Uranus 53 BD724A

Philips Radios - Deutschland

  • Year
  • 1952/1953
  • Category
  • Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
  • Radiomuseum.org ID
  • 7072
    • Brand: Deutsche Philips-Ges.

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 Technical Specifications

  • Number of Tubes
  • 11
  • Main principle
  • Superheterodyne (common); ZF/IF 465/10700 kHz; 3 AF stage(s)
  • Tuned circuits
  • 8 AM circuit(s)     9 FM circuit(s)
  • Wave bands
  • Broadcast, Long Wave, Short Wave plus FM or UHF.
  • Power type and voltage
  • Alternating Current supply (AC) / 110-240 Volt
  • Loudspeaker
  • 2 Loudspeakers / Ø 20 cm = 7.9 inch
  • Power out
  • 6 W (unknown quality)
  • Material
  • Wooden case
  • from Radiomuseum.org
  • Model: Uranus 53 BD724A - Philips Radios - Deutschland
  • Shape
  • Tablemodel with Push Buttons.
  • Dimensions (WHD)
  • 650 x 400 x 270 mm / 25.6 x 15.7 x 10.6 inch
  • Notes
  • siehe auch Uranus 53 BD724A/02
    Gegentakt-Endstufe, ohne Phasenumkehrstufe.
  • Net weight (2.2 lb = 1 kg)
  • 14.5 kg / 31 lb 15 oz (31.938 lb)
  • Price in first year of sale
  • 495.00 DM
  • Literature/Schematics (1)
  • Funkschau (Schaltungssammlung 1953, Heft 15/1953)

 Collections | Museums | Literature

 Forum

Forum contributions about this model: Philips Radios -: Uranus 53 BD724A

Threads: 4 | Posts: 13

Ältere Geräte, wie dieses haben meist nur einen recht begrenzten UKW-Empfangsbereich; dieser reicht meist nur bis ca. 101, manche bis 105 MHz; Rundfunksender gibt´s aber bis 108 MHz. Will man die empfangen können, muss man entweder den Oszillator verstimmen (dann fehlen die unteren Frequenzen) oder den Bereich vergrößern. Letzteres ist bei der nicht umgebauten Originalversion recht einfach möglich:

  1. Drehkondensatorplatten zusammendrücken, das erhöht die Kapazität im eingedrehten Zustand: Dabei Vorsicht: Die Platten dürfen keinesfalls am Stator streifen!
  2. Oszillatorspule (S 22) soweit auseinanderziehen, bis sich am oberen Skalenende ein Sender mit ca. 108 MHz einstellen lässt; die Spule darf keine anderen Metallteile berühren! Alternativ kann man sie auch mm-weise kürzen und sich so an das gewünschte Ergebnis herantitrieren.

So lässt sich ein Empfangsbereich von 87 bis knapp 108 MHz realisieren; allerdings ist die werksseitige Kalibrierung der Skalenplatte damit futsch, und man muss sich überlegen, wie man damit umgeht.

Rudolf Bengesser, 13.Oct.07

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Der Beitrag von Radio-Darius hat meine Erinnerinnerung an mein erstes Gesellenjahr in der Kölner Philips-Service-Stelle aufgefrischt. Der Uranus 53 war damals ein wertvolles,erst ein paar Jahre altes Gerät. Zu dieser Zeit wurden die Fernsehgeräte in den Haushalten immer häufiger. Auch die Rundfunkgeräte mit UKW-Bereich waren weit verbreitet.
Leider störte der gleichzeitige Betrieb beider "Errungenschaften" häufig den ungestörten TV-Empfang!
Genervte Zeitgenossen meldeten die Empfangsstörungen der Funkstörmessstelle der Bundespost, die die Störer ermittelten. Die gefundenen störenden Geräte durften nicht mehr betrieben werden! Die Wiederzulassung erfolgte nur, wenn Umbauten nachgewiesen wurden, die die Störstrahlungsfestigkeit  nach dem neuesten Stand der Technik belegten. Derartige Umbauten wurden in der Regel nur von den Geräteherstellern vorgenommen.

Hier schließt sich der Bogen zu dem von Radio Darius beschriebenen Gerät.
Die innerhalb der Serie vorgenomme Einführung einer weiteren Röhre im Eingangsbereich diente sowohl der Verbessung der Empfindlichkeit als auch der Reduzierung der Störstrahlung.
Doch  schon im Jahr 1955 hatten die geschlossenen UKW-Boxen Einzug in die Geräte gehalten. Mit dieser Technik waren erhebliche Verbesserungen in beiden Anforderungen verbunden.
Umbauten älterer Geräte mit einer solchen Box sind nur in wenigen Exemplaren erfolgt. Sie erfolgten fast ausschließlich, wenn sie als Störstrahler ermittelt wurden!
Somit handelt es sich bei dem vorgestellten Gerät von Radio Darius um einen sehr seltenen Zeitzeugen dieser Epoche.

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Franz Born †, 10.Nov.06

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Hallo, zufällig habe ich einen Philips-Uranus 53 BD724A zur Reparatur in meine Werkstatt bekommen. Nach dem Öffnen der Rückwand ist mir die fehlende Röhre EF42 aufgefallen. Der UKW- Tuner mit der ECC85,liess mich auch auf einen nachträglichen Umbau schliessen.

Der Aufkleber vom 15.10.l958 auf dem Chassis beweist, dass das eine offizielle Philips Modifikation ist!

Der Tuner ist von Philips und die Befestigungsteile sind für das Gerät gemacht.

Der alte UKW Teil ist lahmgelegt worden.

Die weisse Koaxleitung kommt vom UKW- Tuner.

Sammlergruesse von Darius

 

(Grund des Editierens: Habe die Bilder in den Text eingebunden.)

Darius Mottaghian, 09.Nov.06

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Hallo liebe Sammlerfreunde,

 

ersteinmal euch allen ein glückliches neues Jahr mit ganz vielen schönen Radios!

Nun zu meinem Anliegen: Ich sitze hier vor meinem neuen Uranus 53 und höre SWR1 (er ist nicht restauriert, spielt recht gut, 2 getauschte Kondensatoren-dies geschah aber wohl bei einer Reparatur in den 50ern, denn es sind Siemens Teerkondensatoren). Beim genaueren betrachten des Gerätes viel mir sofort auf, daß es anstatt der planmässigen 11 Röhren, 12 aufweist! Das Gerät besitzt noch eine EC92, sie ist auf einem Pertinax Stück auf das Chassis geschraubt, dies sieht werksmäßig aus, sie wird von der gleichen Spange gehalten wie die beiden EZ. Kann mir jemand von euch sagen, ob dies wirklich original ist? Vielleicht eine technische Änderung während der Serie? Der 54 hat diese EC92 ja auch.

Ich freue mich auf eine Antwort, vielleicht hat jemand ja sogar einen passenden Schaltplan zu diesem (modifizierten) Gerät.

Herzliche Sammlergrüße.

 

Hier füge ich ein Bild der EC an, ich kam noch nicht dazu das Chassis zu reinigen.

 

 

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Dominik Schulz, 02.Jan.04

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