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loewe-opta: Regulatorröhre im Fadenkreis ?

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Christian ADAM
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22.Aug.18 22:08

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Liebe Rmorg Gemeinschaft,

Ich bin dabei, mein LOEWE RATSHERR W zu restaurieren. Eine erste Frage : im Schaltplan sieht man in Fadenkreis: Faden WG34 + Ampel 18V + Faden 26NG + ???

Ist das letzte eine Regulatorröhre ? Und dann : welcher Typ ???

Gibt es irgenwo eine Regulatorröhretabelle ? Besonders wäre ich interesiert für Regulatorröhren 0,18A und 0,2A mit Spannung kleiner als 30/35V und 4_pin Fassung. Ich habe schon die 1926 gefunden die interessant wäre (wenn man die Ampel 18V anders bestrommt).

Die Frage für 0,2A liegt dabei, dass ich noch keine 26NG habe und mit einer CY2 arbeite. Ich habe eine neue WG34 (muss dann 2500 Ohms // mit Faden eingesetzt werden). Aber da ich auch diese WG34 schönen will, arbeite ich mit einer UCL82 ( 500 Ohms // mit Faden)

Zur Zeit nehme ich ein 150 Ohm Widerstand, aber bei kalten Röhren ist die Anfahrspannung ein bischen hoch. Eine UCL82 zu töten kann ich mir erlauben, nicht eine WG34!!!

Vielen Dank,

Christian

 

 

Dietmar Rudolph
Dietmar Rudolph
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23.Aug.18 08:56

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Beim Schaltbild des Ratsherr W gibt es keine Angabe zum Heißleiter. Es ist jedoch zu vermuten, daß dieser Heißleiter zur Reduktion des Einschaltstromes für die WG34 dient. Damit ist er vermutlich ganz ähnlich zum Heißleiter im Ratsherr GW.

MfG DR

Este artículo fue corregido 24.Aug.18 08:37 por Dietmar Rudolph .

Jacob Roschy
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23.Aug.18 09:02

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Hallo Christian,

bei dem im Schema mit U 9V 0,36A bezeichneten Bauteil kann es sich nur um einen Urdox U936 handlen. Wir haben hier im RM diese oder diese Version, aber keine mit 4 Pin Fassung.

Warum man diesen Urdox für 0,36A einsetzte, ist mir unverständlich, da der Heizstrom hier nur 0,18A beträgt, (auch im Betrieb an 110 oder 127 V, es werden dabei keine Heizkreise parallel geschaltet). Vielleicht ist die Angabe im Schema fehlerhaft ?

Ein Urdox für 0,36A ist bei 0,18A Heizstrom unwirksam, man könnte ihn weglassen. Richtig wäre hier ein Urdox für 0,18A, z. B. der U918.

Die Röhre 1926 ist ein Eisenwasserstoff-Widerstand für 110V und ist daher als Ersatz ungeeignet.

Zum Testbetrieb mit der UCL82 satt WG34 empfehle ich eine UY41 oder UY85 als Gleichrichterröhre und einen geeigneten Vorwiderstand. Zur Strombegrenzung könnte man einen NTC- Widerstand aus einem Philips- U- Röhren- Radio verwenden.

Grüße,
Jacob

 

Christian ADAM
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23.Aug.18 12:19

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Zuerst ein schönes "Merci beaucoup" an die Experten Dietmar und Jakob. Den Antworten kann ich nur zustimmen bezuglich Strombegrenzung im Fadenkreiss ...

Also da mann mit der UCL82 nichts falsch machen kann, bin ich Gestern ein Schritt weiter gegangen (Mit CY2 wie beschrieben ... beide Widerstände wärmen ein bischen ... Der Chassis ist wieder wie  original verkabelt (siehe Schemas des RATSHERR W")

Aber obwohl alles I.O. scheint, habe ich beide Problemen:

1) Auf einer "nicht Radio" Position habe ich eine Art "Motor Boating". Auf LW oder MW geht die weg

2) Kein klarer Empfang; sogar in der Nacht. Die Reaktion scheint I.O. "es pfeifft" aber ich kriege kein Sender mir einer Antenne von 3m. Die antenne Büchse reagiert am Kontakt.

Frage 1: liegt das an der UCL82 (dann muss ich zur WG34)? oder für 2) an der schlechten Antenne ?

Frage 2: mit der WG34 (//2500 Ohms) und CY2 sind es 50 + 30 V ==> es fehlen 30V. Können die Regulatorröhre C2, C9 oder C12 es schaffen (die 30V liegen an der untere Grenze der Regulation). Ich besitze solche Röhren ;-)

Danke im Vorraus,

 

 

Ernst Erb
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23.Aug.18 21:55

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Lieber Dietmar Du kannst beruhigt sein: Weder löscht das System etwas, wenn jemand stirbt, noch kann jemand etwas löschen. Was möglich ist: Schaltpläne zu verstecken, weil sie schlechter sind als gleiche auf dem Modell. Die jetzt sichtbaren Schaltpläne sind ja von Herrn Roggenhofer und Hermann Freudenberg.

Bevor Hermann - praktisch ein Freund von mir - gestorben ist, wäre eine Löschung noch möglich gewesen, doch danach nur noch das "Verstecken" und ich habe keinen versteckten gefunden. 

Ich bitte Dich daher, die Formulierung zu ändern und die zusätzlichen Pläne hochzuladen. Hermann hatte die Original-Unterlagen von mir und ich bewunderte seine Arbeit, obwohl er starke Rückenschmerzen hatte. Allerdings hatten wir damals noch mit 200 DPI gescannt, doch diese Art von Plänen waren auch dazu geeignet, weil es meist einfache Apparate waren - wie hier.

Vielen Dank,
Ernst

 

 

Ernst Erb
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24.Aug.18 10:40

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Lieber Dietmar
Danke für die Hochladung und die Textänderung. Da mein Text etwas zu Schaltplänen im Allgemeinen aussagt, lasse ich ihn so stehen.

Vor vielen Jahren hatte ich solche Schritte programmieren lassen, damit Bilder oder Schaltbilder nicht "einfach verschwinden" können, zumindest nicht solange ein Modellblatt besteht. So kann man die Schritte nachvollziehen (Transparenz), wenn etwas mal "schief laufen" sollte.

Jacob Roschy
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24.Aug.18 21:15

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Hallo Christian,

diese Fragen sind nicht so leicht zu beantworten.

Beim Ersatz der WG34 durch die UCL82 muss die „Gitterkombination“ 2 MΩ / 80 cm, die in der WG34 integriert ist, bei der UCL82 außerhalb ersetzt werden, z. B. mit 2,2 MΩ / 82 pF oder 1,8 MΩ / 100 pF (so genau kommt es hier nicht darauf an).

Das könnte auch der Grund für keinen klaren Empfang sein, aber es sind ja auch keine Sender mehr da !

Mit nur 2 Verstärkerstufen ist dieses Radio nur wenig empfindlich, mit nur 3 m Antenne wird hier nichts gehen, das sollten schon eher 30 m sein, um z. B. auf Langwelle die doch schon etwas entfernteren Sender Europe 1 oder RTL zu hören.

Auf die Probleme mit der Heizung werde ich vielleicht nächste Woche näher eingehen, wenn ich wieder mehr Zeit habe.

Grüße,
Jacob

 

Christian ADAM
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25.Aug.18 09:32

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Bonjour Jacob und Rmorg,

Ja, ich weiss, dass die Fragen nicht einfach zu beantworten sind.

Zum Stromkreiss : ich habe jetzt eine C12 eingesetzt und das geht sehr gut : keine Überspannung mehr, ob mit UCL82 oder WG34 ... Also wäre dieses Problem geregelt ... Die WG34 ist geschützt !!!

Als ich das Radio kaufte in RIQUEWIHR hat mir den Verkäufer gesagt, die WG34 sei original, das Radio sollte gehen ;-) !!!

Als ich die "WG34" herausgenommen habe könnte man das sehen (siehe Foto). Also:

1) Durch Heizstrom Messung 50V 0,1A im Einsatzt könnte es nur eine UCL82 sein je nach mir ... oder ??? . Sicher ist Triode + Pentode.

2) Im Einsatzt sind es 1MOhm und 120 pF wie man es sieht. Soll ich diese Werte ändern ?

3) Von der WG34 gibt es nur die äussere Glassschale, aber das war sehr säuber gemacht. Von Aussen sieht man nichts.

Danke,

 

 

Anexos:

Christian ADAM
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26.Aug.18 11:11

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Gestern habe ich es einfach probiert : alles im ersten Stock mit langerer Antenne (circa 12m). Also mit UCL82 gibt es - trotzdem sehr schwach - Empfang. Das Radio fängt wieder an zu leben ...

Jacob Roschy
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04.Sep.18 11:20

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Ersatzröhren für WG34 und 26NG

Nicht wenige Besitzer von Loewe- Empfängern mit den Röhren WG34 und 26NG werden vor dem Problem stehen, eine oder beide dieser Röhren ersetzen zu müssen, weshalb eine Suche nach Lösungsmöglichkeiten angebracht ist.

Bei der Röhre, die in diesem Fall in die ausgehöhlte WG34 eingebaut wurde, kann es sich nur um die UCL82 handeln, wie es auch durch die Messung die Heizdaten 50V 0,1A bestätigt wird.

Indem jemand die Röhre UCL82 mit 0,1 A Heizstrom ohne Nebenwiderstand in einen Heizkreis für 0,18 A eingeschleifte, zeigt, dass dieser (Übel-) Täter auch nicht über elementare Kenntnisse der Elektrotechnik verfügt. Der UCL82- Heizfaden hätte bei dieser erheblichen Überlastung auf die mindestens 3 – 4-fache Leistung wohl nicht lange überlebt.

Auch hat die UCL82 deutlich andere Betriebsdaten als die WG34, insbesondere benötigt sie einen größeren Katodenwiderstand von bis zu 380 Ω. Auch von diesen Erkenntnissen war dieser „Künstler“ völlig befreit, weshalb er sie völlig ignorierte.

Wegen fehlender Spannungsangaben in der Ratsherr- Schaltung kann jedoch kein geeigneter Wert angegeben werden.

Die bestmögliche Ersatzröhre für die WG34 wäre die UEL51, die in der ehemaligen DDR sehr gebräuchlich war. Es muss nur die RC- Kombination für g1I eingesetzt werden, ansonsten kann die UEL51 anstelle der WG34 eingesetzt werden, wie hier im Bild dargestellt. Sie hat, wie auch die UCL82, einen Heizstrom von 0,1 A.

 

Die Elektroden-Bezeichnungen entsprechen den jeweiligen Sockelschaltungen. Das linke Röhrensystem ist die Vorstufe, rechts ist die Endstufe.

Die UEL51 muss so eingebaut werden, dass die Anschlüsse für g1-I und für a-II jeweils so kurz wie möglich bleiben und so weit als möglich voneinander entfernt sind. Andere Verbindungen sind weniger kritisch. Die Heizfadenleitungen sollen aber nicht nahe an einem g1 liegen.

Am Besten bringt man noch ein Abschirmblech zwischen die beiden Stiftreihen der UEL51, das mit k verbunden wird, und dabei besonders g1-I und a-II gegeneinander abschirmt.

 

Gleichrichterröhre 26NG:

Wenn auch die Gleichrichterröhre 26NG fehlt, empfiehlt es sich, auch hier eine Type der U-Serie mit 0,1 A Heizstrom zu verwenden.

Zur Optik der 26NGpasst am besten die UY1(N), wie auch die Typen UY3, -4, -11 und -21, die moderneren Typen UY41, -85 oder -82 sind ebenso geeignet.

 

Dringend zu empfehlen ist, ein mindestens 150 oder besser 180 Ω, 3 W Schutzwiderstand vor die Anode der Gleichrichterröhre zu schalten. Dieser sollte fest eingebaut und bei einem ggf. späteren Wechsel auf die original 26NG beibehalten werden. Dafür darf man dann auch die sehr sparsam ausgelegten Glättungskondensatoren von 8 µF auf 22 µF erhöhen, damit es weniger brummt.

 

Jacob Roschy
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04.Sep.18 11:46

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WG34 und 26NG Heizkreise:

Obwohl die Röhren WG34 und 26NG eigentlich für Serien-Heizkreise in Allstrom- Radios vorgesehen sind, wurden sie auch in Loewe- Wechselstrom- Modellen verwendet.
Bei dem hierzu eingesetzten Spar- Netztrafo dient dessen 110 V- Anzapfung auch zur Heizung der Röhren und die 240 V- Anzapfung der Erzeugung der Anodenspannung.

Damit entfallen die Verluste durch den Heiz- Vorwiderstand bei 220 und 240 V und bei Betrieb an 110-,127- oder 220 V stehen immer volle 240 V Anodenspannung zur Verfügung.

In diesem Bild werden verschiedene Möglichkeiten zur Gestaltung des Heizkreises gezeigt.

Variationen des Heizkreises:

Unter A ist der Heizkreis mit der original- Bestückung mit den Röhren WG34 und 26NG mit Spar- Netztrafo bei W- Modellen zu sehen.

Hier wird die Skalenlampe nicht mehr in Serie mit dem Heizkreis geschaltet, sondern unabhängig von diesem zwischen der 110- und 127 V- Anzapfung des Transformators, sie erhält also 17 V. Dadurch ist die Lampe vor Überstrom geschützt und muss auch nicht mehr nach dem Heizstrom der Röhren gewählt werden. Man wählt eine Lampe, welche an dieser Spannung die erforderliche Helligkeit erbringt, ggf. auch eine für 12 V über Vorwiderstand. Der Strom sollte 0,2 A nicht übersteigen.

Das Beispiel B zeigt einen Vorschlag zum Betrieb der WG34 mit einer Gleichrichterröhre CY2 und einer Eisenwasserstoff- Stromregel- Röhre C12.

Auch hier liegt die Skalenlampe an der 110- und 127 V- Anzapfung des Transformators. Die WG34 erhält zur Anpassung an den Heizstrom 0,2 A der CY2 einen Nebenwiderstand von 2,5 kΩ.

Von der Stromregel- Röhre C12 wird nur der Teilabgriff mit dem Regelbereich 35...100 V verwendet. Um die minimale Spannung von 35 V zu erreichen, muss sie an die 127 V- Anzapfung des Trafos gelegt werden. Man könnte auch den Gesamtbereich 80...200 V der C12 verwenden und diese direkt an 220...230 V betreiben, was jedoch sinnlose Energieverschwendung darstellen würde und der Trafo dann überflüssig wäre.

Im Beispiel C ist die UCL82 satt der WG34 eingesetzt, hier muss ein Nebenwiderstand von 500 Ω 5W eingesetzt werden.

Beispiel D zeigt eine Schaltung mit den Röhren UEL51 und UY1(N) oder UY3 / UY11. Da ihre Heizspannung zusammen 62 + 50 V beträgt, können sie direkt an der 110 V- Anzapfung betrieben werden.

Sollte sich jedoch bei einer der Röhren während des Aufheizvorgangs die Heizspannung um mehr als ca. 30% erhöhen, sollte besser ein 0,1 A - NTC- Widerstand R7 eingeschleift werden. Dann muss aber die 127 V- Anzapfung verwendet werden sowie ein Widerstand R8 zur Anpassung auf 0,1 A Heizstrom.

Dieser NTC- Widerstand kann aus einem U- Röhren- Schlachtgerät gewonnen werden.

Im Beispiel E werden die Röhren UEL51 und UY1(N) nicht über den Transformator, sondern über einen Heizkreis-Vorschaltkondensator direkt an 220...230 V betrieben. Der Trafo liefert nur noch 240 V für die Anodenspannung und 17 V für die Skalenlampe. Der Vorschaltkondensator liefert annähernd Konstantstrom, wodurch Stromregel- Röhren, Urdox- und NTC- Widerstände überflüssig werden.

Die Anwendung von Kondensatoren für Serienheizkreise wird hier ausführlich beschrieben.

Im Beispiel F wird der gesamte Heizkreis, bestehend aus den Röhren UEL51 und UY1(N) und einschließlich der Skalenlampe, über einem Vorschaltkondensator direkt an 220...230 V betrieben. Diese Schaltung ist bei trafolosen Allstromgeräten die bestmögliche Lösung.

 

Christian ADAM
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05.Sep.18 22:22

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Danke sehr Jacob,

Und Hut ab ...Eine bessere Antwort kann es nicht geben! Die erste Frage ist jetzt reichlich beantwortet, und sehr gut illustriert. Damit kann jetzt jeder arbeiten ! Sogar ich ...

Als ich das Radio gekauft habe war es mit einer WG34 (UCL82 drin) und einen Selengleichrichter ausgestattet. Zusatzwiderstand war auch dabei.Siehe Foto. Die zusatzliche Röhre (RGN354) war nicht verkabelt. Sie war warscheinlich da um das zusatzliche Loch im Chassis zu masquieren ? Und war OK ... also ein Geschenk dazu !!! Die ist seitdem in einem LOEWE EB100 eingebaut worden...

Das erste was ich gemacht habe, war den Selengleichrichter mit CY2 zu ersetzen. 500 Ohms parallel mit UCL82 Faden waren da. Dann musste noch ein 150 Ohm Widerstand in Serie eingesetzt werden. Aber am Kaltstart kam zuviel Spannung an die Faden. So dass ich die obige Lösung C probiert habe. Alles I.O.

Aber wie schon geschrieben, kein guter Empfang.

Dann habe ich die vermutliche UCL82 in der WG34 getestet : die war erschöpft... Also habe ich die ausgebaut ... war tatsächlich eine UCL82 (siehe Foto). Die wurde durch eine neue eingesetzt (mit höherem Katodenwiderstand wie im Post 10 von Jacob erwähnt) aber der Empfang war kaum besser. 

Ziel war aber meine (als sehr gut getestet) WG34 einzusetzen... Je nach Figur B im Post 11. Empfang war besser aber es dauerte nicht lang: die Sicherung von 80mA im Hochspannungkreiss ging kaput ...Darüber werde ich noch berichten in meinem nächsten Post...

 

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Christian ADAM
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07.Sep.18 23:20

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Meine WG34 habe ich als besser als neu getestet ... Trotzdem aber wie hier oben erwähnt geht die 80 mA Sicherung kaput ...

Nachdem ich eine Gitterspannung von -3V gemessen hatte, war es klar dass dies das Problem war. Ein bischen suchen and dann kamm die bittere Entäuschung : Kontakt zwischen Kathode des erstens Systems und den Heitzkreiss intern in der WG34 !!!

Das könnte ich nicht sehen mit meiner Messung : die Fadenspeisung war galvanisch getrennt !

Also : eine unbrauchbare neue WG34 !!! Oder ?

Die Lösung könnte man sich vorstellen: ein Trenntrafo solte das regeln... Also habe ich ein 230 / 115V 30VA Trafo eingesetzt um den Heitzkreiss galvanisch isolieren. Und nun die gute Nachricht : das geht !

Ein 3W 2,7k Widerstand ist parallel geschaltet mit dem WG34 Faden wie auf dem Schema B von Jacob.

Hochspannung ist 207V, Gitterspannung ist -14V, Anodenstrom des 2. Systems der WG34 ergibt 29mA.

Mit 12m lange Antenne im Erstenstock gibt es am Abend auf jedem Wellenbereich ein klarer Empfang. Das Radio pfeift nich mehr so als mit der UCL82...

Nur bleibt noch ein "motorboating" wenn die Quelle nicht mehr Radio aber Gramophon gewählt ist ... auch das muss noch gelöst werden.

Trotzt fehlerhafte "neue" WG34 kam sie erfolgreich in Einsatzt !!! Der 1934 LOEWE Ratsherr spielt wieder in 2018 mit einer echten LOEWE WG34.

Danke an Alle die hier eingetretten sind um zu helfen. Ein besonderer "Merci" an Jacob !

Wie soll das weiter gehen ? Jetzt fehlt noch eine brauchbare 26NG ! Wer eine vorschlagen kann möge mich kontaktieren...

Christian ADAM
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Hier als Anlage Fotos an dem Aktuellen Stand. Der Heizkreissisoliertrafo ist von unten zu sehen. Das HF Teil ist original, die Speisung auch, aber die Komponente die um der WG34 sind nicht original.

Aber wie weiter machen? Ich brauchte jetz Fotos von einem originalen RATSHERR W denn ich möchte das Radio so nach wie möglich zum Originalzustand bringen ... Sogar Fotos von einem Apparat im schlechten aber originalen Zustand wären sehr hilflich...

Auf Rmorg gibt es das nicht ... Wo kann ich Hilfe finden ?

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Martin Steyer
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20.Jan.19 17:32

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Ich habe meinen Loewe Ratsherr W aus dem Regal geholt. Leider fehlt die WG34, die suche ich noch.

Der Urdox ist eindeutig ein Osram U536 (bisher bei uns unbekannt):

Ich habe mich nicht getraut, die Röhre zu putzen, um den Aufdruck nicht zu verwischen. Im Netz habe ich Informationen über einen U536-4 gefunden, dieser hat nicht den E10-Sockel, sondern einen Bajonett-Sockel.

Nachsatz: Urdox ist inzwischen angelegt.

 

Este artículo fue corregido 20.Jan.19 19:45 por Martin Steyer .

Christian ADAM
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20.Jan.19 19:02

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MERCI Martin !

Ich möchte hier herzlich Martin bedanken: er ist eingesprungen (mit Ernst ERB als Vermitller, danke auch an Ernst) und hat mir auch privat gute Fotos von seinem RATSHERR W im originalen Zustand gesendet. Er hat auch hier im Rmorg ein Foto von unten hochgeladet. (Martin, es wäre net dass Du auch hier im Rmorg ein Foto von oben hochladest, denn dein Radio ist ein raren Beispiel des originalen Zustands) ... Ich hatte schon ganz Internet untersucht und solch ein Foto könnte man bisher nicht finden !!!

Viele RATSHERR im originalen Zustand muss es nicht geben : weil es die LÖEWE Röhren nicht mehr gab sind die (es war den Fall von meinem) umgerüstet worden mit andere Röhren : deswegen habe ich ein Loch mehr im Chassis.

Das war wirklich was ich brauchte und ich kann jetzt weiter machen um mein Radio noch original treuer zu restaurieren.

Die URDOX ist hier eine 536 = 5V 360 mA. Wir haben schon viel mit Jacob daruber diskutiert, denn den logischerweise erwarteten Strom sollte im Prinzip 180 mA sein ... Aber alle Schaltpläne zeigen 360 mA ...

Im weitermachen werde ich Messungen machen mit beide Werten...

Auf jeden Fall geht es für mich ein Schritt weiter : eine 100% 26NG habe ich auch und die wird jetzt eingebaut ... Darüber werde ich wieder hier berichten.

Danke aus Frankreich an Alle die hier schon mitgeholfen haben für diese langsame Neugeburt 85 Jahren nach der Produktion!

 

 

 

  
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