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Jupiter 463 BD463A

Jupiter 463 BD463A; Philips Radios - (ID = 51013) Radio
 
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Jupiter 463 BD463A; Philips Radios - (ID = 2353525) Radio
Philips Radios -: Jupiter 463 BD463A [Radio] ID = 2353525 1400x1008
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For model Jupiter 463 BD463A, Philips Radios - Deutschland
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  Philips Radios - Deutschland
Brand
 
Deutsche Philips-Ges.
Year: 1956/1957 Category: Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
Valves / Tubes 8: ECC85 ECH81 EBF89 EABC80 EM80 EL86 EL86 EZ81
Main principle Superheterodyne (common); ZF/IF 460/10700 kHz
Tuned circuits 6 AM circuit(s)     9 FM circuit(s)
Wave bands Broadcast, Long Wave, Short Wave plus FM or UHF.
Details
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 110; 125; 145; 220 Volt
Loudspeaker 2 Loudspeakers
Power out 4 W (unknown quality)
from Radiomuseum.org Model: Jupiter 463 BD463A - Philips Radios - Deutschland
Material Wooden case
Shape Tablemodel with Push Buttons.
Dimensions (WHD) 620 x 315 x 274 mm / 24.4 x 12.4 x 10.8 inch
Notes drehbare Ferritantenne.
Net weight (2.2 lb = 1 kg) 12 kg / 26 lb 6.9 oz (26.432 lb)
Price in first year of sale 364.00 DM
Collectors' prices  
External source of data Erb
Source of data HdB d.Rdf-& Ferns-GrH 1956/57
Literature/Schematics (1) -- Original-techn. papers.


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Here you find 2496 models, 2208 with images and 1506 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.



 


Forum contributions about this model
Philips Radios -: Jupiter 463 BD463A
Threads: 2 | Posts: 4
Hits: 2355     Replies: 0
philips: BD 463A Jupiter 463 - Reparaturbericht
Klaus Ortwein
08.Nov.08
  1

 Ich habe das Gerät für 5,50€ bei ebay als ungeprüft ersteigert. Die Skalenscheibe sei rechts gerissen, auf dem Bild sah das Gerät an den Kunststoffteilen stärker verschmutzt, aber ansonsten recht passabel aus. Auf eine Anfrage, ob denn die Lautsprecher noch drinnen seien, antwortet die Verkäuferin innerhalb von 20 Minuten.

Dann stand das Gerät vor mir: innen stark verstaubt, teilweise Flugrost, das Netzkabel dicht am Gehäuse sauber abgeschnitten. Beim Drehen des Senderwahlknopfes quietscht es ganz furchtbar und der UKW-Umwerfer ist sehr schwergängig; um die Ruhelage zu erreichen, muß der Senderwahlknopf mehrere Umdrehungen machen. Aber das Radio wirkt unverbastelt, alle Röhren sind noch drin und bis auf das abgerissene Massekabel zum Bodenblech gibt es keine Spuren eines Eingriffes.

Als erstes habe ich dann die Lautsprecher durchgemessen: beide hatten etwa 330Ohm, sollten also zumindest elektrisch in Ordnung sein. Danach die Röhren ausgebaut und auf dem Euratele geprüft: die ECC85, EABC80 und die EM80 sind schwach, die übrigen noch gut. Da der Trafo einen primärseitigen Gleichstromwiderstand von ca. 60Ohm aufweist und die Sicherung noch in Ordnung ist, dürfte es sich hier um ein lohnenswertes Restaurationsobjekt und nicht um einen Ersatzteilspender - wie zuerst vermutet - handeln.

Daher wurde zuerst das Chassis ausgebaut (Lautsprecherkabel dazu durchtrennt, das Klangregister ist mit Steckverbindung versehen) und enstaubt: mit Pinsel, Akkusauger und feuchtem Ledertuch. Das Skalenglas ist sauber durchgebrochen. Dahinter eine braune, mit einer Stahlfeder vorgespannte Pappe zur Lichtverteilung, die nach der feuchten Reinigung in einer Zeitung unter Druck getrocknet wurde.
Die insgesamt 8 Röhrensockel habe ich nach dem Absaugen mit Interdentalbürsten, Superfloss (eine Art Zahnseide) und Ballistol-Öl gereinigt. 

Als nächstes versorgte ich den Trafo über eine 100W Glühlampe mit Strom: eins der Skalenlämpchen leuchtet, der Trafo bleibt auch nach 15 Minuten noch kalt - also kein Wicklungsschluss.
Kondensatorkur: 3 Wima-Bonbons und 8 Ero-Papierkondensatoren ausgewechselt. EZ80 gesteckt und Betriebsspannung ++ (digital) gemessen: 330V. Dann die übrigen Röhren gesteckt und wieder (über die 100W Glühlampe) eingeschaltet: Gerät brummt nur, bekommt aber auch deutlich zu wenig Spannung. Über Trenntrafo direkt an 230V: UKW und AM Empfang (auf AM mit dem eingebauten Dipol viele Sender - und das trotz des PC's in direkter Nachbarschaft!)

Chassis vor Zusammenbau

Weitere Probleme:
Die EM80 wird nicht geheizt, obwohl der Faden Durchgang hat und Spannung anliegt.
Ursache: die Kontaktflächen an Pin 5 in der Fassung sind derart korrodiert, daß sie isolieren. Fassung gewechselt, Röhre leuchtet wieder (ein bißchen schwach)

koorodierter Kontakt
Die schwergängige Umschaltung:
da der Widerstand von der Umwerfmechanik kommt (die Welle von der Tastatur verbiegt sich bei der Betätigung beängstigend), habe ich im Bereich der Federn jeweils einen Tropfen Waffenöl (Feinöl) gegeben - das wirkte Wunder (rote Pfeile).

Chassis von unten

Schmierstellen Umwerfer
Hier und da ein Kracher in Lautspecher mit anschließendem Lautstärkeverlust, der durch Berühren des Chassis/Potis/Trafos kurzzeitig behoben werden konnte:
Ich vermute inzwischen ein Kontaktproblem in der Fassung der oberen EL86, da das Verhalten nach kräftigem Wackeln an dieser Röhre aufhörte.
Ein Kondensator 820pF, der vom gitterseitigen Anschluß des C93 zum UKW-Schalter U7 geht und den ich auf den Schaltbild nicht wiederfinde.
Das gerissene Skalenglas: eventuell mit Glas- oder Sekundenkleber auf Stoß kleben. Die rückseitige goldfarbige Beschichtung ist leider sehr instabil. Vielleicht hat ja einer der Leser hierzu eine Idee?

Ich werde das Gerät nun wieder zusammenbauen, ein paar Tage testen und den Bericht hier ggfs. ergänzen. Aber so wie es jetzt aussieht, ist es der empfindlichste AM-Empfänger meiner Sammlung; auch die UKW Leistung ist gut, auch wenn die Lautstärke der Sender sehr unterschiedlich ist. 

Mit Sammlergrüßen

Klaus

 

Edit: Bilder und Tippfehler.

 
Hits: 3136     Replies: 2
philips: BD463A (BD 463 A); Jupiter 463
Rainer Bogenschütz
12.Jun.08
  1

Hallo !

Repariere für einen Kollegen einen Philips Jupiter 463. Nun ist der Netztrafo mit einer eigenartigen schwarzen Lasur überzogen. Ist das normal oder ist der Trafo eventuell schon mal heiß geworden. Hab sowas noch nie gesehen. Möchte deshalb gerne vorab die Experten fragen, bevor ich mit der weiteren Restauration beginne.

Danke für jede Antwort

R.Bogenschütz

Bernhard Nagel
14.Jun.08
  2
Philips versah nahezu alle Arten von Transformatoren im Rundfunk- Verstärker- und Fernseh-Bereich mit einem teerähnlichen Überzug. Und das bereits seit den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts.. Sozusagen ein Erkennungsmerkmal.
In einem Philips 2511 Radio von ca. 1930 war der Netztrafo bereits damit getränkt.
Damit wollte man den Schutz vor Eindringen von Feuchtigkeit verbessern.

Auch die Chassisaufnahme hier beim Modell zeigt diesen schwarzen Überzug, es ist also kein Defekt oder Anzeichen einer "Verschmorung".

Erst ab den späten 50er Jahren begann der Wandel zu einer anderen Philips-Errungenschaft, dem Schnittbandkerntrafo (siehe z.B. Philetta B2D93A). Diese waren dann nicht mehr teerimprägniert, bei gleicher Leistung aber kleiner und damit leichter. Selbst kleine NF-Übertrager baute man als Schnittband-Typen (Philips Taschen-Recorder 3300).

Trotzdem empfiehlt es sich auch hier, die Leistungsaufnahme des Gerätes am Regeltrafo und Wattmeter (oder Ampèremeter) zu prüfen. 60...65 Watt wäre beim Philips Jupiter 463 wohl normal.
Denn wenn der Trafo wirklich einen Defekt haben sollte, ist dies im Gegenzug optisch nicht so offensichtlich wie bei nur papierisolierten Transformatoren.

Bernhard Nagel
Rainer Bogenschütz
14.Jun.08
  3

Hallo Herr Nagel !

Danke für ihre Mail. Herr Born ein Kollege der auch hier Mitglied ist, hat mir ebenfalls gesagt das dieser teerartige Überzug bei Philips völlig normal war und ich mir darüber keine Sorgen machen müßte. Mir war diese Art der Trafobeschichtung völlig neu, daher auch meine Frage. Möchte mich nochmals herzlich bei ihnen für ihre Hilfe bedanken.

mfG

Rainer Bogenschütz

 
Philips Radios -: Jupiter 463 BD463A
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