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Gross-Super 156W

Gross-Super 156W; Graetz, Altena (ID = 12395) Radio
 
Gross-Super 156W; Graetz, Altena (ID = 52314) Radio
 
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Graetz, Altena: Gross-Super 156W [Radio] ID = 26349 913x590
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For model Gross-Super 156W, Graetz, Altena (Westfalen)
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  Graetz, Altena (Westfalen)
Year: 1951/1952 Category: Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
Valves / Tubes 9: EF42 EF42 ECH42 EF41 EM34 EAF42 EB41 EF41 EL11 Tr.Gl.=Metal-rectif.
Main principle Super-Heterodyne (Super in general); ZF/IF 472/10700 kHz
Tuned circuits 9 AM circuit(s)     11 FM circuit(s)
Wave bands Broadcast, Long Wave, Short Wave plus FM or UHF.
Details
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 110; 127; 150; 220; 240 Volt
Loudspeaker Electro Magnetic Dynamic LS (moving-coil with field excitation coil) / Ø 22 cm = 8.7 inch
Power out 6 W (unknown quality)
from Radiomuseum.org Model: Gross-Super 156W - Graetz, Altena Westfalen
Material Wooden case
Shape Tablemodel, low profile (big size).
Dimensions (WHD) 612 x 370 x 295 mm / 24.1 x 14.6 x 11.6 inch
Notes Dieses Gerät existiert auch in der Version mit moderner UKW-Baueinheit (Graetz Nr. 6911); Umbauanleitung nach Graetz-Werksempfehlung aus dem Jahr 1957.
Stetige AM-ZF Bandbreitenregelung. Sparschaltung zur Verminderung der Leistungsaufnahme durch Umschaltung der Sekundärwicklung / Anodenspannung.
Net weight (2.2 lb = 1 kg) 14.7 kg / 32 lb 6.1 oz (32.379 lb)
Price in first year of sale 468.00 DM
Collectors' prices  
Source of data Kat.d.Rundf.GrossH.1951/52 / Radiokatalog Band 1, Ernst Erb


All listed radios etc. from Graetz, Altena (Westfalen)
Here you find 751 models, 655 with images and 567 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.



 


Forum contributions about this model
Graetz, Altena: Gross-Super 156W
Threads: 7 | Posts: 29
Hits: 2058     Replies: 2
graetz: 156W (156 W);
Guido Kuhn
01.Nov.06
  1 Hallo,

ich habe kürzlich ein Graetz Gross-Super 156 W Radio erworben. Unter den eingetragen Modellen habe ich aber nur das Modell Graetz156 W gefunden. 

Handelt  es sich um das gleiche Modell?
Bin für jede Info dankbar,

Wünsche eine gute Nacht,
Guido Kuhn
Jens Dehne
01.Nov.06
  2

Hallo Herr Kuhn,

 

da können Sie sicher sein, es ist dieses Modell.

 

Nicht immer findet sich die komplette Typenangabe wie auf dem Aufdruck der Rückwand oder auf dem Schaltplan auch hier in der Modellbezeichnung.

Wenn es Sinn macht, wie in diesem Fall, bin ich dafür dieses als Änderungsvorschlag über das Modell zu ergänzen. So bekommen wir dann ein optimales Suchergebnis.

 

Nun wünsche ich Ihnen vie Freude mit diesem Gerät aus der Saison 1951/52!

 

Schöne Grüße!

Jens Dehne

Guido Kuhn
02.Nov.06
  3 Guten Abend Herr Dehne,
das ging ja wirklich unerwartet schnell.
Nun ich bin erst in diesem Sommer verstärkt zum Sammeln und Restaurieren von Röhrengeräten gekommen. Dabei sind mir besonders die Graetzmodelle der fünziger Jahre aufgefallen
und schon ein bisschen ans Herz gewachsen..
So nenne ich nun ein Super 154W, ein Super 157W, ein ?Super? 157WR (leider fehlt  die  Rückwand), ein Super 161GW und besagtes Gross-Super 156W mein eigen.
So war ich mir nicht sicher, ob es vielleicht ein Super156W und ein Gross-Super 156W gibt.
Dank  für die  schnelle Klärung.
Guido Kuhn
 
Hits: 1896     Replies: 3
graetz: 156W - Skalenscheiben ?
Jens Dehne
17.Jun.05
  1


Hallo (Graetz-) Radiofreunde,

Geräte des Modells "156W" gab es in mindestens 3 Varianten der Skalenscheibe.

Die frühen Modelle des 156W haben eine 3-farbig  (rot, grün, weiß) auf braun bedruckte Skalenscheibe.

Skalenscheiben späterer Modelle sind goldfarben auf braun bedruckt.

Typisch ist der mit Ziffern und Ein/Aus gedruckte Doppelring um den Lautstärkeregler. Die Typenbezeichnung "156W" ist wie bei allen Modellen in der rechten unteren Ecke der Skalenscheibe aufgedruckt.

Bei der 3. Skalenvariante des "156W" ist der Doppelring um den Lautstärkeregler nicht vorhanden. Auch sind bei meinem Modell (Seriennummer 274577) von der Serie abweichende Knöpfe montiert, man versicherte mir allerdings, das es die Originalknöpfe (?) sind.

Nun interessiert mich die Verbreitung dieser Variante, und ich bitte um eine kurze Info, falls jemand ein solches Gerät in seiner Sammlung hat.

Ich danke schon mal und grüße aus Erfurt!
Jens Dehne

 

PS: Für Gäste - meine Adresse: info ät del-service Punkt de

Jens Dehne
24.Oct.06
  2

Da wurde ich gerade durch einen Beitrag hier im Forum auf das Gerät „Blaupunkt  G51W“ aufmerksam und die abgebildeten Knöpfe scheinen identisch...

 

 

Somit hat sich auch das geklärt, keine originalen Knöpfe an meinem Graetz 156W (hätte mich auch gewundert...).

 

Viele Grüße

Jens Dehne

 

PS: Wer möchte diese beiden Blaupunkt-Knöpfe tauschen gegen originale Graetz – Knöpfe?

Franz-Josef Haffner
25.Oct.06
  3

hallo Jens,

ich habe dir einen Satz Graetz - Knöpfe zusammengestellt. Die Blaupunkt - Knöpfe kannst du z.B. hier los werden.

Gruß,
Franz-Josef

Jens Dehne
26.Oct.06
  4

Hallo Franz-Josef,

 

danke, Dein Angebot nehme ich gern an.

Und die Blaupunkt-Knöpfe finden so auch ein neues Zuhause.

 

Viele Grüße

Jens

 
Hits: 2633     Replies: 5
graetz: 156W; ausgetauschtes UKW-Teil
Hans-Dieter Haase † 5.2.18
21.May.05
  1 Ich habe hier einen Graetz 156W, bei dem das UKW-Teil mit 2 x EF42 durch einen modernen UKW-Tuner mit ECC85 ersetzt wurde. Die Arbeit sieht absolut professionell aus. Ob es sich um einen Original-Umbausatz von Graetz handelt, kann ich nicht erkennen. Eventuell wissen die Graetz-Experten mehr?
Wenn für das RM interessant, würde ich das Bild zum Modell hochladen.


Gruß
Hans-Dieter Haase
Hans M. Knoll
21.May.05
  2

Hallo Herr Haase,

damit der Graetz Experte, (J.D.)  auch sieht, seine Eintraege werden  gesehen, sehen Sie mal da hin:
http://www.radiomuseum.org/dsp_modell.cfm?model_id=76418


Dazu passt doch Ihr Geraet hervorragend!
Das ist die Anwendung reel!


Gruss Hans M. Knoll

Hans-Dieter Haase † 5.2.18
21.May.05
  3 Danke Herr Knoll,
dann werde ich das Bild als Anwendungsbeispiel dort hochladen.

Gruß Hans-Dieter Haase
Hans M. Knoll
21.May.05
  4 Hallo Herr Haase,

wenn Sie hier schauen, da habe ich das auch so gemacht.
http://www.radiomuseum.org/dsp_modell.cfm?model_id=1854


Das ist doch das sinnvollste, sonst sieht das doch keiner.

Sie wussten ja auch nicht, dass es das Einbauteil gibt! 
Aber ich bin nicht das RM.org!


Zu dieser ganzen Problematik " UKW -Stoerstrahlung anno 1953"  am Beginn des Fernsehens, schreibe ich noch einen Bericht!

Gruss Knoll




Jens Dehne
21.May.05
  5
Hallo Herr Haase,

wie Herr Knoll schon teffend bemerkte, ist Ihr Gerät nach der Empfehlung "Zur Verminderung der Störstrahlung des UKW-Oszillators" aus dem Jahre 1957 von Graetz umgebaut worden.

Nach dieser Umbauanleitung erhielten die Graetz Geräte 154W bis 158GW eine neue UKW-Baueinheit, also den UKW Tuner, der auch in die Geräte aus laufender Produktion eingebaut wurde.

Ich werde bei den entsprechenden Geräten die "Bermerkungen" ergänzen und die Dokumente auf das Modell (Umbausatz) laden.

Viele Grüße aus Erfurt

Jens Dehne


PS: Nur wenige Geräte wurden allerdings tatsächlich nach dieser Empfehlung umgebaut, so dass Ihr Exemplar in dieser Vollendung selten ist.

Hans-Dieter Haase † 5.2.18
22.May.05
  6 Hallo Herr Knoll, hallo Herr Dehne,
vielen Dank für die Ausführungen. Ich habe erst einmal das Bild als Einbaubeispiel zum UKW-Teil hochgeladen.
Wenn Detailfotos erwünscht sind, müßte ich das Gerät nochmal aufschrauben. Die Restauration liegt schon einige Jahre zurück. Ich kam jetzt nur wieder beim Thema der gebrochenen Bandfilterlagerungen auf dieses Gerät.

Gruß Hans-Dieter Haase
 
Hits: 1722     Replies: 4
graetz: Graetz 156W; UKW Empfangsleistung schwach?
Hans M. Knoll
09.Dec.03
  1

Hallo Herr Kamann,

die von Ihnen aufgeworfene Frage hat zum einen den Hintergrund, dass Sie logischerweise den technischen Fortschritt im Empfaengerbau beinhaltet.

Der "Lebenslauf" Ihres Geraetes laesst aber auch die Vermutung zu, dass die Restaurierung doch nicht so vollkommen ist, um damit diese , Ihre eher fundamentale Festellung des Unterschiedes von 2 x EF42 in der UKW- Box zur ECC85 zu belegen. Um da ohne persoenlichen Eingriff  mit Messmitteln weiterzukommen, habe ich den nachfolgenden Text verfasst.

Hallo Herr Kamann,

Ich melde mich hier, weil ich Sie zu der Handvoll von "Mitmachern" zaehle die nicht nur heimlich alles lesen was da so geschrieben wird, sondern sich auch aeussern was Sie davon halten oder was Sie gerne dazu lernen moechten. Aus diesem Grund, betrachte ich Ihren Beitrag zwar auch als Frage an alle, will heissen jeder kann dazu sagen was er meint oder dazu sagen will.

Die Diskussionen der letzten Tage haben sich berechtigt gegen Antworten gestellt, die so aus dem "Bauch" kommen bzw es auch taten, das aber ohne in der Sache auch nur irgendwas zu bewegen. Ich betrachte diesen Beitrag hier aber aus meiner Sicht so, dass zwar nach wie vor jeder dazu das sagt was er meint, ich moechte ihn als "Steilvorlage" betrachten um diese interessante Frage etwas umfassender zu beantworten. Vielleicht kommen Sie dann doch zu der Erkenntniss: es liegt gar nicht am Prinzip! So meine Vermutung. 

Andere Mitglieder haben sich im Forum schon dahingehend geaeussert, dass doch jeder sich erst mal ueberlegen sollte: bringt meine Antwort dem Frager und den anderen einen Gewinn bzw. Fortschritt? Diese Aussage unterstuetze ich uneingeschraenkt. Logischerweise kann nicht jeder wissen ob er richtig liegt. In der Vergangenheit habe ich genau das von mir so gesagt.

Ich moechte also jeden Eindruck vermeiden, auch nur irgendwen von einer Antwort abzuhalten, das ware sicher genauso tötlich fuer das Forum wie es das Bla bla sein kann, was da so ab und zu lesbar ist.  Die gegenseitige Achtung der Mitglieder untereinander verlangt das so.

Um aus der Ihrer obigen Frage noch mehr herauszuholen, bitte ich Sie Ihre doch noch etwas allgemeine Aussage zu vertiefen. Was beobachten Sie genau. Weniger Sender, Mag Auge zu weit offen, keine Trennung der schwachen Sender? oder muss der LS- Regler voll aufgedreht werden? Kurzum, was merken oder bewerten Sie, vielleicht unbewusst, als "schwach"!

Gluecklicherweise bin ich im Besitz von Original Unterlagen von Graetz und kann das fuer das Forum aufbereiten.

In diesem Sinne, Hans M. Knoll

 

Hans Kamann
09.Dec.03
  2

Danke Herr Knoll für Ihre Antwort, sie passt ohne zu schmerzen !

Nun versuche ich mich mehr Details:

Fall A: Sender im AM Bereich sind mit akzeptabler Lautstärke zu empfangen. Lautstärkepoti ca. 1/3 aufgedreht, je nach Tageszeit verschiede Sender ( Luxemburg, BBC, DLF) empfangbar. Klare, MW typische Wiedergabe.

Fall B: Sender auf 92,4 ( hier SWR1), der normalerweise gut zu empfangen ist, nur mit ca. 2/3 aufgedrehtem Lautstärkepoti zu hören, eher muss auf maximale LS gedreht werden. Magisches Auge hat schwache Auslenkung, obwohl SWR1 eigentlich Ortssender ist. Es gibt Positionen bei mir im Hause, wo ich besseren, aber keinen hervorragenden Empfang habe ( im Gegensatz dazu bringt z.B. ein Nordmende Elektra 59 an allen Standorten hervorragende Ergebnisse).

Ich habe mit Prüfsender 10.7 MHz ( moduliertes Signal) die Abgleichvorschrift durchgeführt.

Sollten Sie noch mehr Details benötigen, lassen Sie es mich wissen.

 

Hans M. Knoll
09.Dec.03
  3

Hallo Herr Kamann,

wir sind jetzt an einem Punkt angelangt, an dem es zunaechst einmal darum geht den Fehler einzugrenzen.

Wir sollten deshalb modellhaft vorgehen insofern, dass Sie und ich via e-mail "Mail an Autor" im Forum die Einzelheiten bis zu einem Punkt ablaeren, bis Sie oder wir der Meinung sind , jetzt muss wieder etwas in den Thread eingeggeben werden. Dadurch wird erstens einen ellenlange Kettte von Halbheiten  vermieden, aber trotzdem koennen die Mitglieder am Fortgang teilnehmen.

Ich denke, wenn Sie in meinem Thread die "Mail"  anklicken und ich in dem Ihrigen, muessten wir quasi verdeckt die Details klaeren koennen die oft nichts sagen oder belegen.  

Das staerkt zum einen  das Miteinander, gibt aber mehr her als oeffentliches  Getue!

Wenn  Sie das auch so sehen, folgen nach Ihrer Zustimmung hier im Thread, zunaechst nur Mails "íntern" bevor wieder hier was zu lesen sein wird.

Gruss Knoll

 

 

Hans Kamann
10.Dec.03
  4

Hallo Herr Knoll

ich begüße diese Verfahrensweise, habe Ihnen dazu auch bereits eine eMail gesandt, die hoffentlich angekommen ist. Wie klären also die Einzelheiten zunächst Schritt für Schritt "intern", erst fundierte Ergebnisse werden gepostet, ok ?

Gruss

 

Hans M. Knoll
10.Dec.03
  5

Hallo Herr Kamann,

danke fuer die Antwort, noch heute kommt die erste Mail bei Ihne an.

Die Ergebnisse stehen dann wieder hier.  

Gruss Knoll

 

 
Hits: 2238     Replies: 4
graetz: 156W; Empfangsleistungen
Hans Kamann
09.Dec.03
  1

Die Empfangsleistungen dieses Gerätes sind eher bescheiden, trotz m.E. korrektem Abgleich. Nur mit einem gut ausgerichteten Dipol lassen sich mehr als nur der Ortsender empfangen.

Ähnliche Erfahrung habe ich mit anderen, ebenfalls mit EF42/ECH42 bestückten Geräten gemacht. Die AM Empfanges-Eigenschaften sind deutlich besser als die des FM Teiles.

Geräte mit z.B. ECC85 liefern in meiner Empfangslage deutlich bessere Empfangsleistungen.

Haben andere Sammler evtl. ähnlich Erfahrungen ? Ich muss dazu sagen daß ich in einem Talbereich wohne wo keine hervorragenden Empfangsbedingungen herrschen !

Gruss

Hans Kamann
26.Dec.03
  2

Nachfolgend eine Zusammenfassung.

 

Attachments

Ernst Erb
26.Dec.03
  3

Das ist ein sehr interessanter Bericht, eigentlich nicht nur für dieses Modell. Wir sollten uns überlegen, ob man ihn sinngemäss verallgemeinern müsste - vielleich mit etwas weniger Platzbeanspruchung. Da denke ich (weiss es aber nicht), dass man die Bilder ohne optischen Verlust mit weniger "Qualität" versehen könnte - einfach so, dass Modembesitzer den Bericht auch lesen wollen.

Seit einigen Tagen sind zwar drei Kapitel aus "Radios von gestern" einsehbar, die auch den Abschnitt "Krönung mit dem Ableich" zeigen. Da sind von Seite 381 bis 388 die Grundlagen und Arbeiten allgemein erklärt. Diesen Text findet man auf
http://www.radiomuseum.org/dsp_forum_post.cfm?thread_id=17881

Der unterste Beitrag zeigt das prinzipielle Vorgehen beim Abgleich. Gerne würde ich von Herrn Knoll erfahren, zu was er ratet, wenn er vielleicht die beiden Texte vergleicht. Die Fragestellung ist also: Sollen wir diesen Erfahrungsberciht so gestalten, dass man ihn auch dort, verallgemeinert findet - oder sollen wir - bei späteren Anfragen - einfach auf den vorhandenen Text aus dem Buch hinweisen? Man muss sich das Buch ja dazu nicht kaufen.

Hans M. Knoll
26.Dec.03
  4

Hallo Herr Erb.

Hier meine Meinung zu Ihrer Frage.

Ich meine, man kann ( soll ) diesen Bericht nicht "verallgemeinern" . Dazu ist das geloeste Problem zu komplex.

Der eigentliche Sinn lag darin,  zu zeigen, dass man solche schwierigen Arbeiten im Hintergrund , also von Mail to author und zurueck loesen kann ( muss) . Wir haben da mit zwei getrennten Thraeds begonnen, das hier gezeigte ist das Ergebniss.

Hinweise "mess' mal da, oder alle Teile pruefen, fuehren nur bei einfachen Faellen zu Ergebnissen.

Es ist aber doch irrig, wenn das Forum nur dazu benutzt wird, sich Fragen beantworten zu lassen , der <Gemeinde> aber ueberhaupt nichts zu kommen laesst wie es ausging bzw. was kann der Leser davon "mitnehmen".

H.Kaman und ich haben daher alles intern geloest, ich kann es jetzt H. Kamann nicht verdenken, wenn er andere an seinem persoenlichen Fortschritt in schwieriger Sache Anteil nehmen laesst. Ich habe dazu nur mein O.K. gegeben.

Als " Lehrstueck" wuerde ich das als zu komplex nicht gelten lassen.

Wenn es aber als angenehm gesehen wird, anzuzeigen warum man gerade dieses und nicht das andere Radio sammelt, kann auch ein technisches Erlebniss, temporaer angezeigt werden.

Gruss Knoll

 

 

Hans Kamann
26.Dec.03
  5

Herr Erb,

dieser Erfahrungbericht ist, wie schon von Herr Knoll bestätigt, ein Beispiel für, zum Einen gute Zusammenarbeit, zum Anderen auch für zum Thema gehörende Information bzw. Aufgabenstellung.

Deshalb sehe ich keine Probleme, diesen Test auch anderswo zu verwenden, die Bilder können im übrigen gerne reduziert werden. Wenn Sie den hochgeladenen Text nochmal löschen, sende ich einen reduziertes Update gerne neu.

Ich sehe gerade in dieser Zusammenarbeit "Profi" - "Anfänger" ein Ziel dieses Forums.

Gruss

 
Hits: 1725     Replies: 1
graetz: 156W; Spulenträger und Kernkern für Oszillatorsp
Hans Kamann
27.Aug.03
  1

Ich suche für eine Oszillatorspule einen Spulenträger und passenden Kern. Es handelt hier um einen einfachen Plastikträger, der auf das Chassis aufgeklebt wird. Durchmesser ca. 5mm, Höhe ca. 20mm. Vielleicht hat ja jemand so ein Teil noch irgendwo herumliegen und könnt es mir vermachen.

In dem Bild geht es um die hintere Spule, vom Aufbau her identisch mit der vorderen, mit blauem Kern.

Hans Kamann
28.Aug.03
  2 Habe mir gerade aus einer zerbrochenen Filterspule einen Ersatz gebastelt. Geht.
 
Hits: 2374     Replies: 3
graetz: 156W; Bandfilter Spulenträger für Filter I und V
Hans Kamann
07.Jul.03
  1 Ich habe ein Graetz 156W und hier sind die Bandfilter I und V gebrochen. Wer kann helfen mit Daten über Windungszahlen, Spulenabständen ? Gibt es noch irgendwo Ersatzteile ? Danke im voraus. Habe die Schaltungsausschnitte der Filter dazugelegt.

Attachments

Jacob Roschy
09.Jul.03
  2

Die Anfertigung im Eigenbau von ZF-Bandfiltern, besonders wie hier für FM, ist m.E. sehr problematisch. Zu viele Faktoren, wie  Koppelfaktor, Durchlassbreite, Kreisgüte, Resonanzfrequenzen, etc. müssen stimmen. Dazu müsste man schon eine Anleitung aus einem schlauen Buch und die darin vorgeschlagenen Einzelteile auch verfügbar haben.

Am ehesten wird daher der Austausch von einem Schlachtgerät Erfolg bringen. Diese Filter sollten mechanisch möglichst ähnlich sein und aus der gleichen Stufe stammen. Der Bandfilter V ist der Ratio-Detektor- Filter und kann nur durch einen solchen wieder ersetzt werden, - dies ist jener zwischen der EABC80 und EF89 bei etwas neueren Geräten als hier. Zu beachten ist, dass die ZF gleich ist, also hier 10,7 MHz, denn es gibt auch solche um 6,5…6,8 MHz, speziell bei Graetz, die auch kaum umtrimmbar sind. Nach dem Einbau ist ein Abgleich der betroffenen Filter, sowohl AM wie auch FM notwendig.

Andreas Steinmetz
10.Jul.03
  3 Den Ausfuehrungen des Herrn Roschy kann ich mich nur anschliessen.
Insbesondere die Konstruktion von Ratio-Filtern ist auch bei den Herstellern
nicht immer optimal gelungen (Linearitaetsprobleme), weshalb sich manche auch
noch laenger mit anderen Demodulatoren beschaeftigt haben. Aber schliesslich
wurde der Ratio-Detektor dann doch zum Standard.
Falls die Beschaffung von 156W-Filtern nicht gelingen sollte, wuerde ich es
mal mit denen vom 154W versuchen. Die trifft man haeufiger an. Ob sie mechanisch
exakt passen, weiss ich leider nicht.
Elektrisch muessten sie relativ leicht anzupassen sein; etwas Vorkenntnisse
schaden aber trotzdem nicht. Evtl. erreicht man nicht ganz die Original-
Durchlasskurve, aber das stoert in der Praxis kaum, vor allem, wenn man
bedenkt, dass auch kleinere Abgleichfehler die Durchlasskurve schon
stark veraendern koennen, ohne dass man das irgendwie hoert.
Der Ratio-Detektor (Bandfilter V) duerfte direkt ersetzbar sein, obwohl die
Tertiaer-Spule etwas unterschiedlich angeschlossen ist. Es gibt eine Viel-
zahl von Schaltungsvarianten zum Ratio-Detektor, die sich unter bestimmten
vereinfachenden Annahmen alle in die Grundschaltung ueberfuehren lassen.
Siehe dazu auch den sehr guten Artikel von Herrn Dietmar Rudolph, im
www.radiomuseum.org unter Texte\Apparate\Radios\FM_Demodulatoren,
sowie z.B. Otto Limann: Funktechnik ohne Ballast.
Beim Bandfilter I koennte man die nicht vorhandene Anzapfung nachbilden, indem
man die Kreiskapazitaet von 40pF auf eine Serienschaltung von z.B. 2 x 80 pF
abaendert und dann als Anzapfung den Knotenpunkt zwischen den beiden Kondensatoren
benutzt. Das erspart Umwickelei und bleibt unsichtbar, geht aber nur in solchen
Faellen, wo keine galvanische (DC-) Kopplung besteht! Uebrigens muss man an
dieser Stelle unbedingt mit Anzapfung arbeiten und ggf. auch primaerseitig
den Kreis mit 20 kOhm bedaempfen, denn dieses Geraet hat eine ZF-Stufe mehr
als der 154W und wuerde sonst vermutlich zur Selbsterregung neigen.
Die Gesamtempfindlichkeit des Geraetes koennte man ggf. auch noch durch
abweichende Kapazitaetsaufteilung veraendern. Aber die Serienschaltung sollte
insgesamt immer bei ca. 40 pF bleiben, sonst ist das Geraet nicht abgleichbar.
Uebrigens wuerde ich immer dann, wenn die Kerne nur deutlich von der bisherigen
Stellung abweichend auf Maximum trimmbar sind, zuerst die Kreiskapazitaet grob
anpassen, denn wenn die Kerne einen deutlich anderen Abstand haben als
vorher, dann stimmt die Kopplung und damit die Durchlasskurve nicht mehr. Das
sieht man natuerlich nur am Wobbler, aber die Praxis zeigt, dass man fast immer
auch ohne Wobbler gute Ergebnisse erreicht.
Ich habe ein Schlachtchassis vom 154W uebrig und koennte die Filter zur Verfuegung
stellen.
Hans Kamann
22.Aug.03
  4

Vielen Dank für die Tips und Hilfestellungen. Besonderen Dank an A.Steinmetz für die Ersatzfilter ! Ich habe mir bei eBay ( wo auch sonst :-) ) einen Signalgenerator aus England besorgt.

 

 

Mit diesem Gerät kann ich sowohl reinen Sinus als auch modulierten Sinus erzeugen. Durch Anlegen von 10.7 MHz an das Gitter der zweiten EF41 war sehr schnell klar, dass die "neuen" Filter ziemlich verstimmt waren. Nur mit so einem Generator findet man überhaupt die optimalen Einstellungen. Nachdem alle Filter incl. Ratiofilter abgeglichen waren war auch endlich das erste UKW Rauschen zu vernehmen. Jetzt noch die Trimmer auf dem Drehko einstellen - Hurra ! das Radio läuft wieder. Jetzt habe ich eine Baustelle weniger und mein privates Museum ein funktionierendes Gerät mehr.

Viele Grüsse

 
Graetz, Altena: Gross-Super 156W
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