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TK23L Automatic de Luxe (a, h, k)

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Für Modell TK23L Automatic de Luxe (a, h, k), Grundig (Radio-Vertrieb, RVF, Radiowerke):
Gerät aus meiner Sammlung
 
Land:  Deutschland / Germany
Hersteller / Marke:  Grundig (Radio-Vertrieb, RVF, Radiowerke)
anderer Name
 
Grundig Portugal || Grundig USA / Lextronix
Jahr: 1964–1966 Kategorie: Ton-/Bildspeichergerät oder -Spieler
Röhren 5: EF86 EF83 ECC81 ECL86 EM84
Hauptprinzip NF-Verstärkung
Wellenbereiche - ohne
Spezialitäten Tonbandgerät
Betriebsart / Volt Wechselstromspeisung / 110; 130; 220; 240 Volt
Lautsprecher Dynamischer (permanent) Ovallautsprecher
Belastbarkeit / Leistung 4 W (Qualität unbekannt)
von Radiomuseum.org Modell: TK23L Automatic de Luxe - Grundig Radio-Vertrieb, RVF,
Material Diverses Material
Form Tischgerät-gross, - Querformat (breiter als hoch oder quadratisch).
Abmessungen (BHT) 340 x 175 x 270 mm / 13.4 x 6.9 x 10.6 inch
Bemerkung

Vierspur-Mono; Bandgeschwindigkeit 9,5 cm/s; Spulen-Ø 15 cm.

Siehe auch das technisch identische Modell Grundig Bayreuth Automatic de Luxe in anderer Gehäuseausführung.

Die Kleinbuchstaben a, h und k am Ende der Typbezeichnung unterscheiden u.a. Versionen des verbauten Motors. Siehe das jeweilige Typschild.

  • a: verwendet Motor Sach-Nr. 7882-098
  • h: verwendet Motor Sach-Nr. ?
  • k: verwendet Motore mit Sach-Nr. 7882-139 bzw. 7882-141

Weiterhin ist der Widerstand R46, 1MΩ, nur in Ausführung a enthalten.

Nettogewicht 10 kg / 22 lb 0.4 oz (22.026 lb)
Originalpreis 498.00 DM
Datenherkunft extern erb
Datenherkunft Handbuch VDRG 1965/1966
Literaturnachweis Handbuch Rundfunk Fernsehen Phono (RFP) 1965/66, S.406
Literatur/Schema (1) -- Original-techn. papers.
Literatur/Schema (4) Funkschau (17/64 S.454)


Alle gelisteten Radios usw. von Grundig (Radio-Vertrieb, RVF, Radiowerke)
Hier finden Sie 6070 Modelle, davon 5287 mit Bildern und 4087 mit Schaltbildern.




 


Forumsbeiträge zum Modell
Grundig Radio-: TK23L Automatic de Luxe
Threads: 2 | Posts: 6
Klicks: 1297     Antworten: 0
grundig: Starke Verzerrungen bei Aufnahmen
Heiko zur Mühlen
19.Sep.15
  1

Ein Grundig TK23L klang bei der Aufnahme schrill und verzerrt. Wiedergabe fremdbespielter Tonbänder o.k.! Mithörkontrolle mit einem Kopfhörer an der Kopfhörerbuchse war einwandfrei. Der Verstärkerteil war also in Ordnung. Der Verdacht fiel zunächst auf einen Defekt im Löschoszillator, denn hier wird auch die HF-Vormagnetisierung abgenommen. Löschfunktion geprüft: Gerät löscht einwandfrei, Vormagnetisierung am Tonkopf gemessen: Vormagnetisierungsspannung viel zu klein. Bei Grundig TB-Geräten sind die Tonköpfe mit Farbpunkten markiert. Die Farben sagen aus, wie hoch die HF-Spannung sein muss. Tabellen aus "Grundig Technische Informationen Dezember 1965" anbei. Da der Löschoszillator o.k. war, aber die HF-Vormagnetisierung nicht, blieben nur noch wenige Bauteil als Fehlerquelle übrig. Der Trimmer C24 (60pF) war defekt (warscheinlich durch Unachtsamkeit des Vorbesitzers mechanisch beschädigt). Dieser Trimmer sitzt nicht auf der Hauptplatine, sondern im Gerät oben rechts neben dem rechten Wickelteller. Nun musste nur noch ein neuer Trimmer eingebaut werden und der Wert der HF-Vormagnetisierung nach Farbpunkt und Herstellerangabe aus der TI vom Dez. 1965 eingestellt werden. Nach gründlicher Reinigung von Köpfen, Bandführungsteilen usw. können nun auch wieder einwandfreie Aufnahmen gemacht werden. H.M.

Anlagen

 
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grundig: TK23L Motorlagerspiel einstellen.
Nadine Tieke
27.Aug.12
  1

Hallo liebe Forengemeinde,

ich bin stolze Besitzerin eines Grundig TK23L Tonbandkoffers.

Das Problem: Nach dem Einschalten rasselt und klingelt der Motor,

das geht ca. 60 s, danach hat er sich wohl zwangszentriert.

 

Jetzt meine Frage:

 

Wie gewöhne ich dem Motor das rasseln und klingeln ab?

Gibt es gewisse Einstellregeln oder Vorgehensweisen, um die Motorachse richtig zu zentrieren?

 

Wer weiß Rat?

 

Vielen Dank vorab.

Gruß Nadine

Bernhard Nagel
28.Aug.12
  2

Hallo Nadine,

meines Wissens ist an den Motorlagern nichts einzustellen. Die Werkstattanleitung (Tonband-Service) gibt auf den Motor keinen speziellen Hinweis. Sie schreibt allgemein: "Die Sinterlager gewährleisten durch ihre Beschaffenheit einwandfreies Arbeiten für ca. 3000 Betriebsstunden."

Zunächst durch Abnahme des Riemens sicherstellen das der Motor die Ursache der Geräusche ist!

Das Problem der Geräusche liegt sehr wahrscheinlich in trockenen Motorlagern. Mit etwas Sinterlageröl (Grundig schreibt Calypsol-Öl Wik 500) die Motorachsenden nachölen. Sie werden schlecht zugänglich sein, besonders das obere Lager Richtung Riemenscheibe. Am besten etwas Öl auf eine Einweg-Spritze mit langer dünner Kanüle aufziehen und versuchen, seitlich an das Wellenende zu gelangen und den Öltropfen an der Grenze Welle-Sinterlager zu plazieren. Es saugt sich dann durch Kapillarkraft in das Lager. Dabei das Gerät so plazieren, dass das Öl Richtung Lager laufen kann. Idealerweise also in Betriebslage des Gerätes.

Seitliche Sicht auf Motorlager TK23L, Unterseite

Um an das obere Lager zu gelangen, muss die Riemenscheibe nach Serviceanleitung abgezogen werden. Falls erforderlich, lässt sich dann auch der Motor leicht ausbauen, nachdem die Anschlüsse abgelötet und die untere Motoraufnahme (Blechbrücke mit Gummiblock, 2 Schrauben lösen) abgenommen wurde.

Falls die Motorachse und die Lager nicht zu verschlissen oder eingelaufen sind, sollte die Schmierung die Geräusche für längere Zeit beseitigen.

Grüsse,
Bernhard

Nadine Tieke
29.Aug.12
  3

Hallo Bernd,

Also das Lager unter der Blechabdeckung ( das mit dem Gummistopfen)

habe ich zwar geölt bzw. mit Kugellagerfett behandelt, leider rasselt es immernoch.

Was ich nun fesgestellt habe, das kleine Flügelrad auf der Achse ist etwas locker und rutscht

gelegentlich durch. Ich vermute hier liegt das Problem

Hier mal ein Bild...

 

 

Flügelrad =  Roter Pfeil

Motorläufer = Blauer Pfeil

 

Ich probier trotzdem das Flügelrad noch zu befestigen, entweder versuche ich den Kunststoffring noch etwas weiter nach unten zu drücken, oder notfalls mit Sekundenkleber das Rad am Rotor zu verewigen.

 

Gruß

Nadine

Bernhard Nagel
29.Aug.12
  4

Das Flügelrad würde ich mit 2-Komponenten-Epoxidharz-Klebstoff wie UHU plus Endfest 300 an den Rotor ankleben. 12 Std. bei Raumtemperatur aushärten lassen, bei Zuführung von Wärme geht's schneller (bei 40°C 3 Stunden, bei 70° etwa 45 min.).

Sekundenkleber (Cyanacrylat-Klebstoff) wird zu spröde und ist für die Temperaturwechsel (Motor wird im Betrieb deutlich warm) nicht geeignet. Die Klebung wird nicht dauerhaft sein.

Woher stammt der sichtbare Staub? Ist das nur Staub aus der Luft oder etwa Metallabrieb durch etwas schleifendes verursacht?

Ein Sinterlager sollte immer mit passendem dünnflüssigen Öl geschmiert werden, Kugellager (Wälzlager)-Fett ist hier zu zäh oder hochviskos. Immerin dreht dieser Spaltpol-Motor mit etwa 3000 U/min (ohne Last).

 

[Edit: Angaben zum Motor berichtigt]

Nadine Tieke
02.Sep.12
  5

Hallo Bernhard,

Der Staub ist ganz normaler Haustaub, welcher sie wahrscheinlich über die Jahre hinweg

angesammelt haben muß.´Es ist kein Metallabrieb.

 

 

Hier mal ein Update.

 

1. Der Motor wurde erneut komplett zerlegt

und das lose Flügelrädchen mit "UHU Plus Sofortfest" an den Rotor geklebt.

Der Kleber ist auch ein 2K Klebstoff, der jedoch noch schneller aushärtet,

die Verarbeitungszeit beträgt 2 Min, nach 5 Minuten ist er dann endfest.

Das Flügelrad war ursprünglich festgeklebt, nach 45 Jahren hat der Erstklebstoff

in seiner Klebkraft natürlich nachgelassen - kann man ja verstehen.

 

2. Wurden alle Lager noch einmal mit niedrig viskosem Öl, nachgeölt,

nun läuft alles etwas flinker.

 

3. Sind die Gummis an den Reibräder, von mir etwas aufgeraut worden,

nun ist die Kraftübertragung noch etwas besser.

 

4. wurden noch einige Kondensatoren und Widerstände gewechselt.

 

 

Sobald das Tonband eingeschaltet wird, hört man nur noch das Rauschen des Lüfters,

ich glaube besser geht es wohl nicht mehr.

 

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich für die Hilfe bedanken...

 

Gruß

Nadine

 
Grundig Radio-: TK23L Automatic de Luxe
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