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Fehlersuche und Reparatur von Radios * Radio reparieren

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Papers » Radio Repair (inside) » Fehlersuche und Reparatur von Radios * Radio reparieren
           
Ernst Erb
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22.Dec.03 14:13

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Keine Angst vor dem Innenleben

Dieser Titel soll nicht heissen, dass man keinen Respekt vor den Gefahren eines unter Spannung stehenden Radios haben sollte. Im Gegenteil: Elektroniker mit keiner oder wenig Erfahrung in der Röhrentechnologie sollten sich unbedingt der hohen Spannungen bewusst sein. Diese Spannungen übersteigen im Allgemeinen die Netzspannungen - z.T. bis auf das Mehrfache. Lesen Sie bitte die Texte gut durch und beachten Sie die Gefahren.

Einsteigern empfehle ich zudem, zuerst das Kapitel «Technik leicht gemacht» zu lesen und das Thema zu vertiefen. Im Forum von www.radiomuseum.org werden Sie für eine Vertiefung fündig. Mit der Zeit werden wir diesen Texten hier weiterführende Artikel zufügen. Es ist jedenfalls zu beachten, dass die Texte mein Wissen von 1985 wieder geben und auch den Rahmen des Buches von immerhin 456 Seiten Format A4 nicht übersteigen durften.

«Radios von gestern» ist systematisch aufgebaut und zeigt die folgenden Kapitel:

Erfindungen und Entwicklungen
Dekaden des Rundfunks
Rundfunk - Welt weit
Bild und Ton
Röhren als Basis
Sammeln - aber wie!
Restaurieren macht Spass
Technik leicht gemacht
Keine Angst vor dem Innenleben
Radio-Amateure
Anhang
Verzeichnisse, Literaturnachweise

Die PDF-Texte zu diesem Kapitel finden sie ganz unten.


Damit Sie bzw. die Suchmaschinen ersehen, was die PDF-Texte zeigen, hier einige Stichworte daraus, gefolgt von einigen willkürlich heraus kopierten Texten:

Werkzeuge und Apparate,  Einfachste Hilfsmittel,  Zimmerantenne und Erde,  Glühlampe als Überlastungsschutz,   AC-DC-Wandler für 220 Volt,  Kondensatortester mit Glimmlampe,  Empfehlenswerte Geräte,  Trenntransformator,  Injektor und Signalverfolger,  Prüfsender (Mess-Sender), Wobbler, Frequenzzähler,  Luxusinstrumente,  Kondensatorprüfgerät,  Röhrenprüfgerät,  Oszilloskop,  Ersatzteile beschaffen,  Teile aus den 20er Jahren und früher,  Spezifische, nicht neu beschaffbare Teile,  Durch andere Typen ersetzbare Bauteile,  Kabel, Schrauben, Bedienungselemente,  Ganz allgemein:,  Schaltpläne und Unterlagen,  Vor dem Einschalten,  Alte Batteriegeräte,  Moderne Batteriegeräte,  Netzapparate,  Fehlersuche,  Methodische Fehlersuche,  Netzteil,  Röhrenprüfung und Erkennung der defekten Stufe,  NF-Verstärker,  Demodulator,  ZF- und HF-Stufen,  Oszillatorstufe,  Fehlersuche mit Signalverfolger,  Schematische Fehlersuche,  Das Gerät bleibt stumm:,  Geräusche ohne Empfang:,  Rauschen,  Brummen (auch an- und abschwellend),  Tröpfeln,  Empfang mit Geräuschen:,  Netzbrummen kann von sehr verschiedenen Ursachen kommen:,  Pfeifen und Koppeln,  Kreischen mit schwachem Empfang,  Verzerrung,  Spucken,  Tips und Tricks,  Nickel-Kadmium-Akkumulatoren (Ni-Cd),  Schutzschaltung für direkt geheizte Röhren,  Spezielle Fehlermöglichkeiten,  Allstromgeräte und Röhrenheizung,  Reparieren von Bauteilen,  Papierkondensatoren im Netzteil,  Vergussmasse und Kondensatoren,  Keramiktrimmer,  Elektrolytkondensatoren,  Drehkondensatoren aus Zink,  HF- und ZF-Kreise,  Kratzende Schichtpotentiometer,  Widerstände,  Lautsprecher,  Magnetisierung von Permanentmagneten,  Heisse Transformatoren,  Batterie-Elemente nachbauen und warten,  Anodenbatterien,  Batterieladegerät aus den 20er Jahren,  Aluminium löten,  Markenspezifische Einstellungen,  Schattenzeiger bei Telefunken,  Formieren von Elkos,  Neutrodyne und Neutralisation,  Andere Apparate,  Funkeninduktor,  Krönung mit dem Abgleich,  Werkzeuge und Messeinrichtungen,  Abgleichvorbereitung,  Arbeitsweise,  Abgleichfrequenzen,  Skalenumstellung wegen Wellenplanänderung,  Falsche Resonanzmaxima,  Trennschärfe-Einstellung beim ZF-Abgleich,  Nichtabgleichbare Kreise,  Temperaturausgleichtrimmer,  Skalenabstimmung,  Justieren von Drehkondensatoren,  Eisenkernabstimmung statt Drehko,  Abgleich freitragend gewickelter UKW- und KW-Spulen,  Lösen beschädigter HF-Eisenkerne,  Abgleich des Super,  Richtige ZF,  ZF-Abgleich,  Wobbler und Oszilloskop,  Oszillatorabgleich,  Spiegelfrequenz,  Vorkreisabgleich,  ZF-Sperrkreisabgleich,  FM-Abgleich,  Abgleich bei Schaltung mit Ratiodetektor,  Abgleich der älteren Schaltungen mit Flanken- oder Phasendiskriminator,  Weitere Schaltungen für UKW,  Abgleich des Geradeausempfängers,  Allstromgeräte  ,  Antenne  ,  Brumm  ,  Entstörkondensator  ,  Flankendiskriminator  ,  Glühlampe  ,  Modulationswandler  ,  Neutrodon  ,  Ni-Ka-Akkus laden  ,  Phasendiskriminator  ,  Röhren,  Röhrensammler  ,  Schutzschaltung  ,  AC-DC-Wandler für Wechselstromanschluss von Gleichstrom-Netzapparate  ,  Antennen, Aktivantennen und Antennenverstärker  ,  Batterie mit Chromsäure-Elementen (Grenet)  ,  Batterie mit Kupfer-Zink-Element  ,  Gleichrichter, elektrolytischer  ,  HF-Tastkopf  ,  Kondensator-Tester mit Glimmlampe  ,  Ladegerät, einfachstes, für Ni-Ka-Akkus  ,  Netzteil  ,  Schutzschaltung gegen zu grosse Heizspannungen bei Röhren  ,  Überlastungsschutz mit Glühlampe  ,  Körting S4340 Cyclo-Selector.

Spiegelfrequenz
Normalerweise lässt man den Oszillatorkreis schneller schwingen als den Vorkreis bzw. Empfangskreis (E). Umgekehrt funktioniert das Prinzip ebenfalls. Darum hat man darauf zu achten, dass der Oszillator (O) nicht langsamer schwingt, da sonst der Skalenzeiger um die doppelte ZF verschoben anzeigt. Grundsätzlich verstärkt der Apparat das Produkt aus O-E=Z und E-O=Z, doch sorgen der Vorkreis oder bei dreiteiligem Drehko die beiden abgestimmten Vorkreise für die Unterdrückung von anderen als der eigenen Frequenz. Man nennt dies die Weitabselektion im Gegensatz zur Nahselektion, der eigentlichen Trennschärfe nahe der Empfangsfrequenz, die im wesentlichen dem ZF-Durchlass entspricht. Da die unerwünschte Frequenz spiegelbildlich zur Oszillatorfrequenz liegt, spricht man von Spiegelfrequenz. Diese zeigt sich durch Doppelempfang oder Überlagerungspfeifen. Gegen diese Störungen wirken die Zahl der Vorkreise, Grösse der ZF und Empfangsbereich [124-33]. Besonders aufwendige Geräte (z.B. für Amateure) funktionieren darum als Doppelsuper, wobei die erste ZF eine hohe Frequenz aufweist, damit die Vorkreise die Spiegelfrequenz besser dämpfen können.
Mit zwei Regeln lässt sich eine fehlerhafte Abgleichung vermeiden: Von zwei Oszillatoreinstellungen ist immer die mit höherer Frequenz, also mit kleinerer Kapazität oder weiter herausgedrehtem Spulenkern richtig. Nach dem Abgleich hat im doppelten Abstand der ZF beim Durchstimmen des Empfängers und gleichbleibendem Prüfsender ein zweiter Empfangspunkt bei weiter eingedrehtem Drehko vorhanden zu sein. Hat man auf die niedrigere Oszillatorfrequenz abgeglichen, darf man den Prüfsender nicht verstellen, da sonst gerne die Orientierung verlorengeht.
Besonders bei KW ist zu beachten, dass die Spiegelfrequenz bei beiden Abgleichpunkten im Empfangsbereich liegt. Auch auf einer Harmonischen (Oberwelle) kann man irrtümlich abgleichen. Die Prüfung des richtigen Abgleichs erfolgt auf KW, indem man z.B. den Empfänger zunächst auf 20 MHz einstellt (mit dem Prüfsender kontrolliert) und danach den Prüfsender auf ca. 20,94 MHz einstellt, ohne den Empfänger zu verstellen. Der Empfänger sollte auf dieses Signal reagieren. Der Abfall der Leistung zeigt - sofern der Prüfsender bei der Antenne angekoppelt ist - wie gross die Spiegelselektion ist. Bei Anschluss des Prüfsenders an der Mischröhre ist kein Leistungsunterschied zu erkennen. Bei einer Prüfsenderstellung von 19,06 MHz sollte der Prüfsender mit beiden Ankopplungen nicht hörbar sein.

Klicken Sie auf den untenstehenden Link, um das PDF-Dokument zu öffnen.
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This article was edited 02.Jan.04 07:19 by Ernst Erb .

Rolf Nickel
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03.Nov.07 17:39

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Deskriptoren: Historische Radios, Unterhaltungselektronik, restaurieren, instandsetzen, Aluminium-Elektrolytkondensatoren, Hochvolt-Elkos, Becher-Elektrolytkondensatoren, caps restuffing, electrolytic capacitor, historical radios, entertainment electronics, maintenance


Liebe Leserinnen und Leser,

im Forum werden immer wieder Fälle behandelt, in deren Verlauf sich Kondensatoren als Fehlerquelle herausstellen. Daran anschließend wird des öfteren erörtert, wie und womit man solche defekten Teile am besten ersetzen oder instandsetzen kann.
Dabei sind auch Elektrolytkondensatoren "betroffen", und hier vor Allem die Hochvolt-Elkos im Aluminium-Becher.
Mir ist es heute gelungen, die wegen der Bilder ausufernde Dateigröße meiner kleinen "Reparaturanleitung für Becher-Elkos" zu begrenzen. Aus über 12 MB wurde mit Hilfe einer Freeware (!) ein nur noch gut 200 kB großes PDF-Dokument erzeugt, das ich den Freunden des RM zur Verfügung stellen möchte. Die Qualität der Bilder hat sich zwar ein wenig verschlechtert, aber das ist noch hinnehmbar. Ich würde mich freuen, wenn diese Veröffentlichung denjenigen nützt, die ihre Geräte nicht nur anschauen, sondern auch betreiben möchten, ohne sie durch notwendige Eingriffe mehr als unbedingt erforderlich zu verändern.



Viel Spaß beim Werkeln wünscht
Rolf Nickel

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Ernst Erb
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24.Dec.07 09:30

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Das Restaurieren von defekten Becher-Elkos hat Rolf Nickel oben in besonders anschaulicher Weise beschrieben. Wenn man den Anhang klickt, erhält man ein PDF mit sehr ausführlichem, praxisnahen Text und 17 anschaulichen Bildern dazu. Damit Sie genauer wissen um was es geht, hier ein Auszug davon, denn die Restauration von Radios ist das Thema dieses Threads - und Elektrolyt-Kondensatoren in Becherform trifft man da häufig an.

RESTAURIEREN VON DEFEKTEN BECHER-ELKOS

1 Vorbemerkungen

1.1 "Restaurieren" ?
Restaurieren im Sinne dieser kleinen Dokumentation bedeutet das Instandsetzen oder Austauschen von schadhaften Bauteilen, die durch ihre charakteristische Bauform und Größe wesentlich zur äußeren Gestalt eines historischen elektronischen Gerätes beitragen, siehe Bild 1. Dabei soll der optische Originalzustand möglichst erhalten bleiben, aber auch die elektrischen Funktion des Gerätes soll sichergestellt oder wiederhergestellt werden.

Zu den Bauteilen mit den oben genannten Merkmalen gehören zum Beispiel Transformatoren, Filter, Drehkondensatoren und die hier näher behandelten ("nassen") Hochvolt-Elektrolytkondensatoren, die in einem Aluminium-Becher eingebaut sind. Solche Becher enthalten üblicherweise einen oder mehrere Einzelkondensatoren. Sie werden i. a. von oben in das Chassis eingesetzt und von unten mechanisch befestigt. Das Bechergehäuse ist meistens direkt ("galvanisch") mit dem Minuspol der eingebauten Einzelkondensatoren verbunden.

Bild 1 – Becher-Elkos in einem Röhren-Empfänger

1.2 Elektrische Lebensdauer
Für Kondensatoren mit flüssigem Elektrolyten werden in der Literatur1 Lebensdauern von etwa 15 bis zu 25 Jahren angegeben. Diese Zeitdauer ist in erster Linie von der Umgebungstemperatur währends des Betriebs und von der Betriebsdauer abhängig, jedoch auch davon, in welchem Maße der zulässige Höchstspannungswert tatsächlich in Anspruch genommen wird und wie hoch die Wechselstrombelastung ausfällt. Es sind noch weitere Faktoren maßgebend, auf die hier nicht weiter eingegangen werden soll. Die Erfahrung zeigt, dass die angegebene Lebensdauer durchaus wesentlich höher als 25 Jahre sein kann, aber nach etwa 40 Jahren kann man davon ausgehen, dass der Elektrolyt ausgetrocknet ist. Beim typischen Fall des Netzteil-Elkos in einem Radio macht sich das durch ein mehr oder weniger starkes Brummen im Lautsprecher bemerkbar, besonders bei gedrückter Tonabnehmer- (TA-)Taste und fehlendem Eingangssignal.

Ende Zitat. Beachten Sie auch die Links im Beitrag von Herrn Nickel. MIt dem Verfahren steigt nicht nur die Qualität vor allem der Tonwidergabe eines Radios, sondern auch die Betriebssicherheit. Dieser Thread ist übrigens am 24.12.07 11600 Mal geöffnet worden. Es gibt weitere Threads zum Thema "Gefahren bei der Radioreparatur" bzw. zu "Theorie und Praxis der Radioreparatur", zu den Messungen, Messinstrumenten etc. Das Thema Sicherheit ist im Zusammenhang mit Transistor-Radios nicht nötig, für Röhrenradios aber sehr.

This article was edited 24.Dec.07 09:50 by Ernst Erb .

Ernst Erb
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21.Sep.08 09:26

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Die generelle Erklärung zum Neutrodyne befindet sich im Text. Wenn möglich sollte man die Schaltung verstehen, bevor man sich mit dem Neutralisieren eines Neutrodons, Neutrodyne etc. befasst. Gut ist, dazu einen Schaltplan und noch besser auch einen Lageplan zu haben - und spezifische Anleitungen für das Modell.

Immerhin können im Zusammenhang mit dem oben als Link gebrachten Text (zum Verständnis der Wirkungsweise einer Neutralisation und einer einfachen Methode zur richtigen Einstellung) konkrete Texte und Schaltbilder typischer Modelle dienen.

Hier ein Beispiel zu Telefunken T9. Da finden Sie: "Wie ist der Telefunken 9 neutralisiert?" bis zu "Wie wird der Telefunken 9 neutralisiert?". Und hier finden Sie die Fortsetzung. Allerdings sind das Texte, die nur dem Mitglied zur Verfügung stehen. Vielleicht bringen wir hier deshalb in einem neuen Thread noch weitere konkrete aber generellere Anleitungen.

This article was edited 21.Sep.08 19:05 by Ernst Erb .

Konrad Birkner † 12.08.2014
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21.Sep.08 19:03

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In USA wurden Neutrodynempfänger nach Hazeltine meist als Dreikreiser gebaut. Auf Rückkopplung wurde verzichtet. Die Kreiszahl ergab ausreichende Selektion und die Stufenzahl genügend Empfindlichkeit.

In Europa ging man andere Wege. Hier wurde meist die Vorstufe eines Zweikreisers neutralisiert, gefolgt von einem rückgekoppelten Audion. Für diese Schaltungsart gibt es Neutralisationsanleitungen der Hersteller. Anmerkung: Es wird hierbei zB. vom Bereichsanfang gesprochen, jedoch nicht gesagt, ob sich das auf Wellenlänge oder Frequenz bezieht. Es dürfte sich aber um die kürzeste Wellenlänge handeln, wo die Kreiskapazität am geringsten ist.

Hier soll eine einfache Methode für Mehrkreiser beschrieben werden (die bekannten Three-Dialer):

1) Radio einschalten. Abstimmen des Gerätes auf einen Sender im hochfrequenten Bereichsende (Frequenz relativ unkritisch). Vorteilhaft mit einem modulierten Messsender. Möglichst volles Ausgangssignal einstellen.

2) Radio ausschalten. Die zu neutralisierende Röhre ziehen, deren Heizspannungsversorgung unterbrechen (ganz verschieden, je nach Gerätekonstruktion) und Röhre wieder einsetzen.

3) Gerät einschalten. Nun wird das Signal leise zu hören sein. Evtl alle Kreise nochmals scharf nachstimmen und dann mit dem Neutrodon auf Signalminimum stellen. Evtl Kopfhörer zur
Kontrolle anschliessen, um das Minimum besser zu hören.

4) Gerät ausschalten, Heizung wieder anschliessen.

5) Schritt 1-4 an den anderen HF-Stufen durchführen.

 

Ernst Erb
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08.Mar.18 19:50

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Liebe Radiofreunde
Immer wieder posten Mitglieder Gleiches isoliert in einem neuen Post und analysieren nicht, was vorher geschrieben wurde, um entweder auf das Thema zu verzichten, falls nichts Neues - oder zumindest das Thema als weiteren Post in einem Thread über das Thema erscheinen zu lassen.

Dabei könnte man auch auf die hier seit Dezember 2003 veröffentlichten Texte aus "Radios von gestern" verweisen, die jedermann lesen kann, wenn das Thema dort vorkommt.

Eine Zersplitterung eines Themas auf eine grössere Anzahl Posts oder Threads bietet dem Leser nur eine beschränkte Sicht und er bekommt keine Ahnung über die Fülle von Methoden, Ansichten, Techniken, Historie etc. über ein bestimmtes Thema. Radiomuseum sollte anders funktionieren!

Ich bitte Moderatoren und Redakteure neue Posts, die offensichtlich ohne vorherige Analyse was vorliegt geschrieben sind, löschen zu lassen oder zu löschen. Dies nach Zustellung der Kopie an den Autor (unten "Mail an Autor" verwenden) und ihn um vorherige Recherche zu bitten - und den Post dort anzuhängen, wo er thematisch hingehört und das Thema bereichert.

Wir wollen die Leser nicht "dumm" stehen lassen, sondern möglichst alle Facetten eines Themas zeigen - und das können wir gut mit internen Links zu den weiteren Beiträgen zum Thema oder einem sehr verwandten Thema. Dabei müssen wir das nicht wissenschaftlich angehen, indem wir Referenznummern setzen und ein Literautrverzeichnis anlegen der Posts bei uns über ein Thema. Aber wir sollen mehr Qualität anstreben. Mehrspurigkeiten, also Zersplitterung möchten wir stoppen.

  
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