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Antennenhexe AH2W (AH 2 W, AH II W)

Antennenhexe AH2W ; Schnauder Radio; (ID = 67596) Antenne
 
Antennenhexe AH2W ; Schnauder Radio; (ID = 195433) Antenne
Antennenhexe AH2W ; Schnauder Radio; (ID = 67575) Antenne Antennenhexe AH2W ; Schnauder Radio; (ID = 67576) Antenne
Antennenhexe AH2W ; Schnauder Radio; (ID = 52786) Antenne Antennenhexe AH2W ; Schnauder Radio; (ID = 579752) Antenne
Antennenhexe AH2W ; Schnauder Radio; (ID = 579753) Antenne Antennenhexe AH2W ; Schnauder Radio; (ID = 743147) Antenne
Antennenhexe AH2W ; Schnauder Radio; (ID = 746570) Antenne Antennenhexe AH2W ; Schnauder Radio; (ID = 1274277) Antenne
Antennenhexe AH2W ; Schnauder Radio; (ID = 1274279) Antenne Antennenhexe AH2W ; Schnauder Radio; (ID = 1671434) Antenne
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Antennenhexe AH2W ; Schnauder Radio; (ID = 67575) Antenne
Schnauder Radio;: Antennenhexe AH2W [Antenne] ID = 67575 725x700
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Für Modell Antennenhexe AH2W (AH 2 W, AH II W), Schnauder Radio; Leipzig (Ostd.)
 
Land:  Deutschland / Germany
Hersteller / Marke:  Schnauder Radio; Leipzig (Ostd.)
Jahr: 1957 Kategorie: Antenne oder Anpassgerät
Röhren 1: EF80
Hauptprinzip Nur Vorkreis, Sperrkreis oder sep. Vorstufe - evtl. mit Antenne
Anzahl Kreise 1 Kreis(e) AM
Wellenbereiche Langwelle, Mittelwelle und Kurzwelle.
Spezialitäten
Betriebsart / Volt Wechselstromspeisung / 220 Volt
Lautsprecher - - Kein Ausgang für Schallwiedergabe.
Belastbarkeit / Leistung
von Radiomuseum.org Modell: Antennenhexe AH2W - Schnauder Radio; Leipzig Ostd.
Material Bakelit (Pressstoff)
Form Tischmodell, Zusatz nicht bekannt - allgemein.
Abmessungen (BHT) 200 x 390 x 90 mm / 7.9 x 15.4 x 3.5 inch
Bemerkung

Aktive abstimmbare magnetische Ringantenne.

Achtung - Gefahr! Blanke Antennenteile direkt mit dem Stromnetz verbunden!

Datenherkunft Radiokatalog Band 2, Ernst Erb
Literaturnachweis Die Geschichte der Rundfunkindustrie der DDR Band 1 1945 - 1967 (Radio und Fernsehen Heft 19/1957)

Modellseite von einem Mitglied aus D angelegt. Siehe bei "Änderungsvorschlag" für weitere Mitarbeit.



Alle gelisteten Radios usw. von Schnauder Radio; Leipzig (Ostd.)
Hier finden Sie 1 Modelle, davon 1 mit Bildern und 1 mit Schaltbildern.



 


Forumsbeiträge zum Modell
Schnauder Radio;: Antennenhexe AH2W
Threads: 4 | Posts: 13
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schnauder: Rundfunkdienst - Henning Schnauder - Information
Markus Zluwa
30.Aug.17
  1

Es wurde hier in der Vergangenheit schon ein Wenig zu dieser Kleinfirma geschrieben.

Ich stieß jetzt auf eine Anonce aus dem Jahr 1948:

aus: B.F.Nieden - Die Radio-Reparatur - Teil 2: Erfahrungswerte - Deutscher Funkt-Verlag 1948

 

Damit ist klar das die Firma 1948 bereits existierte - wenn auch nur als Reparaturbetrieb.

Herr Seiffert schrieb hier.
"am 6.12.1957 erfolgte Anmeldung des RFT-Mechanikers Henning Eberhard Schnauder, Geschäftsanschrift Karl-Liebknecht-Str. 78/84, ermittelt werden (Gewerbeakten Nr. 6981)"

Dem Beitrag von Herr Müller hier, ist aber zu entnehmen das 1958 die Antennehexe unter anderem Namen gefertigt wird.

Es wäre also naheliegend das dieses Gewerbe 1957 abgemeldet wurde und das die Auskunft des Stadtarchives da einfach nicht ganz korrekt war weil Jemand das Kreuzchen falsch gesetzt hat.
 

Anlagen

 
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schnauder: AH2W (AH 2 W, AH II W); Antennenhexe
Uwe Müller
01.Mar.09
  1

Es ist zwar schon länger her, das Eilert Menke im Forum fragte:

Wer weiß etwas über `Radio-Schnauder`?

und offenbar keine befriedigende Antwort bekam. Bei der Sichtung meines `Archivmaterials` tauchte jetzt ein Lizenzbau der Antennenhexe auf, als Hersteller tritt hier eine Fa. M. Hamann, Leipzig C1;Dittrichring 8;auf. Als Baujahr kann ich exakt 1958 datieren. Technisch ist sie vollkommen identisch mit der Schnauder-Ausführung.

Ganz so `schwach` wie in vorherigen Beiträgen beschrieben, ist das Gerät übrigens dank EF80 nicht. Ordentlich repariert stellt sie eine vollwertige Eingangs-Vorstufe dar, lediglich muß man immer mit beiden Händen abstimmen-ein wenig wie in der Anfangszeit des Rundfunkes...

Der Doppelring besteht übrigens aus 6-Quadrat Rund-Aluminium-Vollmaterial.

Anbei einige Bilder.

Mit freundlichen Sammlergrüssen!  Uwe Müller

Anlagen

 
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Schnauder AH2W "Antennenhexe"; Hinweis
Eilert Menke
19.Apr.04
  1

Siehe auch folgender Thread:

http://www.radiomuseum.org/dsp_forum_post.cfm?thread_id=3284

Michael Seiffert
20.Apr.04
  2

Ich kann mich an den Thread bezüglich der Antennenhexe erinnern, ich hatte versprochen, mich hier vor Ort mal zu kümmern. Leider haben meine Nachforschungen seinerzeit nichts wirklich konkretes ergeben. Einige alte Radiohändler konnten sich zumindest an das Modell erinnern, aber mehr auch nicht. Über die Firma war nichts rauszubekommen, was mich zu dem Schluss kommen läßt, daß die Firma entweder sehr klein war oder nur sehr kurz bestanden hat.

M. Seiffert

Michael Seiffert
24.May.04
  3

Hallo Herr Menke!

Ich habe den ersten Erfolg bei der Suche nach der Herstellerfirma der Antennenhexe erzielt. Immerhin war das Datum der Firmengründung sowie der Name des Gründers in Erfahrung zu bringen.

 Zitat aus der Mail vom Stadtarchiv Leipzig:

In der Datei zu den uns vorliegenden Gewerbeakten konnte der Hinweis auf
eine am 6.12.1957 erfolgte Anmeldung des RFT-Mechanikers Henning Eberhard
Schnauder, Geschäftsanschrift Karl-Liebknecht-Str. 78/84, ermittelt werden
(Gewerbeakten Nr. 6981). Das Feld "Abmeldung" ist in der Datei jedoch nicht
ausgefüllt. Möglicherweise ist ein Abmeldedatum in dem Vorgang nicht
enthalten oder aber es wurde nicht in die Datenbank eingegeben.

Die örtliche Handwerkskammer konnte (oder wollte?) keine Auskunft geben.

Ich bleibe in der Sache weiter am Ball. Eine Vorort-Recherche hat nichts ergeben, das Haus ist von grundauf saniert worden und damit alle alten Strukturen zerstört. Von zufällig angesprochenen Personen konnte sich niemand an eine Firma erinnern.

M. Seiffert

 
Klicks: 5321     Antworten: 7
Radio Schnauder, Leipzig - Wer weiß etwas über diese Firma?
Eilert Menke
19.Jun.03
  1

Kürzlich habe ich via ebay.de eine "Antennenhexe" obiger Firma ersteigert. Es handelt sich um eine auf L-M-K getrennt abstimmbare, magnetische Aktivantenne mit eingebautem Netzteil. Verstärkt wird mit einer EF80; Baujahr Mitte der 50er. Die Antenne macht einen professionellen - nicht selbstgebastelten - Eindruck. Das glockenförmige Verstärkergehäuse besteht aus grün-schwarzem Bakelit und scheint speziell für diesen Zweck hergestellt worden zu sein. Daher vermute ich, daß zumindest eine Kleinserie der "Hexe" handwerklich aufgelegt wurde. Da ich über den Hersteller bisher nirgendwo Informationen auftreiben konnte, frage ich jetzt hier nach. Vielleicht läßt sich ja auf diesem Wege eine Firmengeschichte rekonstruieren?

Vielen Dank im voraus!

Georg Schön
20.Jun.03
  2

Hallo Hr. Menke,

Dies Gerät erinnert an die Peilrahmen alter Zeiten, vor allem

im Schiffsfunk gebräuchlich.

Da ich solche Rahmen bislang nur von Bildern kenne, frage ich mich

schon lange, wieviele Windungen man mit welcher Technik in diese

Rohre hineinbekam. Oder sind das nur zugebördelte Umhüllungen?

Dazu wäre ein Blick unter den runden Deckel obendrauf vielleicht

hilfreich.... 

Viele Grüße,

Georg Schön

 

Eilert Menke
20.Jun.03
  3

Nein nein, Herr Schön, dieses Mal nicht - die "Hexe" wird nicht geöffnet! Im Innern gibt es außer einem kleinen Netzteil und der EF80 inkl. der Peripherie nichts weiter zu sehen. Die "Loop" hat zwei Windungen aus ca. 8 mm dickem Alu-Draht (kein Rohr), überzogen mit einem goldfarbenem Kunststoffschlauch. Der Ringdurchmesser beträgt ca. 28 cm. Die Schaltung kann ich hier leider nicht reproduzieren.

Natürlich kann man sich auch eine Ringantenne z.B. aus einem Stück herkömmlichen Cu-Installationsrohr des Sanitärbedarfs (DN 20 oder 25) anfertigen, in dessen Inneren einige Windungen (5 bis 15, experimentell ermitteln) isolierten Schaltdrahtes untergebracht sind. Am Fuße dieser Spule schalten Sie dann einen herkömmlichen 500 pF Rundfunkdrehko (dient der Resonanzeinstellung) parallel. Von dort gehen zwei Leitungen an den Antennen- und Erdanschluß des Rundfunkgerätes. So eine passive Magnetantenne für Mittel- und Langwelle ist hochselektiv, sehr richtungsempfindlich und bei weitem wirkungsvoller als ein herkömmlicher Ferritstab. Der Cu-Ring (Durchmesser ca. 30 bis 60 cm) dient als elektrostatische Abschirmung, er darf an seinen Enden nicht verbunden werden, da die Antenne dann nicht funktioniert.

Georg Schön
21.Jun.03
  4 Hallo Hr. Menke,
haben sie Angst, daß in diesem Muggle-Artefakt
doch etwas "Magic Power" versteckt ist? :=))

Der Rahmen hat also nur zwei Windungen und ist nicht
geschirmt. Schade.
Aber Ihr Vorschlag, ein vieladriges Kabel in ein
Cu-Rohr einzuziehen, klingt gut.
Das kommt auf meine Projekt-Liste.


Beste Grüße
Georg Schön
Eilert Menke
21.Jun.03
  5

Vielen Dank für Ihr Interesse, Herr Schön! Ich habe die obige "Bauanleitung" editiert, damit keine Mißverständnisse auftreten.

Abschließend nochmals die Frage an alle: Wer weiß etwas über die Firma Radio Schnauder in Leipzig?

Schöne Wochenendgrüße

E. Menke

Jacob Roschy
21.Jun.03
  6

Hallo,

- über die Firma Radio Schnauder kann ich leider auch nichts sagen, außer, dass m. E. solche Ring- oder Loop- Antennen dieser Bauart in Deutschland eher selten anzutreffen sind - ganz im Gegensatz zur deren weiten Verbreitung in Frankreich und daher zur entsprechenden Zeit auch hier im Saarland.

Zur Technik:

Die eigentliche Antenne (C) besteht meistens aus einer oder zwei Windungen massiven Alu-Drahtes. Weil dadurch die Impedanz dieser Antenne bei Mittelwelle (PO) sehr nieder ist, wird sie mit einem HF-Transformator heraufgesetzt, welcher aus der Eingangswicklung L1 mit nur wenigen Windungen dicken Drahtes besteht und der Wicklung L2 mit hoher Impedanz, welche mit dem Drehko Cv einen Schwingkreis bildet und zum Gitter der HF-Verstärkerröhre führt.

Für Langwelle (GO) sind L3 und L4 zuständig, nur bei KW (OC) wird der Ring direkt zur Röhre geführt. An der Anode der Röhre wird das verstärkte Signal abgegriffen und der Antennenbuchse (A) des Empfängers zugeführt und die Schaltungsmasse zur Erdbuchse (T), wie im Beispiel dieser französischen Schaltung zu sehen ist.

Die Leistung dieser Aktiv- Antennen ist erstaunlich, reicht jedoch nicht an die einer guten Langdraht- Hochantenne heran. Beim Empfang einer schwachen Station ist das Signal merklich leiser und der Rauschanteil ebenso deutlich größer. Das Sprichwort: "eine gute Antenne ist immer der beste HF- Verstärker" gilt also auch hier.

Auch die Bedienung ist nicht ganz einfach: Bei Senderwechsel muss jeweils auch der Drehko an dieser Antenne neu abgestimmt werden, wie auch der Wellenbereich und der Ring ist in die Richtung des neuen Senders zu drehen. Dafür hat man die Möglichkeit, einen Störsender auszublenden, am besten, wenn dessen Richtung um 90° versetzt zum Nutzsender liegt.

Außer den Aktiv- Antennen mit eingebautem Netzteil gab es sehr viele, die über den Empfänger gespeist wurden. Hierzu hatten diese einen Adapter, der zwischen Endröhre und Fassung gesteckt wurde und dabei die Anoden- und Heizspannung abgriff.

Vor Kurzem war in einem französischen Forum genau dieses Thema. Auch wenn man die Sprache nicht versteht (wie ich), lohnt sich alleine das Ansehen der Bilder:

http://forum.retro-phonia.com/read.php?f=12&i=8489&t=8452

Beste Grüße

J.R.

Michael Seiffert
27.Jun.03
  7

Hallo Herr Schön!

Ich bin auch im Besitz der ominösen Antennenhexe und habe sie mal für Sie geöffnet. Aber wie schon gesagt, viel ist da nicht zu sehen.

Um die Firma werde ich mich mal kümmern, bin gebürtiger Leipziger, kann aber aus dem Stand auch nichts dazu sagen. Ich werde mal ein paar alte Elektro-bzw. Radiohändler aus der Zeit kontaktieren, insoweit sie noch auffindbar sind. Die müssten doch die Firma kennen. Ich selbst bin wohl zu jung (Baujahr 1955).

Zu der Hexe kann ich nur sagen, gemessen an der geringen Antennenfläche funktioniert sie erstaunlich gut. Der eine Widerstand im Netzteil (Zement) ist nicht orginal, das Sieb-C war gekommen und hatte wie üblich den Vorwiderstand hinterhergezogen. Den Kondensator habe ich wieder neu "befüllt", aber den recht knapp bemessenen Kohleschichtwiderstand dann doch auf nummer sicher gegen den Zement getauscht.

Anlagen

Georg Schön
01.Jul.03
  8

Hallo Hr. Seiffert,

vielen Dank für die Bilder. Ich hatte die Vorstellung, daß da

dutzende von Windungen in dem Rahmenrohr versteckt sind,

daher meine Neugier.

Diese Art von Rahmen ist in ihrer Leisung bezüglich Richtungsselektivität

doch sehr beschränkt, nicht besser als eine Ferritantenne.

Vor allem Abends, wenn man die Selektivität zum Ausblenden von

unerwünschten Sendern brauchen könnte, haben die starke Peilschwankungen.

Die abgeschirmten Rahmen von Peilempfängern waren etwas besser,

deren Innnenleben würde ich gern mal sehen.

Aber immerhin, es ist schon mal interessant zu wissen, daß man mit zwei Windungen

selbst Langwelle "kann".

viele Grüße,

Georg Schön

 

 
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