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Kessy Lux L 600/3700

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Für Modell Kessy Lux L 600/3700, Akkord-Radio + Akkord Elektronik (Radios)
 
Land:  Deutschland / Germany
Hersteller / Marke:  Akkord-Radio + Akkord Elektronik (Radios)
Jahr: 1962/1963 Kategorie: Rundfunkempfänger (Radio - oder Tuner nach WW2)
Halbleiter (Zählung nur für Transistoren) 9: AF114 AF115 AF116 AF116 AF116 OC71 OC71 OC74 OC74
Hauptprinzip Superhet allgemein; ZF/IF 460/6750 kHz
Anzahl Kreise 5 Kreis(e) AM     12 Kreis(e) FM
Wellenbereiche Langwelle, Mittelwelle und UKW (FM).
Spezialitäten
Betriebsart / Volt Trockenbatterien / 2 × 4,5 Volt
Lautsprecher Dynamischer LS, keine Erregerspule (permanentdynamisch) / Ø 10 cm = 3.9 inch
Belastbarkeit / Leistung 0.8 W (Qualität unbekannt)
von Radiomuseum.org Modell: Kessy Lux L 600/3700 - Akkord-Radio + Akkord
Material Leder / Stoff / Plastic / Segeltuch über div. Material
Form Reisegerät > 20 cm (netzunabhängig betreibbar)
Abmessungen (BHT) 270 x 166 x 77 mm / 10.6 x 6.5 x 3 inch
Bemerkung Netzbetrieb mit separatem Netzteil möglich.
Nettogewicht 2.1 kg / 4 lb 10 oz (4.626 lb)
Originalpreis 239.00 DM
Datenherkunft Handbuch VDRG 1962/1963 / Radiokatalog Band 1, Ernst Erb
Literaturnachweis -- Original-techn. papers.


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Forumsbeiträge zum Modell
Akkord-Radio +: Kessy Lux L 600/3700
Threads: 2 | Posts: 7
Klicks: 577     Antworten: 0
akkord: Schaltungsunterlagen
Gerald Lippert
14.Jun.18
  1

Nach meiner Kenntnis handelt es sich bei diesem Modell zumindest Schaltungsmässig um den schon gelisteten Kessy Lux 602/4100.

Gerald Lippert, 14.06.2018

 
Klicks: 3269     Antworten: 5
akkord: Kessy Lux Gleichrichter E25C5 -ein Problem ?
Klaus-Hartwig Müller
29.Dec.10
  1

Wer kann mir-mit Dank im Voraus-helfen?

Bei einem ebay-erworbenem Kessy Lux L setzte kurz nach dem Einschalten der Empfang auf allen Wellenbereichen völlig aus.Ich konnte das Problem eindeutig auf den NF-Teil im Zusammenhang mit der Spannungsmessung zwischen den Messpunkten G und F wie folgt eingrenzen:

Gemessen : 0,48 V statt 1,25 V +/-50mV (Messung lt.Herstellervorgabe mit 8,1V     Versorgungsspannung) .Überprüfung R26 ergab 4,7k-entspricht dem aufgedrucktem Wert ( lt.Hersteller ist mit R26 -Werten im Bereich von 2,2k bis 6,8k die o.g.Stabilisierungsspannung von 1,25 V einstellbar).

Weiterhin wurden R31,33,36 und die Elkos C58,59,60 gleich mit überprüft =alles i.O.

Weil mir der Ersatz fehlt,konnte ich den Gleichrichter nicht durch bauteilgleichen Austausch direkt überprüfen.Ein willkürlicherAustausch gegen eine Si-Diode (1N4007) funktionierte nicht.

R26 gegen ein Poti getauscht und Veränderung der Stabilisierungsspannung beobachtet:ab ca. 0,8 V setzte der Empfang (noch verzerrt) ein und war bei Erreichen der 1,25 V  auf allen Bereichen m.E.voll da.Der entsprechende Widerstandswert am Poti betrug 0,85k!.Also R26 mit 0,9k eingebaut  -und Gerät läuft prächtig.Was mich aber letztlich doch nicht so recht wegen o.g. "Manipulation" des R26 befriedigt.

Ausgehend von meiner Annahme,daß die Fehlerursache im E25C5 liegen dürfte,ergeben sich für mich zwei wichtigeFragen .

Frage 1-für mich zum Lernen /besserem Technikverständnis :Wozu dient der E25C5   exakt in dieser Schaltung??

Frage 2:Der originale Selengleichrichter E25C5 ist offensichtlich nicht so leicht beschaffbar.Ist es möglich ,diesen durch einen noch gängigen Diodentyp zu ersetzen ?Wenn ja,welche Empfehlung ?

In guter,bewährter Hoffnung auf Ihre Hilfe-

 grüßt Klaus-Hartwig Müller

 

 

 

 

 

 

 

 

Anlagen

Wolfgang Bauer
29.Dec.10
  2


Sg. Herr Müller,

warum laden Sie nicht zuerst den kompletten Schaltplan zum Modell und stellen dann erst Ihre Frage?
So haben wir nur ein Fragment, mit dem nicht alles erklärt werden kann.

MfG. WB.

Klaus-Hartwig Müller
30.Dec.10
  3

Sehr geehrter Herr Bauer,

Entschuldigung,ich habe den Schaltplanausschnitt lediglich als Hinweis zur Position des  Gleichrichters in der Schaltung hinzugefügt.Sie haben natürlich mit Recht darauf hingewiesen,daß allein dieser Ausschnitt nicht auch noch a priori zur Funktionserklärung des Gleichrichters geeignet ist.Ist mir auch klar.

Nun verfüge ich aber nicht über einen Schaltplan explizit für das Modell Kessy Lux L.Ich kann Ihnen jedoch versichern,daß ich die reale Schaltung meines Gerätes genau mit den im RM zugänlichen Schaltplänen für die Modelle Kessy Lux 600/3700 (Anm.: Wellenbereiche U-M-L) sowie auch Lux 602/4100 U-M-K verglichen habe.Dabei waren keinerlei Abweichungen im gesamten  Schaltungsabschnitt von der Demodulatorstufe bis zum Ls-Ausgang sowie in der Leitungsführung über R13,R9 zur Basis T3 bzw. über R13,R43 zum UKW-Teil für mich feststellbar.Deshalb -darf ich davon ausgehen- ? ,sollten  grundsätzlich beide o.g Schaltpläne zur Erklärung meiner Fragestellung geeignet sein (Link zum Modell Kessy Lux 600/3700)

Mit freundlichen Grüßen+Dank für Ihren Hinweis Klaus-Hartwig Müller

Kessy Lux 600/3700

Hans M. Knoll
30.Dec.10
  4

Hallo Herr Müller.

 

Hier: finden Sie das Bauteil mit Kennlinien.

Damit sollten Sie zurechtkommen und Ihr Bauteil testen.

 

knoll

Rüdiger Walz
30.Dec.10
  5

Hallo Herr Müller,

der Gleichrichter dient hier als Spannungsstabilisator analog einer Zenerdiode.Er ist in Durchlassrichtung geschaltet und damit sollten an ihm bei zwei Tabletten laut Datenblatt 2 x ca 0,7 V = 1,4 V gegen Pluspol der Batterie abfallen.Die Spannung zwischen R26 und R31 soll trotz sich ändernder Batteriespannung gegenüber dem Pluspol stabilisiert werden und damit auch die Spannung von 1,25 V zwischen Punkt G und Punkt F.

Wie groß die Schwankungsbreite in der Kennlinie der Gleichrichter damals war, können Sie an der Vorschrift auf dem Schaltbild erkennen. R26 sollte so lange geändert werden, bis die gewünschte Spannung an F erreicht wird. 

Eine 1N4007 war mit der Durchlaßspannung von ca 0,7 V für Siliziumdioden u.U. zu wenig. Sie können zwei Dioden hintereinanderschalten oder mit einem Poti von + nach - und Schleifer an R31 und stabiler Versorgungsspannung die notwendige Spannung an R31 bestimmen um 1,25 V an Punkt F zu erhalten. Sie können dann entweder eine Zenerdiode einschalten oder Siliziumdioden (je ca. 0,7 V Durchlassspannung) oder Germaniumdoden ( 0,2 V Durchlassspannung) hintereinanderschalten.

Rüdiger Walz

 

 

 

Klaus-Hartwig Müller
31.Dec.10
  6

Liebe Herren Knoll und Walz,

ich gebe gern zu,daß ich es noch nie mit einer Schaltung  mit einem Selen-Zwerggleichrichter zu tun hatte.Das ich damit auch gleich wie die Kuh vorm neuen (Spannungsstabilisator-) Tor stehen mußte,steht -nicht zuletzt wegen der Schaltung  in Durchlaßrichtung-auf einem anderen Blatt....

Umso mehr freue ich mich -und bedanke ich mich bei Ihnen- über Ihre zügige Aktivität,mich schleunigst zur nötigen Erkenntnis zu führen.Den praktischen Hinweisen von Herrn Walz folgend,werde ich sicher die Lösung mit Si-Dioden unter Berücksichtigung der Versorgungsspannungsgegebenheiten bei Batteriebetrieb (also z.B.Einregelung mit "Unterspannung" ca.8 V) bevorzugen+finden.Ich denke dabei auch etwas nostalgisch an die erste,echte Konjunkturwelle der transistorisierten Kofferradiomobilität(s) (-begeisterung) in den Jahren 1962/63-in denen ja auch Kessy Lux auf den Markt kam.Da hätte man einen Kofferradiobetrieb ausgerechnet am Netzteil mit Sicherheit eher als Ulk+Unfug abgebucht....

Das  ausgebaute gute alte Zwergleichrichterchen bekommt selbstverständlich seinen Ruhestands- Ehrenplatz in irgendeiner freien Nische im Gerät.

Mit Gruß und guten Wünschen für ein gesundes,erfülltes Neues Jahr !!!

Klaus-Hartwig Müller

 

 
Akkord-Radio +: Kessy Lux L 600/3700
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