• Year
  • 1964–1966
  • Category
  • Sound/Video Recorder and/or Player
  • Radiomuseum.org ID
  • 26290
    • alternative name: Grundig Portugal || Grundig USA / Lextronix

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 Technical Specifications

  • Number of Tubes
  • 5
  • Number of Transistors
  • Main principle
  • Audio-Amplification
  • Wave bands
  • - without
  • Details
  • Tape Recorder
  • Power type and voltage
  • Alternating Current supply (AC) / 110; 130; 220; 240 Volt
  • Loudspeaker
  • Permanent Magnet Dynamic (PDyn) Loudspeaker (moving coil) - elliptical
  • Power out
  • 4 W (unknown quality)
  • Material
  • Various materials
  • from Radiomuseum.org
  • Model: TK23L Automatic de Luxe - Grundig Radio-Vertrieb, RVF,
  • Shape
  • Tablemodel, low profile (big size).
  • Dimensions (WHD)
  • 340 x 175 x 270 mm / 13.4 x 6.9 x 10.6 inch
  • Notes
  • Vierspur-Mono; Bandgeschwindigkeit 9,5 cm/s; Spulen-Ø 15 cm.

    Siehe auch das technisch identische Modell Grundig Bayreuth Automatic de Luxe in anderer Gehäuseausführung.

    Die Kleinbuchstaben a, h und k am Ende der Typbezeichnung unterscheiden u.a. Versionen des verbauten Motors. Siehe das jeweilige Typschild.

    • a: verwendet Motor Sach-Nr. 7882-098
    • h: verwendet Motor Sach-Nr. ?
    • k: verwendet Motore mit Sach-Nr. 7882-139 bzw. 7882-141

    Weiterhin ist der Widerstand R46, 1MΩ, nur in Ausführung a enthalten.

  • Net weight (2.2 lb = 1 kg)
  • 10 kg / 22 lb 0.4 oz (22.026 lb)
  • Price in first year of sale
  • 498.00 DM
  • External source of data
  • erb
  • Mentioned in
  • Handbuch Rundfunk Fernsehen Phono (RFP) 1965/66, S.406
  • Literature/Schematics (1)
  • -- Original-techn. papers.
  • Literature/Schematics (4)
  • Funkschau (17/64 S.454)

 Collections | Museums | Literature

Museums

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 Forum

Forum contributions about this model: Grundig Radio-: TK23L Automatic de Luxe

Threads: 3 | Posts: 7

Hallo zusammen,

diesmal hatte ich ein Grundig TK 23L auf dem Tisch, das einen Fehler zeigte, der bei älteren Röhrengeräten und insbesondere bei Tonbandgeräten dieser Zeit recht häufig vorkommt: Das Gerät hatte keine Anodenspannung mehr.

Auffällig war zunächst das Magische Band EM84. Die Heizung funktionierte zwar noch, denn die Röhre glühte sichtbar. Die eigentliche Leuchtfläche blieb aber auch nach einiger Zeit komplett dunkel. Das deutet oft schon recht eindeutig auf eine fehlende oder stark zusammengebrochene Anodenspannung hin.

Grundig TK 23L mit defektem Netzteil

Zuerst hatte ich die bei diesen Geräten oft stark oxidierten Sicherungshalter im Netztel im Verdacht. Aber hier war die 125-mA-Sicherung im Anodenkreis durchgebrannt, in diesem Fall lag die Ursache also tatsächlich woanders.

Bevor ich einfach eine neue Sicherung eingesetzt habe, wollte ich erst prüfen, wie hoch die Stromaufnahme im Hochspannungszweig überhaupt ist. Um Netztrafo und Gleichrichter nicht unnötig zu belasten, habe ich deshalb das Amperemeter direkt anstelle der Sicherung angeschlossen, das Gerät an einen Regeltrafo gehängt und die Anodenspannung beim langsamen Hochfahren der Betriebsspannung beobachtet.

Bereits bei etwas über 60 Volt floss ein Anodenstrom von rund 90 mA. Das war natürlich viel zu hoch und deutete klar auf einen Fehler im Netzteil hin.

Strommessung Anodenstrom an einem Grundig TK23

Der Siebelko wurde dann schnell als Ursache verdächtigt. Nach wenigen Sekunden Betrieb erwärmte sich der Elektrolytkondensator deutlich, außerdem trat bereits Elektrolyt aus. Damit war klar, dass der Elko defekt war und sofort ersetzt werden musste, bevor Gleichrichter oder Trafo Schaden nehmen.

Defekter Elektrolytkondensator in einem Tonbandgerät

Der originale Becherelko ist ein Dreifach-Elko mit 100 µF sowie zweimal 50 µF. Einen passenden Ersatzbecher hatte ich nicht zur Verfügung, deshalb habe ich drei einzelne Elektrolytkondensatoren eingebaut. Verwendet wurden 100 µF sowie zweimal 47 µF aus neueren Beständen. Die geringfügige Abweichung ist hier unkritisch.

Nach dem Austausch sah die Sache gleich deutlich besser aus. Nach dem Aufheizen der Röhren lag die Stromaufnahme im Anodenkreis nur noch bei etwa 24 mA. Das Gerät lief wieder normal.

Messung des ANodenstroms an einem Grundig-Röhrentonbandgerät (TK23L).

Die neuen Kondensatoren wurden fest verdrahtet und an Stelle des alten Becherelkos eingebaut.

Interessant ist bei solchen Geräten auch, dass sich schwächere Elkos manchmal noch formieren lassen. In diesem Fall war der Schaden allerdings bereits zu stark fortgeschritten. Der Kondensator zog massiv Strom und verlor schon Elektrolyt, da lohnt sich ein Rettungsversuch nicht mehr.

Beste Grüße

Gerd

Gerd Weichhaus, 12.May.26

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Ein Grundig TK23L klang bei der Aufnahme schrill und verzerrt. Wiedergabe fremdbespielter Tonbänder o.k.! Mithörkontrolle mit einem Kopfhörer an der Kopfhörerbuchse war einwandfrei. Der Verstärkerteil war also in Ordnung. Der Verdacht fiel zunächst auf einen Defekt im Löschoszillator, denn hier wird auch die HF-Vormagnetisierung abgenommen. Löschfunktion geprüft: Gerät löscht einwandfrei, Vormagnetisierung am Tonkopf gemessen: Vormagnetisierungsspannung viel zu klein. Bei Grundig TB-Geräten sind die Tonköpfe mit Farbpunkten markiert. Die Farben sagen aus, wie hoch die HF-Spannung sein muss. Tabellen aus "Grundig Technische Informationen Dezember 1965" anbei. Da der Löschoszillator o.k. war, aber die HF-Vormagnetisierung nicht, blieben nur noch wenige Bauteil als Fehlerquelle übrig. Der Trimmer C24 (60pF) war defekt (warscheinlich durch Unachtsamkeit des Vorbesitzers mechanisch beschädigt). Dieser Trimmer sitzt nicht auf der Hauptplatine, sondern im Gerät oben rechts neben dem rechten Wickelteller. Nun musste nur noch ein neuer Trimmer eingebaut werden und der Wert der HF-Vormagnetisierung nach Farbpunkt und Herstellerangabe aus der TI vom Dez. 1965 eingestellt werden. Nach gründlicher Reinigung von Köpfen, Bandführungsteilen usw. können nun auch wieder einwandfreie Aufnahmen gemacht werden. H.M.

Attachments

Heiko zur Mühlen, 19.Sep.15

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Hallo liebe Forengemeinde,

ich bin stolze Besitzerin eines Grundig TK23L Tonbandkoffers.

Das Problem: Nach dem Einschalten rasselt und klingelt der Motor,

das geht ca. 60 s, danach hat er sich wohl zwangszentriert.

 

Jetzt meine Frage:

 

Wie gewöhne ich dem Motor das rasseln und klingeln ab?

Gibt es gewisse Einstellregeln oder Vorgehensweisen, um die Motorachse richtig zu zentrieren?

 

Wer weiß Rat?

 

Vielen Dank vorab.

Gruß Nadine

Nadine Tieke, 27.Aug.12

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