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UKW-Grosssuper 174W

UKW-Grosssuper 174W; Graetz, Altena (ID = 50908) Radio
 
UKW-Grosssuper 174W; Graetz, Altena (ID = 50746) Radio
 
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UKW-Grosssuper 174W; Graetz, Altena (ID = 2467441) Radio
Graetz, Altena: UKW-Grosssuper 174W [Radio] ID = 2467441 1368x797
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For model UKW-Grosssuper 174W, Graetz, Altena (Westfalen)
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  Graetz, Altena (Westfalen)
Year: 1953/1954 Category: Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
Valves / Tubes 8: EC92 EC92 EF41 ECH81 EM34 EF41 EABC80 EL84
Semiconductors (the count is only for transistors) Tr.Gl.=Metal-rectif.
Main principle Superhet with RF-stage; ZF/IF 464/10700 kHz
Tuned circuits 7 AM circuit(s)     11 FM circuit(s)
Wave bands Broadcast, Long Wave, Short Wave plus FM or UHF.
Details
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 110; 127; 150; 220; 240 Volt
Loudspeaker 2 Loudspeakers
Power out
from Radiomuseum.org Model: UKW-Grosssuper 174W - Graetz, Altena Westfalen
Material Wooden case
Shape Tablemodel with Push Buttons.
Dimensions (WHD) 587 x 365 x 270 mm / 23.1 x 14.4 x 10.6 inch
Notes Drehbare Ferrit-Antenne. Sparschaltung zur Verminderung der Leistungsaufnahme durch Umschaltung der Anodenspannungswicklung.
In Firmen-Publikationen und im Katalog des Rundf.-Grosshandels 1953/54 werden 12 UKW-Kreise genannt, was falsch ist.
Net weight (2.2 lb = 1 kg) 15 kg / 33 lb 0.6 oz (33.04 lb)
Price in first year of sale 418.00 DM
Source of data Kat.d.Rundf.GrossH.1953/54 / Radiokatalog Band 1, Ernst Erb
Mentioned in D.E. Ravalico, Il Radiolibro, 16° edizione, 1957, Hoepli
Literature/Schematics (1) -- Original-techn. papers.
Literature/Schematics (2) Lange, Schaltungen der Funkindustrie (Band 3, S. 449)


All listed radios etc. from Graetz, Altena (Westfalen)
Here you find 756 models, 670 with images and 583 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.



 


Forum contributions about this model
Graetz, Altena: UKW-Grosssuper 174W
Threads: 4 | Posts: 11
Hits: 1479     Replies: 3
graetz: Magisches Auge nicht gegen null
Andy Lauer
07.Apr.15
  1

Hallo,

Ich habe eine EM34 im Gerät ersetzt durch die 6E5C. Was ja klar ist ist dass dann nur noch eine Seite arbeitet des Schirms, aber meine Frage ist: Auf dem Foto sieht man dass die eine Seite noch aussteuert obwohl kein Signal anliegt. Wie könnte ich, oder ist es überhaupt möglich dass man bei 0 Signal die eine Seite des Schirms fast dunkel kriegt und nicht wie hier, noch fast halb beleuchtet ist? Ich denke ja das hat was mit der Empfindlichkeit zu tun. Allerdings ist mir aufgefallen dass die EM34 (die ich wegen ungenügender Leuchtkraft ersetzt habe) auch immer fast zur Hälfte aussteuert obwohl kein Signal anliegt.

Ich danke euch :)

Mfg

 

Attachments

Dietrich Grötzer
07.Apr.15
  2

Hallo Herr Lauer,

Sehen Sie Hier es ist eventuell die Lösung für ihr Problem. Die 6e5c ist etwa doppelt so empfindlich wie die EM34.

MfG
D. Grötzer

 

Jacob Roschy
07.Apr.15
  3

Hallo Herr Lauer,

normale Magische Augen öffnen sich nicht weiter bei 0 Signal, als in Ihrem Bild gezeigt, also bestenfalls 90°.
Dies ist dadurch bedingt, dass die Katode des Leuchtschirms und die der in der Röhre eingebauten Steuertriode aus einem Stück bestehen und daher gleiches Potential besitzen.

Eine größere Öffnung des Schattenwinkels ist nur möglich, wenn Leuchtschirm und Steuertriode getrennte Katoden haben und die Katode der Steuertriode deutlich negativ gegenüber der Leuchtschirmkatode ist.

Eine derartige Röhre, die 6X6, wurde tatsächlich von Rogers Canada hergestellt, eine extreme Rarität, wovon bisher nur noch ein einziges funktionierendes Exemplar bekannt ist.

Diese nicht mehr erhältliche 6X6 lässt sich jedoch ersetzen durch eine 6AF6G, ein Magisches Auge ohne eingebautes Verstärkersystem und dazu einer separaten Steuertriode, z. B. einer 6L5G, wie hier gezeigt.

Da diese 6AF6G zwei unabhängige Schattenwinkel hat, ist es möglich, diese mittels einer Trickschaltung nacheinander auszusteuern, so dass schwache Signale nur vom ersten Sektor angezeigt werden und der zweite Sektor sich erst dann zu bewegen beginnt, wenn der erste Sektor Vollausschlag erreicht hat, wie hier gezeigt.
 

M. f. G.  J. R.

Andy Lauer
07.Apr.15
  4

Guten Tag , ich hatte versucht das Gitter sogar ohne Widerstand zur Masse zu ziehen jedoch bleibt der Schirm immer noch fast wie auf dem Foto beleuchtet ein direktes ziehen gegen Masse macht etwa 2mm der Leuchtfläche aus um die es sich verringt, es müsste doch möglich sein wenn kein Signal anliegt, eine Seite fast komplett dunkel zu bekommen oder nicht?

Vielen Dank

 

Edit: Danke Herry Roschy jetzt waren Sie etwas schneller als ich :) Dann hat sich die Sache ja denke ich soweit erledigt , wenn man da nichts machen kann.

 

VIelen Dank

Mfg

 
Hits: 1827     Replies: 1
graetz: 174W; Noch eine Frage zur Technik - Hilfestellun
Hans Kamann
16.May.04
  1

Ich habe noch folgendes Problem bei diesem Gerät: Beim UKW Empfang werden alle Sender sauber und mit guter Lautstärke empfangen. Wander ich von Sender zu Sender so "rauscht" es manchmal stark, ich habe fast den Verdacht, daß der Oszillator nicht schnell genug sauber einschwingt. Das Magische Auge ist bei empfangbaren Sendern ungewöhnlicherweise sehr stark "am Anschlag". Beim Abgleich der Vorkreise konnte ich kaum die gewünschten Frequenzen auf den Antenneneingang bringen - der parallel dort angeschlossene Frequenzzähler zeigte schon ohne Prüfsender die Senderfrequenz plus Zwischenfrequenz an, als sei die Störstrahlung sehr hoch. Das Signal des Prüfsenders wurde scheinbar durch die Störstrahlung verfälscht, sodass der Frequenzzähler irritiert wurde.

Ich werde jetzt noch folgendes durchführen: Einen alternativen UKW Tuner mit ECC85 testweise anschliessen ( statt des vorhandenen) um evtl. eine Veränderung zu sehen.

Vielleicht hat noch jemand eine gute Idee oder fordert noch mehr Details zur Problemlösung von mir an.

Bis dahin.

Hans Kamann
25.Jul.04
  2 Dank Urlaub ist auch dieses Problem endlich beseitigt: Der Drehko des UKW Tuners hatte im Bereich der Schleifkontakte teilweise eine Art Patina angesetzt. Mit verschiedenen Kontaktsprays plus notwendiger mechanischer Reinigung habe ich diese Schicht entfernt. Danach noch leicht mit Kontaktspray - die ölige Version - eingesprüht.

Zunächst habe ich jedoch einen anderen Tuner mit ECC85 aus einem alten Nordmende Gerät angeschlossen, das Problem trat nicht auf. Also musste die Ursache eindeutig der UKW Tuner sein.

Nach Wiedereinbau ist das Rauschen verschwunden, die Senderwahl wird von keinen Störgeräuschen begleitet.

Meine Graetz Familie kann weiter wachsen ...

Gruss
 
Hits: 5758     Replies: 2
graetz: Superhet abgleichen, welche Kernstellung?
Hans M. Knoll
22.Apr.04
  1

Superhet: Rundfunkgeraet abgleichen.

Wie (wo) muss der Abgleichkern stehen?

Oder welches Maxima ist das richtige?

Hier die original Frage von H. Kamann: 

 Mit meinen nun vorhandenen genauen Messgeräten ( Stabiler Wobbelgenerator bis ca. 300 MHz und digit. Frequenzzähler) bin ich endlich in der Lage, den Abgleich der Geräte wie gefordert durchzuführen. Bei diesem Gerät habe ich eine Frage zum FM Abgleich: Die Induktivität "L4" hat zwei Maxima ( Kern Weit hineingedreht bzw. Kern an der oberen Kante des Spulenkörpers ), welches ist das Richtige ?. Gruss

Hallo Herr Kamann,

die Frage die Sie aufwerfen ist eine so umfassend wichtige, dass ich mich schon lange wundere, wieso die noch keiner gestellt hat. Wahrscheinlich sind alle so informiert ( was jetzt nicht gegen Sie sprechen soll ) oder Sie machen halt irgend was!

Sie werden es sich bestimmt vorstellen koennen, dass dieses Problem oder dessen Loesung zu meinen Jobb gehoert hat wie die Mittagspause.

Diese lange Einleitung deshalb, weil diese Frage wohl niemand adaequat beantworten kann.

Grundsaetzlich gilt einmal:

Wenn nirgends in der Abgleich -Vorschrift ( so vorhanden) dazu was steht, gilt: aus der Richtung , in der der Abgleichschluessel eingefuehrt wird , wird stets das erste Maximum genommen. Ja, da fragt man sich wenn es zwei Richtungen gibt aus den man abgleichen kann? Dann gibt es leider ohne Vorschrift keine Loesung .

Wenn es eine Vorschrift gibt, steht dort oefters mal: "Kern zum Flansch" oder " inneres Maximum". Das waere das 2te Maxima von ausen.

Wenn Sie in Ihrem 174W nachsehen steht da nichts! Es gilt also wie oben geagt: das 1te oder aeusseres Maxima.

Wie Sie sehen koennen , hat die Oszillator - Spule einen Abgriff.

Mit dem Kern kann man nun die Abgriffe wie mit einer Schiebespule "rauf und runter" fahren Je nachdem wo der Kern steht. Das wirkt so wie wenn Sie den (die) Abgriffe an einer anderen Stelle anbringen wuerden. Oft mit schlimmen Folgen. In Ihrem Fall, aendert sich mit Bestimmheit der Amplitude der Oszillatorschwingung. Das hat zunaechst einmal keine so grosse Auswirkung.

Es kann aber sein, dass bei falscher Stellung des Kern's die Schwingung am oberen oder untern Skalenende abreisst , oder es bei bei Netzunterspanung und / oder schwaecher werdenden Roehre tut.

Auf jedenfall wird aber die ab Werk eingestellte "Oszillatorbruecke" veraendert. Siehe Punkt 8 der Abgleichvorschrift. Die stoerende Ausstrahlung der Oszillatorfrequenz ueber die Antenne wird damit veraendert. Stoerungen des FS-Empfangs im Band III sind die Folge!

Nachtrag: aus Graetz 168W

 

Auf diesem Photo, sieht man dass der Kern satt in der Rueckkopplungswicklung steht, die mit ihren beiden Wicklungdhälften die Osc-Brücke bildet. Siehe Schaltbild

Das kann man aber mit einfachen Mitteln nicht messen!

Abschliessend bei Ihnen, das 1te Maxima von oben ist das richtige.

Hans M. Knoll

 

Hans Kamann
23.Apr.04
  2

Das war mal wieder eine hervorragende Arbeit, Ich wusste doch, dass Sie der "Abgleich Guru" sind. Damit ist meine Frage eingehend beantwortet.

 

Cheers

Hans M. Knoll
23.Apr.04
  3

Hallo Herr Kamann,

schön wenn es passt! Ich habe zur Info noch zwei Photos eingebaut.

MfG Hans M. Knoll

 
Hits: 3810     Replies: 1
graetz: 174W; Hochtöner
Hans Kamann
08.Apr.04
  1

Ich vermute dass dieser Hochton Ls defekt ist. Er gibt nur minimale Leistung ab, beginnt erst zu arbeiten wenn die Lautstärke "voll aufgedreht" wird. Kann man so ein Teil reparieren oder sollte man gleich einen Piezo Hochtöner einsetzen ?

Über den Schalter "G5 / G6" wird übrigens die erforderliche Hochspannung geliefert, der Koppelkondensator C 127 ist getauscht und die beteiligten Widerstände sind geprüft.

Dies hier hat sich bereits geklärt, ich hatte einen anderen Thread ( http://www.radiomuseum.org/dsp_forum_post.cfm?thread_id=21952 ) gefunden, der diese Frage bereits aufklären half: Nach welchem Prinzip arbeitet so ein LS genau ? Ich schätze er entspricht der ( kurzen) Beschreibung in "Radios von Gestern "Elektrostatischer Lautsprecher".

Ich bin auf den LS während der Ursachenforschung für die etwas, subjektiv empfundene, dumpfe Wiedergabe dieses Gerätes gestossen.

Gruss

Hans Kamann
09.Apr.04
  2

Habe von Herrn Dehne einige wertvolle Infos hierzu bekommen, ich fass sie hier zusammen, evtl. hilft es Anderen. Die gelochte Frontscheibe "spannt" mit einem umlaufenden Schaumstoff Ring die innenliegende Membran fest. Bei mir ist dieses Schaummaterial komplett ausgehärtet und bröselt dahin. Die Membran liegt somit vermutlich nur lose auf. Ich werde also versuchen, mit z.B. Mossgummi den Andruckring nachzubilden. Bei Neuigkeiten werde ich das hier posten.

Gruss

 
Graetz, Altena: UKW-Grosssuper 174W
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