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Rhythmus 52W

Rhythmus 52W; Telefunken (ID = 780776) Radio
 
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Rhythmus 52W; Telefunken (ID = 780778) Radio
 
Rhythmus 52W; Telefunken (ID = 185867) Radio
 
Rhythmus 52W; Telefunken (ID = 186687) Radio
 
Rhythmus 52W; Telefunken (ID = 2240041) Radio
 
Rhythmus 52W; Telefunken (ID = 2240042) Radio
Rhythmus 52W; Telefunken (ID = 58642) Radio Rhythmus 52W; Telefunken (ID = 19823) Radio
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Rhythmus 52W; Telefunken (ID = 58642) Radio
Telefunken: Rhythmus 52W [Radio] ID = 58642 933x670
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For model Rhythmus 52W, Telefunken Deutschland (TFK), (Gesellschaft für drahtlose Telegraphie Telefunken mbH
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  Telefunken Deutschland (TFK), (Gesellschaft für drahtlose Telegraphie Telefunken mbH
Year: 1951/1952 Category: Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
Valves / Tubes 5: ECH42 EF41 EAF42 EL41 EM11
Semiconductors (the count is only for transistors) Tr.Gl.=Metal-rectif.
Main principle Superheterodyne (common); ZF/IF 472/10700 kHz; 2 AF stage(s); Reflex
Tuned circuits 6 AM circuit(s)     5 FM circuit(s)
Wave bands Broadcast, Long Wave, Short Wave plus FM or UHF.
Details
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 110; 125; 220 Volt
Loudspeaker Permanent Magnet Dynamic (PDyn) Loudspeaker (moving coil) / Ø 20 cm = 7.9 inch
Power out
from Radiomuseum.org Model: Rhythmus 52W - Telefunken Deutschland TFK,
Material Wooden case
Shape Tablemodel, low profile (big size).
Dimensions (WHD) 500 x 340 x 220 mm / 19.7 x 13.4 x 8.7 inch
Notes Achtung, zur Erzeugung der Anodenspannung wird ein Autotrafo benutzt. Je nach Polung des Netzsteckers kann am Chassis, den Buchsen des Zweitlautsprechers und des Tonabnehmers Netzpotential anliegen. KW-Lupe. UKW Demodulation mit Flankengleichrichter.
Net weight (2.2 lb = 1 kg) 9.5 kg / 20 lb 14.8 oz (20.925 lb)
Price in first year of sale 348.00 DM
Source of data Kat.d.Rundf.GrossH.1951/52 / Radiokatalog Band 1, Ernst Erb
Circuit diagram reference Lange-Nowisch
Mentioned in Funkschau (5113)
Picture reference Das Modell ist im «Radiokatalog» (Erb) abgebildet.


All listed radios etc. from Telefunken Deutschland (TFK), (Gesellschaft für drahtlose Telegraphie Telefunken mbH
Here you find 3440 models, 3024 with images and 2020 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.




 


Forum contributions about this model
Telefunken: Rhythmus 52W
Threads: 4 | Posts: 24
Hits: 2735     Replies: 0
telefunken: Welche UKW -Empfindlichkeit kann man erwarten?
Hans M. Knoll
22.Mar.14
  1

An anderer Stelle im Netz,  habe ich eine Frage beantwortet zu einem sehr frühen Modell der ex-DDR   Type RFT 5E63-UKW
Dabei war gefragt: Es wäre jetzt nur noch interessant, wie unempfindlich dieses Radio ist (µV) und warum.
===============================================================
Die Frage welche UKW-Empfindlichkeit dieses Radio ( RFT 5E63 UKW)  (passt auch zum RHYTHMUS 52W)  hatte, kann ich nur theoretisch bearbeiten.

Ein Modell welches nicht einmal den Antennen- Eingang abstimmt, hat ganz sicher den Wert den ich hier dazu einbringe, nur in einem engem Frequenz –Bereich des UKW-Bandes.
Bei Start des UKW-Rundfunks gab es nur wenige Sender, die u. A. aus  dem Grund einfache Radios zu bauen,  in Bandmitte +/- 2 Mhz zu finden waren. (ca. 90 bis 94Mhz )

Es hat einen Flanken- Gleichrichter, der hat keinerlei Rausch- und Stör –Unterdrückung bewirken kann. Was das bedeutet kennt heute jeder, wenn nämlich der Ratioelko eingetrocknet ist, wird aus dem FM –Gleichrichter ein AM.-Gleichrichter mit alle Eigenarten wenn man eine FM –Modulation, als AM demoduliert.
Ausserdem muss das Radio auf eine der beiden  ZF-Flanken eingestellt werden, womit die Verstärkung auf ca. 50 bis 60% reduziert wird.

Bild 1: Flankengleichrichter

 

 

Eine Mischstufe mit ECH11 hat als multiplikative Mischstufe ein Eingangsrauschen welches einem physikalisch rauschfreien Widerstand, bei 25°C  von 65 Kohm (ECH42 =75Kohm) entspricht. Bei einer NF –Bandbreite von angenommen 12,5 Khz sind das 3,57 uVolt bezogen auf den Eingang.  Angenommen es wird auf die Flanke bei 60% abgestimmt,
3,57 * 14,6  (die Zahl „14,6“  bedeutet, welchen Abstand hat das AM-  zum  FM –Rauschen, am Demodulator) beim besprochen  Modell,  entspricht es einer  Rauschspannung am Eingang von 52,2 mikrovolt an 240Ohm .

Der international übliche, auch bei HiFi,  Rausch/ Signal- Abstand (usable sensitivity) wird mit S/N = 26db oder 1:20 definiert . Das Nutzsignal muss dazu am NF- Abnahmepunkt mit einem 20mal grösseren HF-Signal erzeugt werden, was (20* 52,2) =1044 Mikrovolt ergibt. . An der Flanke koennen nur 50% abgenommen werden, somit kommt man auf ca. 2,0 Millivolt. Für ein S/N von 26 dB. Das Rauschen geht an der Flanke weniger zurück als das NF- Signal

Die Anwort: das Radio hat eine vom Rauschen begrenzte Empfindlichkeit von bestenfalls 1044 Mikrovolt an 240Ohm. Wenn es mehr Rauschen sein darf mit weniger Signal, lässt sich jetzt leicht aus dem Text ermitteln.
Die Norm fuer Gemeinschafts - Antennen nennt 1 bis 2 mV am 240Ohm als typischen Pegel.

Ein Modell von 1954 mit ECC85 und Ratio, bringt es da auf 30 bis 50uVolt für ein S/N=26dB.

Was davon am Lautsprecher ankommt, kann ohne eine Kenntnis der Bandfilterdaten  sowie der gesamten NF –Stufe einschliesslich Lautsprecher,  nicht gesagt werden. Der Rausch-Signalabstand als Zahlenwert bleibt ja erhalten, ganz gleich ob ich den Lautstaekesteller auf oder zu drehe, nur  Lautheit ändert sich. Das menschliche Ohr und seine Charakteristik , bleibt dabei unberücksichtigt. Nur der Ordnung halber angefügt.

Copyright by Hans M. Knoll  2014

Text geändert

 
Hits: 1598     Replies: 1
telefunken: 52W (52 W); Rhythmus
Rudolf Bengesser
04.Jul.09
  1

Hallo, Herr Münch!

Wenn auch Jahre später, darf ich doch noch ein bißchen mitmischen: Die ECH 42 wird etwas effizienter, wenn man den Vorwiderstand zu Gitter 2 von 20 auf ca. 10 kOhm reduziert. Die EM 11 braucht zur Vollaussteuerung schon eine beachtliche Regelspannung von ca. 50 V; das ist aus diesem Gerät nicht herauszuholen, mit EM 34 od. EM 71 geht´s besser, v. a., wenn man den zuständigen Vorwiderstand von ca. 2 MOhm auf ca. 100 kOhm reduiert.

LG Dr. R. Bengesser

Wolfgang Bauer
05.Jul.09
  2

Sg. Herr Bengesser,

bitte nie auf einen Beitrag mit einem neu eröffneten Thread antworten, sondern immer auf den alten Beitrag antworten. Wenn Ihnen das nicht möglich ist, ersuchen Sie bitte den Schreiber des alten Threads oder einen Moderator um Veröffentlichung Ihrer Antwort.
Ich werde daher Ihren Beitrag nach einigen Tagen löschen, da sich sonst niemand mehr auskennt.

Herr Eckhard Kull bittet mich um Veröffentlichung seines Mails an mich.
Ich bin ganz seiner Meinung.

MfG. WB.


Sehr geehrter Herr Bengesser,

wenn ich Ihre Beiträge „Telefunken 5001“ und „ 52W Rhythmus Telefunken“ , die Sie hier im RMorg eingestellt haben, lese stellt sich mir die Frage, ob Sie damit nicht in einem falschen Forum gelandet sind. Wir wollen uns hier mit der Technik befassen, wie sie zum Zeitpunkt der Entstehung Stand der Technik war. Dazu interessieren natürlich Hintergründe, wirtschaftliche Gegebenheiten, politische Zwänge, zeitgenössische Entwicklungsstände, Entwicklungsstufen usw.. Diese Aufzählung ist nicht vollständig, sie soll nur einen groben Abriss darstellen. Ferner ist natürlich von Interesse, wie man diese alten Objekte restauriert oder möglichst originalgetreu repariert, soweit das mit den heute zu Verfügung stehenden Mitteln überhaupt noch möglich ist.
Es ist jedoch kaum von Interesse, wie man Geräte, die im Zeitraum von 1950 bis 1952 mit dem damaligen Stand der Technik konstruiert worden sind und damals Spitzentechnik, wie der T5001, darstellten ,nach heutigem Wissensstand verbessert und umgebaut werden können. Röhren, wie die EF184, die in Spanngittertechnik gebaut sind, standen 1950 noch nicht zur Verfügung.. Die EF183, auch eine Röhre in Spanngittertechnik, ist im übrigen eine Regelröhre und als Ersatz für die EF80 nur bedingt geeignet.
Sie können natürlich Ihre Geräte nach Ihrem Belieben umbauen, Sie können z.B. auch einen MP3-Player in den T5001 einbauen und das Gerät durch Umbau auf den heutigen Stand der Technik bringen, aber mit ernsthaftem sammeln und bewahren alter Technik hat das nichts mehr zu tun. Wir sollten die Technik so belassen, wie sie der Konstrukteur zum Entwicklungs- und Entstehungszeitpunkt ausgedacht und konstruiert hat. Dazu gehört auch, dass man nicht Bauteile z.B. in der UKW-Stufe nach eigenem Gutdünken in der Meinung eine Verbesserung zu bewirken kann, austauscht. Wenn man so eine Maßnahme durchführen will muss man die Schaltung als ganzes betrachten und genau berechnen können, auf welche Stufen und Bauteile im Gerät diese Änderung Auswirkungen hat.
Alles andere ist keine technisch fundierte Vorgehensweise. Die ECH42 dürfte durch Ihre Verbesserungsmaßnahme etwas überfordert werden und dies mit baldigem Ausfall quittieren.

Mit freundlichen Grüßen

Eckhard Kull

 
Hits: 2848     Replies: 14
telefunken: 52W; Rhythmus Magisches Auge
Tobias Münzing
20.Apr.05
  1 Hallo,
habe auf dem Stuttgarter Flohmarkt ein Telefunken Rhytmus für 2.50€ gekauft. Als ich es zu Hause mal genau angesehen hatte fiel mir auf, dass das Magische Auge abgelötet wurde.
Wie muss es jetzt angelötet werden. Da muss ja eine Reihenfolge eingehalten werden?
Mit der Heizung und Anodenspannung. Speziell das Steuergitter Wie das angelötet wird ist mir unklar. Im Schaltbild sieht es sehr kompliziert aus. Eine Leitung von der EAA91, EAF42 und aus den Eingangsschwingkreisen.
Wer mir da weiterhelfen könnte wäre ich sehr Dankbar
Mit freundlichen Grüßen
Tobias Münzing
Henning Oelkers
20.Apr.05
  2 Lieber Tobias,

von meinem Lehrmeister habe ich gelernt: Erst alle Informationen sammeln, dann alles aufzeichnen, ggf umzeichnen, dann überlegen. ( heutzutage kann man sich alles ausdrucken, und soviel drin rummalen, wie man will... )

Wenn dann noch Fragen waren, bekam ich auch Antworten.

Im RM gibt es eine Röhrendatenbank, dort ist die EM 11 gelistet, und sogar mit prinzipieller Schaltung.

In den beiden Schaltplänen findest Du sicherlich den Punkt, an dem das Steuergitter anzuschliessen ist. Der Rest liegt eindeutig vor.

Ich hoffe es ist Dir recht, wenn ich hier nur einen Denkanstoss gebe, denn der Lerneffekt ist dann vielleicht größer.

Gruß aus Berlin,

Henning
Wolfgang Bauer
20.Apr.05
  3
Lieber Tobias,

da muß ich mich jetzt auch einschalten.
Wir helfen sicher alle sehr gerne, aber wenn eine Frage von Dir so im Sande verläuft wie im Beitrag:
http://www.radiomuseum.org/dsp_forum_post.cfm?thread_id=42912
vergeht einem die Lust, jemandem zu antworten.
Wir haben sicher etwas anderes zu tun, als Fragen zu beantworten, auf die dann entweder keine Reaktion mehr erfolgt oder nur eine komische Aussage kommt wie:

Hallo Herr Bauer,
bin gerade shwer im Stress habe aber ein weiteres Problem gefunden, die Masseleitung fehlt doch. Aber an anderer Stelle. Werde erst das überprüfen

Mfg         T.M

Das Herauskopieren von Schaltungsdetails, Bearbeitung und den Kommentar dazu benötigt sicher 30 Minuten, wofür das Ganze ???

Diesen Beitrag schreibe ich nicht nur wegen Dir, es gibt auch noch andere, die genauso vorgehen.

WB.
Tobias Münzing
20.Apr.05
  4 Hallo Herr Oelkers,
den Anschluss für Anode und Kathode habe ich gefunden. Der Anodenanschluss liegt im Bremsgitter der EL41. Und der Kathodenanschluss ist das Chassis. Die Heizung müsste ich teoretisch in der Heizleitung zwischen EAA91 und EL41 abgreifen? Bloß für das Steuergitter der EM11 finde ich keine Erklärung.
Ich hätte noch eine Nebenfrage: Ist einer der Beiden Heizungsanschlüsse die Kathodenleitung? Weil immer ein Pol der Röhren mit der Kathode verbunden ist?
Würde mich über ausführliche Antwort sehr freuen
M.f.G
Tobias Münzing
Tobias Münzing
20.Apr.05
  5

Hallo,
ich kann sie schon verstehen Herr Bauer, über das Saturn werde ich im passenden Thread posten.
Mir ist schon klar dass, das anschließen eines Magischen Auges für einen Radiomechanikermeister
kein sonderliches Problem darstellt. Aber für mich schon. Deshalb poste ich hier und möchte bitte eine Antwort darauf.
Mit freundlichen Grüßen
T.M.

Henning Oelkers
20.Apr.05
  6 Hallo, Tobias,

wie Du siehst, wirst Du hier von Fachleuten betreut. Auch ich kann Herrn Bauer gut verstehen, denn wenn man sich, ohne das Gerät vor Augen zu haben, in ein Problem hineindenkt, und Hilfe gibt, möchte man auch gerne wissen, wie das ausgeht.

Ein positives Beispiel von Dir selbst ist z.B. die Rückmeldung beim Blaupunkt Riviera / Tastensatz.

Mein persönliches Anliegen ist, daß Du nicht nur die Geräte möglichst schnell zum Laufen bekommst, sondern das die Geräte, jedes für sich, der Nachwelt erhalten werden. Ich würde empfehlen, Geräte aufzubewahren, und wenn später Dein Wissen ausreicht, sich diesen zu widmen.

Zurück zum eigentlichen Thema: Es gibt 2 Schaltpläne, der einfachere ist der von Norbert Schober hochgeladene. Dort ist die EM11 unten eingezeichnet.
Der andere Plan ist unnötig verwirrend!
Zur EM11 gehen 4 Leitungen, davon sind im Plan 2 direkt zu sehen:
- Betriebsspannung, ca 250 Volt, vom 50µF Elko im Netzteil, gleichzeitig Schirmgitter EL41
- Steuerspannung, diesen Punkt findest Du leicht, wenn Du von der Plattenspielerbuchse, über Kontakt 15, Kontakt 14, und dann über den 1,6MOhm Widerstand den Weg zum Steuergitter der EM11 verfolgst. Dort muss auch der 5 MOhm Widerstand unterhalb der EAA91 angeschlossen sein.

Bitte sieh Dir das in dem Plan genau an, dann sollte es klar werden.

Dann gibt es noch die Heizung, ein Heizanschluss der EM11 ist mit der Kathode verbunden, das muss eine Verbindung zu Masse bekommen.

Der andere Heizanschluss muss an die Heizung einer der anderen Röhren angeschlossen werden .

Ich hoffe, das jetzt Klarheit in die Sache kommt.

Gruß aus Berlin,

Henning
Tobias Münzing
23.Apr.05
  7 Hallo Herr Oelkers,
werde Morgen ein Foto von der Unterseite des Radios machen! Habe die Steuergitterleitung noch nicht eindeutig ausmachen können. es gibt ein weiteres Problem: Der Selengleichrichter hat in beide Richtungen widerstanslosen Durchgang. Ich habe mal gehört das man da mit einer Siliziumdiode und einem Widerstand improvisieren kann? Stimmt das?
Mit freundlichen Grüßen
Tobias Münzing
Henning Oelkers
25.Apr.05
  8 Hallo, Tobias,

über den Ersatz von Selengleichrichtern durch Siliziumdioden ist hier schon mal was geschrieben worden. Bitte such mal nach "Selengleichrichter", dann sollte was auftauchen.

Ich gehe davon aus, das Du den Gleichrichter vor der Messung von dem Rest der Schaltung getrennt hast, zusätzlich ist die Eigenart von Selengleichrichtern von Bedeutung, auch in Sperrichtung ein wenig  zu leiten. Das macht es etwas schwierig, einen Defekt eindeutig festzustellen.

Wenn Du festgestellt hast, das der eindeutig defekt ist, ( Messung im niedrigsten Ohmbereich! ),
mach wir systematisch weiter. Allerdings bin ich bis Freitag auf Dienstreise, und deshalb "offline"

Gruß aus Berlin,

Henning
Tobias Münzing
27.Apr.05
  9 Hallo Herr Oelkers,
werde am Wochenende 3 Bilder machen eines von der Unterseite und eines vom Ohmmeter mit den Werten des Selengleichrichters. Hoffe das reicht ihnen bis Samstag? Habe am Freitag noch eine Englischarbeit zubewältigen.
Mit freundlichen Grüßen
Tobias Münzing
Tobias Münzing
30.Apr.05
  10 Hallo Herr Oelkers,
hier sind jetzt die Bilder einmal allgemein von unten und einmal in beide Richtungen des Selengleichrichters.
Im Bild 068 lasse ich den Strom von + nach - fliesen
Und im Bild 061 lasse ich den Strom von - nach + fliesen.
Habe diese Messwerte mit dem Ohmmeter gemacht! 
Wenn sie noch genauere Daten brauchen dann schreiben sie es bitte?
Mit freundlichen Grüßen 
Tobias Münzing 

Attachments

Henning Oelkers
02.May.05
  11 Hallo, Tobias,

Die Fotos habe ich angesehen. Im Gerät sind offenbar viele Bauteile ersetzt worden, und es sollte geprüft werden, ob das Gerät noch der Originalschaltung entspricht. Ansonsten wird es schwierig.
wenn ich das richtig einschätze, dürfte der Gleichrichter tatsächlich defekt sein.
Du kannst den mit einer Reihenschaltung eines Widerstandes und einer Diode ersetzen, Diode z.B. 1N4007 o ä , Widerstand zunächst vielleicht 330 - 470 Ohm, Belastbarkeit > 3 Watt.

Dann "vorsichtig" einschalten ( Regeltrafo wenn vorhanden, oder Glühlampe als Vorwiderstand ), und sehen , ob sich Anodenspannung aufbaut.

Die Sache mit der Anzeigeröhre sollten wir weiterverfolgen, wenn der Rest funktioniert. Da warten noch einige Risiken auf uns.

Bitte Stets an die Sicherheit denken, denn dieses Gerät hat keine Netztrennung!!

Gruß aus Berlin,

Henning
Tobias Münzing
03.May.05
  12 Hallo Herr Oelkers,
die neuen BVauteile die sie auf den Bildern sehen habe ich selber ersetzt! Da wo die neuen Bauteile sind waren zuvor die Wima-Vergusskondensatoren. Der Rythmus ist doch kein Allstromgerät? Der ist doch mit dem Netztrafo vom Lichtnetz getrennt? Die Glühlampe einfach in Reihe davor schalten? Würde mich über Antwort freuen!
Tobias Münzing
Henning Oelkers
03.May.05
  13 Hallo, Tobias,

hier siehst Du, weshalb ich immer wieder "Sicherheit" erwähne.

Das Gerät ist zwar nur für Wechselspannung, aber hat KEINE NETZTRENNUNG !

Das sieht man eindeutig im Schaltbild daran, das die Anodenspannung an der PRIMÄRwicklung des Netztrafos per Gleichrichter gewonnen wird. Der Netztrafo hat nur eine Sekundärwicklung, diese stellt die Heizspannung zur Verfügung. Ein Pol der Netzzuleitung ist direkt ( über die Sicherung ) mit dem Chassis des Gerätes verbunden.

Deshalb dürfen nach den gültigen Vorschriften Reparaturen an solchen Geräten nur durchgeführt werden, wenn ein Trenntransformator verwendet wird. Alles Andere ist Lebensgefährlich.

Ich würde Dir raten, ( auch weil die weitere Reparatur sich als technisch anspruchsvoll erweist )  dieses Gerät für einige Jahre einzulagern, und die Reparatur fortzusetzen, wenn Du Dir der Gefahren besser bewusst bist.

Gerne bin ich weiterhin bereit, Dir bei Fragestellungen Antwort zu geben, und dazu beizutragen, das Du lernst, auch aus Fehlern. Wenn ich jedoch sehe, das das zu gefährlich wird, möchte ich auch o. a. Rat erteilen dürfen.

Da das ja nicht Dein einziges Gerät ist, hoffe ich auf Dein Verständnis.

Gruß aus Berlin,

Henning Oelkers

Tobias Münzing
03.May.05
  14 Hallo Herr Oelkers,
das eklärt wohl alles! Ich habe eine Leitung die an der Sicherung festgelötet war und an den Massering des ELKO´s  angeschlossen war entfernt. Da ich mir nicht erklären konnte wie dies zustande kommt? Das der Strom aus der( meine Physiklehrer zu liebe) Feldspule direkt an die Anode geht! Ich hoffe das ich richtig denke? Hätten sie einen Bauplan für einen Trenntrafo?
Würde mich über Antwort freuen!
Mit freundlichen Grüßen
Tobias Münzing
Henning Oelkers
03.May.05
  15 Hallo Tobias,

vielleicht nimmst Du Deinem Physiklehrer einmal das Schaltbild und Geräteinnenfotos mit, das könnte helfen, mehr zu " Empfehlungen statt Mutmaßungen" zu kommen.
( Feldspule gibt es hier nicht, statt dessen einen Heiztrafo und einen Ausgangstrafo. )

Zu Trenntrafos: Ideal wäre soetwas wie E-Bay 5770774734, ein Trenntrafo mit Regelung und Stromanzeige. Das wird vermutlich ( noch ) Deine finanziellen Möglichkeiten übersteigen.

Der eigentliche Trafo sieht dann so aus wie z. B. E-Bay 5771173447, das ist aber weder VDE geprüft, noch vollständig. Ein Profi könnte das möglicherweise zu einem vollständigen Trenntrafo umbauen, der dann auch nochmals nach VDE geprüft werden müsste.

Da das aber nicht mehr zum Modell  gehört, bitte ggf. einen neuen Thread beginnen.

Gruß aus Berlin,

Henning



 
Hits: 2030     Replies: 5
telefunken: Rhythmus 52W, Frage zur Schaltung
Michael Münch
24.Jan.04
  1

Hallo,

gerade brüte ich über der Schaltung http://www.radiomuseum.org/pages/images/klein/rhythmus52w%2Epdf
und habe eine Verständnisfrage. In der Schaltung wirkt - falls ich das richtig verstanden habe - die EF 41 in einer Doppelfunktion: bei Stellung UKW wirkt sie als ZF-Verstärker für 10,7 MHz, und nachdem in der nachfolgenden Stufe mit der EAF 42 die Demodulation stattgefunden hat, wird die EF 41 auch noch als NF-Verstärkerstufe benutzt, also wird ihr Gitter gleichzeitig mit ZF und NF beaufschlagt. Bei MW, KW und LW wirkt die EF 41 wohl lediglich als NF-Verstärker...

Kann das sein?

Gruss - Michael Münch

 

 

Hans M. Knoll
24.Jan.04
  2

Hallo Herr Muench.

Die UKW -ZF von 10,7 Mhz und die Tonfrequenz in einer Roehre?

Wird die Niederfrequenz in der ZF -Stufe als Zweitsignal verstaerkt?

Schon in den dreisiger Jahren hat man in der ZF -Roehre die Niederfrequenz zusaetzlich zum ZF -Signal verstaerkt.  Anfangs war das eine Notwendigkeit, weil die Roehren extrem teuer waren. Wie das bei den Menschen so ist, wurde daraus bald eine Manie! Obwohl es eigentlich ein Kompromiss oder Notbehelf war, wurde daraus bald ein Modewort. "REFLEX" ueberall!

Bei der Einfuehrung von UKW 1949, ging es auch wieder darum, moeglichst ohne zusaetzlichen Aufwand der AM die FM anzufuegen. Die HF- Stufe oder die bei FM notwendige zuaetzliche ZF - Stufe, boten sich da an. Kaum eine Firma hat das ausgelassen. Mehr oder weniger trickreich wird der Hochfrequenz die Nf beigegeben, mit verstaerkt und wieder von der HF befreit und weiter bearbeitet. Bei der anfaenglichen Qualitaet der UKW Wiedergabe war das keine all' zu grosse Einbusse.

Literaturhinweis: Stichwort Reflextufe, Reflexschaltung.

Gruesse von Hans M. Knoll

 

 

Hans Kamann
24.Jan.04
  3

Hallo Herr Münch,

auch bin sehr an einer Expertenaufklärung interessiert. Ich bin mir allerdings ziemlich sicher, dass die EF41 in dieser Schaltung in Gegenkopplung betrieben wird. ( siehe weitere Erklärungen in Radios von Gestern, Seite 360 und folgende) . Die NF Spannung aus dem Sekundärkreis des Lautsprecherübertragers wird über das Lautstärkepoti dem Gitter 1 ( Pin 5) der EF41 zugeführt. Damit soll wohl eine angenehmere Klancharakteristik, je nach Lautstärke erreicht werden. In Stellung UKW erinnert mich das ganze doch sehr an eine Reflexschaltung. Bin mal gespannt auf die Fachbeiträge.

Nachtrag: Da hat mich der Herr Knoll doch "überholt" :-)

Gruss

Michael Münch
24.Jan.04
  4

Hallo Herr Knoll und Herr Kamann,

vielen Dank für Ihre Beiträge. Mich hat erst mal beruhigt, dass ich den Schaltplan richtig gelesen habe (danke Herr Knoll!). Das Stichwort "Reflex" hat mich dann an eine Stelle in Heinz Richters "Transistorbastelbuch" erinnert, da kommt ein Reflexsuper drin vor und Richter beschreibt das, was hier vorliegt, vergleichbar an der Transistorschaltung. Ihren Beitrag, Herr Kamann, muss ich noch ein wenig im Kopf hin- und herwenden.

Das erwähnte Gerät empfängt geradezu "spritzig" auf Mittel-und Kurzwelle und auf Langewelle zeigt mir das Gebrumm der umliegenden Computer und Leuchtstofflampen, dass da auch alles in Ordnung ist. Also funktioniert meine EF41 wohl als NF-Verstärker so, wie sie soll. Dafür sprechen auch die gemessenen Spannungen an der Röhre, die alle im richtigen Bereich liegen. Auf UKW kommt aber alles vergleichsweise leise, ich muss bis zum Anschlag aufdrehen, um etwas zu hören. Das kann dann ja eigentlich nur noch an dem 10,7 MHz-Zug liegen, dessen Herz ja auch die EF41 bildet. Ich habe mich daher mal der Bandfilter angenommen und festgestellt, dass es beim Abgleich (auf modulierten Mess-Sender bei 10,7 MHz) gar kein klar umgrenztes Maximum gibt, und die Lautstärke eigentlich am grössten ist, wenn ich die Spulenkerne ganz rausdrehe. Das hiesse ja, dass die Kreiskondensatoren in den Bandfiltern mit der Zeit mächtig an Kapazität zugelegt haben müssen. Fast herausgedrehte Filterkerne würden dann ja auch eine recht lose Filterkopplung und damit Übertragungsverluste (Verlust an Lautstärke und Bandbreite) bedeuten. Genau so hört sich mein UKW-Empfang auch an...

Bevor ich jetzt die Gehäuse der Bandfilter auffrickle, die Frage, ob das ein bekannter Effekt bzw. Defekt ist? Wenn ja, baue ich die Filter auf und messe die C´s mal durch.

Gruss - M. Münch 

 

Martin Steyer
24.Jan.04
  5   Die Entwickler haben beim Rhythmus 52 kräftig gespart, einziger "Luxus" ist die EM11....

1. Kein echter Netztrafo, dieser wirkt nur bei 110/125V als Autotrafo, bei 220V wird das Netz direkt gleichgerichtet. Gemein, wenn man kein Schaltbild hat... Da liegt u.U. die 220V-Phase voll am Chassis, Lebensgefahr!

2.Gegenüber dem klassischen MW/LW/KW-6-Kreis-Super keine Röhre zusätzlich für UKW eingeplant.

3. Folgen des ECH42-Mischers: Keine UKW-Vorverstärkung, hohes Mischrauschen durch das Hexoden-System, wenig Empfindlichkeit.

4. Kein echter FM-Demodulator, keine richtige Begrenzung des ZF-Signals, damit anfällig für amplitudenmodulierte Störungen und durch den Flankendemodulator schlechte UKW-NF-Qualität.

5. Die EF41 läuft im A-Betrieb wegen der NF-Reflexschaltung, dadurch verschenkte Verstärkung bei FM. Sinnvollerweise hat man dazu die erste ZF-Stufe genutzt und nicht die EAF42 mit schon höherem ZF-Pegel. Dies ist auf den ersten Blick verwirrend, denn sonst wird die letzte (oder einzige...) ZF-Stufe mit Reflexröhre für NF doppelt genutzt. Da die Pentode sehr hoch verstärkt, hat man ihr für NF gleich eine Wechselspannungs-Gegenkopplung von der Sekundärseite des Ausgangstrafos spendiert.

Auch 1952 gab es wohl Kaufleute mit dickem Rotstift in der Chefetage.

Michael Münch
24.Jan.04
  6

Hallo Herr Steyer,

danke für den Hinweis mit der Lebensgefahr wegen des irreführenden Trafos. Da ich ein Schaltbild habe, hab ich das wohl gesehen. Aber selbst Geräte mit vollständiger galvanischer Trennung vom Netz haben irgendwo die Netzspannung freiliegen, und sei es auch nur am Sicherungshalter, daher betreibe ich geöffnete Geräte auf der Werkbank grundsätzlich über einen Regel-Trenntrafo.

Zu Ihrem Punkt 3: Stimmt, das Rauschen ist recht hoch und die Empfindlichkeit ist ein wenig enttäuschend --> "weak performance..."

Ja, die NF-Qualität ist auch nicht gerade "Lobe den Herrn". Ich denke aber, ein bisschen mehr muss noch rauszuholen sein. Ich werde mich bemühen, die 10,7 MHz Filter bei einer Spulenkernposition in Resonanz zu bringen, die stärkere Kopplung gewährleistet, dann habe ich wohl das Mögliche getan (höherer Pegel, grössere Bandbreite).

Übrigens: was Sie als einzigen Luxus bezeichnen - die EM 11 - werde ich wohl ersetzen müssen. Das Leben ist hart...

Last but not least geben Sie ja Herrn Kamann recht, was die Gegenkopplung angeht. Langsam rundet sich dieser thread!

Ihnen allen herzlichen Dank!

Michael Münch

 
Telefunken: Rhythmus 52W
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