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Kleinempfänger K SKEK

Kleinempfänger K SKEK; Siemens; D S.& (ID = 19021) Radio
 
Kleinempfänger K SKEK; Siemens; D S.& (ID = 35920) Radio
 
Kleinempfänger K SKEK; Siemens; D S.& (ID = 35921) Radio
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Siemens; D S.&: Kleinempfänger K SKEK [Radio] ID = 56663 316x297
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For model Kleinempfänger K SKEK, Siemens; D (S.& Halske / S. Electrogeräte)
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  Siemens; D (S.& Halske / S. Electrogeräte)
Year: 1945–1948 Category: Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
Valves / Tubes 2: VCL11 VY2
Main principle TRF with regeneration; 1 AF stage(s)
Tuned circuits 1 AM circuit(s)
Wave bands Broadcast, Long Wave and 2 x Short Wave.
Details
Power type and voltage AC/DC-set / 110-220 Volt
Loudspeaker Magnetic loudspeaker (reed) of high quality (free mooving - only possible past 1931).
Power out
from Radiomuseum.org Model: Kleinempfänger K SKEK - Siemens; D S.& Halske / S.
Material Wooden case
Dimensions (WHD) 250 x 260 x 140 mm / 9.8 x 10.2 x 5.5 inch
Notes Bln=Berlin; Kurzwelle eingebaut (Hebel durch die Seitenwand geführt, Rückwand nicht ausgebrochen; beim KW-Vorsatz/Zusatz ist der Hebel an der Hinterkante beim Ausbruch der Rückwand. Deshalb "SKE-K", nicht "SKE mit Zusatz"! Siehe Abb.
Collectors' prices  
Source of data Radiokatalog Band 1, Ernst Erb
Circuit diagram reference Lange-Nowisch
Picture reference Das Gerät ist im Doppelband "Historische Radios" von Günther Abele abgebildet.


All listed radios etc. from Siemens; D (S.& Halske / S. Electrogeräte)
Here you find 2383 models, 1955 with images and 1244 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.



 


Forum contributions about this model
Siemens; D S.&: Kleinempfänger K SKEK
Threads: 3 | Posts: 5
Hits: 1388     Replies: 0
siemens: SKEK; Kleinempfänger K
Dietrich Grötzer
08.Oct.11
  1

Im allgemein bekannten Online-Auktionshaus habe ich einen Siemens Kleinempfänger SKEK mit der Seriennummer S28305 ersteigert.

Nachdem das Gerät angekommen war und nach Öffnung der Rückwand quoll mir Elektroschrott entgegen. Es ist schon erstaunlich welche technischen Kunstwerke möglich sind, habe schon einiges an „Basteleien“ gesehen, dies übertraf jedoch alles.

 

 

 

Nachdem alle nicht originalen Teile entfernt und eine Reinigung erfolgte, stellte ich fest, dass das Gerät eigentlich in gar nicht so schlechtem Zustand war als es sich zuerst dargestellt hatte.

Das Netzteil wurde rekonstruiert eine VY2 aus dem Fundus eingesetzt, die VCL11 war nach Prüfung im grünen Bereich. Sämtliche Teerkondensatoren sowie Elko und 2 Lastwiderstände erneuert. Jetzt sah alles schon recht passabel aus. Auch die Folien-Drehkondensatoren, fälschlich auch Quetscher genannt, für Abstimmung und Rückkopplung sind in Ordnung.

Den fehlenden Umschalthebel für die Frequenzbereiche aus Pertinax erneuert.

 

 

 

Die gesamte Verdrahtung nochmals kontrolliert und vorsichtig Spannung angelegt, nach aufheizen der Röhren dann ein leichter Netzbrumm.

Mit meiner Außenantenne (Dachrinne) war tagsüber ganz leise auf Langwelle der Deutschlandfunk empfangbar auch auf Kurzwelle einige Sender. Mittelwellensender erst am Abend und nachts. In Österreich gibt es ja keinen einzigen Mittelwellensender mehr. Alles aber mit minimaler Lautstärke. Probeweise habe ich anstelle des Freischwingers einen Ausgangstrafo mit permanentdynamischem Lautsprecher angeschlossen, damit war eine ausgezeichnete Lautstärke erzielbar. Es hat sich herausgestellt, dass der Hufeisenmagnet des Freischwingers praktisch wirkungslos war. Mit Hilfe eines starken Zusatzmagneten konnte die Lautstärke des Freischwingers wesentlich verbessert werden, dieser Eingriff ist ohne Aufwand wieder rückgängig zu machen. Ein Zerlegen des Magnetsystems und nachmagnetisieren des Hufeisenmagnet wollte ich vermeiden, habe damit schon einmal schlechte Erfahrungen gemacht.

 

Siemens hat mit diesem Kleinempfänger, unmittelbar nach dem WW2, unter Verwendung eines Holzgehäuses, offensichtlich letzte Bestände des DKE verwertet und zusätzlich 2 Kurzwellenbereiche eingebaut. Das Abstimmrad ist bei meinem Gerät z.B. nicht aus Kunststoff wie beim DKE, sondern aus gepresstem Blech mit isolierter Nabe.

Die Feineinstellung bei meinem Gerät fehlt, eventuell kann mir ein Kollege ein Detailfoto dieser Feineinstellung zur Verfügung stellen um sie nachzubauen.

 

 

 

Mit diesem Siemens Kleinempfänger wurde die Ära des DKE und der VCL11(V-Röhren 50mA Heizstrom) endgültig beendet.

 

Dietrich Grötzer

 

 
Hits: 1680     Replies: 0
siemens: SKEK; Kleinempfänger K
Hans M. Knoll
12.Sep.04
  1 Als Abschluss der Berichte: KW Empfang mit den Gemeinschafts Empfängern VE und DKE,
habe ich zum SIEMENS SKE K einen zusätzlichen Bericht unter http://www.radiomuseum.org/dsp_forum_post.cfm?thread_id=31888

eingestellt. Mit diesem Typ endete bis auf Nachzügler die Ära der Röhre VCL11 in deutschen Kleinempfängern.
Hans M. Knoll
 
Hits: 1756     Replies: 2
siemens: SKEK; Kleinempfänger K
Konrad Birkner † 12.08.2014
17.Dec.03
  1

KW ist eingebaut!Kein Zusatz(den gab es auch).Erkennbar am Wellenschalterhebel,der links

durch das Gehäuse herausgeführt ist,während beim KW-Zusatz dieser Hebel hinter dem Gehäuse

herausragt.

Walter Haring
18.Dec.03
  2

Wie Herr Birkner schrieb, hat das Gerät ab Werk L, M und 2 x K - einen Hinweis auf einen dabei verwendeten KW-Vorsatz gibt es nicht.

Quelle: Original-Service-Unterlagen der Siemens, welche ich nun zum Modell geladen habe.

Hans M. Knoll
19.Dec.03
  3

Hallo Technikfreunde.

Beachten Sie bitte, dass bei diesem  Modell aus den ersten Nachkriegsmonaten, der von H. Roschy vorgeschlagene Schutzwiderstand im Anodenkreis der VY2, hier schon ab  Werk vorgesehen ist. 

Fuer mich ein Beweis, dass beim DKE38 um die RM 35,00 zu ereichen, eben an allem gespart wurde. Die Technik musste da zurueckstehen.

mfg Hans M. Knoll

 

 

 
Siemens; D S.&: Kleinempfänger K SKEK
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