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TK16

TK16; Grundig Radio- (ID = 13495) R-Player
 
TK16; Grundig Radio- (ID = 13496) R-Player
 
TK16; Grundig Radio- (ID = 294472) R-Player
 
TK16; Grundig Radio- (ID = 694795) R-Player
 
TK16; Grundig Radio- (ID = 694796) R-Player
 
TK16; Grundig Radio- (ID = 1389279) R-Player
 
TK16; Grundig Radio- (ID = 1389280) R-Player
 
TK16; Grundig Radio- (ID = 1389283) R-Player
 
TK16; Grundig Radio- (ID = 2085378) R-Player
TK16; Grundig Radio- (ID = 22046) R-Player TK16; Grundig Radio- (ID = 22047) R-Player
TK16; Grundig Radio- (ID = 22048) R-Player TK16; Grundig Radio- (ID = 53547) R-Player
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TK16; Grundig Radio- (ID = 22046) R-Player
Grundig Radio-: TK16 [R-Player] ID = 22046 744x700
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For model TK16, Grundig (Radio-Vertrieb, RVF, Radiowerke)
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  Grundig (Radio-Vertrieb, RVF, Radiowerke)
alternative name
 
Grundig Portugal || Grundig USA / Lextronix
Year: 1956–1958 Category: Sound/Video Recorder and/or Player
Valves / Tubes 5: EF86 ECC81 EL95 EL95 EM71
Main principle Audio-Amplification
Wave bands - without
Details Tape Recorder; Radio Control (+Remote Wire etc)
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 117; 150; 200; 220; 240 Volt
Loudspeaker Permanent Magnet Dynamic (PDyn) Loudspeaker (moving coil) - elliptical
Power out 2.5 W (unknown quality)
from Radiomuseum.org Model: TK16 - Grundig Radio-Vertrieb, RVF,
Material Leather / canvas / plastic - over other material
Shape Tablemodel, low profile (big size).
Dimensions (WHD) 365 x 220 x 340 mm / 14.4 x 8.7 x 13.4 inch
Notes Zweispur; Spulen-Ø 15 cm; Geschwindigkeiten 4,75/9,5 cm/s.; Aufnahme und Wiedergabe in beiden Richtungen ohne Umlegung der Spulen.
Net weight (2.2 lb = 1 kg) 14 kg / 30 lb 13.4 oz (30.837 lb)
Price in first year of sale 698.00 DM
External source of data Erb
Source of data HdB d.Rdf-& Ferns-GrH 1956/57


All listed radios etc. from Grundig (Radio-Vertrieb, RVF, Radiowerke)
Here you find 6052 models, 5261 with images and 4077 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.




 


Forum contributions about this model
Grundig Radio-: TK16
Threads: 3 | Posts: 6
Hits: 1371     Replies: 0
grundig: TK16 (TK 16); Andere Ansicht bei Rutschkupplung
Todd Stackhouse
25.Nov.08
  1

Herrn Weigl und Brötje!

Ich habe mit Interesse Ihre Posten gelesen und will mein eigener Ansicht über die Funktion dieser Kupplung anbieten.  Aber dieses Thread aussichtlich 'nur für Experten' genannt wurde, da es keine 'Reply'-Möglichkeit gibt; also muß ich mit neuem Post anreden.

Ich vermute, daß Helmut hat recht: jene rote Masse in der Obenteil des Spulentellers möglichstens die Überreste etwa eines Gummirings ist.  Ich vermute auch, daß die Erklärung von Lars etwas umgekehrt ist.  Diese Rutschkopplungen bei Tonbandgeräten dienen den Tonband unter leichte Tension bei Rückspiel zu halten, so daß der Band sich in den Spule hineinwindet und nicht überall herausfließt.  Deshalb wurde die Magnetspule bei Rückspiel leicht geströmt, so daß es schwächere Magnetisierung gibt.  Diese wurde verursachen, daß der Gummiring nur schwach auf die Unterteil druckt, und dabei erlauben, daß die Kopplung unter bestimmte Widerstand rutschen kann, um diese Bandtension zu ergeben.  Aber bei schnellem Vor-/Rücklauf, wollen wir, daß die Kopplung nicht rutscht.  Deshalb wurde die Magnetspule nun schwerer geströmt, also starkerer Magnetisierung, starkerer Druck beim Gummiring, und kein Rutschen der Kopplung. 

Die Bremsefunktion wird übrigens eigentlich durch die Metallbänder, die neben die Spulenteller gesehen können, durchgeführt.  Diese werden gegen die Untenteile der Spulenteller bei Stop-Funktion stark gezogen.  Es sollen Felsen- oder Gummistreifen darauf sein.

 
Hits: 2905     Replies: 3
grundig: TK16 (TK 16) - Rutschkupplung
Helmut Weigl
23.Nov.08
  1

Frage an die Tonbandspezialisten:

 

Mein TK16 habe ich - bis auf die Rutschkupplungen an den Spulentellern -wieder funktionsfähig bekommen (Mechanik wieder gängig gemacht, Neue Antriebsriemen, einige defekte Kondensatoren ... ).

 

Das TK 16 spielt jetzt im Vorwärts- und Rückwärtsgang wieder einwandfrei. Das Problem besteht im schnellen Vor- und Rücklauf. Da dies meine erste Erfahrung an Tonbandgeräten ist: Wer kann mich über die Funktion der Bremsen in den Spulentellern aufklären:

 

Der Spulenteller besteht aus 2 Teilen. Der untere ist mit dem Riemen über eine Zwischenwelle mit dem Motor gekoppelt. Der obere Teil liegt lose auf. Dabei gibts es vermutlich 2 Systeme, wie der obere Teil mitgenommen wird:

1. Im unteren Teil des Spulentellers befindet sich eine "Kupplungsspule" (so Aufschrift auf der Spule). Ich nehme an, daß das Magnetfeld den oberen Teil des Spulentellers mitnehmen soll. Fragen:

- wann muß diese Spule eingeschalten sein, nur beim Abspielen, oder auch beim schnellen Vor-Rücklauf?

2. Im oberen Teil der Kupplungsspule befindet sich eine rote, bröselige und klebrige Masse, die ich nicht näher definieren kann. War das urprünglich eine Art Gummi? Oder eine Art Klebemasse die die Haftung erhöhen soll? Bei meinem Gerät führte diese klebrige Masse zum vollständigen Festkleben der beiden Teile.. Ich habe deshalb in einem Teller diese Masse entfernt. Leider wird der obere Teil des Spulentellers beim Vor-/Rückspulen jetzt gar nicht mehr mitgenommen (beim Abspielen schon).

Lars Brötje
24.Nov.08
  2

Hallo Herr Weigl,

es schon einige Zeit her, seit ich das letzte Gerät mit dieser Technik bearbeitet habe und die richtige Serviceanleitung liegt mir auch gerade nicht vor, deshalb hier einige Hinweise "aus der Erinnerung" bzw. aus der Serviceanweisung eines Vorgängergeräts. 

Es handelt sich um eine Magnetkupplung, die für die Mitnahme der oberen Schale sorgt. Bei normalem Betrieb und beim Spulen ist jeweils eine Kupplung in Betrieb, aber unterschiedlich stark (beim Spulen fliesst mehr Strom durch die Spule für größeren Kraftschluss).  Das Umspulen müsste in jedem Fall auch ohne den zerbröselten Streifen funktionieren, wenn die Kupplung korrekt arbeitet. Ohne Streifen ergibt sich der geringste Abstand zwischen dem unteren und dem oberen Teil (-> größte Kraftübertragung). Der Streifen ragt etwas aus der Rille heraus und sorgt (meiner Ansicht nach) nicht für mehr Haftung, sondern für weniger (für sanfteres Abbremsen). Die Höhe des Streifens ist dabei entscheidend, ich habe einen Korkstreifen (wie von einer Pinwand) als Ersatz genommen und probiert.

In jedem Fall erscheint es mir sinnvoll, wenn Sie versuchen, eine Service-Anweisung zu bekommen, da diese auch Hinweise zur mechanischen Einstellung der Kupplungen enthält.

Viele Grüße

Lars Brötje

P.S. Falls hier etwas falsch dargestellt wurde, bitte korrigieren !!

 

Helmut Weigl
25.Nov.08
  3

von Herrn Claus Marker habe ich folgende Info per email bekommen, wofür ich mich bedanke. Herr Marker ist mit der Veröffentlichung im Forum einverstanden:
 

Hallo Herr Weigl,diese Technik war in ähnlicher Weise u.a. auch in den Tonbandgeräten BG 20 ( Smaragd), BG 23 ,BG26 usw. vom Messgerätewerk Zönitz ( DDR)   jahrelang angewandt. Im Wiedergabe-Aufnahmebetrieb :das Kupplungsoberteil wurde durch sein Gewicht und das der Bandspule über einen zwischenliegenden Filzring auf das  permanent umlaufende Unterteil gedrückt.Somit wurde gewichtsabhängig ( zunehmende Wickelgrösse des Bandtellers) das Aufwickeln flexibel ermöglicht.

Beim schnellen Vor-bzw.Rücklauf ( Umspulen) wurde die Kupplungsspule durch schalteten Stromfluss mit dem Metallring des Kupplungsoberteils zur elektromagnetischen Kupplung.Der Metallring des Oberteils und der umlaufende des Unterteils pressten aufeinander.

Die Bremsung wurde durch Bremsbänder aus Stahl realisiert.Diese lagen als lose Schlaufe um die rotierenden Oberteile,wurden mit Hebelwirkung über  Bedientasten gestrafft. Das Kupplungsoberteil hatte eine Filz-und eine Gummieinlage. Filz war im  Wiedergabe/Aufnahmebetrieb,Gummi bei Vor-Rücklauf über den Kupplungsteller des Unterteils in Funktion.

Persönlich kenne ich das TK 16 nicht,hoffe aber zum Verständnis der Funktion der Bandtellerkupplung Anstoss gegebenzu haben.

 

Helmut Weigl
26.Nov.08
  4

von Herrn Jürgen Kilian erhielt ich folgende Nachricht - vielen Dank:
 
bei den Antworten zu Ihrem TK16 in RMorg hat Todd Stackhouse recht: (nur) beim schnellen Vor- bzw. Rückspulen erhält die jeweilige Magnetspule den vollen Strom. Folge: dadurch gibt es eine erforderliche starke Mitnahme von oberer und unterer Kupplungsschale und die Möglichkeit des schnellen Bandtransportes.
 
Maßnahme: Die Brösel im oberen Kupplungsschalenteil entfernen. In die Öffnung ein zurechtgeschnittenes Flachgummi oder meinetwegen den von Herrn Brötje vorgeschlagenen Korkstreifen hineinkleben, wobei diese ca. 1 - 2 mm über die Schalenoberfläche hinausragen müssen! Im schnellen Spulbetrieb gibt es dann den erforderlichen starken Kontakt zwischen oberer und unterer Kupplungsschale.
 
 
Habe ich selbst ausprobiert bei den technisch insoweit vergleichbaren Vorgängermodellen der Reporter-300-Serie. Sie können das Prinzip im Zweifel auch bei den in RMorg abrufbaren technischen Unterlagen zu den Grundig Reporter-Geräten ab 1952 (also Reporter 300, 500, 700) abrufen (Andernfalls bitte kurze mail, dann sende ich Ihnen den entsprechenden Text als Datei zu).
 

 
Hits: 3584     Replies: 0
grundig: TK 16
Walter Wiesmüller † May 2012
09.Apr.03
  1 Schaltbild Nr. 1 = TK 16 bis Fabrik Nr.21000 Schaltbild Nr. 2 = TK 16 ab Fabrik Nr.21002
 
Grundig Radio-: TK16
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