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Röhrenprüfgerät RPG4

Röhrenprüfgerät RPG4; Funke, Max, Weida/Th (ID = 209801) Equipment Röhrenprüfgerät RPG4; Funke, Max, Weida/Th (ID = 209804) Equipment
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Röhrenprüfgerät RPG4; Funke, Max, Weida/Th (ID = 209801) Equipment
Funke, Max, Weida/Th: Röhrenprüfgerät RPG4 [Equipment] ID = 209801 410x662
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For model Röhrenprüfgerät RPG4, Funke, Max, Weida/Thür. (Ostd.) (D) später Adenau:
Die Ausführung als Metallkoffer erinnert optisch stark an das verbreitete Nachfolgemodell RGP 4/3.
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  Funke, Max, Weida/Thür. (Ostd.) (D) später Adenau
alternative name
 
Prüfgerätewerk Weida, VEB || WETRON Weida, VEB; Weida, ;(Ostd.) (D) ex Funke
Brand
Bittorf & Funke
Year: 1941 ? Category: Service- or Lab Equipment
Valves / Tubes 1: AZ12 GR150A
Wave bands - without
Details
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 110; 125; 150; 220; 240 Volt
Loudspeaker - - No sound reproduction output.
Power out
from Radiomuseum.org Model: Röhrenprüfgerät RPG4 - Funke, Max, Weida/Thür. Ostd.
Material Metal case
Dimensions (WHD) 410 x 230 x 380 mm / 16.1 x 9.1 x 15 inch

Model page created by Jean Noerden. See "Data change" for further contributors.



All listed radios etc. from Funke, Max, Weida/Thür. (Ostd.) (D) später Adenau
Here you find 71 models, 70 with images and 40 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.



 


Forum contributions about this model
Funke, Max, Weida/Th: Röhrenprüfgerät RPG4
Threads: 2 | Posts: 4
Hits: 1911     Replies: 2
EL34 Test auf RPG4/1 mit Karte 1077 und 308
Achim Dassow
18.Mar.14
  1

Hallo zusammen,

die freundliche Unterstützung neulich möchte ich zum Anlass nehmen, mich mit diesem kleinen Report zu revanchieren.
Nachdem auch noch die Karte 308 (eine von zwei Versionen) mit ins Spiel kam, hier nun ein Vergleich:

Die Karte 1077 und die Karte 308 verwenden das Messwerk des RPG in zwei Bereichen.
1077 misst im 250mA Bereich, dafür ist Ug2 = 150V programmiert.
308 misst im 50mA Bereich, was nur mit Ug2 = 60V erreicht werden kann.
Abgesehen von diesen 2 Unterschieden gibt es noch einen sehr bemerkenswerten:
Ein zusätzlicher Stift wird in der Karte 308 für die Verbindung von Pin1 und Pin8 der Oktal-Fassung gesteckt.
Siehe auch das Loch über dem Fragezeichen der Karte 308 im Kartenvergleich.
Dafür braucht es dann evtl. keinen Sockeladapter mehr (ab RPG4/? bzw. W18? aufwärts) ?
Dies gilt allerdings nicht für das RPG4/1 da an dieser Stelle keine Kontakte eingebaut sind.
Eine Nachrüstung wäre denkbar, da das Loch ja frei ist.
In meinem Fall ist es dafür zu spät, da ich bereits den Adaptersockel gebaut hatte.

Der Adapter entstand aus dem Boden einer defekten Oktalröhre mit Stahlkolben.


Eine "Zentrierhilfe" machte es möglich, die Fassung mit zusammengelötetem Pin1 und Pin8 direkt auf den Stiftsockel zu löten.

Hier das Ergebnis.


Eine Messung mit 3 verschiedenen EL34 (s. Bild) erbrachte folgendes:


EL34 Svetlana von BTB selektiert mit -Ug1=14V, Ug2=250V, Ua=350V, Ia=50mA kommt auf 60mA mit der Karte 1077

EL34 Telefunken (jawohl, Telefunken) kommt auf 75mA mit der Karte 1077

EL34 Valvo aka Mullard (Xf2 Code) kommt ebenfalls auf 75mA mit der Karte 1077

Ein paar Siemens EL34 zeigten ebenfalls Werte um die 75mA.
Und zum Schluss noch die Valvo EL34 mit der Karte 308, dabei erhält man nur 40mA Ia.

Bei den vielen Variablen wie Kartennummer, Betriebsspannung, Brennspannung der Glättungsröhre usw. kommen mir allmählich Zweifel hinsichtlich der in Auktionsplattformen gemachten Angaben.
Daher stelle ich noch die Frage: gibt es eine Kalibrieranweisung für das RPG oder andere Funke Röhrenprüfer?

Gruss
Achim Dassow

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Detlef Boeder
19.Mar.14
  2

Hallo Achim Dassow,

eine neue EL34 aus alter Produktion "new -old-stock =NOS" - und das ist bei der Telefunken zweifellos der Fall. Die ist aus Ulm, sie hat die U-Bleche an der Anode, sowie auch die EL34 von Valvo (Mullard/Blackburn Fabrikation). Diese müssen 100mA mit Einstellungen laut Datenblatt bringen. Mit meinem Neuberger RPM370/1 ist das auch bei alten NOS i. d. R. der Fall.

Allerdings können Röhren von neuzeitlichen Marken durchaus die 100mA nicht ganz erreichen.

In Ihrem Fall würde ich mal einen separaten Prüfaufbau erstellen mit Einstellbedingungen wie im Datenblatt und vergleichen. Dann können Sie Falschanzeige durch das Prüfgerät ausschliessen.

Gruss

D.Boeder

Achim Dassow
22.Mar.14
  3

Sehr geehrter Herr Boeder,

vielen Dank für die Stellungnahme.
Ich habe ihre Aussage zum Anlass genommen, noch ein paar Messungen durchzuführen.
Ergebnis:
Alle Widerstände sind korrekt und Spannungen sind unbelastet auch korrekt.
Die RPG Steckbuchse für Ua=200V liefert belastet mit dem Prüfling nicht 200V bezogen auf die Kathode.
Ich konnte bezogen auf K der EL34 nur eine 160V Gleichspannung messen (direkt am Prüfling).
Das ist aber Systembedingt so. Siehe dazu der Schaltplan des RPG4/1.

Eine grössere Ausgabe des Schaltplans weiter unten im Anhang.

Der auf 200V fehlende Betrag fällt grösstenteils am 250Ohm Widerstand ab.
Eine Simulation unter Verwendung gemessener und aus Datenblättern eingegebener Daten führte genau zum gleichen Ergebnis, was mich glauben lässt, die AZ12 könnte in Ordnung sein. Hier das Modell dazu:

Damit kann das RPG4 einfach nur den zuletzt von mir gezeigten Wert messen.


Dies gilt theoretisch auch für das W18, da die Anordnung von Stabi und Widerständen fast genau die gleiche ist.
Der grösste Unterschied zum RPG4 besteht beim W18 in der Verwendung eines 16uF- statt eines 8uF Kondensators.
Dieser erlaubt einen höheren Mittelwert der Gleichspannung und damit auch etwas mehr Ia mit Karte 1077.
Ich bezweifle allerdings, dass damit beim W18 genau 100mA bei Ug=0 und neuer EL34 erreichbar sind.
Es sei denn, der W18 hat eine höhere Trafo Sekundärspannung.
Wer weiss wie hoch diese beim W18 ist?
Das einzige Bauteil, das evtl. noch als Ursache für die zu niedrige Ua in Frage kommt, ist die AZ12.
Leider habe ich keine, um das zu überprüfen. Wenn mir jemand eine anbieten kann, würde ich mich freuen.

Gruss
Achim Dassow

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GR150/DA : "Ruhestrom" im RPG4
Achim Dassow
23.Feb.14
  1

Hallo Zusammen,

die mir freundlicherweise von Hr.Eckardt zugestellte Prüfkarte 1077 für die EL34 hat prinzipiell auf dem RPG4/1 mit Adaptersockel funktioniert.
Der durchgeführte Test war aber insofern nicht zufriedenstellend, als die gemessenen Werte niedriger ausfielen als erwartet.
Da mein RPG4/1 nachträglich mit einer Neon-Betriebsanzeige ausgerüstet wurde, fiel mir zunächst gar nicht auf, dass die GR150/A nicht gezündet hatte.
Eine nähere Untersuchung mit den Prüfkarten 206/207 und einer externen Stromquelle ergab eine korrekte Funktion des Zeigerinstruments.
Ein zweiter Test mit Prüfkarte 216 und einem angeschlossenen 100kOhm Widerstand zeigte einen zu hohen Widerstandswert (und damit zu geringen Strom durchs Messobjekt).
Das konnte nur bedeuten, dass die Versorgungsspannung nicht hoch genug war.
Nach dem Öffnen des Geräts konnte ich an der GR150/A mit dem Digitalmultimeter stark schwankende Werte um die 80 Volt feststellen.
Ein Analogmultimeter bestätigte den Mittelwert. Am Kondensator "K" war die Spannung ebenfalls zu niedrig.
Die starken Schwankungen am Digitalmultimeter liessen mich auf eine ungewöhnlich hohe Brummspannung schliessen.
Nach dem Ausbau des 8uF Kondensators "K" konnte ich an diesem auch nur noch 0.00uF feststellen.
Nach dem Ersatz des 8uF Kondensators durch ein Konstrukt aus mehreren Folienkondensatoren war dann endlich die Leerlaufspannung an "K" auf 270 Volt angewachsen.
Dennoch zündete der GR150/A nicht, vermutlich defekt. In meinem Bestand konnte ich glücklicherweise einen GR150/DA ausfindig machen,
trotz unleserlicher Beschriftung an einem Rest des DGL-Logos und an der Hilfsanode erkennbar.
Der GR150/DA zeigte denn auch Arbeitsfreude, wie an dem Bild erkennbar.
Bei dieser Gelegenheit und wegen der zuvor studierten Forumsbeiträge erlaubte ich mir, den "Ruhestrom" und die Arbeitsspannung des GR150/DA zu messen.
Die Netzspannung zu diesem Zeitpunkt hier im Hause: 230VAC, die am RPG eingestellte Spannung: 220Volt, also etwa 4.5% zu viel.
Warum ich das zuerst erwähne: am Kondensator "K" waren dadurch 270VDC messbar (Schalterstellung 1, also ohne weitere Last).
Der GR150/DA hatte deshalb einen "Ruhestrom" von ca. 33mA, hätte also max 28mA am Sg-Anschluss liefern können.
Ruhestrom deshalb in Anführungszeichen, weil dieser Begriff verwirrend ist. Der Ruhestrom wird in der Funkschau 03/1941 mit 5mA angegeben.
Entscheidend ist jedoch der Ruhestrom bei angeschlossener Last, bei einer max. zulässigen Last von z.B. 25mA sollte der Ruhestrom also 5mA + 25mA = 30mA betragen.
Dies scheint mir auch im RPG 4/1 der Fall zu sein, wegen der um 4.5% höheren Netzspannung war jedoch dieser Strom ebenfalls etwas grösser.
Damit war dann auch die Brennspannung der GR150/DA bei 158 Volt zu messen.
Zum Vergleich stellte ich jetzt den Spannungswähler auv 240Volt.
Damit hatte ich mit den 230VAC nun 4.3% zu wenig gegenüber dem Soll.
Infolgedessen war der Ruhestrom nun 22mA statt 32mA.
Dafür betrug die Brennspannung der GR150/DA jetzt 153Volt.
Ein Test mit der Karte 216 zeigte jetzt einen Widerstandswert von ziemlich gut 100KOhm.

Bild (Name:100K-eingeschaltet)
Aus diesem Grund belasse ich das den Spannungswähler bei 240V, solange ich am Sg-Anschluss nicht mehr Strom benötige.
Und bis ich einen Regel- oder Anpasstrafo habe oder evtl. einen Spannungskonstanthalter.
Wahrscheinlich beträgt der "Ruhestrom" etwa 25mA (+/-??%) bei Netz-Sollspannung.
Letztlich ist klar:
Die Genauigkeit der Anzeige hängt zusammen mit der internen Belastung (Lebensdauer) auch von der Netzspannung ab.
Bei stark schwankenden Netzspannungen (nach ISO sind +/-10% vom Sollwert zulässig) scheint ein Spannungskonstanthalter notwendig.

Ich bedanke mich nochmals bei allen Interessierten und Unterstützern.
Achim Dassow

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Funke, Max, Weida/Th: Röhrenprüfgerät RPG4
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