• Jahr
  • 1951/1952
  • Kategorie
  • Rundfunkempfänger (Radio - oder Tuner nach WW2)
  • Radiomuseum.org ID
  • 1932
    • anderer Name: Grundig Portugal || Grundig USA / Lextronix

Klicken Sie auf den Schaltplanausschnitt, um diesen kostenlos als Dokument anzufordern.

 Technische Daten

  • Anzahl Röhren
  • 7
  • Anzahl Transistoren
  • Hauptprinzip
  • Superhet allgemein; ZF/IF 468/10700 kHz
  • Anzahl Kreise
  • 7 Kreis(e) AM     9 Kreis(e) FM
  • Wellenbereiche
  • Wellen in den Bemerkungen.
  • Betriebsart / Volt
  • Wechselstromspeisung / 110; 125; 220; 240 Volt
  • Lautsprecher
  • Dynamischer LS, keine Erregerspule (permanentdynamisch) / Ø 22 cm = 8.7 inch
  • Belastbarkeit / Leistung
  • 4 W (Qualität unbekannt)
  • Material
  • Gerät mit Holzgehäuse

Die GFGF Zeitschrift Funkgeschichte bringt interessante Artikel zu Radios, Funkwesen und Medien. Bei Radiomuseum.org finden Sie die vollständigen Hefte früherer Ausgaben als PDF zum Download.

  • von Radiomuseum.org
  • Modell: 3003W - Grundig Radio-Vertrieb, RVF,
  • Form
  • Tischgerät, Tasten oder Druckknöpfe.
  • Abmessungen (BHT)
  • 644 x 384 x 272 mm / 25.4 x 15.1 x 10.7 inch
  • Bemerkung
  • Wellenbereiche: LW, 2× MW, KW, UKW; variable Bandbreite.
  • Nettogewicht
  • 13 kg / 28 lb 10.1 oz (28.634 lb)
  • Originalpreis
  • 428.00 DM
  • Bildnachweis
  • Das Modell ist im «Radiokatalog» (Erb) abgebildet.

 Sammlungen | Museen | Literatur

 Forum

Forumsbeiträge zum Modell: Grundig Radio-: 3003W

Threads: 2 | Posts: 3

Hallo. Ausgehend von der Fehlersituation, die ich auch über andere Geräte (nicht nur von Grundig) aus der Zeit "Anfang 50 -iger Jahre" hier gelesen habe, "AM- Empfang in Ordnung aber FM- nur schlecht" habe ich, wie üblich und sinnvoll nach den Standardfehlern gesucht. Also Röhrenfehler, Kondensatorfehler und Abgleichfehler im HF und ZF- Teil. Dies brachte jedoch keinen Erfolg, aber die Einsicht nach Bewertung der FM- ZF Durchlasskurve und Gesamtverstärkung, dass hier im ZF- Teil die Ursache zu finden sein müßte. Die Tatsache, dass 468 kHz sehr gut verarbeitet wurden, jedoch 10,7 Mhz nicht, wies auf ein stark frequenzabhängiges Bauelement hin. Kurz gesagt, die vom Entwickler vorgesehenen Bauelemente hatten alle keinen negativen Beitrag dazu geleistet. Es war die durch die Jahre entstandene Verschmutzung durch fettigen Staub innerhalb der Filterbecher, vor allem auf der Oberseite der Filtergrundplatte. Wie die chemische Zusammensetzung dieser offensichtlich vor allem für höheren Frequenzen leitfähige Schicht aussieht, kann ich nicht sagen. Aber ich kenne diese schmirige Schicht und habe sie schon oft bei alten Geräten auf den "sichtbaren" Flächen beseitigt. Nun weiß ich und hoffentlich möglichst viele andere Interessierte auch, es lohnt sich unbedingt, sich die Mühe zu machen (auch wenn es sehr umständlich ist) die Filter zu öffnen und diese zu reinigen. Dies habe ich also bei dem Grundig 3003W so getan. Dadurch wurden die Kreisgüten wieder auf den Stand des Proguktionszeitpunktes gebracht, ZF- Verstärkung und Selektion waren wieder hergestellt. Im Ergebnis ist jetzt der Empfang auch auf UKW sehr gut. Ich meine, die Kondesatorwechsel und der Ab-/ Nachgleich der ZF- Filter waren nicht unbedingt notwendig, sondern nur die Beseitigung der durch die Jahre entstandenen Schmutzschicht (Herstellen der Isolation zwischen dem "heißen" Ende der Schwingkreise und ihrem "kalten" Ende). Ich hoffe, diese Anregung hilft bei der nächsten Fehlersuche. Mit freundlichen Grüßen. Manfred Tonn

Anlagen

Manfred Tonn, 17.Jan.13

Weitere Posts (2) zu diesem Thema.

Der 3003W wurde in mehreren Varianten hergestellt. Soweit ich das erkennen konnte, gibt es mindestens eine EL11- und eine EL41-Variante. Im Rahmen  der Restauration meines 3003W mit EL41 als Endröhre stellte ich fest, dass der Höhenregler keine wahrnehmbare Funktion hatte. Beim Verfolgen der Schaltung fiel mir auf, dass sich im Gegensatz zu dem in der Geräterückwand eingeklebten Schema am Schleifer des Höhen-Potis statt des eingezeichneten 100pF Kondensators ein 20pF Kondensator befindet. Nach dem  Tauch gegen einen 100 pF-Kondensator funktioniert der Höhen-Regler korrekt. 
Im Schema der EL11-Variante ist tatsächlich ein 20pF-Kondensator eingezeichnet.
Da der Styroflex-Kondensator von der Bauart her den anderen Kondensatoren im Gerät entspricht, gehe ich davon aus, dass das Gerät ab Werk diesen Fehler hatte. Das Schema der EL41 Variante habe ich hochgeladen.

Robert Schrödl, 07.Jul.19

Weitere Posts (1) zu diesem Thema.