

Artikel_N24.pdf  

 

Gruss Knoll

Cet article a été édité 22.Aug.07 22:03 par Hans M. Knoll .

Dietmar Rudolph
Dietmar Rudolph
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23.Aug.07 17:47

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Répondre  |  Vous n'êtes pas connecté, mais en mode visiteur   5 Zur Demodulation frequenzmodulierter Sendungen wurden im Laufe der Zeit viele Prinzipien angewendet. Eine Übersicht findet sich z.B. hier. Alle "historischen" Demodulationsarten sind in der Überschrift gekennzeichnet.

Die EQ 80 (Vorläufer: EQ 40) ist eine Röhre mit 7 Gittern, von der in "Daten und Schaltungen moderner Empfänger- und Kraftverstärkerröhren, Bd. 3A (2. Ergänzungsband), 1942, Philips Technische Bibliothek" ein Foto und eine Röntgenaufnahme gezeigt sind.

Die vielen Gitter ergeben einen konstruktiv schwierigen Aufbau, der zudem klingempfindlich ist.

Die 6BN6 hat ein Elektronenstrahlsystem, das in dem prinzipiellen Schnittbild sehr gut erkennbar ist.

Konstruktiv ist sie auch kompliziert aufgebaut, jedoch hat sie keine Teile, die mechanisch vibrieren können. In der angelsächsischen Literatur wird die 6BN6 meist in der folgenden Art dargestellt, aus der das Elektronenstrahlsystem erkennbar wird.

In diesem Schaltbild ist die für einen FM Demodulator notwendige Beschaltung angegeben.

Beide Röhren waren sicher Meilensteine, jedoch sind moderne FM Demodulatoren mit Halbleitern qualitativ überlegen. Das möge aber niemand davon abhalten, selbst mit den beiden Röhren zu experimentieren.

MfG DR
  
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