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Bimby-Luxus 62

Bimby-Luxus 62; AEG Radios Allg. (ID = 51003) Radio
 
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Bimby-Luxus 62; AEG Radios Allg. (ID = 2394062) Radio
AEG Radios Allg.: Bimby-Luxus 62 [Radio] ID = 2394062 1400x809
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For model Bimby-Luxus 62, AEG (Radios) Allg.Elektricitäts-Ges.:
AEG Bimby62_Hauptansicht
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  AEG (Radios) Allg.Elektricitäts-Ges.
Year: 1961/1962 Category: Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
Valves / Tubes 6: ECC85 ECH81 EF89 EABC80 EM84 EL95
Main principle Super-Heterodyne (Super in general); ZF/IF 460/10700 kHz
Tuned circuits 6 AM circuit(s)     10 FM circuit(s)
Wave bands Broadcast, Long Wave, Short Wave plus FM or UHF.
Details
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 110;125; 220; 240 Volt
Loudspeaker Permanent Magnet Dynamic (PDyn) Loudspeaker (moving coil) - elliptical
Power out 3 W (unknown quality)
from Radiomuseum.org Model: Bimby-Luxus 62 - AEG Radios Allg.Elektricitäts-
Material Wooden case
Shape Tablemodel with Push Buttons.
Dimensions (WHD) 390 x 215 x 185 mm / 15.4 x 8.5 x 7.3 inch
Net weight (2.2 lb = 1 kg) 5 kg / 11 lb 0.2 oz (11.013 lb)
Price in first year of sale 255.00 DM
Collectors' prices  
External source of data Erb
Source of data HdB d.Rdf-& Ferns-GrH 1961/62


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Here you find 795 models, 677 with images and 398 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.



 


Forum contributions about this model
AEG Radios Allg.: Bimby-Luxus 62
Threads: 1 | Posts: 6
Hits: 2502     Replies: 5
aeg: 62; Bimby-Luxus
Klaus Ortwein
29.Sep.05
  1 Hallo Kollegen,
dieses Bimby (wo kommt eigentlich dieser Name her?) habe ich als nicht funktionsfähig erhalten. Beim Einschalten brummte es sofort heftig los. Das magische Auge leuchtet hell und zeigt sogar Sender an. Nach kurzer Zeit fängt es dann an, "chemisch" zu riechen.
Ursache für den Brumm war ein niederohmig - tatsächlich 0 Ohm - gewordener Kondensator C32 von der Anode der Endröhre nach Masse. Nach Austausch des Kondensators ist der Brumm weg, die Spannungen stimmen mit der Schaltplanangabe überein, aber: immer noch kein Ton auf UKW und KW, nur bei MW und LW kommt der Elektrosmog durch.
Auch dieser Fehler wird durch ein schlechten Kondensator (C27) verursacht und durch einen nicht nachvollziehbaren Eingriff eines Vorbesitzers: der Defekt dieses Kondensators wird nur mit dem Isolationsprüfer sichtbar; scheinbar wurde das nicht erkannt und deshalb wurde er wieder eingebaut, aber falsch mit dem Ergebnis, daß das Nutzsignal über den Kondensator nach Masse geführt wurde und das Gitter der EabC80 offen blieb. Nach einer Korrektur spielte das Radio zufriedenstellend: Lautsärke und Klang gut, Empfang auf UKW, MW und LW mittelmäßig, auf KW sehr gut.
Nach einigen Minuten jedoch ließ die Klangqualität drastisch nach, wurde leise und verzerrt. Katoden- und Ausgangsspannung des Gleichrichter stimmen; bei den Messungen fiel jedoch auf, daß der Ausgangsübertrager im Takt der NF vibriert - je lauter desto stärker.
Meine Befürchtung ist nun, daß durch den defekten Kondensator und den daraus resultierenden hohen Strom duch den Trafo dieser einen Schaden erlitten hat. Gibt es da Erfahrungswerte hier im Kreis? Läßt sich der Trafo einfach ersetzen bzw. worauf ist dabei zu achten?

Schon mal Danke

Klaus
Klaus Ortwein
30.Sep.05
  2 Schade, bisher ist noch keinem etwas dazu eingefallen.

Aber ich war nicht untätig und habe den Ausgangsübertrager ausgebaut und durchgemessen, so weit mir das möglich ist: sowohl die ohmschen Werte der Wicklungen als auch eine Isolationsprüfung waren ohne Befund.
Ich habe dann kurzerhand einen Übertrager aus einem Nordmende Coriolan eingesetzt (dabei die Gegenkopplungswicklung offen gelassen).
Zunächst das gleiche Verhalten, dann - nach Einstellen höhrere Lauststärke - ein Krachen und der Klang stimmte!
Leider tritt der Fehler beim intensivem Wackeln an der Endröhre wieder auf. Also kann die Ursache nur ein Elektrodenschluß in der EL95 oder ein Wackelkontakt innerhalb der freien Verdrahtung oberhalb bzw. unterhalb der gedruckten Platine sein. Scheinbar konnten sich die Entwickler damals noch nicht so recht für die gedruckten Schaltungen erwärmen und haben daher etliche Stützpunkte für freie Verdrahtung vorgesehen.


Gruß Klaus
Wolfgang Bauer
30.Sep.05
  3 Sg. Herr Ortwein,

wenn ich Sie richtig verstanden habe, hören Sie den Ton auch direkt aus dem Ausgangstransformator. Das würde bedeuten, dass der Ton aus dem Lautsprecher auch bei voll aufgedrehter Lautstärke sehr leise ist.
Der Fehler dürfte in einer Unterbrechung im Sekundärkreis des Ausgangstrafos liegen. Kontrollieren Sie doch den Schalter in der Lautsprecherbuchse. Wenn der Schalter hochohmig geworden ist, bekommen Sie nur noch ein kleines Signal an den Lautsprecher.
Wenn das nicht hilft, überprüfen Sie die Verdrahtung vom Ausgangstrafo zum Lautsprecher.

MfG. WB

Klaus Ortwein
02.Oct.05
  4 Hallo Herr Bauer,
das kann sehr wohl die Ursache gewesen sein. Ich habe nämlich diesen Kontakt betätigt: danach war der Lautsprecher ganz still, der Trafo surrte aber weiterhin. Dabei habe ich dann wahrscheinlich die Kontakte soweit "gereinigt", daß es jetzt wieder funktioniert.
Danke für den Tipp. Ich muß jetzt nur noch die Skaleneichung korrigieren, das Band ist um 1,3 MHz verschoben, der Empfangsbereich endet schon bei 102 MHz.

Freundliche Grüße aus Köln und einen schönen Feiertag

Klaus Ortwein
Marc Goeritz
02.Oct.05
  5 Hallo
Ich vermute, daß hier zwei Fehler vorliegen.
Zum einen der schon gefundene Kontakt. Zum anderen wird/wurde der klang nach einiger Zeit schlechter und verzerrter. Falls dies langsam und nicht schleichend passiert, ist dies ein Fehler der EL95. Das hatte ich bereits bei drei verschiedenen Geräten- alle mit EL95 in der Endstufe. Das seltsame daran ist, daß der Fehler anfangs nur manchmal auftritt. Mit zunehmendem Alter der El 95 wird es aber immer schlimmer. Messen Sie bei laufendem Verstärker mal den Spannungsabfall über dem Kathodenwiderstand der Endröhre und merken Sie sich den Wert. Tritt der Fehler nun auf widerhole Sie die Messung. Ist der Spannungsabfall nun deutlich höher, muß die EL95 getauscht werden! Bei einem Koofferradio, der Rundfunktruhe Graetz Maharadsch und einem Philips AG9016 (Stereoverstärker) hatte ich de Fehler gehabt, daß mindestens eine EL 95 mit steigender Temperatur immer mehr strom zog. Beim AG9016 floß zum Schluß fast der dreifache Strom durch den Kathodenwiderstand.
Mit freundliche Grüßen
Marc Goeritz
Klaus Ortwein
14.Oct.05
  6 Hallo Herr Göritz,
ich hatte auch schon Befürchtungen bezüglich der Endröhre. Aber im Dauertest über mehrere Stunden an verschiedenen Tagen hat sie sich bislang recht brav verhalten. Anfänglich habe ich einmalig einen Überschlag (blauer Bitz) in der Röhre gesehen und schon Angst um ihr Vakuum gehabt. Aber scheinbar ist da irgendetwas "weggebrannt" - sie funktioniert, die Betriebswerte sind stabil und entsprechen auch nach Stunden noch den Vorgaben auf dem Schaltplan.
Ich werde die Röhre aber aufgrund Ihrer Erfahrungen weiterhin im Auge behalten - danke für den Hinweis.

Gruß aus Köln

Klaus Ortwein
 
AEG Radios Allg.: Bimby-Luxus 62
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