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Heinzelmann W 4 Volt

Heinzelmann W; Grundig Radio- (ID = 1011397) Radio
 
Heinzelmann W; Grundig Radio- (ID = 436266) Radio
 
Heinzelmann W; Grundig Radio- (ID = 1559560) Radio
Heinzelmann W; Grundig Radio- (ID = 74220) Radio Heinzelmann W; Grundig Radio- (ID = 74222) Radio
Heinzelmann W; Grundig Radio- (ID = 74223) Radio Heinzelmann W; Grundig Radio- (ID = 1030523) Radio
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Heinzelmann W; Grundig Radio- (ID = 74220) Radio
Grundig Radio-: Heinzelmann W [Radio] ID = 74220 787x473
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For model Heinzelmann W 4 Volt, Grundig (Radio-Vertrieb, RVF, Radiowerke):
ebay: nafema
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  Grundig (Radio-Vertrieb, RVF, Radiowerke)
alternative name
 
Grundig Portugal || Grundig USA / Lextronix
Year: 1946–1948 Category: Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
Valves / Tubes 3: AF7 AL4 RGN1064
Main principle TRF with regeneration; 1 AF stage(s)
Tuned circuits 1 AM circuit(s)
Wave bands Broadcast, Long Wave and Short Wave.
Details
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 120/220 Volt
Loudspeaker Permanent Magnet Dynamic (PDyn) Loudspeaker (moving coil) / Ø 17 cm = 6.7 inch
Power out
from Radiomuseum.org Model: Heinzelmann W [4 Volt] - Grundig Radio-Vertrieb, RVF,
Material Wooden case
Shape Tablemodel, low profile (big size).
Dimensions (WHD) 425 x 250 x 220 mm / 16.7 x 9.8 x 8.7 inch
Notes

1. Baukasten; diverse Röhren verwendbar; 4-V-Trafo.
Hier finden Sie etwas zum Radioprogramm von Grundig.
und hier: Die Techniken der Heinzelmänner von RVF und GRUNDIG

Net weight (2.2 lb = 1 kg) 4.5 kg / 9 lb 14.6 oz (9.912 lb)
Source of data Das Rundfunk-Jahr 1948/49 / Radiokatalog Band 1, Ernst Erb
Circuit diagram reference Lange-Nowisch
Mentioned in Funkschau (10/1978, S. 442 - 445 / Bericht Max Grundig 70 Jahre)
Picture reference Das Gerät ist im Doppelband "Historische Radios" von Günther Abele abgebildet.


All listed radios etc. from Grundig (Radio-Vertrieb, RVF, Radiowerke)
Here you find 6064 models, 5290 with images and 4093 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.




 


Forum contributions about this model
Grundig Radio-: Heinzelmann W
Threads: 4 | Posts: 22
Hits: 3031     Replies: 7
Grundig Heinzelmann, RVF-Baukasten W der Serie 2
Dieter ADAM
29.Jan.14
  1

Hallo Radiofreunde,

Wurde der Grundig Heinzelmann Baukasten  "RVF-Baukasten W der Serie 2" auch mit unbedruckten Rückwänden verkauft? 

 

 

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Hans M. Knoll
30.Jan.14
  2

Hallo Herr Adam.

Ihre gezeigte Rückwand passt nicht zum Heinzelmann..GRUNDIG LUXUS von 1948, sondern zu den Modellen RVF, .. W und ..GW von 1946 und 1947.
Erkenntlich am Sperrkreis, dieser ist beim 48er Modell „LUXUS“ am Chassis wie das
Chassis und die  Rückwand dort zeigt.
Bei ihrer  Rückwand der Sperrkreis ist original so ab Werk.
Der Druck war ein geprägter Foliendruck mit Goldbronze der ECKART  WERKE in Fürth.
Den hat man beim Reinigen „abgewischt“.

Als Anlage das Original

Weitere Infos hier :

und hier:

Knoll

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Dieter ADAM
31.Jan.14
  3

Sehr geehrter Herr Knoll,

vielen Dank für die rasche Antwort. Da muss sich aber beim Reinigen Mühe gegeben haben, um die Goldprägung rückstandslos zu entfernen.

MfG

D.Adam

Hans M. Knoll
31.Jan.14
  4

Hallo Herr Adam.

 

Mit letzter Sicherheit kann das niemand beantworten.

Ich habe extra lange gewartet. Niemand kam.

Ich war 1947/48 fuer 18 Monate in der RVF Heinzelmann -Fertigung, ab Mitte 1948 als GRUNDIG.

Habe jahrelang zum Heinzelmann recherchiert und Texte verfasst.

Es wird schwer sein heute noch mehr als von mir zu erfahren.

Zeigen Sie ihr Radio hier von Vorne und Innen, dazu woher kommt es?

Vieleicht geht da noch was.  

Gruss Knoll

Dieter ADAM
01.Feb.14
  5

Sehr geehrter Herr Knoll,

hier die gewünschten Bilder meines Gerätes welches ich ersteigert hatte.

MfG

D.Adam

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Hans M. Knoll
01.Feb.14
  6

Hallo Herr Adam.
Sehr schön.  Jetzt sieht das sehr gut aus.

Es ist ein sehr frühes Modell was unter Baukasten einzustufen ist.
Dass in den vergangenen  65 Jahren das Eine oder Andere Bauteil (Elko,Kondensatoren und SELEN)  ersetzt wurden, ist Stand der Technik.
Dieses Exemplar  ist aber bei RVF  im Werk, als Quotengeräte auf Bezugsschein gebaut, die beiden Unterschriften auf dem Winkel/unten der den Senderknopf haelt, sage mir das.

Wenn Sie jetzt noch  unten / aussen auf dem Gehäuse ein Namenskürzel finden, ist das ganz oder noch mehr sichergestellt.

Es bringt mich jedoch noch nichts dazu, den früheren Druck auszuschliessen.
Aus meiner sehr mühsam zusammen getragenen Sammlung von Rückwand –Druckbildern
geht immer noch hervor, dass auch Baukästen ab Werk, komplett oder zerlegt, einen Druck hatten wie der als Anlage 

RVF Fabrik für el. Geräte
Transform. u. Rundfunk -Neuh..
Fürth – Bay.

als RVF Nr 1 und Nr. 2 mit Namen „Max Grundig“
wie weiter oben  (post 002) gezeigt.

 

 

Gruss  Knoll

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Dieter ADAM
02.Feb.14
  7

Sehr geehrter Herr Knoll,

nach Ihren Hinwies auf einen Schrifteintrag, auf dem Boden des Gerätes, habe ich auch etwas gefunden.

Ich kann in einem umrahmten Feld den Eintrag „K  27.5.47    0.82“ oder "V 27.5.47  0.82" erkennen.

Noch einmal recht herzlichen Dank für die Mühe die Sie sich gemacht haben.

MfG

D.Adam

 

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Hans M. Knoll
02.Feb.14
  8

Hallo Herr Adam.

Damit ist fuer mich klar, das Modell ist im Werk der RVF am 27.5.1947

von einem H. Kather abgenommen und "o.Rö: " also ohne Röhren wie in der öffentlichen Literatur zu lesen, ausgeliefert. Der Käufer musste sich die Röhren "unter dem Ladentisch" oder gegen ????

beschaffen. Geld half damals nichts.

Viel Spass damit,. Hans M. Knoll

 

Für Ihre Sammlung,. Eine garantiert echte Rückwand aus dem Bestand des Konstrukteurs, Hans Eckstein.

Danke an die Familie Jürgen Eckstein

i  

 

Nachtrag zur Unterschrift:

Endlich habe ich das  eingeklebte Schildchen mit dem Namenskürzel von E.K. als Abnehmer bei RVF

gefunden. Damit belege ich dass, dass dienim Heinzelmann und im TUBATEST wirklich vom Abnehmer stammen. s. Anlage    

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Hits: 2812     Replies: 6
grundig: W; Heinzelmann
Hans M. Knoll
31.Jul.11
  1

Ich meine.  Wenn man schon einen Spulensatz aus dem Museum in Fuerth hier einstellt, bzw. vorstellt,

kann man auch einen Artikel zum Heinzelmann,  aus der Zeitschrift Rundfunk und Museum des Fördervereins am Museum in Fürth hier vorstellen.

 

knoll

 

 

Wolfram Zylka
01.Aug.11
  2

Guten Tag Herr Knoll

Es ist eine Freude diesen detaillierten Bericht zu lesen.

Sie haben mich animiert, nun auf Suche zu gehen. Vielleicht finde ich eine Version von 1946 (mein Baujahr)

Freundliche Grüße

Wolfram Zylka

Hans M. Knoll
02.Aug.11
  3

Hallo Herr Zylka.

Dann  sind wir schon Zwei die das wirklich interessiert.

Die Anzahl der Klicks beweist ja garnichts. ;-((

 

Das kommt sich daher, dass Sie auch als Dozent  hobbymaessig arbeiten.

Hans M. Knoll 

Dietmar Rudolph
04.Aug.11
  4

Als nach dem für Deutschland verlorenen 2. Weltkrieg die Siegermächte auch die Produktion von Radiogeräten verboten, hatte Max Grundig die zündende Idee, unter dem Namen "Heinzelmann" Bausätze für Radiogeräte anzubieten, die offiziell als "Spielzeug" deklariert waren und deshalb nicht unter das Verbot fielen. Die Bausätze enthielten auch keine Röhren - die mußte man sich auf dem Schwarzmarkt selbst organisieren.

Dieser Geniestreich von Max Grundig, einen Radiobausatz als Spielzeug deklariert trotz des alliierten Verbotes zu vermarkten, bildete die Anfangsgrundlage für den späteren Welterfolg der Firma Grundig.

Im neuen Museumsführer des RM.org zum Rundfunkmuseum der Stadt Fürth, das in der ehemaligen Grundig-Villa der "alten Direktion der Fa. Grundig" untergebracht und insbesondere der Geschichte der Marke Grundig gewidmet ist, fehlt bislang leider genau der Link zum ersten "Heinzelmann" und dessen Geschichte.

Und wer den Text RVF GRUNDIG hier: die Techniken der Heinzelmänner  gelesen hat, dem wird aufgefallen sein, daß unser hoch geschätzes Mitglied Hans Knoll ganz zu Beginn seiner Berufstätigkeit bei Grundig in den Jahren 1947 - 1948 genau mit der Fertigung der "Heinzelmänner" befaßt war.
"Vom 9. Sept. 47 bis 30.12.48   also über einem Jahr, war er laut Berichtsheft in der Fertigung der „Heinzelmänner“ tätig."

MfG DR

Wolfram Zylka
04.Aug.11
  5

Grüße Sie Herr Knoll,

mich beschäftigt noch eine Frage. Warum wurden die ersten Bausätze mit Röhren welche für zivile Zwecke gedacht waren, entwickelt? Da sonst auf militärische Restbestände zurückgegriffen wurde,

hätte ich gedacht, dass sich die Verwendung der RV 12 P 2000 angeboten hätte. War es damals nicht einfacher sich ehemalige Militärröhren zu besorgen als „zivile“ Röhren. Wie Ihrem Artikel zu entnehmen ist und Herr Rudolpf in dem vorgehenden Beitrag mitteilt, wurde ja die Beschaffung der Röhren dem Bausatzerwerber überlassen.

Diese Ausführung mit der RV 12 P 2000 kam aber erst ein Jahr später auf den Markt.

Mich würde sehr Ihre Meinung zu diesem Vorgehen interessieren.

Bin gespannt auf Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen aus (im Augenblick) dem schönen Südwesten von Irland

Wolfram Zylka

Hans M. Knoll
04.Aug.11
  6

Hallo Herr Zylka.

Um Ihre Frage annähernd richtig beantworten zu koennen, eine Gegenfrage:

Wer sagt das die GW Version mit 2x RV12 P2000 erst spaeter als die W-Version kam´.

Bei mir steht:

1.      GW-Ausführung  
120/220 Volt Gleich- und Wechselstrom
Röhrenbestückung: Audion RV12 P2000, Endstufe RV12 P2000 mit automatischer Vorspannungserzeugung, Selengleichrichter. Ausgangstrafo 1/4 Ra. = ca. 18 Kohm
Netzteil- Elkos als Pappversion mit Haltewinkel. Laut Bauanleitung
 
Version 1 (1946) der W-Ausführung  
 120/220 Volt Wechselstrom Netztrafo kann 4,0 und 6,3 Volt Heizspannung liefern.
Röhrenbestückung: Audion AF3*, AF7. Endstufe AL4 mit halbautomatischer Vorspannungserzeugung
Oder, Audion EF1, EF2, EF3*, EF6, EF7, EF9*   Endstufe EL3 mit halbautomatischer Vorspannungserzeugung .
Selengleichrichter. Ausgangstrafo 1/3 Ra. = ca. 7.0 Kohm
 Netzteil- Elkos als Rundbecher (Wehrmachtsteile)   siehe: Bild 1 und 8
 
Beides von 1946.
es ist nicht so, dass zwischen beiden ein groesserer Zwischenraum lag.
Wenn Sie den Originaltext (Text mit Bildern) der am Ende als pdf zu finden ist lesen,
sehen Sie auf den Seiten 10  und 11 beide Versionen der Bauanleitungen
der GW mit RV12 P2000 und W- Ausf. mit A- bzw E. Röhren
 
Auch kann ich nicht wissen, und daher angeben, was Max Grundig damals gedacht hat.
Es gab die STEG (staatliche Erfassungsgesellschaft fuer Staatsgut) dort wurde alles was dem Staat geblieben ist, bevorzugt an die Industrie zweckst  Ankurbelung der Wirtschaft geliefert.
RVF war aber keine (Radio) Industrie. Es war  ein Radiogeschaeft mit einer Transformatoren Fabrik, aber keine Radioindustrie.
 
Sie muessen unterscheiden Baukästen von GW und W oder Serienmodelle GW und W
Ab 1947 kam die RV12 P2000 aus ULM vom Band,war also in der Serie eingebaut.
 
Das einmal vorläufig dazu. .
 
Knoll
 
EDIT. Text zu den Baukaesten erweitert.
Wolfram Zylka
05.Aug.11
  7

Guten Tag Herr Knoll,

Danke für Ihre Erklärung. Augenscheinlich habe ich den Artikel nicht richtig interpretiert. Da ich wie erwähnt unsicher war, wann nun die GW Ausführung auf den Markt kam, habe ich im RM org. das entsprechende Modell aufgerufen. Hier ist die Ausführung Heinzelmann A (GW)  beschrieben. Grundig Radio-: Heinzelmann A [Radio] ID = 351319 933x5861947 /48   Da das Gerät mit dem Rückwanddruck Bausatz versehen ist und das Datum mit 1947 / 48 angegeben ist schloss ich daraus, dass die Einführung 1947 war. Es wird ja im Artikel von Herrn Knoll deutlich unterschieden, zwischen Baukasten und werksseitig gebauten Geräten.Hier wäre es wohl sinnvoll die Variante BAUKASTEN anzulegen.In Ihrem vorausgehenden Beitrag wurde ja von Ihnen Klarheit geschaffen.
Herzlichen Dank

Freundliche Grüße
Wolfram Zylka
Leerzeilen entfernt.

 
Hits: 4121     Replies: 4
grundig: Origin of Heinzelmann name
Joe Sousa
11.Jul.10
  1

Fellow radiophiles,

I have recently been reading several accounts, mostly by our Hans Knoll, of the post-war story of the "Heinzelmann" line of radios made at RVF-Grundig starting around 1946.

The design of these radios appears to be the continuation of the DKE (Deutche Klein Emfaenger) series of radios before the war, that were built around a regenerative triode or tetrode detector front end and a power tetrode driving intially a high impedance reed speaker, then later a moving coil speaker with an audio transformer. The prewar half wave rectifier tube gave way to the selenium rectifier in the Heinzelman radios.

If I understand correctly from the German language account given by Hans Knoll, the last of these single tuned circuit radios was the Grundig Gloria 51W, that derived it's name from the model line of Lumophon that had been acquired by Grundig in 1951.

My question is: Where did the "Heinzelmann" name come from, and does it have a special meaning in German that does not come across in a translation by Google?

Best regards,

-Joe

 

Martin Bösch
11.Jul.10
  2

Hallo Joe, even as I am not living in Cologne, I try to explain this expression:

There is a tale from Cologne that "Heinzelmännchen", little gnomes, lutins or dawarfs doing good things. In this tale, they come every night to to the work of the Cologne citizens, in the morning, all work is done. The citizens could be lazy the whole day long.
This help has foun it's end after a curious tailor's wife put peas on the floor, this made the gnomes slip and fall, she wanted to see the helpers. They were very annoyed and disappeared, since then, the Cologne citizens had to work for themselves.

The "Heinzelmann" in this case stands for a little helper, doing al lthe work for You, as the little gnomes from Cologne did.

You might find more about this topic by searching Wikipedia for "Heinzelmännchen" (this is simply plural form) with a poem of the original tale.

A little bit off -topic: another company used little dwarfs / kobolds as a mascot: the "Mainzelmännchen" had their short appearence in animated cartoons coming from 2nd German Television Channel, Mainz. The go their name because of a ressemblance of hard-working little gnomes and the hard-working television people from Mainz ZDF production center.

You might have look at the current website or a nice compilation found on Youtube, there are examples of animated cartoons use before the weather forecast.

Kind regards Martin Boesch

Joe Sousa
12.Jul.10
  3

Hello Martin,

Thank you very much for the clarification. The name now seems very appropriate, considering how much reception can be achieved from so few tubes and a single tuned circuit. It must be magic...

Regards,

-Joe

Konrad Birkner † 12.08.2014
12.Jul.10
  4

May I add the term "brownie" for a benevolent elf.

"Heinzelmännchen" is generally a plurale tantum or a diminuitiv singular.

Grundig popularized the normal singular form.

Mike Izycky
15.Jul.10
  5

I too had often wondered where the "Heinzelmann" name had come from; now I know. Looking at the article written by Hans Knoll only makes me wish more that I spoke German. Perhaps that time to learn has come...

 
Hits: 2236     Replies: 1
grundig: Heinzelmann Baukasten mit Selengleichrichter?
Wolfgang Eckardt
25.Mar.08
  1

Ich bin kein Kenner der verschiedenen Grundig- "Heinzelmänner", nur ist  mir beim lesen eines Artikels in der Funkschau Heft 1/1947 aufgefallen, dass dort statt der hier beim Modell genannten RGN1064 ein Trockengleichrichter aufgeführt ist. Hier auszugsweise der Kopf des Artikels:

 

Liegt hier irgend ein Fehler vor oder gab es Varianten, die nicht alle im RM gelistet sind?

W.E.

Wolfgang Eckardt
26.Mar.08
  2

Ich bekam eine E-Mail von Herrn Boris Witke - Dank dafür -, in der er bestätigt, dass "sein" Heinzelmann W keine Gleichrichterröhre sondern einen Selengleichrichter besitzt. Auch ist keine Bohrung für eine dritte Röhrenfassung vorhanden. Weil das Gerät aber in keinem "fotogenen" Zustand ist, hat er noch kein Bild im RM hoch geladen.

Diese Aussage würde  mit folgendem übereinstimmen:

1. Der im RM angelegte "Heinzelmann W, 6,3V-Variante" ist ebenso aufgebaut mit Trockengleichrichter, ohne "3. Loch"  für eventuell einzubauende Gleichrichterröhre

2. Das im DRM-Archiv gezeigte Modell (46 RV 02 H) besitzt ebenfalls einen Trockengleichrichter.

3. Das Schaltbild und die Abbildungen vom Gerät in der "Funkschau Heft 1/1947" zeigen ebenfalls einen Trockengleichrichter und nur zwei Fassungen für 8-pol.-Außenkontaktröhren, aber keine dritte Bohrung für eine evtl. einzubauende Gleichrichterröhre.

Ich habe bisher noch kein Schaltbild gefunden, dass einen "Heinzelmann W" mit Gleichrichterröhre zeigt.

Für mich als "Heinzelmann-Unkundiger", der sich eigentlich nur für die "Baukasten-Modelle" interessiert, ergeben sich daraus die Fragen:

1. Welches Modell war die "Urform" des Baukastens?

2. Ist das Modell mit RGN1064 eine Ausnahme-Variante, der "Notzeit" damals entsprechend, weil sämtlich mir vorliegenden Unterlagen immer nur den Trockengleichrichter enthalten? Oder ist es das von Herrn Knoll benannte "vom Band gelaufene" Fertiggerät?

3. Gab es eine Bauausführung des Baukastens, in dem das Chassis 3 Bohrungen für Röhrenfassungen besitzt? Da könnte der Erbauer wählen zwischen Selen oder Röhre.

4. Warum wurden je eine "Variante 4 V" und eine "Variante 6,3 V" angelegt? Da offensichtlich ein Netztrafo für 4 V und 6,3 V eingebaut ist (in allen mir verfügbaren Schaltungsunterlagen so gezeichnet!), war es ja dem Erbauer überlassen, ob er A-Röhren oder E-Röhren mit Topfsockel verwendet. Es muss sogar Bastler gegeben haben, die Stahlröhrensockel einbauten (oder später nachgerüstet haben - siehe Modellbild von Herrn Stichling), da sie scheinbar EF11/12 und EL11 zur Verfügung hatten.

Meiner Meinung nach wäre es hier sinnvoll, wenn ein Kenner der Zusammenhänge zur Entstehung des "Heinzelmann" hier ordnend eingreifen würde (Fürth Museum?) Immerhin haben sich schon andere damit "herumgeplagt", z. B. Herr Stichling und Herr Knoll.

Wolfgang Eckardt

 

 

 
Grundig Radio-: Heinzelmann W
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